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Schönheit kennt kein Alter – Schönheitsoperationen auch nicht?

Schönheit kennt kein Alter – Schönheitsoperationen auch nicht?

Service Tipp
06.02.2018, 12:15 Uhr
Beitrag von Service Tipp

Schön sein, sich schön fühlen, als schön wahrgenommen werden – körperliche Reize und Attraktivität sind schon lange nicht mehr der Jugend vorbehalten. Schönheit ist kein Synonym für Jugendlichkeit, ganz im Gegenteil: In den letzten Jahren hat auch die Generation 50 plus ihr Anrecht auf Schönheit immer mehr eingefordert. Bemerkbar macht sich das anhand von Modeblogs, die sich an reife Frauen richten; Senioren mit einem auffälligen Kleidungsstil, den sie nicht verstecken; älteren Models in Werbungen für Fashion und Beautyprodukte sowie Freizeitangebote, die sich an fitte und aktive Senioren richten.

Denn auch viele Unternehmen haben diese Zielgruppe neu für sich entdeckt und konkurrieren um potentielle Kunden. Neben Mode, Kosmetik und Lifestyle gibt es einen weiteren Markt, den die Generation 50 plus mehr und mehr für sich entdeckt: die plastische Chirurgie und ihr Versprechen der ewigen Jugend. Natürlich wissen gerade Menschen, die schon ein paar Jahre hinter sich haben, dass es ewige Jugend nicht gibt. Das heißt aber nicht, dass man sich mit allen Nebenerscheinungen des Alters einfach abfinden muss.

Das Alter ist kein Grund gegen einen ästhetischen Eingriff


Während das Durchschnittsalter von Patienten für ästhetische Behandlungen 2012 noch bei rund 39 Jahren lag, ist es 2017 schon bei fast 42 Jahren angekommen. Immer mehr Menschen entscheiden sich auch im Alter noch für einen schönheitschirurgischen Eingriff. Das wird in den Statistiken der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) deutlich, die jährlich die aktuellen Branchentrends untersucht. Die Patientenbefragung von 2017 zeigt, dass es für ästhetisch-plastische Eingriffe einen deutlichen Anstieg bei Frauen um die 25 und um die 50 Jahren gibt. Bei Männern kann man drei hohe Ausschläge ausmachen: bei etwa 25, 35 und 50 Jahren. Auch hier merkt man, dass ältere Menschen sich genauso mit ihrem Körper auseinandersetzen wie jüngere, auch wenn ihr Anteil an Patienten allgemein deutlich geringer ausfällt.

Kaum überraschend sind dabei die vorgenommenen Operationen: Augenlidkorrekturen werden vermehrt ab Mitte 40 und am häufigsten mit Anfang 50 durchgeführt, ähnlich sieht es bei Injektionsbehandlungen mit Fillern oder Botulinumtoxin aus: Zwischen Mitte 40 und Mitte 50 haben sie die höchste Nachfrage. Auch die Fettabsaugung ist bei Patienten Mitte 40 / Anfang 50 besonders beliebt.

Die DGÄPC-Statistik untersuchte auch, wie die Patienten einen passenden Arzt gefunden haben. Neben persönlichen Empfehlungen (52,5%) spielen dabei auch Google (35,8%) und medizinische Bewertungsportale (23,5%) im Internet eine wichtige Rolle, um den richtigen Arzt in der Nähe zu finden. Für ältere Patienten haben die persönlichen Empfehlungen wahrscheinlich noch einen höheren Stellenwert.

OP-Risiko Alter?


Viele Best Ager fragen sich trotzdem, ob die gesundheitlichen Risiken in ihrem Alter nicht viel zu groß sind. Prinzipiell nicht, die Wundheilung dauert mit zunehmendem Alter zwar länger, aber es muss von Patient zu Patient differenziert werden: Eine 80-jährige Person kann durchaus fitter und für eine OP besser geeignet sein als eine 55-jährige. Wichtig ist bei jedem Patienten, den Nutzen und das Risiko abzuwägen, egal in welchem Alter.

Und wer sagt, dass Schönheitsoperationen nichts für Menschen über 50 sind? Ein fast faltenfreies Gesicht, ein straffes Dekolleté ohne hängenden, schweren Busen oder ein knackiger Bauch – wer Wert auf ein schönes Erscheinungsbild legt, tut das egal ob 25 oder 65

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