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Orkan wütet über Deutschland! In diesen 16 Gebieten herrscht Alarmstufe rot

Orkan wütet über Deutschland! In diesen 16 Gebieten herrscht Alarmstufe rot

News Team
13.09.2017, 11:00 Uhr
Beitrag von News Team

Sturmflut- und Orkanwarnung für den Norden Deutschlands. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit bis zu sieben Meter hohen Wellen. An der Nordsee gibt es seit dem Vormittag orkanartige Böen von 110 km/h bis zu 140 km/h.

Nach Informationen von Bild wurden die ersten Fährverbindungen auf der Nordsee bereits eingestellt. Ein Experte vom DWD erklärt, dass der Boden weich und nass wird und der Sturm Bäume umwerfen kann.


Betroffen sind:

Bremen
Bremerhaven
Emden
Fehmarn
Freiburg
Flensburg
Hamburg
Husum
Itzehoe
Kiel
Lörrach
Lübeck
Neumünster
Stade
Oldenburg
Wernigerode


Der Deutsche Wetterdienst gibt einen Warnlagebericht für Deutschland heraus.

Heute vor allem im Nordseeumfeld von Westen her schwere Sturmböen oder Orkanböen. Im Binnenland stürmische Böen und Sturmböen. In der kommenden Nacht abschwächend. Weiterhin kommende Nacht in der Mitte Dauerregen, zum Teil ergiebiger Dauerregen (Unwetter).


Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden bis Donnerstag, 14.09.2017, 07:00 Uhr:


Deutschland befindet sich an der Südflanke eines von den Britischen Inseln über Jütland nach Südschweden ziehenden Orkantiefs. Dabei gelangt frische Meeresluft nach Deutschland, in der sich der Wetterablauf unbeständig und sehr windig gestaltet.

Heute früh frischt der Wind von Westen her auf und dreht auf Süd bis Südwest. In der Westhälfte treten starke bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8), auf den Bergen Sturmböen (Bft 9) auf, über der Nordsee teils Sturmböen oder schweren Sturmböen Bft 9 bis 10.

Am Vormittag verstärkt sich der Wind im gesamten Vorhersagegebiet weiter und es gibt auch im Binnenland stürmische Böen oder Sturmböen aus Südwest, im Norden schwere Sturmböen, im Nordseeumfeld stellt sich eine Unwettersituation ein mit orkanartigen Böen oder Orkanböen über 105 km/h (Bft 11 bis 12). An der Ostseeküste gibt es schwere Sturmböen. Bei Gewittern sind aber auch dort orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zu Donnerstag lassen die orkanartigen Böen im Bereich der Nordsee nach. Es muss aber weiterhin sowohl an der Nordsee als auch an der Ostsee mit Sturmböen oder schweren Sturmböen (Bft 9 bis 10) gerechnet werden. Weiter ins Landesinnere hinein gibt es steife Böen oder stürmische Böen (Bft 7 bis 8), die von Westen her im Verlauf der Nacht nachlassen. Weiterhin gibt es auf den Gipfeln der süddeutschen Mittelgebirge Böen der Stärke 9 bis 10 und in exponierten Gipfellagen bis Stärke 11. Vor allem auf der See kann es noch Gewitter geben. Diese können dann mit orkanartigen Böen verbunden sein.

An der Front, die etwa knapp südlich von Mosel und Main liegt, zieht in der Nacht eine Frontalwelle durch, die vom Saarland über die Pfalz, den Odenwald bis zum Thüringer Wald für Dauerregen über 25 mm/12h sorgt. Gebietsweise können auch ergiebige Regenmengen über 40 mm/12h fallen (Unwetter).


Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:

WIND/STURM/ORKAN: An der Nordseeküste und auf exponierten Mittelgebirgsgipfeln stürmische Böen oder Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus Süd bis Südwest. Sonst außer im Osten und Südosten starke Böen Bft 7. An der Nordsee heute ab dem Vormittag orkanartige Böen oder Orkanböen Bft 11 bis 12, 110 bis 120 km/h, vereinzelt bis 140 km/h.

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