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Fünf Gründe, um erst ab Februar die Vorsätze des nächsten Jahres umzusetzen

Fünf Gründe, um erst ab Februar die Vorsätze des nächsten Jahres umzusetzen

Service Tipp
18.12.2017, 15:23 Uhr
Beitrag von Service Tipp

Im Dezember beginnt die Jagd. Auf der Suche nach den tollsten, passendsten oder gar ausgefallensten Geschenken pilgern die Menschen durch die Innenstädte oder durch die Online-Welt und überlassen das Schleppen den Päckchenboten. Am Tag vor dem Heiligen Abend ist es buchstäblich eine Odyssee, sich durch den Supermarkt zu quälen, denn es scheint nicht etwa der Ladenschluss bevorzustehen, sondern die finale Schließung aller Einkaufsmöglichkeiten – und zwar auf unbegrenzte Zeit. Und wer all diese Treibjagden glimpflich überstanden hat, den ereilt dann noch ein anderes Schicksal: Zwischen dem 27. Dezember und dem 1. Januar müssen schnell einige gute Vorsätze gefasst werden. Schwerstarbeit und ein kognitiver Kraftakt, der so gar nicht nötig ist. Denn diese fünf guten Gründe zeigen, wie empfehlenswert es ist, die guten Vorsätze erst im Februar zu starten.

1. Die Statistik zeigt: Gute Vorsätze scheitern in 88 Prozent der Fälle

Ein gesünderer Lebensstil, eine ausgewogenere Ernährung, mehr Sport, weniger Nikotin und Koffein und viele dieser klassischen Vorsätze stehen bei den meisten auf der berühmten Liste der Vorsätze fürs nächste Jahr. Warum die Umsetzung der guten Vorsätze zum Stichtag 1. Januar gar nicht empfehlenswert ist, zeigt diese Statistik: „Eine englische Studie mit 3000 Teilnehmern hat ergeben, dass 88 Prozent ihre guten Vorsätze nicht einhalten.“ Verständlich ist der Eiertanz rund um die guten Vorsätze mit Blick auf das menschliche Grundkonzept, denn der Mensch ist von Grund auf eigentlich ein Optimist. Wer die Magie des 1. Januar vom Tisch fegt und sich nicht den beobachtenden Augen aller Mitwisser aussetzt, der kann ab dem 1. Februar meist recht gut durchstarten. Die Tage direkt nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel liegen in ausreichender Entfernung. Der Alltag ist eingekehrt – und nun kann es losgehen mit Sport, Ernährungsumstellung und all den anderen guten Vorsätzen.

2. Manche Ideen brauchen Zeit. Und die ist im Dezember rar

Wer pünktlich zum 1. Januar mit einer neuen Form des Geldverdienens starten möchte, hat dafür viele Möglichkeiten. Wer einen Anstellungsvertrag unterschrieben hat, tut sich vergleichsweise einfach, den Job zum Jahresanfang anzutreten. Wer indes die Gründung einer Firma anvisiert, der müsste zumindest im vierten Quartal des Vorjahres richtig viele Vorbereitungen treffen, um pünktlich zum 1. Januar mit der eigenen Firma an den Start zu gehen. Möglich, machbar, aber stressig. Vor allem in Zusammenarbeit mit den Ämtern kann es zeitlich recht eng werden, denn viele haben zwischen Weihnachten und Silvester geschlossen.
Wer andere Wege gehen möchte und den Vorsatz „Geld anlegen“ für sich ganz neu interpretiert, könnte auch den Weg ins Online Casino wagen. So kann die Registrierung auch eine Januar-Beschäftigung sein, denn mithilfe von Demo-Versionen kann so im ersten Monat des Jahres trainiert werden, bevor es dann ab Februar um echte Einsätze geht.

3. Jahresverträge werden traditionell im Januar bezahlt. So wird Sparen fast unmöglich

Egal um welche Art von Verträgen es sich handelt – die, die auf ein Jahr abgeschlossen werden und auch jährlich bezahlt werden, werden häufig auch zum Jahresanfang abgebucht. Das heißt, dass der Zeitraum zwischen dem 2. und dem 5. Januar (je nachdem, ob es sich um Werktage handelt oder nicht) traditionell die Zeit ist, in der es deutlich mehr Abbuchungen als Gutschriften auf dem Konto gibt. Und genau dieser Faktor kann extrem demotivierend sein, wenn auf der Liste der guten Vorsätze stand, sparsamer zu leben und diese Sparsamkeit auch mithilfe eines Haushaltsbuches zu kontrollieren. Der bessere Start in ein sparsameres Leben kann dann im Februar sein, wenn der Januar-Fluch mit diversen Abbuchungen in der Vergangenheit liegt. Und vielleicht lohnt es sich ja, den Versicherungsschutz einiger Versicherungen zu prüfen und ggf. an eine Kündigung oder einen Versicherungswechsel zu denken.

4. Im Januar umdenken. Im Februar mit neuen Gewohnheiten starten

Zugegeben, Gewohnheiten klingen deutlich unspektakulärer als Vorsätze, aber: Sie sind die nachhaltigere Variante. Wer sich also im Januar frei macht von den Gedanken daran, ein Sklave seiner eigenen Vorsätze zu werden, kann sich für den Februar überlegen, welche neuen Gewohnheiten langfristig ins Leben integriert werden sollten. Ein Beispiel: Anstatt den Vorsatz „mehr Sport zu treiben“ aufzustellen und schneller zu verwerfen, als die Tinte des Füllfederhalters trocknet, ist es zielführender, einen Spaziergang oder eine Joggingrunde gemeinsam mit dem Partner zur festen Gewohnheit zu machen. Auch muss der Vorsatz abzunehmen gar nicht erst formuliert werden. Stattdessen empfiehlt es sich, grundsätzlich neue Essgewohnheiten zu schaffen. Klingt vielleicht weniger trendy, ist aber die nachhaltigere Lösung.

Der Vorsatz "Sport zu treiben" ist reichlich unspezifisch. Mit dem Partner zweimal in der Woche joggen zu gehen, ist hingegen zielführender.
Der Vorsatz "Sport zu treiben" ist reichlich unspezifisch. Mit dem Partner zweimal in der Woche joggen zu gehen, ist hingegen zielführender.

5. Big Society is watching you. So ergeht es den Vorsätzen ab Januar

Es scheint ein Fluch unserer Gesellschaft zu sein, von jedem zu erwarten, dass Vorsätze formuliert werden, die dann bitteschön auch wieder scheitern sollen. Und genau dieses Phänomen ist ein weiterer Grund dafür, sich nicht ab Januar dem Druck der neugierigen Blicke auszusetzen – ob die Vorsätze wohl klappen oder nicht – sondern besonnen auf sich selbst ab Februar das Projekt zu starten.

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