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Ich liebe Dich!

28.10.2017, 12:44 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Er war ein ganz normaler Schuljunge. Dazu sah er auch noch gut aus und war beliebt. Vor allem bei den Mädels.

Doch eine Sache störte ihn unheimlich. Seine Mutter hatte nur ein Auge. Er schämte sich für sie, weil das einfach hässlich aussah. Dazu kam noch, dass seine Mutter zwei mal die Woche in seine Schule kam, um dort zu putzen.

Immer wenn sie kam, ging er weit weg, damit ihn niemand mit ihr sieht und mitbekommt dass es seine Mutter ist. Doch eines Tages kam es, dass sie eine Stunde früher zum putzen kommen musste. Damit hatte er nicht gerechnet ... und siehe da, sie begegneten sich auf dem Flur, wo er gerade mit anderen Mitschülern seine Pause verbrachte. Die Mutter ging auf ihn zu, begrüßte ihn voller Freude und fragte ihn was sie ihm heute Abend kochen sollte.

Im gleichen Moment drehte er sich um und rannte weg.

Am nächsten Tag kamen schon die ersten Kinder und verspotteten ihn. Einer sagte sogar zu ihm:

“Was war das für ein hässliches Monster gestern?“

Als der Junge an diesem Tag nach Hause ging, lief er als erstes direkt zu seiner Mutter in die Küche und sagte zu ihr:

“Verschwinde aus meinem Leben, ich will dich nie wieder sehen!“

Es dauerte nicht mehr lange bis er 18 wurde. An diesem Tag zog er aus. Zwischenzeitlich hatte er eine Freundin, die er dann heiratete und eigene Kinder bekam.

Jahre später entschied sich seine Mutter, ihn zu besuchen. Sie fuhr in die Stadt, in die er gezogen war und klingelte an seiner Haustür. Seine Kinder öffneten die Tür, knallten sie im gleichen Augenblick auch wieder zu und liefen zu ihrem Vater mit den Worten:

“Hilfe Papa, ein Monster ist an der Tür.“

Der Vater wusste natürlich gleich dass es nur seine Mutter sein konnte. Er öffnete nicht mal mehr die Tür ... und so fuhr seine Mutter wieder nach Hause.
Einige Zeit später, fing sein Gewissen an, ihn zu plagen. So entschied er sich, zu seiner Mutter zu fahren, um mit ihr zu sprechen.

Dort angekommen, klingelte er an der Tür. Doch niemand öffnete. Er klingelte weiter ... nichts passierte. Plötzlich kam der Nachbar von nebenan und fragte:

“Wen suchen Sie?“ -

“Meine Mutter“ -

erwiderte er.

“Sie ist vor kurzem gestorben“

antwortete der Nachbar ...

“aber sie hat mir einen Brief für Sie gegeben.“

Da nahm der Sohn den Brief und begann zu lesen.

“Mein geliebter Sohn, ich möchte dir etwas sagen, was du nicht wusstest. Vor vielen Jahren, als du noch klein warst, hattest du mit deinem Papa einen schweren Unfall. Dabei starb dein Papa und du hattest ein Auge verloren. Damit dich niemand hänselt und spottet, hatte ich mich entschieden, dir mein Auge zu spenden.

So konntest du die letzten Jahre, in denen du mich gemieden hattest, wenigstens ein Stückweit die Welt auch mit meinem Auge sehen. Dich glücklich zu sehen, war immer meine größte Freude. Jetzt bin ich schwer krank und werde bald gehen.

Du sollst wissen, dass ich dich liebe und immer lieben werde.

Deine Mama.“

Hat diese Geschichte irgendeine Verbindung mit dem Evangelium? Aber natürlich Freunde!

Jesus hat viel mehr als nur ein Auge für uns gegeben. Sein ganzes Leben! Kein bißchen weniger. Können wir uns das vorstellen? Und dass nicht weil er musste, sondern absolut freiwillig. Aus genau dem gleichen Grund wie die Mutter.

Aus Liebe.

Die gleichen Worte wie die Mutter an ihren Sohn, hat Jesus auch heute an diesem Tag für dich.

“Ich liebe dich“.

Diese Stimme ruft immer noch ... jeden Tag. Lasst uns Jesus ernst nehmen. Denn er nimmt uns auch ernst.

Möge er uns heute an seinem Tag ganz besonders segnen und uns immer wieder daran erinnern, wie wichtig wir für ihn sind. Er hat entschieden für immer und ewig mit uns zu leben.

Wollen wir das auch?

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3 Kommentare

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Iiiih...
Ein Tränendrüsendrücker...

Was die fundamentalistischen Christen wohl noch alles für Stories erfinden um Werbung für ihre Sekte zu machen?

Übrigens: Augen kann man nicht spenden. Wie? Ach so... wieder ein Wunder! Der Herr sei gepriesen!
  • 28.10.2017, 15:41 Uhr
  • 0
Nein, Volker, man kann nur das tun, was ihr euch vorstellt. Und nein, die Stories der Evolutionisten sind keine Tränendrüsendrücker. Sie machen auch keine Werbung für ihr Weltbild. Sie gehen nach dem Motto:

"wer die Jugend hat, hat die Zukunft!" und manipulieren bereits die Kinder im Vorschulalter mit ihren Phantasiegestalten. Na, und wer wissenschaftsgläubig ist, dem servieren sie Weltraummärchen mit phantastischen Animationen.

Nur eines tun sie nicht - ihre Hypothesen wissenschaftlich begründet und glaubhaft zu demonstrieren. Du hast ja selbst eines der wissenschaftlichen Kriterien in einem Deiner Statements benannt - die Wiederholbarkeit im Experiment. Aber das wird selbstverständlich ausgeblendet, weil ja glücklicherweise der vorgebliche zeitliche Rahmen nicht zur Verfügung steht.
  • 28.10.2017, 16:35 Uhr
  • 3
Siehst Du, Volker, das passt zu der Grundeinstellung derjenigen, die meinen, "die Weisheit mit Schöpflöffeln gefressen zu haben" (Sprichwort). Schön von oben herab, nicht wahr?
  • 28.10.2017, 19:52 Uhr
  • 0
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