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Familie biblisch erhalten oder menschlich trennen, eine andere Seite antwortet:

29.06.2017, 12:29 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Aktuelles Thema sollte aus dem Gewissen heraus sich in der Entscheidung finden.Der Autor zeigt die Wahrheit , wie man sich politisch im Stromschwimmen outet und als Quartiersexperte für LiGmA : Leben in Gemschaft für alle, sollten wir auch kritisch in unsere Zukunft blicken.
Siehe auch


Ich wünsche allen Mitgliedern des Bundestags eine echte Freiheit zu einem sensiblen Gewissen für die Abstimmung zur sogenannten „Ehe für alle“:
Dazu zitiere ich,Peter Ischka einen Ausschnitt eines Artikels eines homosexuellen Journalisten und Blogger Dennis Riehle (Erschienen in der Z 17/18) Also Homosexueller bringt er interessante Gedanken zur Homo-Ehe.
Regierung lässt sich von Lobby treiben
Ich bin besorgt darüber, dass Minister und Funktionsträger sich treiben lassen von der sogenannten „Schwulen-
und Lesben-Bewegung“. Da ist die Keule der „Toleranz“, die Drohung, jeden als menschenverachtend oder
inhuman zu brandmarken, der so manche Forderung kritisch hinterfragt – und mit dieser Toleranzkeule wird ein
Druck aufgebaut, der über die aus meiner Perspektive zulässige Lobbyarbeit weit hinausgeht. In einem
demokratischen und vielschichtigen Miteinander müssen
die Interessen der Minderheiten vertreten werden;
aber
es braucht auch den Schutz vor einem Diktat der Weltanschauungen.
Dass jede heterosexuelle Verbindung der homosexuellen „überlegen“ ist
– nicht in der Liebe, wohl aber
in ihrer Bedeutung für die Fortpflanzung und damit den existenziellen Fortbestand der Menschheit –, erachte
auch ich als eine Tatsache, die nach meiner Auffassung keines Widerspruchs bedürfte.
Daraus leitet sich für
mich auch der besondere Stand der heterosexuellen Ehe ab
, den unsere Verfassung definiert; die Unterscheidung zu einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft halte ich schon deshalb für notwendig,
weil diese sich nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern auch aus der Evolution heraus als vollkommen gestaltete Ergänzung präsentiert, sowohl praktisch als auch ideell gesehen.
Es ereilt mich oftmals der Eindruck, wonach die von der Homo-Lobby geforderten Ansprüche nicht in
erster Linie für das Wohl des repräsentierten Klientels stehen, sondern in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung als Machtinstrument dienen.
Gerade beim Thema der gleichgeschlechtlichen Ehe wird der Druck auf die Politik ständig erhöht. Ich halte dagegen: Verdeutlicht man sich, welche Gedanken die Verfasser des Grundgesetzes sich gemacht haben, bleibt
aus meiner Sicht die Würdigung der „klassischen“ Ehe in Artikel 6 ein Anliegen, das einer modernen
„Zeitgeist“-Phase trotzt. Die Bindung zwischen Mann und Frau scheint mir nicht nur aus sexueller (und damit
gleichsam natürlicher) Sicht privilegiert als eine einzigartige und hervorgehobene Harmonie, sie bleibt wohl auch die mehrheitliche Form des Zusammenlebens.
Obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – ich homosexuell empfinde, gehört es für mich zur
Selbstverständlichkeit, dass die heterosexuelle Verbindung für mich das Pendant darstellt, das auch in der Evolution
überwiegt – wohl aus gutem, durchdachtem Grund. Nicht nur sexuelle Praktiken offenbaren uns: Zwischen Mann und
Frau schmiegt sich ein Arrangement, das füreinander geschaffen scheint – während es zwischen Menschen des gleichen Geschlechts eher schmerzt. Auch dies wiederum bedeutet nicht, dass man diese anderen Formen der
menschlichen Verknüpfung verunglimpfen sollte. Doch mir bleibt in der derzeitigen Debatte verborgen, weshalb eine offenkundige Synthese nicht auch weiterhin exklusiven Schutz genießen soll.
Die Hervorhebung der heterosexuellen Ehe muss auch fortan legitim sein – und eben nicht nur, weil sie Garant für die
Fortentwicklung der Menschheit ist, sondern weil sie sich in ihrer gegenseitigen Fügung idealtypisch abhebt.
Beim Adoptionsrecht die Kirche im Dorf lassen Und so komme ich in dieser Diskussion auch zu dem Schluss: In Anbetracht der Tatsache, dass es viel weniger Kinder gibt, die zur Adoption bereitstehen, als adoptionswillige Elternpaare, wage ich zu bezweifeln, ob es
wirklich notwendig ist, gleichgeschlechtlichen Paaren das uneingeschränkte Adoptionsrecht zuzuerkennen.Die Studienlage lässt mehrheitlich die Einschätzung zu, dass ein Aufwachsen in einer homosexuellen
Beziehung für die Kleinen keine negative Folgen hat. Untersuchungen zeigen aber auch: Einerseits ist es problematisch, die soziale Elternschaft durch zwei gleichgeschlechtliche Partner mit der biologischen
gleichzusetzen (wovon das Modell der „Patchwork“-Familie unberührt bleibt). Dies liegt nicht an äußeren
Faktoren, wie vielfach vermutet, also nicht an Tendenzen des gesellschaftlichen Umfelds, diese Kinder
auszugrenzen. Viel eher liegt es daran, dass Grundbedürfnisse unbefriedigt bleiben: Ein entsprechend höherer Orientierungsbedarf im Kindesalter verzerrt die Startchancen.Unbestritten bleibt für mich daher: Mütter und Väter, die Nachwuchs selbst zeugen, bedürfen einer
Privilegierung. Wiederum bedeutet solch ein Schritt keineswegs, dass dadurch Alleinlebende (zu denen ich selbst gehöre) oder kinderlose Paare (die oftmals ganz ungewollt auf Nachwuchs verzichten müssen) verurteilt
würden; aber ich meine,
im Blick auf die Nachhaltigkeit unseres gesellschaftlichen Fortbestands und seine demografische Versorgung ist es nur normal, denjenigen, die Kinder zur Welt bringen und selbst erziehen, ausdrücklich zu danken in Form von öffentlicher Protektion.
Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass spezifische Rechtsvorteile für bestimmte Personenkreise keine Diskriminierung nach sich ziehen, solange es
um einen Mehrwert geht, der dem Rest keinen existenziellen Nachteil bringt.
Der komplette Artikel ist im Magazin Z 17/18 enthalten.
Peter Ischka
Redaktion „Z für Zukunft“
www.ZwieZukunft.de
Ihr Kommunenpräventologe
Willi Löhr
Ich bedanke mich bei Herrn Ischka für die
Zuweisung des Artikels und Veröffentlichung.

4 Kommentare

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Hallo Willi, der Artikel ist ja von Dir!
  • 30.06.2017, 17:51 Uhr
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Hallo Edith, ich sehe das genau so. Ich würde jederzeit dafür eintreten, dass Menschen, die anders gepolt sind, so leben können, wie es ihrer Natur entspricht. Aber heiraten müssen sie nicht. Der Bericht von Willy Löhr war sehr klug. Ich sehe das auch so. Man hat hier eine politische Frage zu einem Kampfbegriff in der Auseinandersetzung um Macht gemacht, um linke Macht. Doch Merkel reagiert, wie immer, sie läßt die politischen Gegner ins Leere laufen, indem sie deren Forderungen übernimmt oder zumindest nicht verhindert. Sie kämpft nicht für Werte, die eigentlich die CDU ausmachten. Ich frage mich, wie unsere Opportunistin und die ganze versammelte Linke damit klar kommen wollen, dass in der Hälfte der islamischen Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe steht. Die freie Zuwanderung dieser islamischen Migranten ist doch auch ein linkes Projekt.
  • 30.06.2017, 17:43 Uhr
  • 0
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Ich finde es in Ordnung Menschen nicht alleine auf ihre Reproduktionsfähigkeit zu reduzieren in einer Welt, in der genug von uns vorhanden ist, warum soll nicht heiraten dürfen wer unbedingt will
  • 30.06.2017, 09:27 Uhr
  • 0
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Eine gleichgeschlechtliche Beziehung verurteile ich nicht, aber so
eine Verbindung als "Ehe" zu legalisieren finde ich nicht in Ordnung.
Eine Ehe sehe ich immer noch als die Verbindung von Mann und
Frau. Es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten, um gleichgeschlechtliche Paare zu ihrem Recht zu verhelfen und sie
abzusichern.
  • 29.06.2017, 19:04 Uhr
  • 0
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