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„Die Rente reicht nicht einmal für die Miete“ – Claus Theo Gärtner über die  ...

„Die Rente reicht nicht einmal für die Miete“ – Claus Theo Gärtner über die Engpässe im Alter

News Team
26.03.2018, 13:05 Uhr
Beitrag von News Team

Claus Theo Gärtners neuer Film „Matula – Der Schatten des Berges“ läuft am Karfreitag zum ersten Mal im Fernsehen. Für den Privatdetektiv heißt es: Auf nach Italien. Doch als sein klappriger VW-Bus im Allgäu kaputt geht und Matula dort übernachten muss, entdeckt er eine Leiche.

Über seinen neuen Film, die Arbeit vor der Kamera und das Leben nach der Rente hat der in Berlin geborene Schauspieler am Wochenende mit der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" gesprochen. Dabei ging es auch um die finanziellen Engpässe im Alter.

So wie der fiktive Privatdetektiv, ist Gärtner schon im Ruhestand. Doch anders als Matula, der keine Geldprobleme hat, kommen Schauspieler im Ruhestand oft nur mit Mühe über die Runden. Auch Gärtner gibt es zu:

„Wer nur die staatliche Rente bekommt, der hat es nicht leicht. Das sind bei mir 1400 Euro. Da könnte ich noch nicht mal die Miete zahlen. Ich weiß nicht, wie manche da durchkommen.“


VIDEO: Rettungsfahrt statt Ruhestand


In puncto Rente hat der Schauspieler dem Kollegen Günther Strack viel zu verdanken:

„Als wir 1981 mit ‚Ein Fall für zwei“ anfingen, hat Günther Strack gesagt: „Claus, du musst in die Pensionskasse.‘ Und ich dachte mir: ‚Was interessiert dich denn, was in 30 Jahren mal ist?‘ Aber Günther blieb hartnäckig. Eines Tages stand er bei mir in der Garderobe mit einem Zettel und sagte: ‚So, jetzt unterschreibst du das, vorher gehe ich hier nicht raus.‘ Und dann habe ich das unterschrieben.“

Geld in die Pensionskasse einzahlen: Für Gärtner hat sich das gelohnt. Wie er der Augsburger Allgemeinen selbst sagt: „Finanziell kann ich relaxed dem Ende entgegensehen.“ Doch aufhören zu arbeiten will der Schauspieler nicht.

Zur Fortsetzung seiner Karriere im Fernsehen sagt Gärtner: „Schauspieler können ja arbeiten, bis sie tot umfallen. Ich will arbeiten, solange ich den Text noch behalten und geradeaus gehen kann. Ich bin ein lebensbejahender Optimist.“

Claus Theo Gärtner, 74, debütierte 1981 als Privatdetektiv Matula in der damals neuen ZDF-Krimiserie „Ein Fall für zwei“ und füllte die Rolle 32 Jahre lang aus.

Sein neuer Krimi läuft am Karfreitag, 30. März, um 20.15 Uhr im ZDF.

99 Kommentare

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Tja, da soll er mal froh sein, das er überhaupt 1.400,- Rente bekommt!
Andere haben weit weniger und müssen damit auch noch OHNE Zusatzrente auskommen!

Zu dem Satz "In puncto Rente hat der Schauspieler dem Kollegen Günther Strack viel zu verdanken" kann man nur sagen: JA, das stimmt, diesbezüglich hat Günter Strack (und auch einige andere Musiker oder Schauspieler) einen Weitblick gehabt und einigen Schauspielerkollegen (z.B Hessische Geschichten) im Nachhinein einen echten Dienst erwiesen.
  • 04.04.2018, 12:12 Uhr
  • 0
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So wird Stimmung gemacht in Deutschland super
  • 03.04.2018, 23:33 Uhr
  • 1
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der ex-ob von düsseldorf erhält für seine 6 jahre 4100€ rente und darf noch 13000€ hinzuverdienen.der kleine rentner der 500€ hat darf dagegen nur sehr wenig von seinem zuverdienst behalten.wie lautet unser grundgesetz:alle menschen sind vor dem gesetz gleich nur politiker sind gleicher.
  • 29.03.2018, 17:13 Uhr
  • 4
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„Die Rente reicht nicht einmal für die Miete“
Hallo Herr Gärtner, willkommen in der Realität!
Immer mehr Renter haben gerade mal die Hälfte wie Sie, aber auch nur dann, wenn die Grundsicherung die Rente auf Hartz4-Niveau bringt!
so siehts aus:
"Regierungsdaten zeigen: Jeder zweite Beschäftigte muss mit Armutsrente rechnen"
Quelle: https://www.focus.de/finanzen/alters...401121.html

Sie hätten in die Politik gehen sollen, denn unsere Bundespolitiker haben dafür gesorgt, daß sie nach nur 27 Jahren eine Altersversorgung von mehr als 6400.- € bekommen!
Quelle: https://www.steuerzahler.de/Die-Fina...n/8692c525/
  • 29.03.2018, 16:36 Uhr
  • 1
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Was will er denn ? Hier gibt es Menschen die ihr Leben gearbeitet haben und von 300 oder 400 oder 500 Euro Rente leben müssen. Damit habe ich kein Mitleid wenn er 1400 Euro Rente bekommt
  • 28.03.2018, 17:10 Uhr
  • 2
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1400 Euro bekommt er. Wow das ist nicht gerade wenig
  • 28.03.2018, 17:08 Uhr
  • 2
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Wenn man Zeit seines Lebens selbständig war, dann reicht die Rente noch nicht einmal an die "Grundsicherung" heran.
Also altersgerecht dazuverdienen.
  • 27.03.2018, 19:39 Uhr
  • 1
...oder in jungen Jahren vorsorgen. Selbstständige verdienen in der Regel meist sehr gut.
  • 27.03.2018, 19:46 Uhr
  • 1
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Es gab mal eine Zeit, da wurden Arbeitssuchende in Vollzeit eingestellt. Hatten die Vollbeschäftigten nicht in Saus und Braus gelebt und ihr Verdientes odentlich angelegt, so sind sie heute einigermaßen abgesichert. Heute ist es aber so, dass ein Arbeitssuchender nur in Teilzeit und befristet, eingestellt wird. Der Unternehmer stellt 3 Arbeiter in Teilzeit ein und freut sich. Da kann ja einer krank werden und hat dann noch 2. für einen Vollbeschäftigten, wenn er krank wird, hat er keinen Ersatz. Da sollte die Regierung mal ansetzen und die Vollbeschäftigung wieder einführen und die Teilzeit abschaffen. Nur bei Vollbeschäftigung kann Jemand die volle Rente erreichen und braucht nicht den Harz 4-Antrag ausfüllen, um im Alter in Würde alt zu werden. Da ist noch ein Problem. Ich kenne eine Fa., die sucht 2 Vollzeit-Leute, als Instalateuer. Die findet aber keine, weil alle, die sich beworben hatten, nicht in der Lage waren, selbstständig in Verantwortung zu Arbeiten.
  • 27.03.2018, 12:58 Uhr
  • 1
Man braucht nicht viel über die niedrigen Renten erzählen weil viel ändern wird es nicht solange die Regierung nicht konsequent umdenkt - und das ist leider nicht wahrscheinlich. Für alles mögliche ist Geld da - für Ausländer anscheinend reichlich - aber nicht für die eigene Bevölkerung. Horst P. hat weitgehend Recht. Das System hat sich auseinander dividiert. Teilzeitarbeit und Hartz 4 ist das größte Problem. Die Firmen würden jammern aber würden sicherlich nicht kaputt gehen wenn sie wie früher ihr Anteil an die Sozialversicherung zahlen würden und Leute in Vollzeit einstellen würden.
  • 27.03.2018, 18:40 Uhr
  • 2
Früher hatten die Arbeitgeber frühzeitig den Nachwuchs ausgebildet heute soll das kostenpflichtig alles der Staat machen. Nur der Profit zählt.
  • 30.03.2018, 10:12 Uhr
  • 1
Ich weis gar nicht was Theo will? Er hat doch das von uns mit Zwangsbeiträgen bezahlte Versorgungswerk ARD und ZDF die schicken doch ihre Billigheimer von einer Vorabendserie in die Nächste. Gibt es doch bestimmt einige Taler für oder? Ich gehe mal nicht davon aus dass alle bis 105 auf der Bühne stehen müssen um zu leben.
  • 31.03.2018, 12:36 Uhr
  • 1
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Wenn er sowenig Rente bekommt, kann er sich als Privatdedektiv was hinzuverdienen........oder kleinere Wohnung nehmen......
  • 26.03.2018, 23:23 Uhr
  • 3
Es kann durchaus sein, dass die kleinere Wohnung mehr Miete kostet, als die grosse.
  • 15.04.2018, 18:13 Uhr
  • 0
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Mehr als 90% der deutschen Rentner bekommen weniger als € 1400,- Rente monatlich. Wenn der Herr Gärtner stöhnt tut er dieses auf hohem Niveau, aber er hat Recht. Die Rente ist in Deutschland zu niedrig. In Österreich, der Schweiz und Luxemburg werden bis zu 60% höhere Renten bezahlt. Auch innerhalb Deutschlands gibt es eine extrem große Ungerechtigkeit. Das ist die Höhe der Beamtenpensionen im Vergleich zu den Renten. Bei den Renten sind es 48% des letzten Lohnes und bei den Pensionen sind es 68% der letzten Bezüge. Dabei ist schon berücksichtigt daß der Beamte auch noch 2 Jahre früher in den Ruhestand geht als der Arbeiter oder Angestellte. Nachzulesen in der Bildzeitung vom 20. Januar 2017. Bundestagsabgeordnete bekommen übrigens € 5481,- im Ruhestand.
  • 26.03.2018, 23:16 Uhr
  • 4
Warum können unsere Nachbarn mehr für ihre alten Menschen tun als die Bundesregierung.60% mehr ist eine Menge Holz. Da würde das Geld auch für ein wenig Luxus , Kino, Theater und Urlaub reichen. Wir wählen Politiker, die uns erniedrigen und arm machen. Wie blöd kann man eigentlich sein ?
  • 27.03.2018, 09:22 Uhr
  • 6
Kürzlich kam aber in den Nachrichten, dass Männer im Schnitt 1700 Euro Rente kriegen, Frauen grad al knapp über die Hälfte.
  • 28.03.2018, 20:04 Uhr
  • 0
Liebe Heidi das ist Propaganda. €1079 beträgt die Durchschnittsrente von Männern im Westen und € 1181 im Osten. € 2940 brutto beträgt die Durchschnittspension eines Bundesbeamten. Wer € 1700 als Durchschnitt bezeichnet sollte sagen daß damit auch die Beamtenpensionen einbezogen worden sind.
  • 28.03.2018, 23:03 Uhr
  • 1
Im Osten mehr als im Westen. Das glaube ich aber nicht!
  • 29.03.2018, 10:03 Uhr
  • 2
Warum kann die Politik ihren Beamten 75% ihres letzten Gehalts im Alter zahlen. Alle anderen kommen nicht über den Monat, dann ist das für mich Betrug. Wenn ich an meine Mutter denke, die hat weniger in die Rentenkasse eingezahlt und viel mehr Rente erhalten als ich. Da ist doch das System faul.
  • 29.03.2018, 11:31 Uhr
  • 2
Mein Vater war Lokführer, damit auch Beamter und meine Mutter hat seinerzeit auch mehr Witwenpension erhalten als ich verdient habe - aber ich habe es ihr gegönnt. Als mein Vater noch jünger war und gearbeitet hat, haben sich viele andere an den Kopf gelangt, wie man für relativ wenig Geld (jüngere mittlere Beamte verdienen nicht viel, siehe Polizei) so einen strengen Dienst machen kann. Neid ist immer kontraproduktiv.
  • 29.03.2018, 12:30 Uhr
  • 0
1400 € ist dann wohl die Miete für seine Villa?
  • 29.03.2018, 17:06 Uhr
  • 2
Ein Schauspieler muß standesgemäß leben. 1400 € Miete sind für eine Villa noch recht wenig.
  • 29.03.2018, 22:01 Uhr
  • 1
Auch bei den Frauen ist es so daß zur Zeit die neuen Bundesländer vorn liegen. Frauen erhalten im Westen im Schnitt €602,- und im Osten €895,-. Wer es nicht glaubt darf die Bildzeitung vom 20.01.2017 lesen.
  • 29.03.2018, 22:06 Uhr
  • 0
Bei Frauen ist es logisch: in der DDR hat fast jede Frau voll gearbeitet.
  • 29.03.2018, 23:08 Uhr
  • 1
Neid ist immer kontraproduktiv. Soziale Gerechtigkeit ist jedoch besser. Dadurch kann Neid vermieden werden.
  • 29.03.2018, 23:19 Uhr
  • 1
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