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Aldi startet eine Kampagne, die wir von einem Discounter nicht erwartet hätt ...

Aldi startet eine Kampagne, die wir von einem Discounter nicht erwartet hätten

News Team
18.10.2017, 12:25 Uhr
Beitrag von News Team

ALDI SÜD startet eine Kampagne zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung: Die Aktion "Reste retten" soll Verbraucher rund um das Thema Lebensmittelverwertung und Haltbarkeit von Nahrungsmitteln aufklären und informieren.

Denn jedes Jahr werden laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) elf Millionen Tonnen an Lebensmitteln allein in Deutschland weggeworfen. Rund fünf Prozent fallen dabei auf den Handel - 61 Prozent wird jedoch in privaten Haushalten entsorgt.

Laut einer repräsentativen Befragung*, die ALDI SÜD zusammen mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat, werfen fast die Hälfte aller Befragten (44 Prozent) Lebensmittel weg, da sie sich nicht sicher sind, ob die Lebensmittel noch gut und somit genießbar sind.

Aktion: "Reste Retten"

Die Aktion "Reste retten" des Discounters setzt genau hier an. Über die Plattform http://aldi-sued.de/weniger-wegwerfen werden spielerisch wertvolle Informationen und Anleitungen zum Zubereiten und Weiterverarbeiten von Produkten gegeben und räumen zudem mit Mythen auf wie "Sind Reste in Dosen giftig?" oder "Kann Marmelade mit Schimmel noch verzehrt werden?" Die Zielgruppe der Aktion sind vor allem Verbraucher, die zukünftig weniger Lebensmittel wegwerfen möchten, laut Umfrage über 55 Prozent, und denen ein nachhaltiger Konsum und Lebensstil wichtig ist.

Darüber hinaus ist Lebensmittelverschwendung nicht nur eine Frage des Umweltbewusstseins, sondern auch des Geldes. Laut Umfrage glauben zwei Drittel der Befragten (66 Prozent), dass sie pro Monat Lebensmittel im Wert von bis zu 10 Euro wegwerfen. Laut BMEL sind es sogar rund 20 Euro und somit doppelt so viel.

Die Reste-Verwertung von angebrochenen Lebensmitteln spielt bei den jüngeren Befragten (18 bis 34 Jahre) eine weniger wichtige Rolle. Hier gaben 17 Prozent an, in der Regel Reste nicht bzw. nie weiterzuverarbeiten. Dabei gibt es ganz einfache Ideen, wie aus übrig gebliebenen Lebensmitteln einfache und leckere Gerichte gezaubert werden können. Wie das geht, zeigen TV- und ALDI Bistro-Koch Robert Marx und Food-Bloggerin Hannah vom Blog "klein aber lecker" in einer Facebook-Challenge.

Auch aus einer Handvoll Nudeln vom Vortag, einer halben Zucchini, einem Käsekanten und ein paar Scheiben Toastbrot können leckere Gerichte entstehen,

erklärt TV-Koch Marx. Wie das geht, zeigt er vom 22. bis 26. Oktober auf der ALDI SÜD Facebook-Seite:

Postet uns einfach eure Lebensmittelreste, die aktuell bei euch im Kühlschrank liegen oder die ihr häufig wegwerft. Hannah und ich werden daraus tolle Speisen zubereiten.

Von dem Ergebnis können sich die Reste-Retter gleich am nächsten Tag bei ALDI SÜD auf Facebook überzeugen und direkt nachkochen.

Werdet ein Teil der Kampagne und helft bewusst dabei, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Teilt diese Einstellung mit euren Freunden.

*Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 29.09. und dem 02.10.2017 nahmen 2047 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

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Für uns im Einsatz! Dieses Video ist, was die Retter da draußen verdienen

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4 Kommentare

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Ich kaufe nie bei Aldi...billiges Fleisch = arme Tiere...
  • 25.10.2017, 14:16 Uhr
  • 0
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machen wir uns nichts vor. Aldi lebt davon, daß wir möglichst viel Ware verkaufen. Was sie nicht verkaufen können, geht in die Tonne bzw den Container bei Aldi, und das müssen die bezahlen. Also gehen sie schon seit einiger Zeit den nächsten Weg und spenden sehr viel von den noch verwertbaren Waren an die TAFELN. Ich sehe das jede Woche hier bei uns, weil ich als Ehrenamtler 1 x die Woche mit einem Kühltransporter Ware bei den Supermärkten abhole. Ihr glaubt nicht, was da so alles als "nicht verkaufbar" abgegeben wird! Aldi hängt sich mit dieser Spende ein soziales Mäntelchen um. Das ist ja erstmal nicht falsch, weil dann die Ware eben nicht entsorgt, sonder weitervervendet wird. Aber es ist auch, genau wie das im Bericht, ein guter Marketinggag.
  • 25.10.2017, 13:30 Uhr
  • 1
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Ich halte dies für einen Marketing-Trick.
  • 18.10.2017, 21:19 Uhr
  • 1
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Ein Unternehmen das Fleisch zu Dumpingpreisen "verramscht",
ist nicht glaubwürdig wenn es um Lebensmittelrettung geht.
https://www.welt.de/wirtschaft/artic...olitik.html
  • 18.10.2017, 12:31 Uhr
  • 2
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