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Rosi Mittermaier und Christian Neureuther erklären, warum Familie ein Schlüs ...

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther erklären, warum Familie ein Schlüssel zum Glück ist

News Team
26.10.2017, 16:00 Uhr
Beitrag von News Team

Die Skilegenden Christian Neureuther und Rosi Mittermaier glauben fest daran, dass familiärer Zusammenhalt und gemeinsame Unternehmungen Kindern einen guten Start ins Leben ermöglichen. “Das Wichtigste ist, dass Kinder positiv und mit viel Freude durchs Leben gehen können, und dass sie glückliche Menschen werden dürfen”, sagt Rosi Mittermaier (67) im Gespräch mit wize.life am Rande eines Richtfests der Immobilien-Gruppe Erl in Ingolstadt.

Mitte des Monats hatte Sohn Felix die Geburt seiner Tochter Matilda auf Facebook verkündet. “So viel Liebe ❤️ ”, fasste der Skistar seine überbordenden Gefühle in Worte. “Willkommen auf der Welt, kleine Matilda." Zehntausende begeisterter Menschen freuten sich auf Facebook mit dem jungen Vater.

Für Christian Neureuther geht es in Familien vor allem darum, "Werte wie Zusammenhalt weiterzugeben". "Nur Anweisungen zu geben, reicht für Erziehungsberechtigte bei weitem nicht aus. Wir müssen selber vorleben, was uns wichtig ist, sonst wird es niemals bei der nächsten Generation ankommen”, sagt der 68-Jährige. Freude an der Bewegung und am Draußen sein, hätten er und Rosi schon früh von den Eltern vermittelt bekommen, um es später an die eigenen Kinder weiterzugeben.

Neureuther glaubt an die Kraft intakter Familien. “Wenn es dir irgendwann mal schlecht geht, ist nur noch die Familie da.” Als elementar empfindet er auch “das Wertschätzen einer Partnerschaft”. “Wir sollten umeinander kämpfen, zueinander stehen und fair miteinander umgehen. Eine Partnerschaft einfach wegzuwerfen wie ein Spielzeug, wenn es anstrengend oder langweilig wird, ist viel zu einfach.”

“Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder und Enkelkinder ihre Talente ausleben lassen”, so Rosi Mittermaier. “Wir begleiten, damit sie sich entfalten können – anfangs intensiver und näher, später mit mehr Abstand und Freiraum für die Kinder.”

Neureuther weiter: “Insgesamt sollten wir Wert darauf legen, Bindungen zu schaffen. Und gemeinsame Erinnerungen durch gemeinsame Erlebnisse.”

Christian Neureuther und Rosi Mittermaier sind davon überzeugt, dass gemeinschafltiche Aktitäten in der freien Natur zusammenschweißen. Beim Skifahren haben die beiden auch die Familie Erl aus Deggendorf kennengelernt.


Zusammen mit Alois Erl (rechts) beim Richtfest in Ingolstadt

“Wir hatten das Glück, die Famile zu treffen. Uns gefällt ihre Bodenständigkeit, der Zusammenhalt zwischen den Generationen, vom Uropa weg bis hin zu den Enkeln. Sie sind Freunde geworden.”

Deshalb besuchte das Paar auch das Richtfest für das neue Erl-Projekt in Ingolstadt. 220 Studentenappartements errichtet die Immobilienfirma dort. Erl steht auch als Investor hinter dem sozialen Netzwerk wize.life.

“Wenn ich mir die Wohnung hier anschaue, ist alles da, was ich brauche”, sagte Neureuther mit Blick auf seine eigene Studentenzeit. “Es passt alles. Das Bett müsste vielleicht ausziehbar sein, weil Studenten sind ja immer lustig unterwegs”, fügt er mit schmunzelndem Blick zu seiner Rosi an, um mit mehr Ernst fortzufahren: “Es ist wirklich ein großes Thema, Wohnungen für Studenten zu schaffen. Da hat die Politik geschlafen und versäumt, den Bedarf in den bayerischen Städten zu decken. “


Muster-Appartement in Ingolstadt

Dass in bayerischen Uni-Städten Dutzende junger Menschen für kleine Mietwohnungen Schlange stehen und der Meistbietende den Zuschlag bekommt, halten Neureuther und Mittermaier für ein Unding. “Das darf doch nicht sein.”

Selber erwägen sie, über Generationen hinweg vorzubauen. “Wir denken immer auch an die nächste Generationen, an die Kinder und auch an die Enkel”, sagt Mittermaier. Neureuther ergänzt: “Der Zuzug in unserem schönen Bayern ist gigantisch und wird so schnell nicht abebben. Da kann man sich überlegen, ob man Eigentum erwirbt und seinen Enkeln weitergibt.”