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Hannelore (85) verliert ihren 63 Jahre alten Verlobungsring - Was dann passi ...

Hannelore (85) verliert ihren 63 Jahre alten Verlobungsring - Was dann passiert, ist einfach toll

News Team
27.03.2018, 11:27 Uhr
Beitrag von News Team

Hannelore Hente kommt es so vor, als wäre es erst gestern gewesen. Es ist Sommer 1955 und die junge Studentin genießt mit ihrem Freund Klaus das warme Wetter. Plötzlich kommt den beiden eine verrückte Idee und ohne groß nachzudenken, schwingen sie sich auf ihre Drahtesel und radeln vom ostfriesischen Aurich nach Wilhelmshaven. Dort suchen sie sich ihre Verlobungsringe aus und während diese graviert werden, genießen sie mit den letzten Pfennigen im Portemonnaie einen leckeren Kaffee.

Zeitsprung und Ortswechsel. Im März 2018 möchte Hannelore wieder einen Kaffee trinken. Doch ihr Klaus ist vor einigen Jahren gestorben und statt der Nordsee hat sie mittlerweile den Bayerischen Wald vor der Haustür. Die 85-jährige Seniorin lebt nun bei Passau in einem Pflegeheim. Gemeinsam mit ihrer Tochter sucht sie die Gaststätte von Heidi Barnerssoi auf.

Auf der Toilette zog sie dabei offensichtlich den Verlobungsring aus - und vergaß ihn. Als Barnerssoi abends das Schmuckstück fand und die Gravur "Klaus 18.07.1955" entdeckte, war ihr sogleich klar, dass es sich hier um ein besonderes Exemplar handeln müsste: "Das hat uns bewegt und wir haben gesagt, dass wir schauen müssen, den Ring an den richtigen Finger zu bekommen."

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Und ähnlich wie bei Aschenputtels Schuh beginnt ein wohl einzigartiges Märchen aus dem 21. Jahrhundert. Die Wirtin stellt den Ring mit einer kurzen Beschreibung und Fotos auf Facebook online. Über 30.000 Mal wird er binnen weniger Tage geteilt, 1,5 Menschen auf der ganzen Welt bis nach Mexiko lesen den Beitrag. Darunter befindet sich auch ein Bekannter der Familie Hente, der den Ring erkennt und Hannelores Tochter in Aurich darauf aufmerksam macht.

Diese ruft sofort bei ihrer Schwester in Passau an, welche die Nachricht sogleich an die Mutter weitergab. Die hat von dem ganzen Trubel noch gar nichts bemerkt: "Ich bin erst aufmerksam geworden, als meine Familie angerufen worden ist. Habe an meinen Klaus gedacht, der gesagt hätte, dass ich immer für eine Überraschung gut sei."

In dem Wirtshaus kam es Ende vergangener Woche nun zu der glücklichen Zusammenkunft zwischen Finderin und Ringbesitzerin. "Es ist einfach eine schöne Geschichte, die das Leben schreibt. Einen Roman könnte man eigentlich nicht kitschiger gestalten", schmunzelt Heidi Barnerssoi.

3 Kommentare

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Ganz so aufregend ist meine Ringgeschichte nicht - es war auch kein Verlobungsring, sondern ein Ring mit kleinen Brillanten und einer Perle in der Mitte. Ein Erbstück von meiner Mutter. Ich lege ihn selten ab und trug ihn auch vor einigen Jahren, als ich vor Allerheiligen das Grab meines Partners bepflanzte und als ich damit fertig war, war der Ring weg! Ich habe alle Pflanzen nochmals ausgebraben, den Ring aber nicht wiedergefunden.
Ich war zwar traurig, habe ihn aber abgeschrieben und gar nicht mehr daran gedacht. Als ich im Frühling die vergammelten Erika aus der Erde zog, funkelte es darunter, eine Pflanze hatte mit ihren Wurzeln den Ring regelrecht festgehalten. Natürlich freute ich mich riesig. und seither kommt er bei der Gartenarbei runter.
  • 27.03.2018, 18:26 Uhr
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Verlobung 2 Tage nach meinem dritten Geburtstag,das konnte ja nur gut gehen.
  • 27.03.2018, 18:23 Uhr
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Ich habe meinen Ehering aus Sicherheitsgründen, nachdem ich einmal am Arbeitsplatz an einem Werkstück hängen blieb und mich verletzte, nicht mehr getragen.
Nach meinem Eintritt in den Ruhestand wollte ich ihn wieder tragen, aber er war verschwunden.
Aber dann, 55 Jahre nach unserer Hochzeit, fand meine Frau ihn in ihrer Schmuckkassette wieder, er hatte sich in einer Ritze versteckt .
Er passte sogar noch auf den Ringfinger, wo er jetzt auch bleibt.
  • 27.03.2018, 15:31 Uhr
  • 1
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