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Die Welt verneigt sich vor diesen Helden: Sie tauchten die Kinder und den Trainer aus der Höhle

News Team
11.07.2018, 13:53 Uhr
Beitrag von News Team

Sie sind die Helden aus der Höhle! Die Taucher, die selbst ihr Leben riskiert haben, um die mehr als zwei Wochen eingeschlossene Fußballmannschaft und ihren Trainer aus der Tham-Luang-Höhle im Norden Thailands zu befreien.

Insgesamt waren laut "Bild" 50 Unterwasserspezialisten aus aller Welt im Einsatz, doch nur eine kleine Gruppe von Elite-Tauchern und Thai Navy Seals drangen bis zu den Kindern vor.


Der Brite Rick Stanton (57) war einer der Ersten, der die Kinder nach zehn Tagen entdeckt hatte. Ivan Karadzic (44), Erik Brown (35), Mikko Paasi und Claus Rasmussen gehörten zu dem Team, das die Kinder und den Trainer aus der Höhle tauchte. Nach der beispiellosen Rettungsaktion sind sie erschöpft.

"9 Tage, 7 Tauchgänge, 63 Stunden in der Höhle. Erfolg", schreibt Brown auf seiner Facebook-Seite und postete ein Bild mit seinen Kollegen.

"Waren auf alles vorbereitet"


Die Erleichterung ist groß. Taucher Karadzic erklärte gegenüber "Bild", wie die Rettung ablief.

Die Kinder trugen zwei Taucheranzüge übereinander, damit ihnen nicht zu kalt wird. Es sah ein bisschen aus, als hätten sie einen Astronauten-Anzug an. Es musste alles getan werden, um ihre geschwächten Körper nicht auskühlen zu lassen.

VIDEO! Alle gerettet! So lief das Finale der Höhlen-Rettung


Entlang eines Stahlseils und mit Sauerstoffmasken auf den Gesichtern wurden die Kinder herausgetaucht. Zurück ans Tageslicht. Zurück ins Leben. Dabei hätte so viel schief gehen können: die Strömung, spitze Steine in der Höhle, der glitschige Boden, die Dunkelheit, mögliche Panik. Und das Wissen, dass Tage zuvor ein Elite-Taucher der Navy Seals bei einem Rettungsversuch an Sauerstoffmangel verstorben war.


Wir hatten an alles gedacht – Ausrüstung, die kaputtgeht, oder dass Panik ausbricht. Sie hätten auch ertrinken können und wiederbelebt werden müssen. Aber alle waren auf ihren Posten und taten genau, was sie sollten. Die Kinder waren tapfer.

Als alle Kinder und der Trainer in Sicherheit waren, verließen vier Navy Seals als letzte die Höhle.

Taucher bedanken sich beim gesamten Rettungsteam


Ein großer Erfolg. Doch die Lebensretter bleiben bescheiden. Ihr Dank richtet sich an ihre Kollegen, das gesamte Rettungsteam. Denn nur zusammen war dieses Wunder möglich.

Die Welt verneigt sich vor diesen Helden: Den Thailändischen Navy Seals, dem Ärzteteam, dem Kletter-Team, dem Air-Team, den vielen freiwilligen Helfern, die kochten, Ausrüstung reinigten, die Taucher mit all dem versorgten, was sie benötigten. Ihr habt eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen aus aller Welt an einem Strang ziehen.





40 Kommentare

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Gut das es solche Menschen immer wieder gibt.
  • 12.07.2018, 11:56 Uhr
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...und über 100e im Mittelmeer ertrunkene und noch ertrinkende Kinder
spricht und sorgt sich kein Mensch.
Diese Tragödien sind UNVORSTELLBAR
  • 12.07.2018, 11:32 Uhr
Der Vergleich drängt sich auf ... Ja, die "100e" sind
leider schon fast "normal", nix Sensationelles mehr!
  • 12.07.2018, 19:37 Uhr
Nicht nur traurig, es ist schon entsetzlich wie abgestumpft die Menschheit ist
  • 12.07.2018, 19:57 Uhr
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Super! War ein großartiges Team! Leider gibt es zuwenige solcher Helden auf unserer Welt! Danke!!!!
  • 12.07.2018, 11:06 Uhr
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Ich bekomme immer noch Gänsehaut.
  • 12.07.2018, 10:22 Uhr
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Einfach großartig!" Ich feue mich für die Eltern und Kinder!"
  • 12.07.2018, 08:41 Uhr
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Es reicht langsam... das Sommerloch ist doch mit Seehofer schon belegt !!
  • 12.07.2018, 08:02 Uhr
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mögen die Kinder aber besonders der Trainer dieser Gruppe, dem verstorbenen Taucher gedenken. Der Trainer, der die ihm anvertrauten Jugendlichen in diese Situation gebracht sollte bestraft werden in dem er für die Kosten für diese Rettungsaktion bezahlen muss, damit er sein ganzes Leben an diesen Fehltritt erinnert wird. Denn die Angehörigen des Tauchers müssen auch mit dem Verlust ein Lebenlang zurecht kommen !
  • 12.07.2018, 06:39 Uhr
So ein Unsinn, wie kann man aus der Distanz, ohne Hintergründe zu kennen, den Betreuer der Jugendlichen für die Situation verantwortlich machen!
  • 12.07.2018, 08:03 Uhr
ich habe keinen anderen Informationen wie Sie selber auch, aber Fakt ist, das ein Betreuer mit 12 Jugendlichen über die er die Aufsicht hatte, in eine Höhle geklettert ist und mehrere Kilometer in diese hineingewandert ist. Ich nehme auch an mit einer Ausrüstung die für eine solche Aktion nicht ausreichend war.
Was bitte schön ist daran Unsinn?
  • 12.07.2018, 08:42 Uhr
das mindeste ist das an den Toten Taucher gedacht wird,über die Aktion weiß man zu wenig , es könnte sein das der Fehler gemacht wurde beim Anfang das Wasser vielleicht ignoriert worden ist.
Ich kann Rainer verstehen !!
  • 12.07.2018, 20:08 Uhr
Der Verstorbene wird als Held gefeiert:
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...218040.html
  • 12.07.2018, 21:12 Uhr
das ist wichtig, dem verstorbenen Taucher Respekt zu erweisen weil er, dort war wo der Trainer mit seinen Jungs nicht hätte sein sollen.
  • 13.07.2018, 05:47 Uhr
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Es gab auch sonst keine Probleme........
  • 11.07.2018, 22:16 Uhr
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Das war eine sehr gute Leistung von den Retter und auch von den Jungs Die sollen sich jetzt erst mal erhohlen von den Strapazen alle Achtung .
  • 11.07.2018, 21:37 Uhr
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Gott sei Dank, im wahrsten Sinn des Wortes, sind alles wohlbehalten. Es gibt sie noch, Wunder. Mein Mitgefühl und Trauer gilt dem tödlich verunglückten Taucher und seiner Familie. Gott sei mit ihnen.
  • 11.07.2018, 21:21 Uhr
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