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Eltern entsetzt: Ärzte haben Baby Charlie aufgegeben - trotz Spenderherz

Eltern entsetzt: Ärzte haben Baby Charlie aufgegeben - trotz Spenderherz

News Team
15.03.2018, 11:00 Uhr
Beitrag von News Team

Der kleine Charlie Douthwaite wurde nur mit einem halben Herz geboren. Innerhalb der ersten Wochen erlitt er zwei Herzinfarkte, seine Lunge kollabierte. Weil es kaum Spenderorgane für Säuglinge gibt, suchten die Eltern Tracie und Steven per Facebook nach einem Herz für ihren Sohn – und wurden fündig. Eine Familie, deren Baby gerade verstorben war, machten Charlie das wohl kostbarste Geschenk. Doch Charlie erholt sich nicht wie erhofft.


Ende November bekam der Kleine sein neues Herz. Nach schwierigen ersten Wochen schien Charlie sein neues Organ schließlich anzunehmen. Mama Tracie postete hoffnungsvolle Bilder ihres kleinen Lieblings bei Facebook. Doch seit Ende Februar geht es Charlie immer schlechter.


Auch das neue Herz versagt


Er zog sich eine Infektion zu, musste zur Dialyse und erlitt erneut einen Herzinfarkt. Nur mit Mühe gelang es den Ärzten, den Jungen zurück ins Leben zu holen. In den Augen der Mediziner scheint nun eine Grenze erreicht, so die Eltern.

Sie sagen, sie hätten Ähnliches mit anderen Kindern erlebt. Und es könnte Charlies Weg sein, uns zu vermitteln, dass es nun genug ist.

Tracie und Steven können diese Entscheidung allerdings nicht nachvollziehen. Auf Facebook ließ der Vater seiner Enttäuschung freien Lauf.


Er reagiert auf unsere Stimmen, fixiert unsere Gesichter. Er hat noch so viel Kampfgeist in seinen Augen.(...) Ich weiß nicht warum, aber ich habe das Gefühl, die Ärzte haben Charlie aufgegeben. Sie sagen uns, dass sie ihm keine Medikamente mehr geben wollen, wenn sein Blutdruck erneut abstürzen sollte. Sie wollen ihn bei einem weiteren Herzinfarkt auch nicht mehr wiederbeleben. Aber zahlen wir nicht genau dafür unsere Steuern? Ist das nicht einfach ihre Aufgabe? Ein staatliches Gesundheitssystem sollte alles geben, um Leben zu retten, ganz egal was es kostet.
Wenn sich nur die Reichen die medizinische Behandlung leisten können, wozu brauchen wir diesen staatlichen Gesundheitsdienst überhaupt? Ich bin überzeugt, wenn Prinz George in Charlies Lage wäre, würden sie gar nicht darüber nachdenken, die Behandlung einzustellen.


Die Eltern und Charlies große Brüder hoffen nun, dass es erst gar nicht zum Ernstfall kommt, und Charlies Schutzengel dafür sorgen, dass es ab jetzt nur noch bergauf geht.
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