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Grausames Lawinen-Drama: Vater grub verzweifelt nach Ehefrau (†45) und Tocht ...

Grausames Lawinen-Drama: Vater grub verzweifelt nach Ehefrau (†45) und Tochter (†11) - vergeblich

News Team
04.01.2018, 11:56 Uhr
Beitrag von News Team

Bei einem Unglück im Vinschgau sind Medienberichten zufolge zwei deutsche Ski-Urlauber ums Leben gekommen. Mutter (45) und Tochter (11) wurden von einer 150 Meter breiten Lawine verschüttet - vor den Augen des Vaters.

Das Mädchen konnte nur noch tot geborgen werden. Die Mutter starb wenig später im Krankenhaus.

Laut "Bild" war die Familie in einer neunköpfigen Gruppe im Skigebiet Haideralm in 2100 Metern Höhe unterwegs, als sie die Lawine überkam.

Vermutlich hatten die Skifahrer diese selbst ausgelöst. Wie die "Tageszeitung.it" berichtet, hätte die Gruppe die Piste immer wieder verlassen und sei "immer fahrlässiger geworden".

Eine Stunde lang in 70 cm Tiefe


Abseits der Piste brach die Lawine schließlich über die Ski-Fahrer ein. Während der Vater und sechs weitere Urlauber einer Katastrophe entgingen, wurden das Mädchen und seine Mutter von den Schneemassen verschüttet.

Zunächst versuchten der Vater und die restliche Gruppe die beiden selbst frei zu graben - vergeblich. Die alarmierte Bergrettung konnte aufgrund der schlechten Sicht jedoch nicht per Hubschrauber oder Motorskiern zum Unglücksort transportiert werden. Sie mussten mit Tourenskiern aufsteigen. Dadurch ging wertvolle Zeit verloren.

Erst nach einer Stunden fanden die Retter die beiden Verschütteten. Doch die Hilfe kam zu spät. "Sie lagen übereinander", so Einsatzleiter Tobias Folie.

Erhebliche Lawinengefahr


In der ganzen Südtiroler Region herrscht nach enormen Schneefällen erhebliche Lawinengefahr. Trotzdem hätte das Unglück verhindert werden können. Ein Bergretter sagte der "Tageszeitung.it":

Sie hätten die Piste unter diesen Witterungsbedingungen nie verlassen dürfen.

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