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MeToo - Ein Rohrkrepierer ?

MeToo - Ein Rohrkrepierer ?

Peter Leopold
12.01.2018, 05:12 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Die MeToo Bewegung, die mit der Schauspielerin Alyssa Milano ihren Anfang nahm, sollte sich an Männer richten - ihnen vergegenwärtigen, dass sie Täter sind und die Sensibilität der Gesellschaft schärfen. Und bei Einigen scheint das auch gelungen zu sein. Was aber nicht bedacht wurde, ist die Tatsache, dass es einem echten Täter völlig egal ist, was er seinem Opfer antut.

Fakt ist, dass es mit dieser Kampagne für einen echten Täter gesellschaftlich keine Rolle mehr spielt, ob er nun "nur" eine Frau belästigt, oder vergewaltigt hat. Nur strafrechtlich macht es einen Unterschied, solange eine Anzeige in einem zeitnahen Zusammenhang steht und dafür braucht es nun einmal Beweise, die nach Jahren nicht mehr vorhanden sind.

Viele Frauen dieser weltweiten Kampagne haben entdeckt, dass man dieses Thema durchaus gewinnbringend nutzen könnte, indem sie einfach wirre Behauptungen über sexuelle Belästigung bzw. sexuellen Missbrauch aufstellen - in der Hoffnung, Schmerzensgeld oder Schadenersatz für einen angeblichen Missbrauch zu kassieren. So wurde aus einer eigentlich sinnvollen Bewegung eine Hasskampagne, die sich generell gegen Männer richtet, wenn es "gerade passt".

Partner, von denen man sich ohnehin trennen wollte, werden plötzlich zu Tätern, wenn die vermeintliche Chance besteht, noch einmal kräftig abzusahnen. Vätern könnte man ja bequem auf diese Weise den Umgang mit den eigenen Kindern zumindest erschwehren und nach dem schwedischen Modell sollte Mann am Besten vor jedem Annäherungsversuch eine schriftliche Genehmigung einholen, um nicht im Nachhinein als Vergewaltiger da zu stehen, wenn er vielleicht nicht die "Leistung" im Bett erbracht hat, die gewünscht war.

Was die falschen Denunziantinnen allerdings nicht bedacht habe: In jedem Rechtsstaat muss eine Tat nachgewiesen werden. Einfache Behauptungen gehen u.U. nach hinten los. Und wenn nach Jahren so eine Beschuldigung plötzlich im Raum steht, ist Diese ohnehin ein Rohrkrepierer, denn selbst, wenn tatsächlich ein Mussbrauch stattgefunden hat, beträgt die Verjährungsfrist je nach Umständen zwischen 5 und 20 Jahren. In allen Fällen dürfte die Beweisführung nach so einem langen Zeitraum schwierig sein.

Noch etwas sollte bedacht werden: Es gibt nicht nur die Verjährung der Tat selbst. Im Falle einer Vollstreckungsverjährung hingegen hat eine behördliche Strafverfolgung bereits stattgefunden und es kam sogar schon zu einer prozessualen Verurteilung des Täters. Wird dann allerdings die Strafe nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne vollstreckt, tritt auch hier Verjährung ein. Dann spricht man von Vollstreckungsverjährung. Der Täter kann also nicht mehr bestraft werden.

Auch interessant: Vielfach schreien "MeToo" gerade die Frauen, die ein Mann nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde, weil physische oder auch psychische Barrieren einen Annäherungsversuch schon grundlegend ausschließen. Weniger nett ausgedrückt: Manche Frauen sind nun einmal so hässlich wie die Nacht dunkel oder haben charakterliche Defizite, die jeden normalen Mann abstoßen.

Und die beschuldigten Männer sind im Allgemeinen auch keine "Schönheiten" oder Multimillionäre, denn ganz anders sieht die Sache aus, wenn es um eine Kopie von George Clooney gehen würde. Da sind es eher die Frauen, die dem Mann oft und gerne auf den Pelz rücken und von sexueller Belästigung oder gar Missbrauch spricht da Keine mehr. Frauen, welche nur falsch angesehen werden, positionieren sich direkt mit diesem Hashtag MeToo als Opfer und nehmen echten Opfern und dem Hashtag somit die Bedeutung."

Nun sollte man nicht denken, dass es für diese Kampagne eine grenzenlose Solidarität gibt. Wie Sophia Thomalla sagt: "Ich finde, dass die 'MeToo'-Kampagne eine Beleidigung für die wahren Vergewaltigungsopfer ist“ Und sie hat Recht damit. Tatsache ist, dass man irgendwann den echten Opfern nicht mehr glaubt, weil es zu viele absurde Behauptungen gegeben hat, die nicht nur unglaubwürdig, sondern letztendlich auch erwiesenermaßen falsch sind.

Wenn man in sozialen Netzwerken Sprüche liest wie "Mindestens 50% aller Männer sind sexuell orientierte Gewalttäter, Belästiger, Misshandler, Grabscher etc." kommt man schnell auf den Gedanken, dass solche Behauptungen nur von frustrierten Frauen kommen, die entweder sowieso keinen Mann abgekriegt haben, oder die Erwartungen, die sie gehabt haben, nicht erfüllt wurden. Es kann nicht sein, dass ein Mann nicht mehr mit einer oder mehreren Frauen alleine nicht mehr in einem Raum sein kann, damit ihn hinterher Keine zu Unrecht der sexuellen Belästigung bezichtigt.

Was ist also das Ergebnis, was passiert in Zukunft ?

Verunsicherte Männer werden einen großen Sicherheitsabstand zu Frauen halten, keinerlei Annäherungsversuche starten und schon gar nicht ein freundschaftliches, herzliches Verhältnis zu Frauen pflegen, weil sie damit rechnen müssen, dass sogar ein freundschaftlicher "Schulterklopfer" ein lautstarkes "MeToo" nach sich zieht. Echte Täter hingegen werden ihre Angriffe intensivieren, weil es sowieso egal ist, ob sie bei einem Spaziergang ihre Hände um die Hüften der Frau legen oder zwischen die Beine. Das Ergebnis ist für sie gleich, denn wie bereits gesagt: In einem Rechtsstaat braucht Frau dafür auch Beweise.

Eines muss klar gesagt werden: Jedes echte Missbrauchsopfer verdient volle Unterstützung und Schutz vor weiteren Angriffen. Der Missbrauch mit dem Missbrauch sollte aber auch dieselben Strafen folgen lassen, die ein Vergewaltiger zu erwarten hat.

Dass damit das allgemeine Zusammenleben u.U. erheblich erschwert wird, sei nur am Rande erwähnt, denn wenn ein Blick schon ausreicht, damit Frau sich als Opfer fühlt, muss man die geistige Gesundheit solcher Frauen in Frage stellen und als Mann wird das panische Fluchtgedanken auslösen.

Abschließend sei noch gesagt, dass auch etliche Frauen meine Ansicht teilen - selbst Diejenigen, die tatsächlich Opfer von sexuellem Missbrauch geworden sind. Kaum ein Delikt ist schlimmer, als sexueller Missbrauch. Dieses Thema leichtfertig für persönliche Zwecke bzw. Rachegedanken für was auch immer auszunutzen, muss man gleichwertig mit dem tatsächlichen Missbrauch sehen.

13 Kommentare

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In den Missbrauchsgeschichten wird sehr viel "übertrieben"
und es dürfte schwierig sein, mitunter die Wahrheit zu finden.
  • 12.01.2018, 13:04 Uhr
Peter Leopold
Das ist es auch. Die "Schauspielerinnen" sollten sich am Besten ganz zurückhalten...
  • 12.01.2018, 13:38 Uhr
Peter Leopold
Weil solche Frauen nur "Möchtegern-Schauspielerinne" sind, die diese Rolle nur sehr eingeschränkt durchziehen können. Einem polizeilichen Verhör würden sie nie standhalten. Und DAS kommt, wenn sie zu Unrecht beschuldigen.
  • 14.01.2018, 09:42 Uhr
Peter Leopold
Allerdings...mehr als 30 Jahre in diesem Bereich verleiht eben eine gewisse Praxis...
  • 14.01.2018, 09:45 Uhr
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Peter, abgesehen davon, dass ich auch den Eindruck habe, hier wird oftmals maßlos übertrieben oder auch gelogen: Aber: Deine Passage: " gerade die Frauen, die ein Mann nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde, weil physische oder auch psychische Barrieren einen Annäherungsversuch schon grundlegend ausschließen. Weniger nett ausgedrückt: Manche Frauen sind nun einmal so hässlich wie die Nacht dunkel " Finde ich voll daneben. Schau dich doch mal im Spiegel an - du bist auch nicht gerade ein Adonis. Aber mir würde nie einfallen, einen Mann, der Schönheitsfehler hat, als abstoßend oder hässlich zu bezeichnen. Das ist eine Beleidigung, die ich dir sehr übel nehme, sorry, aber das hätte ich von dir nicht gedacht.
  • 12.01.2018, 12:56 Uhr
Heidi,
Als ob nur schöne Frauen der Gefahr von Missbrauch ausgesetzt sind.
Schrecklicher Satz und Aussage
  • 12.01.2018, 14:38 Uhr
Peter Leopold
Pech gehabt wenn Du die Wahrheit nicht verträgst. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass GERADE Diejenigen FALSCHE Beschuldigungen vom Stapel lassen, die niemals "in Gefahr" wären... Ob da nicht der Wunsch Vater des Gedankens ist, kann ich allerdings nicht sagen...
  • 14.01.2018, 09:48 Uhr
Eine Tatsache? Woher willst du denn das wissen? Wenn du sogar jetzt noch, nachdem du auf deine boshafte Unterstellung hingewiesen wurdest, meinst du liegst richtig, so sagt man das nur eins: Du bist auch nicht besser, wie die Flüchtlingshasser, die die Menschen wegen ihrer Herkunft ablehnen: Du lehnst nicht nur Frauen ab, die dir optisch nicht gefallen, nein du verbreitest sogar, dass gegen sie eine allgemeine Ablehnung besteht, denn "hässlich" heißt nichts anderes als hassenswert. Schäm dich!
  • 14.01.2018, 09:54 Uhr
Peter Leopold
Ich bin für das zuständig, was ich sage, nicht für das, was Du interpretierst. DAVON habe ich jedenfalls nichts gesagt. Also lass gefälligst diese Unterstellungen!
  • 14.01.2018, 10:03 Uhr
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da stimmt etwas nicht in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Es geht um Macht, die Frauen und Männer gegeneinander ausspielen.
Ein respektvolles Miteinander wäre besser.
  • 12.01.2018, 06:37 Uhr
Peter Leopold
Wäre..Aber man sieht ja, was bei sowas rauskommt
  • 12.01.2018, 07:14 Uhr
frühmorgens in den Spiegel schaun, wie sieht es bei mir selber aus. Wenn jeder vor der eigenen Tür kehren würde, wäre die ganze Welt sauber
  • 12.01.2018, 08:12 Uhr
Peter Leopold
Das schaffen längst nicht Alle...
  • 12.01.2018, 08:15 Uhr
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