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Unsere schöne digitale Welt

Unsere schöne digitale Welt

Partner Tipp
16.10.2017, 13:55 Uhr
Beitrag von Partner Tipp

Unsere Welt und unser Alltag sind im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte immer digitaler geworden. Fast jeder hat inzwischen ein Smartphone mit vielen Apps, die das Leben erleichtern sollen. Wir sind durch unsere Mobilfunktechnik rund um die Uhr erreichbar, können unterwegs Mails beantworten und stöpseln uns noch beim Autofahren ein zum Telefonieren. Doch nicht immer gelingt der Spagat zwischen den unendlichen Möglichkeiten und dem eigenen Können. Welche Möglichkeiten sind aktuell sinnvoll und wo liegen die Gefahren der digitalen Welt?

Roboter im Alltag

Die Roboter kommen und sie werden in immer mehr Lebensbereiche auch des privaten Menschen eindringen. Eine sehr nützliche Hilfe im Haushalt sind Saugroboter, die vollautomatisch in der Wohnung Staub saugen können. An der Universität Osaka hat der japanische Ingenieur Hiroshi Ishiguro einen Klon von sich selbst geschaffen. Der Roboter mit Namen Otanoroid ist mit Silikonhaut überzogen und auf den ersten Blick kaum von seinem Schöpfer zu unterscheiden. Er kann kleine Gespräche führen und die Gesichtszüge verändern. Ishiguro kann den Computer per Internet steuern, auch wenn dieser für ihn auf Geschäftsreise mit einer Assistentin ist. Dann spricht der Android mit seiner Stimme. Der Erfinder aus Japan hat sich mit Schaffung seines Roboters einen virtuellen Zwilling geschaffen.

Dieses Video zeigt ein Interview zum Thema:

In Japan werden solche humanoiden Roboter mit viel Wohlwollen aufgenommen. Es gibt sogar ein Hotel, was von Roboter-Rezeptionisten geführt wird. Auch in der Schulbildung werden dort inzwischen Roboter eingesetzt. In der Altenpflege sind die Androiden ebenfalls im Einsatz. Das Argument: Sehr junge und sehr alte Menschen können nicht genau zwischen Mensch und Klon unterscheiden. Für Europäer ist dieser selbstverständliche Umgang eher befremdlich. Hier ist die Angst vor den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz viel größer als in den asiatischen Ländern.

Virtual Reality vs. echte Beziehungen?

622 Freunde auf Facebook und trotzdem einsam? 351 Follower auf Instagram und niemand, mit dem man mal ein richtiges Gespräch führen könnte? Durch die sozialen Netzwerke kann jeder mit der ganzen Welt befreundet sein, bekommt dafür aber nicht mehr mit, was direkt vor der Haustür passiert.
Den täglichen Gebrauch von Smartphones, die ständige Erreichbarkeit und die Fixierung auf eine Kommunikation per WhatsApp verändert das Zusammenleben. Das steht zu Recht die Frage im (virtuellen) Raum, wie stark Handys unsere sozialen Beziehungen beeinflussen. Der Reiz der vielen bunten Bilder ist groß. Aber durch das ständige Starren auf Tablets oder Smartphones zieht auch die Realität buchstäblich am User vorbei.
Unzählige Apps und Spiele, Internet-Seiten und Anwendungen lassen unseren Alltag leichter erscheinen. Sie lenken ab, unterhalten und geben ein Gefühl von Verbundenheit mit der Welt. Doch gerade unterwegs mit dem Smartphone in der Hand, ist ein aufmerksamer, wacher Blick ratsam. Könnte ja sein, dass der Traumpartner gerade in den Zug eingestiegen ist. Das kann gut für das Herz sein. Längere Pausen vom Display-Schauen tun übrigens auch den Augen gut.

Die Vorteile moderner Smartphones

Bei allen Gefahren, die durch exzessiven Gebrauch von mobilen Geräten drohen: Nicht jeder fühlt sich beim Gebrauch von Smartphones einsam oder isoliert. Durch die fortgeschrittenen Foto- und Videooptionen, die die neuen Handygenerationen mit sich bringen, macht es Spaß unterwegs zu sein. Gerade im Urlaub ist ein Smartphone praktisch geworden. Anstatt eine teure und sperrige Kamera immer extra mit sich zu tragen, genügt inzwischen das eigene Handy, um unterwegs tolle Motive festzuhalten.
Vor allem Apple-Fans wollen nicht mehr auf die Vorteile eines iPhones verzichten. Wer surfen, whatsappen oder videostreamen möchte, kann sein neues Iphone 8 bei Preis24 bestellen. Jeder, der über sein Smartphone auch geschäftliche Kontakte pflegt und seine Mails auch unterwegs beantworten will, freut sich über Telefon- und SMS-Flats sowie EU-Roamings für europaweites Kommunizieren.

Mit Apps zum ganzheitlichen Leben

Gerade die junge Generation kennt das Internet und den Gebrauch von Handys seit Kindesbeinen an. Sie können sich schwer vorstellen, wie es sich lebt oder gelebt hat in einer Welt ohne E-Mails oder mobiler Erreichbarkeit. Die Uhrzeit war auf der Armbanduhr abzulesen. Jemanden erreichen ging so: Briefe schreiben, Telegramme schicken oder das Festnetz-Telefon mit Kabel nutzen, immer wieder anrufen und keine Nachricht hinterlassen können – es ist gut, sich an diese Zeiten zu erinnern. Wie konnten die Menschen sich vor der digitalen Revolution miteinander verabreden? Es ging in einem anderen Tempo und jeder musste mehr Geduld haben. Dadurch gab es gefühlt mehr Zeit.
Es gibt einige Apps, die dem Wunsch nach der Pause-Taste im Leben ein wenig nachhelfen können. Warum nicht auch auf mobile Art und Weise wieder zur Besinnung kommen!?

DAY ONE. Day One von Bloom Built ist eine Tagebuch-App, die für iPhone, iPad und die Apple Watch funktioniert. Damit kann man besondere Ereignisse oder tiefe Gedanken festhalten und somit sein „Innenleben“ ein wenig neu sortieren.
CALM. Hier gibt es verschiedene, thematisch sortierte Kurse mit Übungen für besseren Schlaf, mehr Dankbarkeit oder mehr Happiness. Eine sanfte Frauenstimme, Musik und beruhigende Geräusche helfen dabei. Für iOS und Android ist die App erhältlich in deutscher und englischer Sprache.
GET HAPPINESS. Mit einer Mischung aus Hypnose und Mentalcoaching führt das 30-minütige Programm in tiefe Entspannung und versorgt die Teilnehmer mit positiven Botschaften.
Für iOS und Android, Sprache: deutsch.

Google und die Kultur

Auch im Bereich Kunst und Kultur können die Menschen heute von den digitalen Neuerungen profitierten. Mit Google Arts & Culture können viele Museen oder andere Kulturinstitute online erlebt werden. Millimeter genau eingescannte Meisterwerke von Vincent van Gogh, der Besuch von Ausstellungen, die nicht mehr existieren, oder die 3D-Erkundung von einem Dinosaurier: Das sind die wunderbaren Möglichkeiten der digitalen, neuen Welt. Wenn alle Welt schon ständig online ist, dann kann sie dies auch zum Lernen und Entdecken nutzen.

Fazit: Die Digitalisierung unserer Welt ist nicht mehr aufzuhalten. Wer in dieser Welt klar kommen will, sollte die richtige Einstellung dazu entwickeln. Extreme Abhängigkeit von Smartphone-Apps ist genauso falsch wie sich diesem Trend komplett zu verweigern. Letztendlich sind Internet-Zugänge und Mobilgeräte nur Mittel zum Zweck. Der gesunde Menschenverstand ist die Instanz, die den Gebrauch steuert. Der darf immer wieder ein- und dann das Handy ausgeschaltet werden.

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