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TATORT: IM TOTEN WINKEL DAS LEID IM PFLEGEALLTAG VOM 11.MÄRZ 2018

TATORT: IM TOTEN WINKEL DAS LEID IM PFLEGEALLTAG VOM 11.MÄRZ 2018

12.03.2018, 16:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Liebe Wize Life Leserinnen und Leser,
wie Ihr gestern im Tatort sehen konntet, hat der Rentner Horst Claasen seine demente Frau erstickt und sein eigener Suizid misslingt.
Ob dieses ein richtiger Mordfall ist, ist nicht ganz zu ersehen, denn es war so sicherlich vorher mit seiner Frau abgesprochen. Ein fassungsloser Pflegenotstand, gab dieser Tatort-Fall wieder.
Dieser Mann hat sein Ableben und das seiner Frau bis ins letzte durch organisiert um niemandem mehr zur Last zu fallen. Zudem sollte sich auch jemand um den Hund kümmern; danach wurde Herr Claasen ohnmächtig von dem Tabletten-Rausch in der er war.
Man sieht sich mit einem gesellschaftlichen Tabuthema konfrontiert; doch es gehört meistens mit zum Alltag in der BRD, das einige Pflegeeinrichtungen sich an dem Leid anderer bereichern.
Angeblich konnte er sich die teure Pflege nicht mehr leisten und kündigte das Eheleben im Tod auf.
Die Kommisare befragen den Pflege-Gutachter Kühne; der kurz darauf erschlagen gefunden wurde!
"Ich persönlich war sehr traurig und berührt, dass diese WIRKLICHKEIT in einem TATORT seinen Platz gefunden hat!" Dieser Tatort war eher ein Drama, als wie ein Krimi, der aber an die Nieren ging. Er machte nicht nur nachdenklich, sondern man träumte vom eigenen Alt werden mit Demenz. Wozu ist eine Pflegeversicherung da; wenn es hinten und vorne nicht mehr reicht und wenn man sich das weiterleben nicht mehr leisten kann. Mein Traum verschaffte mir eine Waffe mit einer Kugel, die für mich war, um anderen nicht zur Last zu fallen, wenn die Demenz mich erwischt hat. Denn aus der jahrelangen eingezahlten Pflegeversicherung kommt im Ernstfall nichts mehr für jemanden heraus, der hochgradig pflegebedürftig ist. "ARMES DEUTSCHLAND!"

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7 Kommentare

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Tot im Winkel ist ein sehr guter Tatort!
Hier kann man bis zum 10.04.2018 noch sehen. Wer es möchte natürlich.
Das dürfte in Deutschland gar nicht passieren so etwas.

http://www.ardmediathek.de/tv/Tatort...Id=50754322
  • 24.03.2018, 15:24 Uhr
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Heute in den WDR-Nachrichten hieß es wieder, das das Geld der Pflegeversicherung nicht reicht? Es handelt sich doch um eine Versicherung? Sie tritt in Kraft ,wenn ein Einzahler diese in Anspruch nehmen muss! Das er oder sie dann seine ganze Rente abgeben muss; das gehört doch nicht zu einer Pflege-Versicherung oder? Schließlich hat Er oder Sie doch jahrelang den Betrag dafür, von seinem Lohn eingezahlt! Schlecht zu verstehen diese Pflegeversicherung, das dem Heimbewohner nichts mehr bleibt?
  • 15.03.2018, 07:45 Uhr
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Der Umgang den so mancher Gutachter mit den Menschen "pflegt" lässt die Würde eines Menschen außen vor. Ich sage ausdrücklich "manche".
  • 14.03.2018, 07:28 Uhr
Da muss ich Ihnen voll und ganz recht geben, ohne wenn und aber! Gruß
  • 14.03.2018, 11:13 Uhr
Wenn ein Gutachter selbst seine Angehörigen im Heim hat, würde er anders in der Pflege reagieren und agieren.
  • 14.03.2018, 11:15 Uhr
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Wenn Du dement bist, wirst Du vergessen haben, dass Du eine Waffe besitzt. Findest Du sie dann doch, wirst Du nur dann wissen, was man damit macht, wenn Du in jungen Jahren sie zu bedienen wusstest. Ob Du sie dann gegen Dich richten wirst, bezweifele ich, weil Du es in jungen Jahren nicht tatest. Und dement ist nicht gleich dement. Demenzen verlaufen unterschiedlich.
Ok., wenn Du die Waffe gegen Dich richtest, dann bitte richtig und nicht in geschlossenen Räumen, es ist eine mega Sauerei! Ich als Frau neige ja zu Gift.

Spaß beiseite:
In der Altenpflege ist man schnell überfordert. Sowohl Angehörige, als auch Pflegekräfte. Nur, die Pflegekräfte können schon mal ausweichen, sich die Hilfe des Kollegen holen. Wer zu Hause pflegt, hat meine ganze Bewunderung! Gerade der Umgang mit demenziell Erkrankten, die aggressiv werden, ist eine besonders hohe Herausforderung. Was den MDK angeht, es gibt bestimmt objektive Mitarbeiter, keine Frage, aber ansonsten habe ich diese Organisation gefressen! Der MDK, das wissen nur wenige, wurde vom Spitzenverband der Krankenkassen installiert und fand ins Sozialgesetzbuch Eingang. Ich empfinde das als Skandal aller erster Güte. Wäre es eine Unterressort des Gesundheitsamtes, fände ich's ok. So aber nicht, weil hier wirtschaftliche Interessen im Blick sind und nicht das Befinden des Menschen. Wer schon mal beim MDK zu einer Begutachtung war, wer sich mit den 'Gutachtern' hat herumschlagen müssen, weiß, wovon ich spreche. Aber solche Dinge sind mittlerweile in D Gang und Gäbe. IHK, Handwerkskammer, Pflegekammer oder auch GEZ usw., alle halten die Hände auf, man kann sich ihrer nicht erwehren. Beim MDK ist's nicht anders. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Der willige Deutsche lässt diesen Quark zwar murrend zu, doch ein echtes Auflehenen gibt's nicht. 'Die da oben' werden's schon richten.
  • 12.03.2018, 18:48 Uhr
Liebe Renate ich kann Deinem Beitrag nur zustimmen denn ich hatte eine demente Oma im Heim, die mich und meine Frau auf einmal nicht mehr kannte. Ich kündigte meinen Besuch, weil er auswärts war immer an, um nicht ungelegen zu kommen, doch das war mein Fehler den ich als unwissender machte. "Sie war schön fertig gemacht und hatte ein Kleid an" Dann kam ich an einem Tag unangemeldet ins Heim und wusste nicht mehr wie mir geschah. Sie lag am Nachmittag, noch in Ihrem eigenem Kot und Urin und man hatte sie nicht sauber gemacht. UND DAS NACHMITTAGS, denn der Kot war schon angetrocknet. Ich zog mir Einmalhandschuhe an und machte sie sauber und legte sie trocken, mit einer Pampers. Sicher denktst Du niemals, aber ich habe schon vieles erlebt und mich kann nichts mehr schocken. Doch danach hatte ich bei der Pflegeleitung meinen Einsatz, der nicht zu überhören war! Ich habe natürlich von den Extremitäten Bilder als Beweis gemacht, um Beweise zu haben. Ich kann jedem nur empfehlen, niemals angemeldet einen Angehörigen im Heim zu besuchen?
  • 14.03.2018, 10:25 Uhr
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