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Gott und die Verrückten

Gott und die Verrückten

19.11.2016, 11:24 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wird Gott auch den geistig schwer Behinderten ewig leben lassen und wird der im Paradies auch geistig behindert sein, oder wird er dort ein völlig neues Bewusstsein erhalten?

Kann ein geistig Behinderter überhaupt in Gottes Reich gelangen, wenn er doch gar nicht die Bibel lesen und den Inhalt des Glaubens verstehen kann?

Wäre es nicht unfair von Gott, dem armen geistig Behinderten deshalb das ewige Leben zu verweigern, weil er geistig behindert ist und deshalb gar nicht gläubig sein kann?

Was ist mit den armen Menschen, die "nur ein wenig geistig behindert" sind, gerade so viel, dass sie nicht an Gott glauben können? Werden die deshalb von der Ewigkeit ausgeschlossen? Wäre auch das nicht unfair?

Wenn Gott jetzt die geistig Behinderten rettet, indem er ihnen ein neues Bewusstsein schenkt, mit dem diese ein glückliches "ewiges Leben" führen könnten, wären das nicht völlig andere Menschen? Wären dann im Paradies nahezu alle gleichgeschaltet, wenn Gott dort die Fehler beseitigt, wäre das nicht sehr langweilig?

Steckt im Menschen ein Wesen, welches vom Körper unabhängig ist und auch mit defektem Gehirn perfekte Voraussetzungen hat?

Warum lässt Gott in seiner Allmächtigkeit überhaupt geistige Behinderungen zu und hat nicht zweckmäßigerweise und aus Liebe zur Schöpfung einen Reparaturmechanismus ins Gehirn eingebaut?

Führen solche Überlegungen die meisten Religionen nicht ad absurdum?

18 Kommentare

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Moin Alfred,
hast Du hier Deinen Kommentarstrang gelöscht? Er war etwas länger, ich find ihn nicht mehr (WL bringt beim Linkaufruf eine Fehlermeldung).
  • 01.12.2016, 10:05 Uhr
  • 0
Und dabei fing es dort gerade an, so richtig Spaß zu machen - mit so vielen 'alten Bekannten' ...
Alfred, da bin ich Dir jetzt richtig Gram drum!
  • 01.12.2016, 21:55 Uhr
  • 0
Ich habe nichts gelöscht!
  • 02.12.2016, 16:00 Uhr
  • 0
OK, Alfred.
Nur mal zur Info: <<... habe den ganzen 127 Strang gelesen ...>> stand am 22.11.2016 (von Froukje). Heute steht oben "48 Kommentare" - fehlen also mindestens 79
  • 29.06.2017, 07:59 Uhr
  • 0
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Nun möchte ich, nach all den Kommentaren, ein paar Gedanken los werden.
Ein WAHRhaft Liebender wird kaum noch - wie der Suchende - über Liebe DISKUTIEREN. Er lebt sie sichtbar und fühlbar!
Wer absolut frei - und nicht an Dogmen gefesselt - universell im Alleinssein glaubt, ruht in sich! Er streitet, oder diskutiert nicht um, und nicht wegen Gott! Er lebt seinen Glauben, lebt ihn vor, durch sein SEIN. Er schiebt den Andersgläubigen keinen Teufel warnend vor, er missioniert nicht ungefragt!
Zitat: Du sollst den Namen des Herren, Deines Gottes nicht unnütz führen, denn der Herr wird den strafen, der seinen Namen missbraucht!

Damit fordert er ganz sicher und logisch, nicht auf zu missionieren, sondern in Demut helfend, den Glauben durch Vorleben in die Welt zu tragen!
Jeder Mensch hat seinen ureigenen Weg zu erfahren, zu sehen und in sich erfühlen zu lernen !
Er wird unbeeinflusst- lernbereit, wissbegehrlich - sein tiefes inneres Wissen zu der ihm eigenen Zeit finden!
Nirgenswo steht, dass der Mensch sich durch Geld, Arbeit in welcher Sekte denn auch, seinen Platz bei einem "Gott" erkaufen soll.
Glauben in sich zu finden ist kein Soll, kein Muss, kein Handel! Auch keine Kettung an - von Menschen geschriebene Bücher, im Kontext IHRER, vergangenen Zeiten. Wem diese Bibliothek der Metaphern, Gleichnisse und Erzählungen aus vergangenen Zeit viel/alles bedeutet, wird finden was zu ihm gehört! Glaube und Nichtglaube sind frei! Glaube, Religion und Politik gehören getrennt.
  • 27.11.2016, 18:19 Uhr
  • 1
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Puhhhh, erschöpft, fäddisch, habe den ganzen 127 Strang gelesen, mit allen, mir eigenen gefühlten Wellenbewegungen und mir eigener Logik!
Blind glauben ohne zu wissen? Nein! Glaube aus Überzeugung? Nein!
Überzeugt sein, heißt für mich festhalten, Starre. Mein Geist ist frei beweglich, mit ständig neuer Erkenntnis, Erfahrung, wandelbarer Sichtweise!
  • 22.11.2016, 01:04 Uhr
  • 1
Das verstehe ich jetzt nicht Freya:
Blinder Glaube (an ein Dogma) ohne zu wissen - nein. Das Gegenteil wäre ein Glaube aus (lebendiger, wissender) Überzeugung. Gerade kein starres Festhalten an etwas Erlerntem, und wenn man es noch so selbstsicher vertritt. Sondern das sichere Wissen über die Wahrheit von etwas selbst Erlebtem.
Wenn eine Wahrheit einmal durch eigenes Erleben zur Überzeugung geworden ist, dann ändert sich das auch nicht mehr. Wenn man etwa die Wirkung der Naturgesetze einmal bewußt an sich erlebt hat (sei es physikalisch, sei es transzendent - z.B. was Ihr säet, das werdet Ihr vielfach ernten - ), dann wird man seine Einstellung zu ihnen nicht mehr ändern müssen. Und da sind wir uns glaube ich ziemlich einig.
Den Begriff "Überzeugung" deuten wir hier wohl unterschiedlich
  • 22.11.2016, 07:58 Uhr
  • 0
Emil, Dogmata sind, für mich, die Ketten von blindem Glauben. Die habe ich schon immer abgelehnt.
Ja, in der Tat meinen wir das gleiche, (selbe??) nur der Wortinhalt Überzeugung, Dogma, festhalten von Erlerntem scheinen sich zu unterscheiden.
Mein geistiges und körperlich real Erlebtes ist für mich tiefes Wissen und nicht mehr gebunden an...........???

Dein Zitat:Wenn eine Wahrheit einmal durch eigenes Erleben zur Überzeugung geworden ist, dann ändert sich das auch nicht mehr.
Das erlebe, erlebte ich, als die absute Ungebundenheit, Freiheit!Was für Dich Überzeugung bedeutet, nenne ich tiefes Wissen.
In anderem Wortsinn=überzeugen, ist bei mir zu negativ belegt, als Begriff. Als Beispiel, Sekten wollen überzeugen!
Bei vielen Menschen sind Begriffe unterschiedlich belegt, da ist fragen und erklären sinnvoll. Bei den Begriffen "Gott Vater" ist mir als Kind schon immer schlecht geworden. Ich weiß auch warum!
Für mich bin ich fraglos frei in der schöpferischen Energie vom universellen ALL-EINS- SEIN.
Das bedarf für mich, keines menschengemachten Gottes, Allah, Jahwe! Jeder mag es für sich benennen wir er es erlebt!
  • 22.11.2016, 12:48 Uhr
  • 0
Danke. Überzeugen kann ich mich meiner Meinung nach nur durch eigenes Erleben. Da haben wir wohl verschiedene Begriffe vom selben Wort. Das gilt wohl auch für den Begriff von "Gott Vater" unter dem sich viele halt den "sixtinischen" alten Herrn vorstellen, der im Grunde ein lebenserfahrener Greis ist. Aber nicht umsonst steht im Alten Testament, daß man sich kein Bild von Gott machen soll. Weil eben jedes Bild eine Verirdischung sein wird.
Selbst der "Pantokrator", der Schöpfer des Alls, ist noch eine Verkleinerung. Der eigentliche Schöpfungsakt ist nach meiner Überzeugung die Erschaffung der Naturgesetze, die ja jeder noch so atheitisch eingestellte Mensch anerkennen muß, wie auch die Kraft oder Energie, die das gesamte Weltall durchzieht und die ja auch der Grundbaustein für die gesamte Materie ist.
  • 22.11.2016, 14:19 Uhr
  • 2
Danke Emil, da sind Du und ich auf der Verständnisebene. Du hast es -für mich sehr fühlbar- verwortet!
  • 22.11.2016, 17:50 Uhr
  • 1
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Das ist wohl ein Seitenhieb auf die Gläubigen, die den Kanon ihrer Religion unreflektiert annehmen. Glaube hat aber nur Sinn, wenn er zur Überzeugung wird. "Blinder" Glaube, da sagt schon das Wort, ist falsch. Das Gottesbild, das Sie in Ihrem Beitrag zu Grunde legen, ist - wohl absichtlich - reichlich naiv: Der "Kümmerer", der sich um das Kleinste eines jeden Menschen kümmern soll. Der Kammerdiener, der dafür zu sorgen hat, daß den Menschen IHRE Wünsche erfüllt werden. Nicht etwa der Erhabene, der über allem steht. Der ein für alle Mal die Gesetze geschaffen hat, unter die alle Kreaturen gestellt sind, und die das ganze Getriebe regeln, vom Kreislauf der Sterne bis zu den intimsten menschlichen Regungen, die genau nach diesen Gesetzen belohnt oder bestraft werden.
Auch das Wort "geistig behindert" ist zwar im üblichen Sinne gebraucht, in Wirklichkeit gibt es aber keine geistige Behinderung. Was hiermit gemeint ist, ist die eingeschränkte Benutzbarkeit des Verstandes. Der Geist, das innerste des Menschen, ist das was übrig bleibt, wenn der Körper und alle anderen Hüllen wegfallen. Und der kann nicht behindert sein. Der ist es, der ins Paradies eingeht, aber nicht in langweiliger Gleichmacherei, sondern im Gegenteil in höchster persönlicher Ausprägung und Aktivität.
  • 21.11.2016, 23:33 Uhr
  • 4
Emil, ich knuddel Dich grad' mal virtuell.....Geist ist nie behindert. In den Niederlanden heißt es: verstandelijk handicapt. Geistig behindert hat es nie gegeben, sondern der Verstand ist behindert!
  • 22.11.2016, 00:07 Uhr
  • 1
Edeltraut, Zitat von Dir:
Jeder kann für sich selber entscheiden ob er dieses Wagnis in Angriff nimmt, oder ob er weiter selbstgerecht sein Leben in der Form des Ungläubigen weiter praktiziert.Z.E.
Damit behauptest Du selbstgerecht sei nur der Ungläubige!
Dass erscheint mir als grob borniert!!!!!
Unten, gestern 6 Uhr 15.
  • 22.11.2016, 00:34 Uhr
  • 1
Edeltraut Sp
Alfred Kinder schützen ist das Anliegen der Eltern. Viele Religionen haben durch ihre Taten verwerfliches hervor gebracht. Die Bibel selbst berichtet davon, und auch heute in unserer Zeit erleben wir es. Vor solchem sollte man seine Kinder heranwachsend wirklich bewahren. Kinder zu lebenstüchtigen Erwachsenen erziehen ist nützlich. Trotzdem hat mancher dabei trotz aller Mühe Enttäuschungen erleben müssen. Es gibt den einen wahren Gott, der in der Bibel so viel Wissen vermittelt. Enttäuschungen sind auch für ihn an der Tagesordnung. Menschen denen er eine bessere Zukunft in Aussicht stellt, und die seine Worte lächerlich finden. Es ist eine Herausforderung sich darüber im Klaren zu sein in einer künftig neu gestalteten Welt den Willen dieses Gottes zu respektieren und danach zu leben. Jeder kann für sich selber entscheiden ob er dieses Wagnis in Angriff nimmt, oder ob er weiter selbstgerecht sein Leben in der Form des Ungläubigen weiter praktiziert.

Gestern, 06:15 Uhr
0
  • 22.11.2016, 00:35 Uhr
  • 0
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Die Bergpredigt

Besonders Vers 3 den Werner zitierte

1 Eines Tages, als sich immer mehr Menschen um Jesus sammelten, stieg er mit seinen Jüngern auf einen Berg und setzte sich dort hin, um sie zu unterrichten.

Die Seligpreisungen oder auch Glücklichpreisungen bekannt

2 Und das lehrte er sie:

3 »Gott segnet die, die erkennen, dass sie ihn brauchen1, denn ihnen wird das Himmelreich geschenkt.
( Wen Jesus glücklich nennt
3 "Glücklich sind, die erkennen, wie arm sie vor Gott sind...( H f A))

4 Gott segnet die, die traurig sind, denn sie werden getröstet werden.

5 Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen,....

6 Gott segnet die, die nach Gerechtigkeit hungern, ...

7 Gott segnet die Barmherzigen, ...

8 Gott segnet die, die ein reines Herz haben, ...

9 Gott segnet die, die sich um Frieden bemühen, ...

10 Gott segnet die, die ihr Leben Gott ganz zur Verfügung stellen, ...

11 Gott segnet euch, wenn ihr verspottet und verfolgt werdet und wenn Lügen über euch verbreitet werden, weil ihr mir nachfolgt.

12 Freut euch darüber! Jubelt! Denn im Himmel erwartet euch eine große Belohnung.

Und denkt daran, auch die Propheten sind einst verfolgt worden.

(Matth 5 / N L B
  • 19.11.2016, 14:25 Uhr
  • 1
Der respektlose Werner K. glaubt , ist ja mal was ganz neues.


Übrigens. ich bin Nichtraucherin
  • 22.11.2016, 23:53 Uhr
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10 Gott segnet die, die ihr Leben ganz zur Verfügung stellen.

Ja hätte man denn eine Wahl, wenn es diesen Gott wirklich gäbe? Dann hätte der das Leben doch sowieso in seiner Hand. Wieso sollte er jemanden dafür segnen, was sowieso immer Tatsache wäre?

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen" und "Freut Euch darüber, denn im Himmel wartet auf Euch eine Belohnung".

Wer ist nun bescheiden, derjendige, der auf eine Belohnung im Himmel hofft oder derjenige, der sagt, das Leben auf der Erde ist genug für ihn?

Ich denke mal, egal wie man es dreht, als Mensch ist man sowieso der Depp! Gibt es einen Gott wie er in der Bibel beschrieben ist, dann hat man sowieso keine Chance dem zu gefallen, denn jeder Mensch ist voller Zweifel und unvollkommen und verlogen und selbstgerecht! Gibt es ihn nicht, war genauso alles umsonst!

Am schlimmsten sind aber diese sogenannten Gläubigen, die denken, durch ihren dummen Gehorsam gegenüber einem imaginären Himmelswesen würden sie sich über die "bösen Ungläubigen" erheben. Wäre ich ein Gott, würde ich gerade denen in den Hintern treten!

Also macht was ihr wollt, ihr seid verloren! Denn die Letzten werden die Ersten sein!
  • 23.11.2016, 02:00 Uhr
  • 0
@ Alfred:
"10 Gott segnet die, die ihr Leben ganz zur Verfügung stellen."
Ja hätte man denn eine Wahl, wenn es diesen Gott wirklich gäbe?"

Man hätte die Wahl Gott aus seinem Leben auszuklammern.


"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen" und "Freut Euch darüber, denn im Himmel wartet auf Euch eine Belohnung".

Wer ist nun bescheiden, derjendige, der auf eine Belohnung im Himmel hofft oder derjenige, der sagt, das Leben auf der Erde ist genug für ihn

Bescheiden sein oder Bescheidenheit hat doch wohl was mit der Lebensweise zu tun. Ein stolzer Mensch hat eine
ÜBERTRIEBENE hohe Meinung von sich

Natürlich können wir Gott gefallen, so wie Du Deiner Frau gefallen kannst. Da Du sie gut kennst , weisst Du auch wie oder mit was.

Alfred....sei froh , dass es gibt Gläubige gibt, die nicht Menschen folgen, die vorgeben an Gott zu glauben.

Das Erkennungsmerkmal dieser Gläubigen steht in dem Vers 11, den Du vergessen hast zu erwähnen

11 Gott segnet euch, wenn ihr verspottet und verfolgt werdet und wenn Lügen über euch verbreitet werden, weil ihr mir nachfolgt.

Wie schön, Du schließt Deinen Kommentar mit einem Zitat aus der Bibel ab."Die letzten werden die ersten sein"

Ich wünsche Dir und anderen einen schönen Tag

Ich klinke mich erstmal hier aus
  • 23.11.2016, 05:53 Uhr
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