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Plötzlich zuckt der Leichensack: "Toter" wacht kurz vor Obduktion wieder auf

Plötzlich zuckt der Leichensack: "Toter" wacht kurz vor Obduktion wieder auf
News Team
14.01.2018, 13:03 Uhr
Beitrag von News Team

Gonzalo Montoya (29) saß wegen Diebstahls von Eisenschrott bereits drei Jahre in einem Gefängnis in Oviedo (Spanien). Am vergangenen Sonntag fanden Wärter den Mann leblos in seiner Zelle vor. Das Gesicht blau angelaufen, ohne Atmung und Puls. Montoya war tot, das bestätigten drei Ärzte.

Doch als der fünffache Familienvater in einem Leichensack zur Gerichtsmedizin gebracht wurde, um an ihm eine Obduktion durchzuführen, trauten die Ärzte ihren Augen nicht. Der Leichensack bewegte sich plötzlich, so die Zeitung "El Mundo".


Montoya sagte später seiner Ehefrau Katia: "Ich lag in einem schwarzen Sack als ich aufwachte." Er habe nicht sprechen können. Daher habe er Laute von sich gegeben, um Aufmerksamkeit zu erregen. Mit Erfolg. Einer der Ärzte bemerkte die "Wiederauferstehung" und befreite Montoya aus seiner Lage.

Montoya kämpft um sein Leben


Der Mann wurde umgehend an Beatmungsgeräte angeschlossen, seine Angehörigen verständigt. Zunächst sah es so aus, als würde Gonzalo wieder vollständig genesen. Trotz mangelnder Sauerstoffzufuhr hatte er offenbar keine Hirnschäden erlitten.

Doch seit Mittwoch hat sich der Zustand des 29-Jährigen derart verschlechtert, dass er mittlerweile auf der Intensivstation liegt und um sein Leben kämpft.

Die Familie schaltete laut "Welt“ einen Anwalt ein. "Sie wollten ihn lebendig begraben", klagte ein Cousin. Montoya sei nackt fünf Stunden lang in einer Kühlkammer gelegen, daher gehe es ihm jetzt so schlecht.

Gefängnis weist Vorwürfe zurück


Die Haftanstalt weist die Verantwortung, fahrlässig gehandelt zu haben, weit von sich. Montoya, der an Epilepsie und Depressionen litt, habe möglicherweise Schlafmittel oder Barbiturate geschluckt und sei so in ein tiefes Koma gefallen. Nun muss geprüft werden, wie er an die Medikamente kommen konnte. Interne Untersuchungen wurde bereits veranlasst.

Der Vater des Häftlings gab derweil zu, dass sein Sohn schon einmal versucht habe, sich das Leben zu nehmen. Denn in drei Jahren Haftstrafe bekam er kein einziges Mal Hafturlaub, um seine Familie besuchen zu können. "Er ist doch kein Mörder, aber sie behandeln ihn so", klagte die Familie.

Jetzt hoffen sie, dass die restlichen sechs Monate seiner Haftstrafe eventuell zur Bewährung ausgesetzt werden können. Doch erst einmal muss der 29-Jährige den Kampf um sein Leben gewinnen - auf der Intensivstation.
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