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"So viele gute Erinnerungen!" - Krankenschwester geht mit 84 in Rente

"So viele gute Erinnerungen!" - Krankenschwester geht mit 84 in Rente

News Team
29.03.2018, 12:54 Uhr
Beitrag von News Team

66 Dienstjahre hatte die Krankenschwester Monica Bulman hinter sich, als sie Ende Februar zum letzten Mal eine Schicht antrat. Für die 84-jährige Britin aus Devon, England, war es an der Zeit, die ihr verbleibenden Lebensjahre nur noch ihren Liebsten zu widmen.

In einem Interview mit der britischen Unterhaltungsplattform „LADbible“ erzählte Monica über ihre Entscheidung: „Der National Health Service ist ein großer Teil meines Lebens gewesen, und ich habe es geliebt, als Krankenschwester gearbeitet zu haben. Aber jetzt will ich wertvolle Zeit mit meiner Familie verbringen.“

Monica war 19 Jahre alt, als sie ihre Ausbildung begann. Fünf Jahre später machte sie ihren Abschluss als staatlich anerkannte Krankenschwester. Während der mehr als sechs Jahrzehnte im Beruf stand Monica Tausenden von Patienten zur Seite. Über ihren langjährigen Einsatz erzählt die 84-Jährige:

„Meine Arbeit hat mich immer am Laufen gehalten, insbesondere in den schlechtesten Momenten meines Lebens. Ich weiß nicht, was ich ohne meine wunderbaren Kollegen und einen Job getan hätte, in dem ich auf andere aufpassen konnte.“

Sie fügt hinzu: „Ich habe so viele gute Erinnerungen! Und die Freundschaften, die ich dort geschlossen habe, werden für immer bestehen.“

Über die Zusammenarbeit mit Monica sagte Krankenhausleiterin Liz Davenport gegenüber „LADbible“: „Ich bin mir sicher, dass ich im Namen aller spreche, wenn ich sage, dass wir unheimlich dankbar sind für Monicas 66 Jahre bei uns. Sie war eine Inspiration für ihre Kollegen.“

Monicas Ausscheiden vergangenen Februar fiel mit dem 70. Jubiläum des britischen National Health Service zusammen.

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18 Kommentare

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Alle Achtung und Respekt, das sie es so lange in diesem Beruf ausgehalten hat
  • 30.03.2018, 17:32 Uhr
  • 1
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Hier in meiner Region, Henstedt-Ulzburg, entlässt die insolvente Krankenhausfirma PARACELSUS im Rahmen einer Insolvenz insgesamt 60 Mitarbeiter.
Lt. der neuen GFin sind die dienstältesten Mitarbeiter zu teuer und zu alt. So wurde eine 58 jährige Krankenschwester nach 30 Jahren entlassen.
Ein Teil der bedrohten Mitarbeiter hatten die Wahl zwischen Kündigung und Übergang in eine Transfergesellschaft. Abfindungen bis max. 2 1/2 Gehälter. Was aus der Klinik in Zukunft wird ist noch offen. U.a. investmentfirmen zeigen sich interessiert.
Überall fehlt Personal in den Kliniken, es fehlt am Nachwuchs. Die Bezahlung ist nicht als großartig zu bezeichnen. Es werden Überstunden gemacht ohne Ende, nun Personalabbau.
Der Stress ist sehr hoch. Da arbeitet man äh Frau wohl kaum bis 84 Jahren.....
Der erhöht die Rente nicht sondern spart der Rentenkasse viel Geld
  • 30.03.2018, 08:40 Uhr
  • 0
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Ja so ist es Deutschland ist das soziale Europas Dietmar Hoffmann gell
  • 30.03.2018, 01:01 Uhr
  • 0
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Bei uns hatte man auch schon Leute in den Ruhestand geschickt, die eigentlich gar noch nicht wollten- wegen Personalabbau- unglaublich sozial!!!!
  • 29.03.2018, 21:02 Uhr
  • 3
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Nicht so ein Altersteilzeitgenießer-Typ......
  • 29.03.2018, 21:00 Uhr
  • 1
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Meine Zahnärztin wird auch bald 74 Lenze jung und steht noch am Stuhl- ein Schäuble-Typ....
  • 29.03.2018, 20:59 Uhr
  • 2
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- mei´ne Hochachtung und Respekt vor dieser Frau - solche Menschen gibt es leider viel zu wenig
  • 29.03.2018, 20:25 Uhr
  • 2
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Man sieht der Frau an das sie mit Herz und Seele ihren Beruf ausgefüllt hat. Ich bewundere und beneide diese Menschen auch ein bischen. Ich habe nach der Wende noch meinen Techniker Maschinenbau gemacht und gehe mit meinen 69 Jahren noch einem Minijob nach weil es mir immer noch Spaß macht.
  • 29.03.2018, 19:58 Uhr
  • 2
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Für 84 Jahre und 66 Jahre in einem Beruf, der enorme Kraft kostet, sieht sie verdammt gut aus, spricht und läuft wie ein junger Hüpfer. Ich würde es gerne glauben, es fällt mir allerdings ein bisschen schwer.
Oder aber sie abeitete in einem Bereich, der sehr ruhig ist, hatte keine Kinder, keinen Mann, konnte sonst vor sich hinwurschteln, oder sie hatte jemanden zu Hause, der den Haushalt geschmissen hat...
Möge sie ihren Ruhestand noch lange genießen.
  • 29.03.2018, 18:52 Uhr
  • 5
ich dachte genauso. un - glaublich so lange jahre in diesem hammerjob durchzuhalten.
  • 30.03.2018, 10:54 Uhr
  • 2
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Arbeitgeber sprechen ungern über ein Problem. Ein guter Mitarbeiter geht in Rente und ein junger Mitarbeiter wird neu eingestellt. Es vergehen 1-2 Wochen und der Rentner wird vom Chef angerufen, ob er nicht 1 bis 2 mal die Woche wieder zur Arbeit kommen könnte, um den Neuen seine Arbeitsweise und Erfahrung zu übermitteln. Man hat schon länger erkannt, dass ältere Arbeitnehmer kaum zu ersetzen sind und lassen sie ungern gehen.
  • 29.03.2018, 17:22 Uhr
  • 4
  • 29.03.2018, 20:22 Uhr
  • 1
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