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Aussagen über Gott

07.05.2017, 22:43 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Emotional bin ich ein Atheist. Ich habe aber KEINE Fakten zu belegen, daß Gott nicht existiert." Isaac Assinow
Wer kann da Fakten vorweisen?

"Alle Menschen glauben an Gott, auch die, die sich von ihm abngewandt haben." Albert Camus

"Im Herzen jedes Menschen gibt es eine Leere, die nur Gott durch seinen SDohn Jesus Christus füllen kann!" Blaise Pascal

"wer nur halb nachdenkt, der glaubt an keinen Gott, wer aber richtig nachdenkt, der MUSS an Gott glauben!" Issak Newton

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12 Kommentare

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und Aussagen über Gottesbeweise ...
(hatte ich gerade in einem anderen Beitrag, deshalb noch erinnerlich )

--> zum "Gödel-Theorem", dass "nicht widerlegt worden ist":

Es setzt zur Ableitung ja schon Annahmen voraus ...
-> Ein Gott-artiges Wesen besitzt alle positiven Eigenschaften.
-> Die Eigenschaft, Gott-artig zu sein, ist eine positive Eigenschaft.
-> Möglicherweise existiert etwas, das die Eigenschaft besitzt, Gott-artig zu sein.

<<Der Beweis ist also nur dann überzeugend, wenn diese Definition Gottes als hinreichend betrachtet und das in den übrigen Prämissen zum Ausdruck gebrachte ontologische Rahmenwerk akzeptiert wird.>>
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottes..._G.C3.B6del

Darf diese uneingeschränkte Akzeptanz prinzipiell vorausgesetzt werden?
  • 08.05.2017, 09:03 Uhr
Keineswegs.
Es ist ja nicht einmal klar, was eine "positive Eigenschaft" ist.
auch, was "gott-artig" ist undefiniert.

Sind humorvoll und trinkfest "positive Eigenschaften"? Wenn nicht, sind sie negativ?
  • 09.05.2017, 16:06 Uhr
Thomas:
<<Gott ist also dasjenige Wesen, das alle positive Eigenschaften besitzt ...>>

Also, schon die Zuordnung als "Wesen" geht m. E. über eine kontextbezogene Akzeptanz hinaus. Aber ich sehe natürlich auch die Schwierigkeit, mit Sprache etwas Irrationales zu beschreiben.
Mein Versuch an anderer Stelle:
"Für mich ist 'Gott' jedenfalls weder Wesen noch materiell zuordbar. Es ist für menschliches Erkenntnisvermögen unvorstellbar, eigenschaftslos und nur 'jenseits' unseres Diesseits verortbar. Es darf aber widerspruchslos als die Ursache allen Seins vermutet werden, beweisen lässt es sich natürlich nicht! Und deshalb können 'Gottesbeweise' auch kein zeitgemäßes Erklärungsmodell für diese Welt sein."
wize.life/profil/peter-priewe/37930/buch/eint...007e44d8337
  • 09.05.2017, 20:24 Uhr
Z. B. durch das Strafgesetzbuch!

Kurt, meinst Du mit dem o. a. Satz mich ("Sie aber verwenden viele Seiten darauf ...")? Falls ja, hast Du vermutlich die "vielen Seiten" nicht exakt gelesen - so viele sind es übrigens gar nicht ...
  • 10.05.2017, 07:02 Uhr
@Kurt: "Ich bin Agnostiker."
Quatsch, du bist knallharter Atheist, traust dich bloß nicht das zuzugeben.
Wer von einen "göttliche[n] Monster" spricht, kann mir nicht erzählen, dass er Agnostiker ist.

"Ich fälle ein Urteil über die Wahrscheinlichkeit seiner Existenz. Und die liegt unter 50 Prozent, ich glaube sogar, sie ist äußerst gering."

Auch dieser Unfug ist unausrottbar und wurde in anderen Diskussionsrunden hier schon behandelt.
Für die Existenz einer Sache gibt es keine "Wahrscheinlichkeit". Sie ist oder sie ist nicht. Wahrscheinlichkeiten werden in Zahlen ausgedrückt. Es gibt keine sinnvolle Wahrscheinlichkeitszahl zu der Frage, ob ich einen Garten habe und ob gegebenenfalls ein Baum darin steht. Wahrscheinlichkeiten betreffen Ereignisse, deren Ausgang nicht feststeht. Wenn ich einen Würfel werfe, ist die Wahrscheinlichkeit, eine 3 zu werfen 1:6. Liegt der Würfel und zeigt eine 4, dann hat die Aussage einer Wahrscheinlichkeit keinen Sinn mehr: Es ist keine 3. Punkt.

Was hier relevant ist und hinter einem pseudomathematischen Unsinn verborgen wird, ist die Frage, ob man unbekannte Existenz Gottes akzeptiert oder nicht. Und das hängt nicht von einer Wahrscheinlichkeit, sondern von der eigenen psychischen und geistigen Disposition ab.
Mit Gott wird nichts erklärt, er muss auch keineswegs zu etwas nütze sein, so wenig wie die Alpen.
  • 10.05.2017, 09:57 Uhr
Also, ich halte die Alpen keinesfalls fuer nutzlos ...
  • 10.05.2017, 11:29 Uhr
Und für was sind sie Nütze außer für den Tourismus?
Schon Anfang der 70er Jahre zweifelte man an ihrem Nutzen und rief:
Nieder mit den Alpen! Freie Sicht zum Mittelmeer!"
  • 10.05.2017, 11:53 Uhr
Tourismus ist doch schon ein grosser Nutzen! In den Bergen klettern, in den Taelern wandern etc. Mir wuerde was fehlen.

Und welchen Nutzen haette "freie Sicht zum Mittelmeer"?
  • 10.05.2017, 11:57 Uhr
Auch keinen.
Aber Dein Satz erinnert mich an das Geburtstagslied:
"Wie schön, dass du geboren bist
Wir hätten dich sonst sehr vermisst!"

Vermissen die Bewohner der Niederlande das Gebirge, das da stehen könnte?
  • 10.05.2017, 12:26 Uhr
Da steht aber keins, deshalb vermissen sie das auch nicht!
Die Alpen sind jedoch da, sie wuerde man (sehr) vermissen.

Du betonst doch immer die Existenz von Etwas (den Beweis dazu ...)
Was nicht existiert, wird nicht vermisst. Wird etwas Existierendes beseitigt, fehlt es, weil es ja vorher da war ...
  • 10.05.2017, 15:29 Uhr
Ich meinte natürlich: "Alpen sind da" gegen "Alpen sind nicht da" und nicht "Alpen sind da" gegen "Alpen waren da und sind jetzt nicht mehr da."
  • 10.05.2017, 15:43 Uhr
Deshalb ist die Antwort auf Deine letzte Frage: "Nein!"
Wuerden die Schweizer die Alpen vermissen? "Ja!"

Ist doch eigentlich recht einfach ...
  • 10.05.2017, 15:48 Uhr
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