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Abwehr einer unberechtigten Forderung eines Inkassobüros

05.01.2018, 16:26 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Musterbrief
Abwehr einer unberechtigten Forderung eines Inkassobüros
Absender:
Michaela Muster
Musterweg 1
99999 Musterstadt
An
Inkassobüro
Datum
Ihre unberechtigte Forderung
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Ihrem Schreiben vom ... (Datum eintragen)
eines kostenpflichtigen (Name der Firma eintragen) geltend.
Ich bin überzeugt, einen solchen Vertrag nie abgeschlossen zu haben. Vielmehr ist mir das
genannte Unternehmen völlig unbekannt. Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie bitte
nach, wann und wie es zu einem Vertragsschluss gekommen sein soll und wie ich gemäß den
gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz belehrt und informiert wurde.
Rein vorsorglich fechte ich den angeblich abgeschlossenen Vertrag wegen arglistiger
Täuschung und Irrtums an. Hilfsweise widerrufe ich den Vertrag nach den Vorschriften über
Fernabsatzverträge und kündige fristlos. Für den Fall von Drohungen, etwa mit einer
unzulässigen Eintragung der bestrittenen Forderung bei der SCHUFA, behalte ich mir rechtliche
Schritte gegen Sie vor.
Ich widerspreche der Verarbeitung oder Nutzung sämtlicher Daten zu meiner Person und
fordere Sie auf, diese Daten zu löschen oder falls eine Löschung bestimmter Daten nicht
möglich ist die entsprechenden Daten zu sperren. Die Geltendmachung von
Schadenersatzansprüchen behalte ich mir ausdrücklich vor. Ich gehe davon aus, dass die
Sache damit erledigt ist. Eine Zahlung werde ich in keinem Fall vornehmen.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)
Hinweise zur Verwendung des Musterbriefes
1. Kopieren Sie den Text in ein Textverarbeitungsprogramm (MS WORD, Open Office, etc.)
2. Ergänzen Sie ihn mit Ihren Absenderangaben, der Anschrift des Inkassobüro, an das der Musterbrief
gehen soll, sowie mit den sonstigen erforderlichen Angaben und löschen Sie die kursiven
Platzhalter/Hinweise.
3. Schicken Sie diesen Brief per Fax mit sogenanntem qualifizierten Sendebericht (der Statusbericht
zeigt eine verkleinerte Ansicht der 1. Faxseite) oder Einwurfeinschreiben an das Inkassobüro, nicht an die
Verbraucherzentrale.
Stand: September 2017

1 Kommentar

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