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Ist es dumm, an Gott zu glauben?

07.06.2016, 22:06 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Zunächst einmal kann ein Mensch ja nichts dafür, wenn er als Kind indoktriniert wurde und der Glaube an einen der vielen von Menschen erfundenen Götter so in sein Bewusstsein verpflanzt worden ist! Es ist für viele trotz aller Vernunft, die sich irgendwann entwickelt, sehr schwer, sich zu befreien, loszulassen und das Leben mit offenem Herzen, offenem Verstand sowie wachen Sinnen zu gestalten!

Zu glauben, dass es möglich wäre, dass es irgend einen Gott geben könnte und dass die Welt das Ergebnis einer Schöpfung sei, ist dabei zunächst einmal zumindest ein Einstieg. Könnte schon sein, dass uns jemand quasi im Reagenzglas gezüchtet hat. Aber dann stellt sich die Frage, woher kam dieser Jemand, wer hat den erschaffen und schon wird es kritisch. Dann muss eben dieses Totschlagargument her, dass es ein Gott war, der selbst allmächtig ist. Dabei gibt es ja kein allmächtig, wass sich durch einen einfachen logischen Umkehrschluss beweisen lässt. Ein allmächtiges Wesen müsste ja aufgrund seiner Allmacht alles erschaffen können, was es will. Also auch einen Stein, der so schwer ist, dass nicht mal es selbst ihn hochheben könnte. Dann wäre es aber wieder nicht allmächtig.........

Es lassen sich also viele Gedanken spinnen und natürlich ist nichts völlig auszuschließen, bis auf die Tatsache, dass sämtliche Götter, die im Altertum erfunden worden waren, in der heutigen Zeit absurd und unsinnig erscheinen müssen. Natürlich ist der orientalische Kriegs- und Rachegott der Bibel völliger Blödsinn und deshalb hat der auch keinen Sohn als Erlöser der Menschheit geschickt. Wenn dieser Gott der Allmächtige wäre, dann wären dem garantiert bessere Ideen gekommen als die Sintflut und später das Opfer seines eigenen Sohnes, was ja gar kein Opfer war, schließlich ist ein Gottessohn ja unsterblich!

Also ist das Christentum, obwohl so viele scheinbar vernünftige Menschen auf den überragenden Jesus schwören nicht besser als alles andere, was da so in den Beduinenzelten der Nomaden an Gute-Nacht-Geschichen erzählt worden war.

Ich selbst freue mich immer wieder extrem darüber, diesem Christentum entronnen zu sein. Ich liebe die Natur, ich liebe es zu meditieren und zu philosophieren. Ich glaube gerne an eine Existenz nach dem Tod, aber ich kann auch einem endlosen Schlaf, einem völligen Nichts, einer ewigen Ruhe, etwas Gutes abgewinnen. Ich lasse mich gerne überraschen, weil ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der diesen Weg gehen wird. Und vor allem weiß ich, dass es keinen Gott gibt, der eifersüchtig darüber wacht, ob ich auch ja seinen Namen ehre und seine Regeln befolge, die er vor tausenden von Jahren jemandem "diktiert" hatte. Ich liebe meine Mitmenschen, wenn sie nett sind und ich sage es ihnen ins Gesicht, wenn das nicht der Fall ist!

Mehr Menschlichkeit und Nächstenliebe gibt es nicht bei den Gläubigen, gab es auch noch nie. Nur durch Gewalt konnte das Christentum überhaupt seinen Siegeszug antreten. Die Kirchen im Mittelalter legten den Grundstein für die Religion indem sie sich mit den weltlichen Tyrannen verbrüderten und die einfachen Menschen missbrauchte. Die Kirchen wurden reich und der Glaube zur Pflicht. Noch heute hat sich unser Staat nicht befreien können, andere Länder sind da bereits weiter (z.B. Frankreich).

Um zu verstehen, wie dumm die Gläubigen gehalten werden, muss man nur seinen Standpunkt verändern. Aus dem Weltall auf die Erde geblickt, kann man es erkennen. Da gibt es einige dieser wenig behaarten Affen, die haben es aufgegeben, darüber nachzudenken, wie das Universum entstanden ist und glauben stattdessen einem Buch, was vor mehreren tausend Jahren geschrieben wurde und in dem alles von einem einzigen Wesen erschaffen wurde. Dieses Wesen hätte selbst aber schon ewig existiert, also ganz alleine im sonst völligen Nichts. Und dieses Wesen musste keiner erschaffen, die Menschen aber schon. Das Wesen war einfach da, schon immer. Materie war auch noch nicht vorhanden gewesen, die musste dieses Wesen ebenfalls erst mal erschaffen. Dann gibt es noch die anderen dieser Mensch genannten Affenrasse. Die machen sich weiter Gedanken, bauen auf Forschung und Wissenschaft und sind offen dafür, dass die Antwort auf alle Fragen eventuell eine andere ist, als das, was im alten Märchenbuch steht.

Wer ist also der Dumme?

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51 Kommentare

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Wenn jemand eine solche Frage stellt und selber nicht so dumm ist, an Gott zu glauben., dann will er mit diesem Artikel der Welt bei SB mitteilen, dass der Autor eben zur Elite der Intellektuellen gehört.

Wenn aber derselbe Autor zahllose Beiträge ähnlichen Inhalts erstellt, darunter auch mit der Frage, ob Jesus vielleicht homosexuell gewesen sei, stellt sich heraus, dass der Autor bezüglich seiner eigenen Männlichkeit erhebliche Zweifel hat.
Diese Obsession, sich hier nur eines einzigen Themas anzunehmen, deutet auf eine erhebliche Verengung der eigenen Lebensraums hin.

Es ist zu hoffen, dass vielleicht ein paar Therapeuten hier Hilfe leisten könnten.
  • 14.06.2016, 10:36 Uhr
  • 3
  • 14.06.2016, 11:27 Uhr
  • 0
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Es ist nicht dumm an Gott zu glauben - es ist einfach eine Sache der persönlichen Einstellung.

Früher wurden viele Dinge mit Gott erklärt - seit 500 Jahren änderte sich das durch immer genauere Wissenschaften.

Heute weiß man, dass alles einem Urknall entstand - 10 hoch minus 35 meter klein. Unglaublich, dass darin alles enthalten war, was uns ausmacht.

Bis heute sind alle Dinge der wissenschaftlichen Erkenntnisse lückenlos ohne das Vorhandensein eines Gottes zu erklären - im Gegensatz zu früher.

Da es nie zu beweisen ist, ob es einen Gott gibt oder auch nicht, verbleibt es bei einem Glauben, der aber nicht dumm ist.

Die Sache mit dem Stein ist ein Paradoxon, von denen es viele gibt...
  • 09.06.2016, 20:53 Uhr
  • 2
Tja, so ist das eben. Auch wenn es keine Nachweise für die Behauptung des Urknalls gibt, "weiß" man das eben. Da hat Gott schon Recht, wenn er uns sagen lässt: "Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden."
  • 13.06.2016, 20:48 Uhr
  • 0
Es ist doch schön einen Glauben zu haben. Nur es bleibt halt beim Glauben und das muß jeder für sich entscheiden.
  • 13.06.2016, 20:50 Uhr
  • 1
Ich frage mich, warum so penetrant Glauben mit Nichtwissen gleichgesetzt und darauf dann eine Ideologie aufgebaut wird. Das griechische Wort pistis wird wohl üblicherweise mit Glauben ins Deutsche übersetzt, bedeutet in seinem Ursprung aber "Vertrauen".

Du hast sicher Recht, dass beim "Vertrauen" jeder für sich entscheiden muss, ob er will oder nicht. Vertrauen hat allerdings überhaupt nichts mit "Nichtwissen" zu tun, sondern mit einer Beziehung, die auf Erfahrung beruht.
  • 13.06.2016, 20:55 Uhr
  • 0
Das Wort besagt es doch schon.

Aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen vom Urknall bis heute ist noch keine Lücke entstanden. die nur noch mit Gott zu erklären wäre...

Gleichwohl bin ich sehr christlich erzogen worden und würde mir wünschen, dass es dennoch etwas gibt.
  • 13.06.2016, 20:59 Uhr
  • 0
Soweit mir bekannt ist, wird durch wissenschaftliche Erkenntnisse immer mehr bestätigt, dass die Geschichte mit dem Urknall nicht stimmen kann. Ich lese ja auch jene wissenschaftlichen Berichte, die nicht von der EvolutionsTHEORIE gefärbt sind. Das regt dann immer stärker an, sich mit den verschiedenen Sachverhalten näher auseinander zu setzen. Dann kommt man schon ins Nachdenken.
  • 13.06.2016, 22:54 Uhr
  • 0
Ob Urknall oder nicht, spielt für mich gar keine Rolle! Auch wenn es einen solchen Urknall gegeben haben sollte, dann muss das nicht heißen, dass es vorher gar nichts gegeben hatte. Denn ohne Energie keine Materie und kein Urknall, das dürfte wohl einleuchten.

Selbst die Theorie eines Schöpfers kann nicht völlig abgelehnt werden, denn wir wissen ja bekanntlich nichts. Aber wenn intelligente Schöpfung möglich ist, dann kann ich nicht an ein einziges Wesen denken, eher an mehrere, an ganz viele.

Was ich jedoch ablehne sind die Modelle der Götter, welche sich Menschen bisher ausgedacht hatten. Da ist nichts dabei, was realistisch scheint.

Ein Gott, der sich für bestimmte Völker stark macht oder einen Sohn zur Erlösung von Erbsünden schickt, ist Unsinn. Wer genau nachdenkt, muss drauf kommen, das wäre für einen Gott nicht standesgemäß!
  • 13.06.2016, 23:00 Uhr
  • 0
Du hast völlig Recht, Alfred, weder macht sich Gott für bestimmte Völker stark noch schickt er jemand zur Erlösung von Erbsünde. Das wäre tatsächlich nicht standesgemäß für den Schöpfer, Erhalter und kommenden Befreier der Menschen, die ihr Vertrauen auf ihn setzen.
  • 13.06.2016, 23:06 Uhr
  • 0
Die Urknalltheorie wird von keiner Wissenschaft mehr ernsthaft bestritten.

Und der Tag ohne gestern - darüber wissen wir gar nichts - überhaupt nichts....
  • 13.06.2016, 23:46 Uhr
  • 0
Nun, es gibt viele Blindheiten. Was man nicht sehen will, sieht man in der Regel auch nicht. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass es nicht ist.
  • 14.06.2016, 00:43 Uhr
  • 0
Nun, Johannes, das trifft ja dann wohl auf alle 'Weltsichten' zu, egal ob religiös begründet, naturalistisch, oder wie auch immer!
Prima, dann kann sich ja Jeder bestätigt fühlen und mit dem Finger auf andere zeigen ...

Ach, die Welt kann doch so schön einfach sein!

--> "Auch bedarf der Mensch, der gewöhnlich sein Leben in Zerstreuung und Leichtsinn vor sich hinlebt, und immer voraneilt, ohne zu wissen, was ihn eigentlich treibt und was er eigentlich will, in seinem Lauf von Zeit zu Zeit angehalten und zu sich selbst zurückgeführt zu werden; es bedarf eines Steins am Wege, auf den er sich hinsetzte und in sein vergangenes Leben zurücksehe."
Br. Matthias Claudius (1740 - 1815)
(... wie ich mich nach jenem Stein schon sehne ... )

oder: "Manchmal wünschte ich, ich wär' mein Hund ..."
https://www.facebook.com/brand.DE/ph...16310198315
  • 14.06.2016, 13:02 Uhr
  • 1
Nur mal so zur Erinnerung:
-->
"Aufklärung ist (…) der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.
Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.
Sapere aude! (Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!) ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen.
Es ist so bequem, unmündig zu sein.
Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen."
[Immanuel Kant]
  • 14.06.2016, 13:13 Uhr
  • 1
Es ist nun mal Kern des Christentums an diesen einen Gott zu glauben, der seinen Sohn Jesus zur Erlösung der Menschheit geschickt hat. Und nur wer an diesen "Einen Gott" und an Jesus Christus und dessen "Erlösungswerk" glaubt, kann sich als "gläubigen Christen" bezeichnen.
Wir können auch weiter davon ausgehen, das dieser "Personenkreis" die absolute Minderheit in Deutschland darstellt und sich wohl im einstelligen "Prozentbereich" ansiedeln dürfte.
Wenn also diese Menschen "dumm" sind, sollte es für dieses Land aufgrund ihrer geringen Anzahl nicht allzu schlimm sein.
Es soll aber auch "gläubige Christen" geben, die hoch qualifiziert sind.....
Bei Herrn Richards habe ich aber eher den Eindruck, dass es ihm nur darum geht, eine Minderheit zu provozieren; er sollte sich aber auch darin im klaren sein, dass ihm dies bei wirklich "gläubigen Christen" nicht gelingen wird, diese werden ihn ehere in ihre Gebete einschließen.....
  • 22.06.2016, 11:16 Uhr
  • 0
Nein, Peter, um das "mit dem Finger auf andere zeigen" geht's mir überhaupt nicht. Auch nicht darum, dass ich mich "bestätigt fühlen" könnte.

Wenn in einer Betriebsanleitung steht, dass vor Arbeiten an elektrischen Bauteilen diese vom Netz zu trennen sind, hat das doch auch nichts mit "mit dem Finger auf andere zeigen" und "sich bestätigt fühlen" zu tun. Der Hersteller des Bauteils hat nach meiner Einschätzung eher den Schutz des Benutzers im Blick (ob nun freiwillig oder zwangsweise ist nicht Thema).

Ja, der Spruch von Matthias Claudius ist mir sympatisch. Kommt das doch sehr dem entgegen, wovon ich überzeugt bin.

Na, ob Aufklärung wirklich der Weisheit letzter Schluss war?

Die Schlange hatte den Menschen aufgeklärt, dass es dumm sei das für wahr zu halten, was Gott gesagt hatte. Der Mensch war so frei, scheinbar aufgeklärt zu reagieren und handelte sich jede Menge Ärger damit ein.

- er verlor sein Zuhause, das wohl so perfekt war, dass sich bis heute fast alle zurücksehnen nach dem Paradies
- er bekam Angst, die ihm vorher fremd war
- er verschob die Verantwortung für sein eigenes Handeln auf den anderen (Schuldverschiebung)
- was zuvor Vergnügen war, wurde nun zur harten Arbeit (den Acker bestellen)
- Kinder bekommen sollte in der Konsequenz schmerzhaft sein (auch wenn man die Schmerzen heute per Kaiserschnitt in Grenzen halten kann)
- Neid und Missgunst bis hin zu Zorn und Mord entwickelten sich (Kain)
- Menschen gingen auf die Flucht (Kain)

Ja, die Folgen der Aufklärung waren niederschmetternd und sind es bis heute geblieben. Ich denke, Aufklärung kann ganz schön ins Auge gehen.
  • 22.06.2016, 12:49 Uhr
  • 0
Damit das, was Immanuel Kant sagte, Christen nicht passiert, hat Gott sie aufgefordert, ihren Verstand zu gebrauchen, den er ihnen mitgegeben hat, zu prüfen und zu forschen. Ja, er hat ihnen eindeutig persönliche Verantwortung übertragen, weil er sie wertschätzt, ihnen die Fähigkeit zutraut, richtig damit umzugehen.

Wer sich allerdings von Gott abwendet, geht leider auch dieser segensreichen Vorsehung verlustig. Der muss mit unvollkommenen Krücken zurecht kommen, mehr schlecht als recht, wie uns die Realität beweist.
  • 22.06.2016, 12:52 Uhr
  • 1
Oh, Johannes, Du hast die Aufklärung aber arg entstellt! Dazu fällt mir eine Beschreibung "Tannhäusers" ein (Oper von Richard Wagner) - ersetze dort 'Liebe' mit 'Aufklärung' ...
-->
"O Walther, der du also sangest,
du hast die Liebe arg entstellt!
Wenn du in solchem Schmachten bangest,
versiegte wahrlich wohl die Welt.
Zu Gottes Preis in hoch erhabne Fernen,
blickt auf zum Himmel, blickt zu seinen Sternen!
Anbetung solchen Wundern zollt,
da ihr sie nicht begreifen sollt!
Doch was sich der Berührung beuget,
euch Herz und Sinnen nahe liegt,
was sich, aus gleichem Stoff erzeuget,
in weicher Formung an euch schmiegt, -
dem ziemt Genuss in freud'gem Triebe,
und im Genuss nur kenn' ich Liebe!"
  • 22.06.2016, 13:10 Uhr
  • 0
Nein, Peter, ich habe die Aufklärung nicht entstellt, sondern etwas früher angesetzt - bei den ersten Menschen! Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Natürlich weiß ich, dass Du von der Aufklärung im 18./19. Jhdt. sprachst. Hab ja schließlich in der Schule aufgepasst und Geschichte war eines meiner Lieblingsfächer.
  • 22.06.2016, 17:21 Uhr
  • 0
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Ich hatte kürzlich in einer Folge der Serie "Startrek: Enterprise" (mit Cpt. Jonathan Archer) einen anregenden Dialog gesehen. Da ging es um den antiken Religionsgründer auf dem Planeten Vulkan, von dem Vulkanier hoch gelobt. Darauf
Cpt. Archer: "Alles basiert also auf einer antiken Schrift, deren Original schon lange verschollen ist, und deren spätere Rekonstruktion viel Spielraum für Interpretationen liefert."
Vulkanier: "Sie wollen also unsere Traditionen anzweifeln und abwerten?"
Archer: "Nein, keine Sorge. Aber das kommt mir alles sehr bekannt vor" (und grinst verschmitzt)
Eine nicht ausgesprochene, aber deutlich erkennbare Assoziation zu irdischen Religionen ...

[Es war immer eine Besonderheit von "Startrek", unsere irdischen Probleme und Widersprüche in den Handlungen versteckt 'aus der Zukunft' zu uns zurück zu assoziieren. Nur so wurden sie für das US-TV überhaupt zensurfrei zugelassen! Beispiel (1967): Erster Kuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen! (Cpt. Kirk und Uhura) - es spielte ja in der Zukunft und betraf nicht die eigene Gesellschaft ... :) ]
  • 09.06.2016, 19:02 Uhr
  • 0
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Alle Religionen sind auf Mythen und Legenden aufgebaut. Sie haben dennoch einen Sinn: Den Menschen Regeln an die Hand zu geben, die ein Zusammenleben erst möglich machen (Das geht manchmal bis hin zu Hygiene-Vorschriften). Alle Religionen wurden und werden missbraucht, um Einfluss, Macht und Reichtum zu erringen. Die Verbrechen im Namen Gottes, Allahs oder anderer Götter sind zahllos:
Die Kriege Karls des Großen (heilig gesprochen), die Kreuzzüge, die Eroberungen des Deutschen Ritterordens, die Conquistadores in Südamerika, der "Heilige Krieg" im Namen Allahs, "Gott mit uns" auf dem Koppelschloss der deutschen Wehrmacht - nur Beispiele. Übrigens gibt es eine neue Religion, die in gleicher Weise missbraucht wird, um Macht und Geld (Rohstoffe) zu gewinnen: die Menschenrechte.
  • 09.06.2016, 15:40 Uhr
  • 0
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Wer hat diesen unqualifizierten, aber überheblichen Stuss produziert?
Die Redaktion oder ein SB-Mitglied?

Zitat: "Nur durch Gewalt konnte das Christentum überhaupt seinen Siegeszug antreten"

Keine Ahnung, aber davon zu viel.
  • 09.06.2016, 10:01 Uhr
  • 3
Meine Frage nach dem Autor ist beantwortet: Alfred Richards, angeblich Pädagoge. Hoffentlich kein Lehrer an einer Grund- oder weiterführenden Schule. Nebensächlich, ob er Atheist oder Agnostiker ist: ihm fehlt die Allgemeinbildung, das intellektuelle Niveau.
  • 09.06.2016, 10:28 Uhr
  • 5
Auch Atheisten sind ja Menschen, und nach der "reinen" Lehre also auch Kinder Gottes ...
  • 09.06.2016, 19:04 Uhr
  • 0
Kinder sind keine Engel, es gibt auch sehr ungezogene, auch
genuin böse.
Hier entdecke ich allerdings ein sog. Aufmerksamkeitssyndrom. Dieser junge Mann hat im Leben nicht die Aufmerksamkjeit bekommen, die er gebraucht hätte, um sich selber zu lieben., d.h. ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln.
Aggression , Hass ist immer ein Mangel an Liebe.
  • 14.06.2016, 15:21 Uhr
  • 0
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Du hast es also noch nicht erlebt. Nun dafür kannst du nicht. Du beschäftigt dich damit, also, ist es dir wert, drueber nach zu denken. Solltest du, ein wertvoller Mensch sein, wird dir ein Licht aufgehen. Oh diesen Knall würde ich gern hoeren.
  • 09.06.2016, 09:17 Uhr
  • 2
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Ich lese und staune! Da kämpft jemand - warum auch immer - gegen etwas, von dem er offensichtlich nicht sehr viel weiß. Vielleicht behebst du erst einmal deinen Mangel an fundierter Kenntnis über das, was der christliche Glaube beinhaltet? Zumindest wüßtest du doch dann genauer, wogegen du eigentlich bist.
  • 09.06.2016, 08:55 Uhr
  • 3
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der Anfang ist etwas naiv, aber dann wirds interessant
  • 08.06.2016, 20:34 Uhr
  • 2
Der Anfang ist leider tendenziös und trübt die Darlegungen, die im übrigen von einem Theologie - Professor stammen könnten.
  • 09.06.2016, 15:58 Uhr
  • 0
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Michael V.
<<<Gott ist ein dynamischer Gott. Er muss unvorstellbare Energie haben, denn Materie ist Energie.>>>

Ich muß mich immer wieder wundern. Wieviel stupide Energie muß man eigentlich haben, um an so einem Schwachsinn zu glauben. Allerdings sind auch alle anderen religiösen Neurotiker - Paranoiker von mir angesprochen. Was ihr dringend nötig habt ist eine Psychoanalyse. Haben eure Mütter in der frühkindlichen genitalischen Phase euch jedesmal auf die Finger gehauen ?
  • 08.06.2016, 15:53 Uhr
  • 2
und wieviel stupide Energie muss man haben, um einen solchen Schwachsinn zu verzapfen wie John Doe? Schwafelt einen Unsinn daher, geschmückt mit Phrasen, die er irgendwo abgekupfert hat.
  • 09.06.2016, 10:06 Uhr
  • 3
Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
wize.life-Nutzer. Mehr hast Du dazu nichts zu sagen. Keine Begründung. Einfach nur dahergeschrieben. Muß man vielleicht an Deinen Verstand zweifeln.
  • 12.06.2016, 17:51 Uhr
  • 0
Wieso sollte jemand "mit Scham" vor einen Gott treten, der ihn selbst erschaffen hätte? Das ist doch blanker Unsinn, versteht Ihr das einfach nicht, Ihr Gottglauber?

Selbst wenn es einen solchen Gott gäbe, der irgendwann "Gericht über die Menschen hält" (was irrsinniger Blödsinn ist zu glauben), dann bräuchte doch kein Mensch sich zu schämen, denn schließlich machen alle Menschen Fehler. Das tun sie, weil niemand vollkommen ist und weil niemand aus seiner Haut kann. Nicht jeder ist zum Heiligen geboren, nicht mal ich!

An die Bibel zu glauben, deren Herkunft nicht mal sicher geklärt ist, spricht wirklich nicht für allzuviel Intelligenz!
  • 12.06.2016, 20:04 Uhr
  • 0
Also Herr Richards, Sie sind der allerletzte, der die Intelligenz anderer Menschen beurteilen kann. Es gibt einen intelligenten Atheismus. Mit intelligenten Atheisten kann eine Diskussion Spaß machen. Aber ihre dumpfbackiges und gleichzeitig überhebliches Geschwafele hat keinen Respekt verdient. Dummheit kommt gelegentlich arrogant daher.
  • 12.06.2016, 21:03 Uhr
  • 2
@ John Doe
Zitat: "Mehr hast Du dazu nichts zu sagen. Keine Begründung. Einfach nur dagegen?"

Hallo Herr Doe oder wie Sie auch heißen mögen.
Nchdem ich mir ihr Profil oder ihre Visitenkarte und Meinungsbeiträge angesehen habe, bin ich sicher, dass mit Leuten wie Ihnen Diskussionen zu nichts führen.

Sie schwafeln etwas daher, was Sie irgendwo aufgeschnappt oder in Wikipedia gelesen haben, ohne das Gelesene auch nur annähernd reflektiert und verstanden zu haben. Denken ist Glücksache und dieses Glück ist an Ihnen vorbei gegangen.

Jeder Depp kann Aussagen von Freud oder Nietzsche irgendwo abkupfern. Damit imponiert er nur denen, die noch dümmer und ignoranter sind.

Jedenfalls werde ich mich nicht mit geistigen Tieffliegern streiten.
  • 12.06.2016, 21:14 Uhr
  • 2
John Doe schrieb:
"Peter Bielack. Nicht von sich auf andere schließen.
Du kannst froh sein, daß Du in einer humanen Gesellchaft lebst. die deine religiöse Neurose duldet. Unter natürlichen Bedingungen, hättest Du nicht Überleben können. Das Leben hätte Dich Schwachkopf ausselektiert. Und was Michaele V. anbetrifft., Charakter hat er überhaupt nicht. Andersdenkende schwärzt er beim SB-Team an oder er blockiert. Ein großer Feigling ist er. Aber das ist der christliche Charakter"

Eigentlich sollten Figuren wie Sie aus einem seriösen Forum ausgeschlossen werden. Möglicherweise leiden Sie an massiven Persönlichkeitsstörungen in Rikchtung Paranoia.
  • 12.06.2016, 21:23 Uhr
  • 2
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Peter Bielack
>>>Gebet: Herr, ich will mein Leben nur leben, um dir zu gefallen, nicht anderen. Ich werde mutig auf das Ziel zugehen, das du mir steckst. Ich werde mich nicht zurücklehnen, sondern mein Leben zielgerichtet für dich leben.>>>

Das ist so richtig Christenart.= dumm und naiv. Das Ziel ist, daß Dir nicht diese Märchengestalt = Gott = Thanatos das steckt , sondern die Ideologie der christlichen Lehre.
Ebenso, daß man sein Leben so gestalten soll um Gott zu gefallen. Für sich selber hat man keinen Nutzen, sondern nur die anderen profitieren davon. Wie abartig.

>>>Nun ja, Gott läßt es auch über Unkraut regnen und wachsen. Aber zur Erntezeit wird aussortiert. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Gut so.>>>

So schüchtert man die naiven Glaubensbrüder-und schwestern ein durch Gottes Strafgericht um sie zu christlichen Handlungen und Denkweisen zu zwingen.Das wäre nach dem STGB §§240 Nötigung.

Aber die Spreu von Weizen zu trennen = Selektion finde ich als ebenfalls gut.
Es gibt nichts Gerechteres als die Natur. Das Starke soll sich weiterentwickeln und das Schwache soll zu Grunde gehen.
Eure christliche Meme sollte durch die sozialdarwinistische Meme ersetzt werden. Die Menschheit könnte dann durch die natürliche Selektion doch noch veredelt werden. Dazu sollten nach meiner Meinung solche dämlichen Pappnasen wie Du ( Peter Bielack) und Werner Kauzner) auf die Umwertung keinen Einfluß mehr haben.

Zwei Zitate von Friedrich Nietzsche:
"Das Leben ist ein Born der Lust; aber wo das Gesindel mittrinkt, da sind alle Brunnen vergiftet"

"»Ihr höheren Menschen« – so blinzelt der Pöbel – »es gibt keine höheren Menschen, wir sind alle gleich, Mensch ist Mensch, vor Gott – sind wir alle gleich!«
Vor Gott! – Nun aber starb dieser Gott. Vor dem Pöbel aber wollen wir nicht gleich sein.

Und Gesindel und Pöbel bist Du ( Peter Bielack) und Werner Kauzner). Paßt alles zusammen, was für proletenhafte Kommis ihr dazu gibt. Ich finde euch einfach zum
  • 13.06.2016, 20:10 Uhr
  • 0
Hallo wize.life-Nutzer mein Paranoiker

Du bist ja wirklich das schändlichste Aushängesschild der Christenheit. Jeder Nichtchrist sollte das lesen. Die Jehovas Zeugen hätten als "Menschenfischer" dann keine Chance mehr. Und was den §§ 240 anbetrifft. Ich schätze, daß Du zu dumm bist um überhaupt davon zu gewußt zu haben .Hast schnell mal nach geschaut. Verstanden hast du es auch nicht, was ich damit gemeint habe. Aber was soll man von Dir Vollpfosten schon erwarten mit Deiner lebensfeindlichen Mem.
  • 13.06.2016, 20:55 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
Mir scheint es, als wenn Du in einer "Sonderpädagogische Pflichtschulart" gewesen bist. Denn Deine Rechtschreibung läßt sehr zu wünschen übrig. z.B. "beim kontern". Kontern schreibt hierbei groß. Oder "Sigel" Es wird mit >ie< geschrieben, also <Siegel<.
Aber was soll man schon von Dir groß erwarten. Dumm bleibt eben halt dumm. Und paß auf, daß ich Dir in den Nächten nicht erscheine. Ich bin Dein schlimmster Albtraum.

Kannst Du Latein ? Sicher bist Du auch zu dämlich dazu.

Aber ich gebe Dir eine Hausaufgabe mit:

Si cloaca esses, maxima esses
Das betrifft Dich.

The best regards from the dark side
  • 14.06.2016, 14:49 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Hier wurden Kommentare aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
geht es um was? Warum Menschen immer wieder in so einen Sumpf verfallen,

voll am Thema vorbei.
  • 21.06.2016, 09:43 Uhr
  • 0
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Tja Michael Vehnmeyer und Du selber bist das größte Hirngespinst. Jehova ist die Ausgeburt Deiner krankhaften Phantasie.
  • 08.06.2016, 13:18 Uhr
  • 0
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