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Zwei Jugendliche bei Messerangriff getötet - Polizei warnt alle Eltern in Br ...

Zwei Jugendliche bei Messerangriff getötet - Polizei warnt alle Eltern in Brief

News Team
23.03.2018, 11:04 Uhr
Beitrag von News Team

Die Polizei Dortmund warnt Eltern in einem Brief davor, dass ihre Kinder Messer mit sich führen. Als Anlass dafür haben die Beamten zwei Attentate zu Beginn des Jahres genommen.

Im Januar wurde ein 15-jähriger Schüler von seinem 14-jährigem Mitschüler in Lünen mit einem Messer getötet. Im Februar kam es zu einem weiteren Fall in Dortmund: Eine 16-Jährige hatte auf einem Parkdeck ein 15-jähriges Mädchen erstochen.

Das Thema Selbstbewaffnung wird von der Polizei Dortmund sehr ernst genommen.


Deswegen warnen die Beamten nun in einem Brief explizit vor der Gefahr. Dort heißt es:

In einem Brief warnt die Polizei vor Selbstbewaffnung.
In einem Brief warnt die Polizei vor Selbstbewaffnung.

„Diese zutiefst tragischen Vorfälle ereigneten sich in der Schule und bei einem Treffen in der Freizeit, also bei Gelegenheiten, in denen man eigentlich kein Messer in der Hand eines Jugendlichen erwarten würde.“


Den Beamten ist aufgefallen, dass viele Jugendliche bewaffnet sind. Angeblich, um sich gegen Bedrohungen und Angriffe verteidigen zu können. Die Polizei rät ausdrücklich davon ab, dass Kinder und Jugendliche Waffen mit sich führen. Die Beamten werden immer wieder mit den schrecklichen Folgen eines Messereinsatzes konfrontiert.

„Bedenken Sie, dass bei dem Einsatz eines Messers gegen einen anderen Menschen immer die Gefahr besteht, das Gegenüber schwer zu verletzten oder gar zu töten!“


Oft erzielen Waffen sogar die entgegengesetzte Wirkung:

„Es kann dazu führen, dass sich Personen aus gefährlichen Situationen nicht zurückziehen, sondern ihre Angreifer attackieren. Aus vermeintlichem Selbstschutz werden so Opfer oft ungeplant zu Tätern.“

In dem Brief heißt es deutlich:

"Es gibt keinen Grund, Waffen mitzuführen, weder in der Schule, noch in der Freizeit!“


Jugendliche oder Eltern, die Hilfe oder Beratung brauchen, können sich telefonisch an die 0231 – 132 0 wenden oder eine E-Mail an vorbeugung.dortmund@polizei.nrw.de schreiben.


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1 Kommentar

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Vielleicht kann die Polizei das noch mal in andere Sprachen übersetzen, etwa:
- englisch,
- spanisch,
- italienisch,
- norwegisch,
- ...
so dass das auch Eltern lesen können, die nicht so gut Deutsch können.

Und wenn die Polizei meint, das Schreiben auch in andere Sprachen zu übersetzen zu müssen, kann sie das ja auch tun, vielleicht in:
- irisch,
- türkisch,
- arabisch,
- französisch,
- plattdeutsch,
- schwyzerdeutsch,
- ...

  • 03.04.2018, 18:00 Uhr
  • 0
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