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Supermarkt zeigt, wie Regale ohne Bienen aussehen und hat eine Bitte an alle

News Team
16.05.2018, 13:01 Uhr
Beitrag von News Team

Der Supermarkt Penny wagt ein mutiges Experiment. Für einen halben Tag werden in einer Filiale im niedersächsischen Langenhagen alle Produkte aus den Regalen geräumt, die Honig enthalten oder die auf Bienen angewiesen sind. Das Fazit: Der Supermarkt ist fast leer.

VIDEO: So sieht der Supermarkt aus

Wenn es keine Bienen mehr geben würden, gäbe es etliche Lebensmittel nicht mehr. Der Supermarkt musste bei dem Experiment auf 60 Prozent der Produkte verzichten.

Von rund 2.500 Artikeln sind nur noch etwa 1.500 übrig geblieben. Es gäbe keine Äpfel, Birnen, Zucchini, Gurken, Rind- und Schweinefleisch mehr.

Penny zeigt, wie es in Zukunft aussehen könnte, wenn das Bienen- und Insektensterben so weiter geht. Die kleinen Tiere produzieren nicht nur Honig. Rinder und Schwein können sich nicht von Pflanzen ernähren, wenn diese nicht bestäubt werden. Wenn die Bestäubung durch die Bienen wegfällt, wächst auch kein Obst und Gemüse mehr.

Die Folge: Das ganze Ökosystem bricht zusammen.


"Ich war schockiert als ich die Auflistung sah. Man macht sich überhaupt keine Vorstellung davon, wie viele Produkte ohne die Bestäubungsleistung der Insekten wegfallen würden. Wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, um das Insektensterben zu stoppen. Umso dankbarer bin ich, dass Olaf Lies als Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz die Aktion unterstützt und sich heute persönlich ein Bild davon macht. Wir wollen unseren Kunden aber auch zeigen, wie vergleichsweise einfach sie sich für die Bienen engagieren können. Zum Beispiel mit Blumenwiesen oder Insektenhotels auf dem Balkon oder im Garten", so Stefan Magel, Bereichsvorstand Handel Deutschland / COO PENNY. "Unsere Natur verstummt ansonsten unwiederbringlich", so Magel.

Unterstützt hat die Aktion der Naturschutzverein Nabu, sowie die Umweltministerin Olaf Lies von der SPD. Die Politikerin macht deutlich und bittet:

Verbraucherinnen und Verbraucher haben durch ihr Kaufverhalten mehr Einfluss, als sie denken: Saisonale, regionale und vor allem auch nachhaltig (biologisch) und somit umweltfreundliche Produkte sind gut für unsere Luft, das Wasser und die Böden. Nur mit vereinten Kräften können wir dem Insektensterben entgegenwirken.

Am 20. Mai findet der erste Weltbienentag statt. Der Ehrentag soll dabei helfen, das Bewusstsein für die Bedeutung des Insekts zu schärfen und den Artenschwund zu stoppen - auf globaler Ebene.

30851 Langenhagen auf der Karte anzeigen:
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25 Kommentare

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jetzt klaut wl schon meine beiträge... ne quatsch. super aktion, bitte mehr davon.
und nicht nur ein paar blümchen pflanzen, nervt euren bürgermeister ,schliesst euch zusammen mit den gartenvereinen den imkern redet mit den bauern .legt blühstreifen an und verlangt das weniger chemie gespritzt wird.
das ist echt kein spass mit dem insektensterben...
  • 17.05.2018, 00:48 Uhr
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Das Schlimme daran ist: Das es nicht mal die Grünen juckt geschweige denn der Wirtschaftslobby die von SPD, CDU, FDP zusätlich hofiert werden. Auch die Medien bringen dieses Thema nur "beiläufig" als wäre es nichts...
  • 16.05.2018, 20:57 Uhr
Ach, sind wieder mal die Grünen schuld? Gehst du nur im Bio-Markt einkaufen - oder zählt für dich, so wie für die meisten Deutschen nur Billig, Billig, Billig.
Wenn du wirklich was tun willst - und nicht nur mit dem Zeigefinger auf die da oben zeigen möchtest, dann bau dein Gemüse selbst an oder kaufe es im Bio-Markt. Und Fleisch wird weitestgehend vom Speiseplan gestriche. Dann - aber auch nur dann, hast du das Recht zum Meckern.
  • 16.05.2018, 21:19 Uhr
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Schlechte Zeiten für Chuck Norris....Wenn der Honig essen will, dann kaut er Bienen!
  • 16.05.2018, 20:18 Uhr
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Die Supermarktketten pflanzen Blumen vor ihren Filialen und verkaufen Schalen mit Bienenfutter-Pflanzen. Viele Bürger tun das ihre, stellen Balkonkästen mit bienenfreundlichen Blumen auf oder säen diese in ihren Garten aus. Die Gemeinden säen diese Blumen an Straßenränder und auf Kreisel ----- und die Landwirtschaft spritzt weiter Gift!
  • 16.05.2018, 19:28 Uhr
Genau da ist das Problem und deswegen halte ich nichts von solchen Aktionen. Man könnte fast auf die Idee kommen, daß es dabei um eine PR-Aktion handelt um den Umsatz anzukurbeln.
  • 16.05.2018, 21:07 Uhr
Aber besser wenig als gar nichts. Wenn immer mehr Menschen aufmerksam werden, könnte sich vielleicht (hoffentlich) was zum Guten ändern.
  • 16.05.2018, 21:12 Uhr
Glaubst Du das wirklich?
  • 16.05.2018, 21:18 Uhr
ja! Siehe Käfig-Eier. Die wurden einfach nicht mehr gekauft und sind in D so gut wie verschwunden.
  • 16.05.2018, 21:20 Uhr
Du bist ja ein sehr optimistischer Mensch.
Ich wünsch Dir noch einen schönen Abend.
  • 16.05.2018, 21:23 Uhr
Danke gleichfalls!
  • 16.05.2018, 21:25 Uhr
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So sehen auch die Regale aus, wenn man Dieselfahrzeuge aus den Städten verbannt.
Vielleicht transportieren dann in Zukunft die Brieftauben die Waren in die Supermärkte.
  • 16.05.2018, 19:03 Uhr
genau, der diesel ist ja das einzige transportmittel das es gibt.....
etwas unausgegoren dein beitrag. sorry.
  • 17.05.2018, 00:52 Uhr
Tatsachen lassen sich nun mal nicht umkehren.
Desweiteren passt das Bild auch nicht zu Thema.
Ich würde sagen: So sieht es aus, wenn ein neuer Supermarkt um die Ecke neu eröffnet hat und der Tante Emma Laden dadurch Pleite ging.
  • 17.05.2018, 12:00 Uhr
du lenkst vom Thema ab.
  • 17.05.2018, 19:17 Uhr
Ich sehe nur ein leer stehendes Regal an dem ein Grünling ein DIN A4 Flugblatt
angebracht hat.
Alles andere sind wilde Spekulationen.
Übrigens, auch die Landwirte arbeiten mit einem Dieselross, gleichzeitig arbeiten dieselben Landwirte für die Natur durch den Anbau ihrer Produkte,
von dem die Bienen ihren Nektar holen.
  • 17.05.2018, 19:58 Uhr
Du kannst gern das Umweltministerium Niedersachsen nach dem Warheitsgehalt befragen. Diese haben unter anderem diese Aktion mit unterstützt.
  • 17.05.2018, 20:02 Uhr
Ich frage mich was soll diese Aktion den wirklich bringen
Man kann dem Menschen nicht an allem die Schuld zuweisen.
Das Bienensterben hat auch viele andere Gründe und das weißt du selbst auch.
  • 17.05.2018, 20:06 Uhr
Bis auf die Milbe sind die Anderen Gründe menschgemacht.
  • 17.05.2018, 20:08 Uhr
Auch durch die Antibiotika-Behandlung ihrer Bienenstöcke.
  • 17.05.2018, 20:10 Uhr
Gibt solche und solche Imker.
So wie bei allen Berufsgruppen.
  • 17.05.2018, 20:13 Uhr
Die Honigbiene besitzt eine ganze Reihe von Feinden unter anderem den Bienenwolf und die Bienenlaus.
Übrigens ich esse Honig und liebe die Bienen
  • 17.05.2018, 20:16 Uhr
...Die Biene ist nur ein Indikator für ein Insektensterben insgesamt.#
Schätze die Biene wird als Aufhänger genommen wegen ihrer Bekanntheit und emensen Wirtschaftsleistung.
  • 17.05.2018, 20:18 Uhr
Das denke ich auch.
So, bin jetzt weg, wünsche dir noch einen angenehmen Abend.
  • 17.05.2018, 20:22 Uhr
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Sehr mutig von Penny : Stirbt die Biene - stirbt der Mensch
  • 16.05.2018, 18:07 Uhr
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