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Weihnachten mit Stil: Ein augenzwinkernder Ratgeber für das perfekte Fest

Weihnachten mit Stil: Ein augenzwinkernder Ratgeber für das perfekte Fest

Service Tipp
15.12.2017, 12:01 Uhr
Beitrag von Service Tipp

Nicht mehr lange, dann ist es soweit, die Vorfreude auf Weihnachten steigt bereits ins Unermessliche. Beim ein oder anderen Glühwein haben wir uns schon das Gehirn zermartert, ob wir es dieses Mal schaffen werden: Das perfekte Weihnachtsfest. Einmal ein ansehnlicher, gerader Baum, die Kinder und wir selbst adrett gekleidet im Schein der Kerzen, rechtzeitig passende Geschenke besorgt, die wirklich von Herzen kommen und zum krönenden Abschluss ein leckeres Festmahl gezaubert. So oder ähnlich sehen bei vielen die Vorstellungen aus – die Realität zeigt sich allerdings oft ganz anders. Was macht ein stilvolles Weihnachtsfest eigentlich aus und was passt dabei überhaupt wirklich zu uns?
Am Ende des Jahres, wenn es eigentlich besonders besinnlich zugehen sollte, setzen sich viele stattdessen noch mehr unter Druck. Statt sich auf dem Weihnachtsmarkt in Laune zu bringen, gemütlich im Kreise der Familie oder mit Freunden an Plätzchen zu knabbern und das Jahr Revue passieren zu lassen, herrscht allgemeiner Vorweihnachtsstress, denn es gilt das perfekte Fest vorzubereiten. Der eigentliche weihnachtliche Gedanke bleibt dabei leider meist auf der Strecke. Dabei muss das alles gar nicht sein.b

Ein besonderes Fest

Die meisten von uns haben ein ganz bestimmtes Bild vor Augen, wenn sie an das Weihnachtsfest denken. Eine glückliche Familie im Kerzenschein unterm Baum versammelt, dampfende Glühweintassen, ein überquellender Plätzchenteller und ein Berg bunt verpackter Geschenke – diese Szenarien schweben uns dabei oftmals vor. Weihnachten hat als Familienfest immer noch eine sehr große Bedeutung im jährlichen Feierkalender und soll deshalb ganz besonders stilvoll gefeiert werden. Einmal im Jahr kommt dazu die ganze Familie zusammen, Verwandte reisen aus allen möglichen Ecken an. Dann soll auch alles besonders schön hergerichtet sein, die Wohnung wird auf Vordermann gebracht, ein besonderes Festmahl vorbereitet, das Sonntagsoutfit aufgebügelt und überhaupt. Warum wir uns gerade dann von unserer besten Seite zeigen wollen und extra viel Aufwand betreiben, steht dann meist im Widerspruch zum Wunsch nach Harmonie und besinnlichen, friedvollen Stunden. Die Vorweihnachtszeit gehört zu den hektischsten Wochen im Jahr. Zu all den Vorbereitungen für das private Fest kommen Firmen- oder Vereinsfeiern und oftmals drängt im Beruf der Jahresabschluss oder die Fertigstellung eines wichtigen Projektes vor den Urlaubstagen vor Silvester. Spätestens zum Vierundzwanzigsten, dem eigentlichen Weihnachtsfest, sollen dann aber alle adrett gekleidet und fröhlich unter dem Baum versammelt sein und gefälligst gemeinsam Spaß haben. Manchmal gelingt dies sogar, manchmal endet dieser hohe Erwartungsdruck aber auch in kollektivem Unmut und der Verweigerung, Unstimmigkeiten des lieben Friedens willen einfach wegzulächeln.

Oh Tannenbaum – unverzichtbares Accessoire?


Weihnachten ohne Baum – das ist für die meisten kaum denkbar. Spätestens, wenn Kinder mitfeiern, gehört das Tannengrün zum Fest einfach dazu. Neben dem Adventskranz zählt er zu den häufigsten Accessoires um die Wohnung zu schmücken und für eine besinnliche Stimmung zu sorgen.

Wer mag, kann sich seinen Baum direkt auf der Plantage aussuchen oder dort gleich selbst schlagen.
Wer mag, kann sich seinen Baum direkt auf der Plantage aussuchen oder dort gleich selbst schlagen.

Wo sollten den sonst die Geschenke passend präsentiert werden? Wo sonst sollten die Kinder ihre einstudierten Lieder und Gedichte vortragen? Er dient außerdem als adäquater Halter für die Lichterkette und verströmt – solange es sich um einen echten Baum handelt – diesen typischen weihnachtlichen Duft: Eine Mischung aus würzigem Waldgeruch und angekokelter Plastikdekoration.
Bisweilen muss dafür sogar der Fernseher – der sonst oft den zentralen Mittelpunkt der deutschen Wohnzimmer darstellt – ein Stück beiseite rücken. Selbst in den Küchen oder Fluren der Studenten-WGs ist oft ein Exemplar zu finden, wenn es sich dabei zuweilen auch um einen „kostenlosen“ Baum vom Weihnachtsmarkt um die Ecke handelt.

Tradition und Moderne


Ursprünglich war das Schmücken des Hauses mit Tannenzweigen ein heidnischer Brauch. Über die Wintersonnwende stand das Grün für Lebenskraft und Fruchtbarkeit. Zunächst übernahm die evangelische Kirche diesen Symbolgehalt und es wurde nach und nach Brauch, sich zu Weihnachten einen geschmückten Baum in die Wohnung zu stellen.
Neben den öffentlichen Christbäumen auf den Plätzen und Märkten gibt es heute kaum noch einen Haushalt ohne ein Exemplar. Statt der früher üblichen Kerzen, dem bleischweren Lametta und echten Äpfeln oder Gebäck besteht die Dekoration heute meist aus Plastik. Und Dank der modernen LED Technik leuchten die Lämpchen inzwischen auch in bunten Farben, passend zum Schmuck.
Die „Produktion“ der Tannen, um den Baumhunger der Deutschen zu stillen, ist ein eigener Wirtschaftszweig geworden. Darüber hinaus stehen in vielen Wohnungen aber auch Plastikbäume. Die wirklich immergrüne Variante nadelt nicht und sieht – wenn etwas mehr Geld investiert wird – oft täuschend echt aus.

Weihnachtsbaumkauf heute


Auch in der Weihnachtsbaumbranche und beim Schmuck gibt es immer wieder Trends. Das echte Grün ist nach wie vor sehr beliebt. Derzeit ist zu beobachten, dass die Tannen immer häufiger direkt bei landwirtschaftlichen Betrieben gekauft werden. Überall gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich seinen Baum auf der Plantage auszusuchen und dann sogar selbst zu schlagen. Wer einen Garten oder geräumigen Balkon hat, kann sich ein Bäumchen im Topf anschaffen. Der wandert nach der Saison wieder nach draußen und wächst über die Jahre gemächlich weiter.
Obwohl der Baum in vielen Haushalten erst am Weihnachtstag selbst ins Wohnzimmer kommt, wird er oft schon viel eher angeschafft und muss eingepackt auf dem Balkon auf seinen Einsatz warten. Denn hier gilt: Der frühe Vogel ergattert die schönste Tanne. Geht dies im allgemeinen Trubel unter, steigt der Druck: Kurz vor knapp sind nur noch die letzten Ladenhüter in den Pop-Up-Baummärkten zu finden.
Dann muss getrickst werden. Mit Hilfe von Säge und Bohrer werden kahle Stellen ausgebessert und ein krummer Wuchs einfach durch noch mehr Schmuck kaschiert. Wer das umgehen will, greift lieber gleich zum Rundum-Sorglospaket und investiert einmal in eine fertig dekorierte Plastiktanne.

Modetrends bei Baum und Schmuck


Experimentierfreudige können einen ganz neuen Trend ausprobieren: Warum den Baum nicht mal kopfüber aufstellen oder gleich von der Decke hängen? So bekommen die Zweige etwas Abstand von grapschenden Kinderhänden und mit dem Staubsauger sind ruckzuck bröselnde Nadeln entfernt ohne groß rücken zu müssen.
Ähnlich wie in der Modewelt sind auch beim Baumschmuck immer wieder gewisse neumodische Tendenzen zu erkennen. Eher als Marketingstrategie für trendbewusste Weihnachtsenthusiasten werden von den einschlägigen Herstellern der Dekoartikel jährlich neue Trendfarben und innovative Accessoires propagiert.

Bunt oder lieber Ton in Ton? Perfektionisten stimmen sogar ihr Geschenkpapier passend zum Baumschmuck ab.
Bunt oder lieber Ton in Ton? Perfektionisten stimmen sogar ihr Geschenkpapier passend zum Baumschmuck ab.

Am Ende landet bei vielen dennoch der traditionelle Schmuck an den Zweigen. Rot, Silber und Gold sind nach wie vor die Farbtöne, die wir am liebsten am Baum sehen. Dennoch lassen wir uns nur zu oft dazu hinreißen, neue Kugeln oder Hängefiguren anzuschaffen. Und sei es nur, um uns das Gefühl zu vermitteln, überhaupt irgendetwas zur Vorbereitung auf das Fest bereits erledigt zu haben.

Das perfekte Outfit – Trendig feiern


Zum perfekten Fest gehört für viele auch ein schickes Outfit. Zumindest auf den „Beweisfotos“ für später sollen alle auch angemessen gekleidet sein. Dabei muss die Weihnachtsgarderobe oft einiges leisten können: Sie muss uns sowohl in zugigen Kirchen vor der winterlichen Kälte schützen, andererseits aber auch auf die steigenden Temperaturen beim Auspackmarathon unter dem lichterkettenbekränzten Baum zugeschnitten sein. Der Glühwein tut sein Übriges und wärmt zusätzlich von innen.
Dabei sollen Bundfaltenhose, Festtagsbluse oder Brokatkleidchen dennoch immer wie frisch angezogen im Kerzenschein funkeln. Und wenn wir uns dann auch noch etwas wohlfühlen könnten in den Kleidern, wäre das auch nicht schlecht. Nicht gerade eine leichte Herausforderung, hier das passende zu finden.

Schick oder lieber gemütlich?


Doch am Ende geht es hierbei doch eher um die Frage der persönlichen Vorstellung von einem perfekten Weihnachtsfest. Manche mögen es, sich dazu besonders aufzubrezeln, andere ziehen es vor lieber ganz bequem angezogen zu feiern. Dabei muss sich beides gar nicht unbedingt ausschließen. Mit einem zum eigenen Figurtyp passend geschnittenen Kleid etwa, das genügend Luft für weihnachtliche Schlemmerorgien lässt, kann stilvoll und gemütlich zugleich gefeiert werden.

Die Frisur sitzt: Zumindest fürs Erinnerungsfoto sollen alle schnieke aussehen.
Die Frisur sitzt: Zumindest fürs Erinnerungsfoto sollen alle schnieke aussehen.

Einerseits können so die persönlichen Vorzüge bestens zur Geltung gebracht werden, andererseits steht damit einer bequemen Feier ohne kneifende Stofffalten nichts mehr im Wege. Ob in luftiger A-Linie, als Empirekleid mit höher angesetzter Taille, als enger anliegendes und figurbetonendes Strickkleid oder als eher gerade geschnittenes Etuikleid – mit diesem Kleidungsstück kann man an Weihnachten nichts falschmachen. Ein Wickelkleid lässt sich nach dem Festmahl sogar ganz dezent noch einmal etwas weiter schnüren. Mit einer gröberen Strumpfhose und einer kuscheligen Strickweste kann das Outfit dann zudem schnell für kältere Temperaturen aufgerüstet werden.
Auch bei den Männern lässt sich eine schlichte Stoffhose und ein unifarbenes Hemd mit einfachen Accessoires zum festlichen Outfit ausstaffieren. Und wer sich so nun mal nicht wohlfühlt und sich einfach verkleidet vorkommt, kann immer noch auf einen ganz anderen Trend setzen: Den „Ugly Christmas Sweater“. Wer mit den kunterbunt-kitschigen Pullis nicht in Weihnachtsstimmung kommt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen und sollte besser mit dem Grinch feiern gehen.

Geschenke – „Dieses Jahr kümmere ich mich rechtzeitig…“


Jeder hat diesen einen Freund oder die eine Freundin, die es tatsächlich schafft, Anfang Dezember bereits in aller Ruhe für alle Liebsten das perfekte Geschenk besorgt zu haben. Nach dem Desaster vom Vorjahr haben wir uns fest vorgenommen, das Ganze diesmal ebenfalls früher anzugehen.
Ein logisches Vorgehen wäre es, das ganze Jahr unsere spontanen Geschenkideen zu notieren, denn die sind meistens die besten. Voraussetzung wäre hier ebenfalls, dass wir die so zusammengetragene Sammlung dann zum passenden Zeitpunkt auch wiederfinden.
Unsere Erfahrung zeigt leider nur allzu oft, dass solche Vorhaben in der Praxis auf der Strecke bleiben. Zwar macht es uns der Internetversandhandel inzwischen um einiges leichter, auch nach Feierabend noch in Ruhe nach Geschenken zu stöbern, trotzdem finden wir uns auch so immer wieder in den ohnehin überfüllten vorweihnachtlichen Innenstädten zwischen all den anderen Verzweifelten wieder. Sei es, weil das bestellte Päckchen kurz vor dem Fest einfach länger braucht oder wir im schieren Trubel einfach jemand wichtigen vergessen haben. Wer zur Bescherung nicht mit leeren Händen dastehen will, sollte sich die Deadlines vorher genau ansehen.

Weihnachten ohne Geschenke?


Vielleicht ist es ohnehin viel einfacher und um ein Vielfaches entspannter, wenn wir von vorn herein auf dieses ganze Schenken verzichten? Mal ehrlich: Den meisten Stress machen wir uns doch tatsächlich mit der Suche und dem Besorgen von passenden Präsenten.
Für die meisten ist ein Fest ohne Geschenke einfach nicht denkbar. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene freuen sich trotz allem Aufwand darauf von den Liebsten etwas überreicht zu bekommen oder auch darauf, anderen eine Freude machen zu können. Für die Kleinen gehört die Vorstellung vom Weihnachtsmann, der mit seinem Rentierschlitten die Geschenke verteilt einfach dazu.
Dennoch gibt es auch ganz Eiserne, die dem Konsumwahn abgeschworen und diesen Programmpunkt vom Tagesablauf des Heiligen Abend einfach gestrichen haben. Aus ökologischer Sicht ist das in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Sowohl das Wegwerfprodukt Weihnachtsbaum, die steigende Umweltbelastung durch das erhöhte Transportaufkommen oder riesige Mengen an Verpackungsmüll durch Geschenkpapier und Co. – wer aufs Schenken verzichtet, tut der Natur etwas Gutes.

Tipps und Tricks für entspanntes Schenken

Dennoch bleibt bei vielen angesichts solcher Askese ein komisches Gefühl. Die wenigsten können sich deshalb zu einer völligen Geschenke-Abstinenz durchringen. Stattdessen einigen sich viele Familien auf eine allgemein verträglichere Art zu Schenken – unter klar vorgegebenen Richtlinien. So kann einerseits zum Beispiel ein finanzielles Limit gesetzt werden. Auf diese Weise ist ein klar definierter Rahmen vorgegeben und keiner muss sich unnötig in Unkosten stürzen. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn jeder ganz wie früher einen Wunschzettel schreibt. Dann bleiben einerseits Enttäuschungen über völlig unpassende Geschenke erspart und alle bekommen etwas, das sie wirklich gebrauchen können. Auch wenn der Überraschungsfaktor dann vielleicht fehlt, hat der Weg über den Wunschzettel dennoch etwas Stimmungsvolles. Auch das Wichteln ist inzwischen in einigen Familien verbreitet. Statt allen ein Geschenk besorgen zu müssen, zieht jeder nur einen einzigen Wichtelpartner und hat so viel mehr Zeit, sich um ein passendes Präsent zu kümmern. Auch in finanzieller Hinsicht ist das dann weitaus entspannter. Dennoch muss so keiner leer ausgehen.

Entspanntes Geschenke Kaufen ist im üblichen vorweihnachtlichen Trubel meist nur schwer möglich.
Entspanntes Geschenke Kaufen ist im üblichen vorweihnachtlichen Trubel meist nur schwer möglich.

Wenn’s doch mal wieder knapp geworden ist…


… dann ist es völlig in Ordnung auf den guten alten Gutschein zurückzugreifen. Wer sich etwas Mühe mit der Gestaltung gibt, kann dem Ganzen dann immer noch eine sehr persönliche Note verleihen. Statt einem neutralen Amazon-Gutschein bieten sich auch hier zahlreiche sehr individuelle Möglichkeiten. Eine Guthabenkarte ist inzwischen von so gut wie jedem Geschäft erhältlich. Noch persönlicher wird es, wenn gemeinsame Zeit verschenkt wird – etwa bei einem Kinobesuch, einem gemeinsamen Picknick oder zu einem Stadtbummel, bei dem dann gemeinsam ein Geschenk erstanden werden kann.

Leckeres Festmahl – Ganz entspannt genießen


Auch das Weihnachtsmenü sorgt in vielen Familien für reichlich Zündstoff. Lieber traditionell mit Würstchen und Kartoffelsalat oder der klassische Karpfen? Oder soll einfach mal was anderes auf den Tisch? Hinzu kommt, dass die Schwägerin sich neuerdings vegan ernährt, der Sohnemann eine waschechte Laktoseintoleranz entwickelt hat und man selbst am liebsten auf die deftige Mayonnaise bei der Soße verzichten würde. Gar nicht so einfach, es heute allen recht zu machen.
Doch auch hier hilft es oftmals, einfach die eigenen Erwartungen herunterzuschrauben. Im Grunde geht es am Ende doch einfach darum gemütlich beisammen zu sein und die gemeinsame Zeit zu genießen. Das Essen ist dabei zwar Mittel zum Zweck, sollte aber nicht überbewertet werden, vor allem, wenn die Zeit zum Vorbereiten ohnehin knapp bemessen ist.

Traditionelle Gerichte unter der Lupe


Wenn sich die Familie am Nachmittag trifft, werden meist Plätzchen kredenzt. Hier kann in der Regel keiner wirklich widerstehen und das besondere Gebäck gehört zum Fest ebenso dazu wie der Baum. Lebkuchen, Plätzchen oder Christstollen haben einfach eine lange Tradition und sorgen direkt für eine weihnachtliche Stimmung. Dabei ist es doch im Grunde egal, ob die Leckereien selbstgemacht sind, oder aus dem Laden stammen. Keiner wird an Heilig Abend mit Vorwürfen kommen, wenn jemand ohnehin nicht gerne backt.
In vielen Familien wird traditionell erst am ersten oder zweiten Feiertag so richtig opulent aufgetischt. Gänsebraten, Ente oder Karpfen kommen dann auf die Teller. Grund genug eigentlich, dass es an Heilig Abend noch etwas weniger aufwendig zugeht. Die typischen Gerichte gehören allerdings für viele zu einem gelungenen Fest dazu und sorgen erst für den richtigen Weihnachtsgeschmack.

Gemeinsames Schlemmen im Kreise der Familie: Dafür ist eigentlich gar kein großer Aufwand nötig.
Gemeinsames Schlemmen im Kreise der Familie: Dafür ist eigentlich gar kein großer Aufwand nötig.

Feiern mit der ganzen Familie

Wenn ohnehin mit der ganzen Familie gefeiert wird, kann die Arbeit auch ganz einfach aufgeteilt werden. Dann muss sich nicht eine einzige Person um die ganze Vorbereitung alleine kümmern. Jeder kann einen Teller mit Plätzchen mitbringen, einer kümmert sich um den Hauptgang, einer um die Beilagen. Ein anderer übernimmt die Nachspeise und noch jemand anderes die Getränke. Zwar ist hier etwas Abstimmung untereinander notwendig, andererseits kann so auch ein ganz buntes Menü entstehen, bei dem für jeden etwas Passendes dabei ist. Wer sich gleich für ein Raclette oder Fondue zum Fest entscheidet, kann die Arbeit und das Mitbringen der Zutaten ebenfalls gut aufteilen. Dann hat am Ende auch jeder das Gefühl, etwas zum gemeinsamen Festmahl beigetragen zu haben.

So kommen alle auf ihre Kosten


Den ganzen Weihnachtsstress machen wir uns häufig selbst. Wir haben dieses Wunschbild vor Augen und versuchen dieser abstrakten und völlig realitätsfernen Idylle hinterherzujagen. Dabei verlieren wir oft unsere tatsächlichen Vorstellungen von einem perfekten Weihnachtsfest aus den Augen.
Statt uns auf gemeinsame gemütliche Stunden mit unseren Liebsten zu konzentrieren, lassen wir uns von dem ganzen Drumherum ablenken. Wer in der Adventszeit einmal in sich geht und überlegt, was einem wirklich wichtig ist, kann sich von vielen Dingen, die zum vorweihnachtlichen Stress beitragen befreien. Wir sollten uns lieber mit unseren Freunden und Familien zusammensetzen und gemeinsam überlegen, wie das Fest gestaltet werden könnte. Dann kann jeder einen Teil dazu beitragen und freut sich diesmal tatsächlich auf ein gelungenes Weihnachten. Ein paar Tage bleiben uns noch Zeit um alles vorzubereiten.

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