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Ach Gott, wer bist Du denn?

08.06.2017, 21:17 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Micky Maus, Pippi Langstrumpf, Rumpelstilzchen, alles Fantasiefiguren, die Menschen fasziniert hatten und noch haben. Aber, zugegeben, meine Lieblingsfigur, die Menschen sich ausgedacht haben und mit der ich mich gerne beschäftige ist Gott! Nicht, weil mich die Figur an sich fasziniert, vielmehr ist es der Umgang eines Teiles der Menschheit mit solch einem absurden Wesen, welcher mir immer wieder mal geìstige Orgasmen bereitet!

Ich versetze mich in Gedanken in die Zeit, ehe dieser Schöpfergott die Welt erschaffen haben soll. Er selbst existiert ja schon, ohne Anfang, ohne Ende, ohne dass er von irgendwas oder irgendjemandem erschaffen worden war. Er ist frei von Materie, denn Materie hat er ja erst erdenken und dann herstellen müssen, ebenso wie die Zeit und den Raum.

Alles wurde von Gott erschaffen! Wirklich alles, also auch er selbst? Äh, nein, geht ja wohl nicht, oder? Also wenn er doch Gott ist!

Warum hat Gott dann, wenn er alles erschaffen hat, nicht noch weitere Götter erschaffen, wenn Götter doch so toll sind? Die Menschen sind ja nicht so gut gelungen, auch Version 2.0, also die nach der Sintflut nicht!

Was war vor Gott? Nichts, es gab ja kein vorher, denn Gott ist ja alles. Also ist Gott so alt wie die Welt, oder ist er älter? Älter geht ja nicht, da er ja erst die Zeit erschaffen musste, trotzdem kann ja nichts unendlich gewesen sein, ebenso wie Gott, sonst wäre er ja nicht der Schöpfer, könnte er ja dann nicht sein! Schwierig zu verstehen? Ja, aber mit etwas Mühe geht es, wenngleich es schwer sein dürfte, nach solchen Überlegungen noch an so ein Exemplar wie den Bibelgott zu glauben!

Möglicherweise gibt es ja andere Dimensionen, in denen Gott existiert hatte, ehe er Zeit, Raum und Materie für unsere Welt erschaffen hatte. Aber wäre er dann Gott, wenn er diese Dimension nicht selbst erschaffen hätte, sondern irgendwie dort reingestolpert oder reingeboren oder wie auch immer reingeraten wäre? Nein, Gott kann er nur sein, wenn er über ALLEM steht. Aber ist so etwas überhaupt möglich? Ist es möglich, dass der Ursprung von allem bereits perfekt und komplett vorhanden war, während die Welt sich erst in unfassbar langen Zeiträumen entwickeln musste? Mit dem Gehirn, welches mir gegeben wurde, kann ich nur die passende Antwort geben: Nein, das ist nicht möglich! Wenn ich irre und ich doch ein Geschöpf dieses Gottes bin, warum hat er mich dann zu klug gemacht, die von ihm eingebauten Fehler zu übersehen? Sehr verdächtig die Geschichte. Dann bleib ich doch lieber dabei, die Absurdität dieser Gotteslegende zu formulieren!

Noch mal der Versuch, irgend eine Logik in unsere Welt als Werk eines großen Schöpfers zu bringen! Angeblich hat dieser Schöpfergott ja auch Verhaltensregeln mitgeliefert und angeblich überwacht er sogar die Einhaltung derer. Er zählt unsere positiven und negativen Punkte und am Ende erhalten wir unseren Ranglistenplatz. Zählen wir zu den Guten, heißt das Himmel, ewige Jagdgründe oder Walhalla, je nachdem, ob man in der Wikingerzeit, bei den Indianerstämmen oder in der Neuzeit lebt, die vor ein paar tausend Jahren irgendwo im Orient eingeläutet worden war.

Dieser Gott ist also an unserem Leben interessiert, könnte Einfluss nehmen, uns alle glücklich werden lassen, für immer gesund, aber er beobachtet nur, hält sich allerdings versteckt und überlässt uns dem Schicksal, manchmal einem grausamen Schicksal, manchmal einem wunderschönen. Nach humanistischen Gesichtspunkten ist dieser Gott also eine fiese Nummer, jemand, den man abgrundtief hassen muss. Aber er verlangt ja, dass man ihn liebt und ihm dient, sonst wird seine Rache noch fürchterlicher als alles, was im Erdenleben Furcht bereiten könnte!

Ist dieser Gott denkbar, oder muss er einfach nur eine (schlechte) menschliche Erfindung sein? Nein, mit etwas Nachdenken wird ein Gott zum Witz, zum untauglichen Versuch, die Welt zu erklären und die Menschen zu reglementieren! Gute Ansätze sind rar in den heiligen Büchern, der Unsinn überwiegt!

657 Kommentare

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Hahah, Luzifer lässt grüßen...

Tja, wer ist Gott. Alfred, DU wirst das/Ihn ganz sicher nie erfahren. Auch wenn du versuchst, deiner Moquerie einen wissenschaftlichen Touch zu verleihen, wissenschaftlich lässt Gott sich nicht erklären.
Aber: "je weiter wir ins All vorstoßen, desto mehr glauben wir an einen Gott..." (einige Astronauten)
  • 01.07.2017, 19:16 Uhr
  • 0
Nun, zur Beantwortung wäre zunächst eine Begriffsklärung erforderlich. Wie soll man das Wort 'Gott' inhaltlich füllen, wie kann man es assoziieren? Und das wiederum mit Worten, die wir eigentlich noch gar nicht haben ...
Für religiöse Menschen ist es eine irrationale Allmacht, Schöpfer und Behüter von allem was war, ist und wird. Ohne ihn ist für viele von ihnen eine geordnete und sinnvolle Welt schwer vorstellbar.

Rational, methodisch und kausal ist eine Herleitung gar nicht so grundverschieden:
Die Welt ist ja nun mal da. Sie war, ist und wird sein, als das Ergebnis einer indizienbegründeten Entwicklungsgeschichte mit offenem Ausgang. Wir sind Bestandteil und vorläufiges Ergebnis dieser Geschichte. Die Ursache von allem ist uns aber methodisch nicht zugänglich. Nur soviel: Sie kann nicht in ihrer eigenen Wirkung liegen (unsere Welt, das Universum). Wir können uns heute recht nahe an diesen Weltenbeginn heran berechnen und sondieren, jedoch nicht darüber hinaus (räumlich und zeitlich, beide Attribute entstanden erst mit dem Beginn).

Was soll / kann man denn nun 'fühlen' oder denken?
Anderen kann ich die Frage nicht beantworten. Für mich ist 'Gott' jedenfalls weder Wesen noch materiell zuordbar. Es ist für menschliches Erkenntnisvermögen unvorstellbar, eigenschaftslos und nur 'jenseits' unseres Diesseits verortbar. Es darf aber widerspruchslos als die Ursache allen Seins vermutet werden, beweisen lässt es sich natürlich nicht! Und deshalb können 'Gottesbeweise' auch kein zeitgemäßes Erklärungsmodell für diese Welt sein.
Mir ist die Erklärung dazu von Albert Einstein sympathisch:
--> wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...issenschaft
  • 03.07.2017, 21:25 Uhr
  • 1
Danke Peter. Nach Einstein, letzter Satz, darf ich mich geistes - und gefühlsmäßig bei den Forschern einordnen. So´n Klitzekleines, und mein Weltbild bleibt mir erhalten, GsD.
  • 04.07.2017, 05:44 Uhr
  • 0
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Wenn man hier die Kommentare liest, so lässt sich mühelos feststellen, dass man, wenn man im Hinterzimmer nicht weiterkommt, die einzelnen Menschen in untere und obere Schubladen zu verstauen, man ganz einfach vorn nochmal ein Zimmer anbaut, wo man die Dummen, die ganz unten stehen, richtig vorführen kann.
  • 19.06.2017, 11:09 Uhr
  • 1
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Alfred Richards. Wenn ich Deinen Artikel richtig verstanden habe, dann gehörst Du zur Spezies der Spötter. Und das sind Figuren, die mich am meisten faszinieren. Die ich studiere, analysiere, um zu ergründen, warum der "Humanismus" solch eine Schöpfung imstande war hervorzubringen.

Im Grunde hast Du mit Deinem Aufsatz nur bewiesen, wie Absurd, wie aberwitzig dein Gedankenweg ist: "Ist dieser Gott denkbar, oder muss er einfach nur eine (schlechte) menschliche Erfindung sein? Nein, mit etwas Nachdenken wird ein Gott zum Witz, zum untauglichen Versuch, die Welt zu erklären und die Menschen zu reglementieren! Gute Ansätze sind rar in den heiligen Büchern, der Unsinn überwiegt!"
  • 15.06.2017, 11:43 Uhr
  • 0
Im Prinzip hast Du natürlich recht, jede Beschäftigung mit, jeder Gedankengang an die Vorstellung eines Wesens, welches die Welt erschaffen haben soll, während es selbst schon immer existent war, ist absurd und aberwitzig!

Aber es macht Spaß zu spotten, ich bin gerne Spötter! Daran ändert auch keine Kritik etwas, von Menschen, die ich nicht einmal kenne!
  • 15.06.2017, 18:38 Uhr
  • 2
Für mein Dafürhalten sind Spötter die bedauernswertesten Menschen der Erde. Sie kommen noch vor dem...
  • 16.06.2017, 13:16 Uhr
  • 1
Richtig Werner, das Problem liegt einzig bei denen, die aufgrund von Indoktrination fest an das glauben müssen, wofür es keinerlei reale Anhaltspunkte gibt.

Ein Atheist oder Agnostiker dagegen ist frei. Er kann in Ruhe abwarten, ob sich da vielleicht wirklich irgend etwas ergibt, ob sich irgendwann einmal so ein Gotteswichtel zeigt!

Aber die modernen Christen haben noch Glück im Unglück! Wären die in einem anderen Teil der Welt geboren, müssten sie sich für ihren eingebildeten Gott womöglich noch empfindliche Teile ihres Körpers abschneiden lassen.

Die Aufklärung hat größtenteils stattgefunden, aber es wurde noch lange nicht genug getan! Wenn ich durch meinen Spott einen kleinen Teil beitragen kann, dann tue ich das gerne. Wenn es nichts bringt, auch nicht schlimm, solange es mir Spaß macht!
  • 17.06.2017, 12:56 Uhr
  • 2
Wow! Zitat: "Was gesät wird, wird geerntet" - Weisheit pur. Und es gibt dann noch den alten Spruch: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten"! In diesem Sinne...
  • 26.06.2017, 16:17 Uhr
  • 1
Werner, dem kann ich sinngemäß zustimmen: "Sie leben in einer Traumwelt. Sie haben den Kontakt zur Realität verloren." - Es stimmt, wir Gotteskinder sind in dieser Welt, aber nicht von dieser... Daher haben wir den Kontakt zur Realität, der gefallenen Schöpfung, der 4.0 Generation verloren. Gott sei dafür die Ehre allein.
  • 26.06.2017, 16:22 Uhr
  • 1
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Götter, gleich welcher Provenience waren zu entsprechenden Zeiten eine logische und auch notwendige Erfindung der Menschen.
Zusammenhänge zu erahnen, aber Causalitäten nicht erklären zu können, ist genau jener Humus in dem Götter entstehen.
So hatten Götter viele Häuser, aus denen sie die Wissenschaften langsam aber nachhaltig vertrieben haben.
Die erahnbare, völlige Heimatlosigkeit der Götter in einer wissenschaftlich zu Ende erklärten Welt ist absehbar.
Nicht göttlich aber doch fast genial ist daher jener Schlenker des göttlichen Bodenpersonals, den der evangelische Theologe Paul Tillich in seinem Werk "Systematische Theologie" beschreibt.
Der Wechsel von der apologetischen zur kerygmatischen Theologie, der Göttern die Möglichkeit eröffnet, frei von der Verpflichtung, Wunder zu bewirken und unerklärliches zu bewerkstelligen, doch ihr Dasein zu behaupten, einfach aus der Unbeweisbarkeit heraus.

Kurz: Niemand muss heute noch an Götter glauben, weil das Leben zu viele Unerklärlichkeiten bietet.
Aber, wer glauben möchte, der kann das tun.
  • 12.06.2017, 18:26 Uhr
  • 9
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Er hat nichts zu verlangen, er kann sich höchstens etwas wünschen.
  • 12.06.2017, 17:55 Uhr
  • 0
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Sorry aber was du da schreibst ist absoluter Humbug. Man muss nicht an einen Gott glauben.
Aber der Mensch ist ja nicht so einfach vom Himmel gefallen. Es gibt eine höhere Instanz , wie man die auch immer nennen mag. Göttlich ist alles, die Natur in all ihren Facetten und wir Menschen.
Auch wenn es darunter sehr viele "Gottlose" gibt . Es git im übrigen heute im ARD 22:45 eine Sendung: "Land ohne Glauben" ,das sollten sich einige mal anschauen. Ich guck mir das auch an..
  • 12.06.2017, 17:55 Uhr
  • 3
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Ich persönlich finde, an einem Gott glauben oder nicht ist jedem sein eigen Ding.
Es mag für viele Christen beruhigend sein an einen Gott zu glauben, seine eigenen Verantwortung abzugeben. Aber auch wenn ein geliebter Mensch verstirbt, seinen Trost darin finden. Alles legitim.
Für mich persönlich, glaube ich an mich, denn das ist für mich das Göttliche. Denn das Göttliche entdecke ich überall, in jedem anderen Menschen, Tieren und Pflanzen, unserem Planeten und dem Universum. Und damit meine ich nicht!!! an ein übergestellten Wesen mit dem Namen Gott oder wie auch immer es genannt wird.
Das Göttliche, was ich meine ist die Einzigartigkeit, das in allem besteht.
  • 12.06.2017, 11:02 Uhr
  • 3
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Nicht nur ür die altvorderen Rationalisten Descartes und Leibniz war die Existenz Gottes eine Tatsache, sondern auch für Max Planck:

„Für den Wissenschaftler steht Gott am Ende der Forschung.“

"Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!"

oder Werner Heisenberg:

„Der erste Schluck vom Becher der Wissenschaft macht atheistisch, doch auf dem Grunde wartet Gott.“

Gottgläubige Menschen befinden sich also durchaus in guter, denkfähiger Gesellschaft.
  • 12.06.2017, 10:12 Uhr
  • 7
  • 12.06.2017, 17:55 Uhr
  • 1
Irrtum, wize.life-Nutzer. Es zeigt nur, wie ich schon im Kommentar geschrieben habe, dass auch Menschen an Gott glauben, denen man die Denkfähigkeit nicht absprechen kann - obwohl der Verfasser des Beitrags dies seit vielen Jahren immer wieder behauptet.

Vielleicht wäre es hilfreich, selbst erst zu lesen und zu denken, bevor man in die Tasten haut.

Ohne pejorative Ausdrücke (Gottglauber) kommst du wohl nicht aus.
  • 16.06.2017, 13:50 Uhr
  • 2
Nun, das sind Grundsätze der Naturwissenschaften, nicht aber der Geisteswissenschaften. Der Naturwissenschaft sind Grenzen gesetzt. Jedem Menschen ist es erlaubt, über diese Grenzen hinaus zu denken. Das bedeutet keine wissenschaftliche Inkonsequenz, sondern lediglich die Akzeptanz, aber gleichzeitig auch die Überschreitung dieser Grenzen, wenn naturwissenschaftliche Methoden nicht mehr weiterhelfen.
  • 24.06.2017, 13:46 Uhr
  • 3
Nicht nur Genies. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen hat es Spiritualität in unterschiedlichen Ausprägungen gegeben. Es scheint also ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

Es ist mit Sicherheit falsch, nur das anzuerkennen, was naturwissenschaftlich nachweisbar ist. Hätte man vor 400 Jahren einen Raum erleuchtet, ohne eine Flamme zu entzünden, wäre man höchstwahrscheinlich wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen gelandet.
  • 24.06.2017, 14:52 Uhr
  • 3
Man sollte doch mit allen reden können. Das ist nur manchmal schwer, wenn Nichtglaubende die Gläubigen samt und sonders als denkfaul bis denkunfähig abwerten.
  • 24.06.2017, 16:26 Uhr
  • 2
Assya, ich sehe mich bei den "allen" ...
(nicht immer, aber immer öfter, hehehe)
  • 26.06.2017, 19:22 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, dann rede ich auch gern mit dir
  • 26.06.2017, 19:41 Uhr
  • 2
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Wenn Sie nicht an Gott glauben mögen, dann wäre es eine reife Reaktion, das Thema einfach zu ignorieren, anstatt im zynischen Ton darüber zu referieren. Und anderen ihr Weltbild zu lassen. Denn ändern werden sie niemanden - außer einem einzigen.

Zu Ihren Gunsten nehme ich einmal an, daß Sie im Grunde Gott suchen, aber in den christlichen Weltanschauungen nicht finden können, weil da Aussagen sind, die Sie nicht nachvollziehen können.

Sie versuchen nun, sich ihm mit dem Verstand zu nähern. Auch das wird Ihnen nie gelingen. Auf der materiellen Ebene werden Sie nicht fündig werden. Da müssen Sie schon andere Ebenen mit einbeziehen, die jenseits der Materie zu finden sind. Es gibt genügend Hinweise auf eine jenseitige Welt, wenn man bereit ist, seine Weltanschauung zu überdenken, die solches vielleicht nicht vorsieht. Die Endlichkeit von Raum und Zeit wurde ja weiter unten schon angesprochen: Wo ist das Weltall zu Ende, was ist dahinter, was war vorher usw.
Als Einstieg empfehle ich Ihnen mal das Buch von Ronald Dworkin "Religion ohne Gott", in dem eine moralische Werteskala ohne religiöses Dogma dargelegt wird. Bei zwei Themen kommt aber auch Dworkin an seine Grenzen:
- Die Frage nach der Endlichkeit von Raum und Zeit nennt er albern - weil er nämlich keine Erklärung dafür auf der rein materiellen Ebene liefern kann.
- Die Naturgesetze nimmt er einfach als gegeben an - weil er einen Schöpfer dieser Gesetze ablehnt.
  • 10.06.2017, 23:33 Uhr
  • 4
Wer nicht an Gott glaubt, soll das Thema ignorieren?

Natürlich, das wäre den Kirchen und den Gottglaubern am allerliebsten, wenn das alle tun würden, die nicht daran glauben und sonst womöglich sogar noch nachvollziehbare Argumente bringen!

Sie glauben, ich würde die Einstellung von niemandem ändern, durch meine Aussagen? Dann haben sie schlichtweg keine Ahnung davon, wie die Welt funktioniert! Natürlich hat das Wort JEDES Menschen Auswirkungen. Wahrscheinlich wird kein Gottglauber umgehend Atheist, nur wenn er meine eigenen bescheidenen Ausführungen anhört oder liest. Aber mit Sicherheit war und bin ich ein Mosaikstein in der Sozialisation anderer Menschen. Und ich habe Kinder erzogen, die haben meine Einstellung natürlich erlebt und ihre Schlüsse gezogen!

Es ist also nie sinnlos, seine Meinung kundzutun!

Sie nehmen also "zu meinen Gunsten" ich würde Gott suchen! Damit meinen sie wohl, ich wäre gar kein so schlechter Mensch, weil ich ja nur fehlgeleitet bin und eigentlich doch auf einem annähernd richtigen Weg! Aber das ist barer Unsinn! Dieser notwendige Gehorsam spukt nur in ihrem und den Köpfen anderer Gottglauber! Es gibt ihn nicht, diesen Gott, der von seinen angeblichen Geschöpfen verlangt, an ihn zu glauben, obwohl man ihn mit den angeborenen Sinnen nicht erkennen kann! Das ist nur ein notweniger Trick der Religionen, mit denen sie das Problem des abwesenden Gottes umschiffen wollen! Aber natürlich glauben sie als gehorsames Schaf der Herde an die Wahrheit dieser Lehre! Den Verstand ausschalten und einfach glauben, sich irgendwelche Halluzinationen einreden und brav der Herde nachlaufen. Ja, tun Sie das, wenn es sie glücklich macht! Ihre frühkindliche Indoktrination lässt Ihnen schließlich (noch) keine andere Wahl!

Ich bin aufgeklärt und frei vom Zwang an einen Gott zu glauben! Aber ich bin natürlich bereit, auf ihn zu warten! Wird natürlich vergeblich sein! Aber sobald er sich bei mir meldet, sage ich Bescheid, das verspreche ich!

Nein, für eine reife Reaktion halte ich das nicht das Thema zu ignorieren, ich referiere darüber, so lange es mir Spaß macht! Für mich sind andere Bereiche viel wichtiger als die Beschäftigung mit den Märchen aus dem Orient, aber ab und zu macht es halt tierischen Spaß, die Absurdität des Gottglaubens zu formulieren!

Gute Nacht!
  • 11.06.2017, 01:04 Uhr
  • 3
Sie sind sehr von sich überzeugt.
Sie glauben nicht an Gott, aber warten darauf, daß er sich meldet. Ich gebe Ihnen recht, er wird es nicht tun.
Und glauben Sie mir eines: Ändern können Sie nur sich selbst, aber das macht weder Spaß, ist kein Anlaß für Zynismus und im Gegenteil harte Arbeit
  • 11.06.2017, 12:36 Uhr
  • 2
Nein, ich warte nicht darauf, dass er sich meldet, ich sage nur, was ich davon halte, dass Weltkonzerne sich Kirche nennen und mit einem Gott, der nicht existiert und sich nie melden wird, Milliarden verdienen. Und das nur, weil die Schäflein so doof sind, alles zu fressen, was ihnen vorgesetzt wird!

Wenn ich mich ändern will, dann bezüglich meiner Bequemlichkeit (zu wenig Sport) und meines Essverhaltens (gelegentlich zu viel). Ansonsten finde ich mein Leben und auch mich schon weitgehend ok. Was ich nicht brauche, ist irgend ein Aberglaube an eine mächtige Fantasiegestalt, egal, wie diese heißen soll!
  • 11.06.2017, 16:17 Uhr
  • 2
Alfred, du wirkst wirklich äußerst überheblich!
  • 11.06.2017, 19:47 Uhr
  • 3
Überheblich ist ziemlich untertrieben.
  • 12.06.2017, 17:57 Uhr
  • 1
Hinweis: Weiter unten, den langen Strang lesen - und dann entscheiden, ob es eine "klügere" Fraktion gibt.
Man könnte statt dessen auch eine Diskussion darüber führen, ob 20 Grad Celsius warm oder kalt seien - und diejenigen, die es als kalt empfinden, denjenigen, für den das warm ist, als dumm bezeichnen.
Aber es gibt eben Menschen, die brauchen das: andere runtermachen, um sich selbst größer zu fühlen. Sie sind nur zu bedauern....
  • 16.06.2017, 17:14 Uhr
  • 0
@ Werner Paulmann: Gegenargumente hätte ich zu Hauf, habe einige auch weiter unten angeführt. Habe aber sehen müssen, daß sie die Weltanschauung der Betreffenden überfordert haben und deshalb geflissentlich ignoriert wurden. Der extrem zynische Ton zeigt mir auch, wie diskussionsunfähig der Betreffende ist, sodaß er alle anderen Meinungen als dämlich betrachten mag.
Deshalb sehe ich keinen Sinn darin, noch weiter zu diskutieren und habe mich nicht weiter beteiligt
  • 16.06.2017, 21:08 Uhr
  • 2
Es ist mir egal.
Andere, noch dazu sehr von sich eingenommene, werde ich nicht überzeugen, und umgekehrt wird mir meine Meinung niemand nehmen können. Also wofür sollte ich mit anderen kämpfen? Ich habe genug damit zu tun, meine eigenen Schwächen und Fehler zu überwinden. Und da geht es um mehr als um einen Diätplan oder ein Sportprogramm.
Ich lasse andere ihre Wege gehen und gehe den meinen.
  • 16.06.2017, 21:20 Uhr
  • 3
Wenn die Menschheit Rücksicht auf jedes erstellte,persönliche Weltbild genommen hätte,ohne es zu hinterfragen, dann würde man heute noch glauben,dass die Erde eine Scheibe ist.
Jeder mag für sich an etwas glauben, was ihn glücklich macht, ich jedoch halte mich da weitestgehend an die Physik.
Ich glaube nur, was ich sehen, riechen, hören oder Anfassen kann.
  • 20.06.2017, 08:58 Uhr
  • 2
Na, dann viel Glück am sehen, riechen, hören oder anfassen der dunklen Materie und der dunklen Energie. Wenn es dir gelungen ist, kriegst du mit Sicherheit den Nobelpreis.
  • 20.06.2017, 11:23 Uhr
  • 1
Wie aus dieser Diskussion zu ersehen ist,ist selbst bei den christlichen Kirchen keineswegs alles so klar, wie glauben gemacht wird. Es gibt viele Fragen, aber auch Zweifel, selbst bei den christlichen Kirchen. Wer hätte das gedacht.

Die Mehrheit der Christen ist sich sicher, dass sich alles so ereignet hat, wie es in der Bibel beschrieben wird.
Aber da gibt es auch Zweifler, die durchaus ihrer christlichen Religion nahestehen können und trotzdem Zweifel haben.

Verärgert sind die Meisten über die Institution Kirche, die in vielerlei Hinsicht versagt hat.

Und ich denke, dass wir uns hier weniger aufreiben sollten in der Diskussion, ob Jesus wirklich existiert hat.

Wir haben ja inzwischen auch festgestellt, dass einige unter uns ihren Glauben in eine ganz andere Richtung gelenkt haben und den Hauptaugenmerk nicht so sehr auf Gott, Jesu und den Heiligen Geist lenken.

Vielleicht kommen wir mal auf einen gemeinsamen Nenner in der Form, dass wir festhalten, dass Glauben sehr unterschiedlicher Natur sein kann und nicht unbedingt reduziert ist auf die Weltreligionen.

Letztendlich steckt hinter allem ein philosophischer Ansatz, und der sieht eben unterschiedlich aus.

Wir sollten uns angesichts der Fragestellung in der Notiz sehr viel mehr beschäftigen mit diesem philosophischen Ansatz und nicht in Details verlieren.
  • 20.06.2017, 15:06 Uhr
  • 3
Willigis Jäger, Zen-Meister und Benediktinerpater hat einmal gesagt, die Welt überlebt entweder mit einer Weltreligion oder sie überlebt gar nicht.
Leider wird W. J. auch oft missverstanden und vor den esoterischen Karren gespannt.
  • 20.06.2017, 15:18 Uhr
  • 1
Da wir aber mehrere Weltreligionen haben, dürfte das schwierig sein unter der Prämisse von W.J Gedankenansatz. noch eine Einigkeit zu finden.
  • 20.06.2017, 15:26 Uhr
  • 1
Willigis meint damit die meditativen Traditionen, die es in jeder Religion gibt: Kabbala im Judentum, Sufismus im Islam, Kontemplation im Christentum, Zen im Buddhismus, Yoga im Hinduismus. Gedanken fallen lassen und einfach DA sein.
Es gibt ein Sutra im Zen, das endet mit den Worten:
"Oh meine lieben und ehrenwerten Freunde - wenn ihr euch danach sehnt, die donnernde Stimme des Dharma (Dasein, Bewusstsein, Weisheit) zu hören: Gebt eure Worte auf, entleert eure Gedanken, dann kommt ihr so weit, das EINE SEIN zu erkennen."
  • 20.06.2017, 15:34 Uhr
  • 0
Richtig lesen: Werner, gemeint ist EINE Religion für alle - und die könnte durchaus auch Humanismus heißen.
  • 20.06.2017, 18:18 Uhr
  • 3
Das wäre sehr schön Heidi, ich fürchte nur, das scheitert an der Einstellung Vieler in Europa.

Der Humanismus ist in unseren Breitengraden nur dann gefragt, wenn es um einen selbst geht. Sobald man die Gedankengänge daraus übertragen soll auf Andere hört es sich sehr schnell auf mit den humanistischen Gedanken.

Erleben wir derzeit doch authentisch in Europa!
  • 20.06.2017, 18:21 Uhr
  • 1
Es gibt ja auch die Religionsphilosophie.
Und steckt hinter philosophischen Ansätzen letztendlich nicht auch Ethik?

Von einer Selbstaufgabe kann man ja wohl kaum reden bei dem, was wir derzeit in Europa erleben!

Wir vollziehen das, was uns auch die Weltreligionen lehren, nämlich Nächstenliebe und setzen damit Humanismus in Praxis um. Für mich eine Selbstverständlichkeit auch als Atheistin.
  • 21.06.2017, 08:06 Uhr
  • 3
Die meisten geben den Egoismus ein Stück weit auf, wenn es um die Familie, besonders um die Kinder geht. Man muss doch die "Familie" nur Stück für Stück "erweitern"...
  • 21.06.2017, 08:27 Uhr
  • 2
Weltreligionen lehren keinen Humanismus und ganz speziell Islam nicht. Wann wird das endlich mal allen klar?
Müssen erst noch viel schrecklichere Anschläge passieren, um endlich mal die Augen zu öffnen, was für eine gefährliche Ideologie schon immer Religionen und eben speziell im Islam steckte und steckt?
  • 24.06.2017, 16:11 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer
Falsch! Der Terrorismus resultiert nicht aus dem Islam der Weltreligion, sondern hat mit den Fundamentalisten zu tun, die den Islam lediglich instrumentalisiert haben für ihre Machtansprüche, zu deren Zweck sie sich eine eigene Ideologie zurecht gelegt haben.
  • 24.06.2017, 16:20 Uhr
  • 3
Knight, ich schrieb - und das erwähnte ich bereits oben (bitte richtig lesen) nicht eine der 5 oder 6 gegenwärtigen "Weltreligionen" sondern EINE Religion für alle (die das mögen). Dass das geht beweisen die vielen interreligiösen Aktionen, wo es um nicht mehr aber auch nicht weniger als um Versöhnung, Toleranz und Frieden geht, ganz gleich ob er/sie an Buddha, Mohamed oder Jesus glaubt.
Der Atheismus hat - so viel mir bekannt ist - nicht eine einzige dieser Bewegungen zustande gebracht.
  • 24.06.2017, 18:42 Uhr
  • 0
Es gibt tausende Götter, der "richtige Gott", sollte es den geben, verhindert das also nicht, dass manche Menschen an den falschen Gott glauben!

Was spräche also dagegen, sich einen völlig neuen, eigenen Gott zu entwerfen und dann fest an den zu glauben? Mann könnte ja damit argumentieren, dass der echte Gott einem diese Überzeugung ins Gehirn gepflanzt hat, weil er so mächtig ist, dies zu beherrschen!

Schon komisch, nahezu jeder meiner Gedankengänge führt dazu, die Absurdität eines Gottesglauben zu entlarven! Bin ich vom Teufel besessen oder einfach nur klug?
  • 24.06.2017, 19:15 Uhr
  • 1
Solange man sich "Gott" als Wesen, sogar als menschenähnliches Wesen vorstellt, wird es schwierig.
Du bist weder von Teufel besessen, aber auch nicht besonders klug, Alfred. Tut mir leid!
Argumente dieser Art sind Kindergarten, große Gruppe - das ist die Zeit, in der die Kinder ihren Widerspruchsgeist schulen, zwar schlagfertig aber ohne Sinn.
  • 24.06.2017, 20:24 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer
Ich rede von den Fundamentalisten, die den Islam instrumentalisieren!

Fundamentalisten gibt es in allen Religionen, und fast immer stellen sie Unheil an im Namen ihrer Religion!

Ich rede niemandem nach dem Munde, sondern ich informiere mich
  • 24.06.2017, 21:37 Uhr
  • 2
Die Islamisten streben die Weltherrschaft an, nicht der Islam.
Das ist ein himmelweiter Unterschied!
Nur die Fundamentalisten haben die Scharia in ihrer Ideologie, nicht jedoch der Islam, wie er als Weltreligion zu sehen ist.

Die Religion des Islam ist keineswegs eine politische Religion.

Hier werden einige Begriffe massiv verwechselt, was leider die Diskussion erheblich erschwert.

Das. was Du ansprichst ist der Islamismus, und dabei handelt es sich um eine fundamentalistische Ideologie, die den Islam instrumentalisiert hat.
Hat jedoch wiederum mit der Religion des Islams nichts zu tun.
  • 24.06.2017, 21:50 Uhr
  • 4
Islam ist nicht gleich Islam. Es gibt verschiedene Strömungen.

Ich habe nur zufällig unter anderem Muslime in meinem Freundeskreis.
In der Flüchtlingshilfe bin ich mit der Integration von Muslimen beschäftigt.

Du musst mir also kein X für ein U vormachen. Zufälligerweise bin ich da sehr gut informiert und nicht nur so oberflächlich über das, was die Medien berichten und wie Du es jetzt ebenfalls vorträgst.
  • 24.06.2017, 22:05 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer, bei dem von Dir angeführten Link handelt es sich um eine reine private Initiative aus Österreich, mit ziemlich dubiosem Hintergrund. Die Berichterstattung ist daher keineswegs seriös.
Sie hat absolut nichts zu tun mit der Katholischen Kirche.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kath.net
  • 24.06.2017, 22:21 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Du weißt überhaupt nicht was ich sehe und mit was ich mich beschäftige, stellst hier aber Behauptungen auf.

Ich bin in einem Kreis, in dem die Weltreligionen sich austauschen. Dazu gehören auch die Muslime, ebenso die Juden und die Christen.

Und das hat überhaupt nichts mit Religiösität zu tun, man tauscht sich lediglich über Inhalte und Mißverständnisse in der Gesellschaft aus.

Es ist ein reiner philosophischer Kreis.
  • 24.06.2017, 22:29 Uhr
  • 3
Deine Links werden nicht besser. Jetzt sind wir beim rechtslastigen Springer-Verlag gelandet. Da gilt das Gleiche wie bei dem letzten Link.

Berichte aus diesem Haus sind alle tendenziell rechtslastig.
  • 24.06.2017, 22:34 Uhr
  • 3
Werner. ich bin Atheistin und der Naturphilosophie verbunden, was mich nicht daran hindert mich auf philosophische Art und Weise mit Religionen auseinander zu setzen.
Ich besuche Moscheen ebenso wie Synagogen und Kirchen.
  • 24.06.2017, 22:51 Uhr
  • 1
Kriege sind immer mörderisch und schlimm. Aber jeder Grund, einen Krieg anzuzetteln ist nur vorgeschoben . Nicht mal der 30-jährige Krieg war wirklich ein Religionskrieg sondern die Gier nach einem frei gewordenen Fürstentum.
Die menschliche Machtgier ist die Wurzel allen Übels. Es stinkt dann besonders, wenn man religiöse Gründe vorschiebt und damit Millionen Menschen in Misskredit bringt, die nichts anderes wollen als friedlich zu leben.
Jeder, der behauptet, alle Menschen, die einer bestimmten Religion (oder Rasse) angehören, seinen aufgrund dieser Religion/Rasse zur Mord und Totschlag bereit, sollte erst einmal ganz still halten und überlegen, ob wirklich ein Großteil der Menschheit, anders als er selbst, der sich natürlich für besonders friedliebend und tolerant hält, verroht und krankhaft mordlüstern ist. Und er wird merken - die meisten Menschen wollen in Frieden leben - was allerdings schwerer wird, wenn ihre Umwelt sie nur belauert und verdächtigt.
  • 24.06.2017, 22:54 Uhr
  • 3
  • 24.06.2017, 22:56 Uhr
  • 0
Heidi, auch Du bist einer religiösen Arroganz verfallen, die nicht nur lächerlich wirkt aufgrund des nicht Existenten, sondern die es ganz einfach ist!

Etwas wird nicht unwahr, nur weil es kindlich wirkt! Es gibt ja das Sprichwort "Kindermund tut Wahrheit kund"!

Es ist ganze einfach, deshalb kann und darf man das auch so ausdrücken. Man muss nicht drum herum reden und nach großartigen Worten suchen und politische Korrektheit heucheln!

Es ist und bleibt so, es gibt tausend Götter und tausend Religionen. Aber die sind allesamt Unfug und Hirngespinste der Tiere, die sich Menschen nennen und träumen!

Wir kacken genauso wie jedes Tier unsere verdauten Essensreste aus und stinken dabei zum Himmel! Trotzdem glauben wir, etwas Besonderes, außerwählt zu sein!

Nein, sind wir nicht! Auch wenn viele unserer tierischen Sinne verkümmert sind und wir deshalb an Gespenster glauben, weil deren unvollkommene Überbleibsel uns verwirren, wir bleiben Tiere. Unsere Natur ist unsere Welt, kein Gott, kein Buddha und kein Leben nach dem Tod!

Nimm das Leben an, da ist viel mehr drin, als in Deinen Fantasien!
  • 25.06.2017, 01:16 Uhr
  • 0
Ich habe keine Wahrheit gepachtet. Da ich Agnostikerin bin, kann ich nur sagen: "Ich weiß es nicht". Und du weißt es auch nicht, Alfred! Das kannst du drehen und wenden, wie du willst. Dein Verhalten und das einiger anderer ist nicht das unschuldige Verhalten eines Kindes, sondern die große Klappe eines verwöhnten Naseweises, der etwas lautstark behauptet, was er irgendwo gehört hat und was nicht stimmt, wie z. B. die Kinder, die immer wieder stören in dem sie z. B. sagen. "Doooooch, es sind schon Menschen auf dem Mars gewesen."
  • 25.06.2017, 07:54 Uhr
  • 2
Das stimmt natürlich, Werner. So lange jemand seinen Glauben (oder Unglauben) lebt und andere in Ruhe lässt, ist doch alles in Ordnung, - da muss man nicht zum Rundumschlag gegen alle ausholen, die anderes denken. Ich streue ebenso Pfeffer in die Missionierungsversuche von Evangelikalen, Kreationisten und Esoteriker, sobald sie hier auftreten und IHRE Wahrheit als allgemein gültig verkaufen wollen.
Allerdings halte ich es für völlig daneben, wenn du Gläubige mit Nazis vergleichst. Die IS mal ausgenommen. Da stimmt es leider.
  • 25.06.2017, 09:16 Uhr
  • 2
Problem nur - die religiös verblendeten lassen keinen in Ruhe - nur mal zeitweise bis zur nächsten Aktion. Für mich ist aktuell speziell Islam neben anderen Verblendeten die größte Gefahr für die Menschheit und ich werde nie verstehen, wie speziell durch Merkel 2015 hier die Zuwanderung aus diesem Ideologiekreis so massiv gefördert wurde und ja letztlich immer noch wird.
Islam plante seit Gründung die Weltherrschaft und ist nun näher dran als je zuvor. Christentum versuchte das ja auch und ist gescheitert. Frieden wird es erst geben, wenn solche Irrlehren endgültig aus allen Köpfen getilgt sind!
  • 25.06.2017, 13:18 Uhr
  • 1
Knight: von dir habe ich auch schon bessere Kommentare gelesen! Du scheinst übersehen zu haben, dass dieser Beitrag von einem Hardcore-Atheisten eingestellt wurde und dass Gläubige aller Art als leicht verdummt abqualifiziert wurden. Wie du jetzt deinen Frust über die von der Mehrheit der Deutschen gewählten Kanzlerin hier - an völlig unpassender Stelle los werden willst, zeigt mir, dass du dich in Laufe der letzten Zeit sehr verändert hast - nicht zu deinen Gunsten.
Da du keinerlei Grundwissen über die Religionen zu haben scheinst, wirken deine pauschal abgegebenen Urteile über einen Großteil der Menschen: 2,3 Milliarden Christen, 1.6 Milliarden Moslem, 1 Milliarde Hindu, 450 Millionen Buddhisten, 15 Millionen Juden einfach nur überheblich - bis hin zur Peinlichkeit!
  • 25.06.2017, 14:31 Uhr
  • 1
In gewisser Weise kann ich dich verstehen, da ich in der Tat inzwischen vom Agnostiker zum Atheisten wurde, der Religionen und speziell Islam nur noch als grosses Übel ansieht.
Ich hab mich seinerzeit schon mit diesen befasst, auch Bibel und Koran gründlich gelesen. Nur gegenwärtig sehe ich keinerlei positive Wirkungen von Religionen, nur gegenseitigen Streit um die angeblich göttliche Wahrheit, Krieg, Terror und so.
Natürlich kann man nicht nur Religionen einzig als Übel betrachten - das weiss ich auch, nur aktuell stellt es sich für mich so dar.
  • 25.06.2017, 15:27 Uhr
  • 0
Für mich fehlt aber bei deiner Begründung jede Logik. Was hat es denn mit "Gott" zu tun - wenn es ihn denn gäbe, dass die Religionen auch missbraucht werden können, wie es gerade jetzt geschieht? Du hast früher gesagt, genau wie ich: Ich weiß nicht, ob es Gott gibt! Und jetzt sagst du: es gibt mit Sicherheit keinen Gott, weil ein paar Spinner großen Mist machen?
Was deine anderen Einwände auch bez. Frau Merkel betreffen, die eigentlich nicht hierher gehören: In den neuen Bundesländern ist die totale Ablehnung von Ausländern leider weit verbreitet. Die Vietnamesen, die noch zu DDR- Zeiten geholt wurden, nennt ihr ja heute noch verächtlich: "Fidschis". Hier gibt es schon seit Jahrzehnten Muslime - es gibt 1.6 Milliarden weltweit!!!! Und glaubst du nicht, das der überwiegende Teil von Ihnen - genau wie wir - einfach nur in Frieden leben will????? Andernfalls, solltest du meinen, das Muslime grundsätzlich Terroristen sind, solltest du aber mal ganz schnell deine Gesinnung sauber waschen.
  • 25.06.2017, 18:05 Uhr
  • 2
Heidi, auch ich bin nach wie vor bei Dir und sage, ich weiß nicht, ob es Götter und gottähnliche Wesen oder wie auch immer man sowas bezeichnen mag, gibt!

Aber ich bin hundertprozentig sicher, dass es keinen Gott gibt, der irgend etwas mit irgendeinem Gott, den Menschen bisher erfunden haben, gemeinsam hat! Ganz einfach aus dem Grund, weil kein Mensch etwas darüber weiß und diejenigen, die fantasieren, die leiden tatsächlich unter Psychosen!

Es ist zu leicht durchschaubar, sobald sich jemand intensiv mit Religionen irgendwelcher Art beschäftigt und einen Gott sehen will, dann sieht er einen! Wer Jesus sehen oder hören will, der sieht den. Wer Buddhist mit Leib und Seele ist, der sieht sich bald auf dem Weg zur Erleuchtung, wer an Allah glaubt, der träumt irgendwann von den Jungfrauen im Paradies und will, dass seine Alte ein Kopftuch trägt!

Das ist immer das gleiche und hat nichts mit einem Gott zu tun, nur damit, dass Menschen sich etwas einreden können und dass ihre Psyche dann verrückt spielt!

Also nochmal zum mitschreiben: Die bekannten Götter gibt es nicht, die sind allesamt Quatsch! Ich kann nicht sagen, ob es nicht doch irgend etwas gibt, was wir für einen Gott halten könnten, höher entwickelte, fähigere und mächtigere Wesen als der Mensch es ist, kann es natürlich geben. Dass wir die Allergrößten sind, glaube ich nicht, aber ich weiß es auch nicht! Aber alle erfundenen Götter sind unglaubwürdig und zwar absolut! Der hingerichtete Gottessohn ist für mich sogar einer der schwächsten Erdindungen, diese Geschichte vom getöteten, aber unsterblichen wahren Gott, ist von vorne bis hinten hanebüchener Unsinn!

Aber Unsinn ist ja oft ein Erfolgsrezept!
  • 25.06.2017, 20:18 Uhr
  • 0
Nun, ich finde, Jesus kann man sich nach wie vor als Vorbild nehmen, nicht als Gottessohn, sondern als besonderen Menschen, wie Buddha oder vielleicht auch Luther.
An den Monstergott der Bibel glaube ich natürlich auch nicht ---ich bin sicher - aus einem Grund, dass es ihn nicht gibt, sonst müsste es mir schlecht ergangen sein. Ich wurde in einem fanatisch evangelikalen Elternhaus "erzogen", d. h. gedrillt - hauptsächlich mit dem "lieben Gott" als Buhmann! Mein Vater war zudem noch jähzornig. Mit 12 Jahren konnte ich kaum noch schlafen, hatte ständig Angst , und da sagte ich: "so, dann komm ich eben in die Hölle - in den Himmel, in den meine Eltern kommen, will ich sowieso nicht!" Und was passierte: Die Albträume hörten auf, mir ging es wieder gut, so habe ich auch die Kraft zum Ausstieg gefunden. Zu der Zeit war ich überzeugt, ein richtig "'lieber Gott" hat mir dabei geholfen. Dieser hat mich dann aber später sang- und klanglos verlassen! Später fand ich zum Zen-Buddhismus - und das passt. Mein Bedürfnis nach Spiritualität wird zufrieden gestellt und ich fühle mich gut aufgehoben.
  • 25.06.2017, 20:42 Uhr
  • 3
Ich würde aber nicht sagen, dass gläubige Menschen unter Psychosen leiden. Ich habe viele praktizierende Katholiken und Protestanten als Freunde - und die stehen mit beiden Beinen fest auf der Erde. Sie sind halt so aufgewachsen - und wenn man auf dem Land lebt, dort gute Pfarrer am Werk sind und all die schönen Rituale von Kindheit an kennt, dann kann das schon eine Wohlfühlatmosphäre schaffen.
  • 25.06.2017, 20:45 Uhr
  • 2
@Heidi - wenn etwas jeglicher Logik entbehrt, ist es dein Kommentar direkt auf meine Meinungsäusserung.
Hierzulande nennt kaum noch jemand Vietnamesen Fidschis und und es sind auch kaum noch welche hier zu erleben. Sorgen macht mir nur die wachsende Zahl von Muslimen und die Ausbreitung des Islam mit Moscheebauten sogar noch staatlich gefördert.
Natürlich sind nicht alle Muslime Terroristen, nur eben überall, wo sie in der Mehrheit sind, sieht es übel aus und das droht nun auch hierzulande, wenn es so weiter geht.
Im übrigen ist Gott für mich nur noch ein Wort und ich bin überzeugt, er ist eine rein menschliche Erfindung.
Ich kann nicht verstehen, wie man speziell diesen religiösen Wahn und seine Wirkungen immer noch verharmlosen kann.
  • 25.06.2017, 22:42 Uhr
  • 1
Heidi, es gibt kleine und große Psychosen! Auch die scheinbar seriösesten und "mit beiden Beinen im Leben stehenden Menschen" können ihre Leichen im Keller haben oder für andere unsichtbare Laster oder Probleme mit sich herumschleppen. Eigentlich ist das sogar häufiger der Fall, als dass Menschen wirklich "perfekt" funtionieren.
  • 26.06.2017, 00:04 Uhr
  • 0
Knight: ich stamme ja aus den Osten - und habe noch Kontakt dorthin. Die Menschen scheinen mir mit ihren Ängsten doch schon fast krankhaft misstrauisch. Hier gibt es seit Jahrzehnten Moscheen, an den Tagen der offenen Tür gehe ich manchmal hin, kaufe paar leckere Sachen, schaue mir alles an, rede mit den Leuten. Alles ganz normal. Hier in der Nähe wohnen auch etliche Türken - auch alles ganz normal.
Dass IS weltweit Terror macht ist schlimm - aber das würden die tun, auch wenn wir unsere Grenzen verriegelt und verrammelt hätten. Verbrecher finden immer ein Schlupfloch. Und: dass sie in Polen, Tschechien, Ungarn nicht zuschlagen, hat nichts mit der Abschottung zu tun, sondern nur damit, dass diese Länder für sie nicht interessant sind. Im Gegensatz dazu: Deutschland. England, Frankreich und Belgien als Sitz der EU - die stärksten und bedeutendsten europäischen Staaten.
Wenn ich meine Bedürfnisse dem anpassen würde, ständig misstrauisch herumlaufen und schimpfen, würde ich meine Lebensqualität erheblich vermindern. Und das will ich nicht!
Angst ist immer ein schlechter Ratgeber!
  • 26.06.2017, 00:18 Uhr
  • 4
Alfred: du kennst "meine" Bauern nicht! Da habe ich aber mehr kleine Psychosen, als diese mit ihren gesegneten Kräutersträußen und Palmen und ihren Blumenaltären zu Fronleichnam.
  • 26.06.2017, 00:20 Uhr
  • 0
Deine Sichtweise versteh ich nicht Heidi.
1. urteilst du offenbar pauschal und lebst wohl nicht im "Osten" und wenn man wie 2015 eine Generaleinladung ausspricht, wie Merkel es tat, wird eben ein Land zunehmend attraktiv für die religiösen Fanatiker. Toleranz gegenüber Intoleranz finde ich fatal!
  • 26.06.2017, 00:40 Uhr
  • 0
Seltsam, dass man hauptsächlich im Osten so denkt. Es ist wie es ist - nicht i. O. - aber auch nicht zu ändern, außer mit einer Mauer, noch ein bisschen höher als die, die wir bis 1989 hatten - und um ganz Europa rum.
Statt Europa zu stärken, ruft man nun nach dem starken Mann ---- wisst ihr eigentlich, was ihr da herbeiruft?
Brecht: "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch."
So wie die pauschale Abwertung von 1.6 Millionen Menschen heute praktiziert wird, so hat die Abwertung der Juden bereits vor 1933 auch mal angefangen!
Aber das Thema gehört eigentlich nicht hierher!
  • 26.06.2017, 13:57 Uhr
  • 4
  • 26.06.2017, 14:03 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer mit dieser Aussage liegts ganz schön schief.

Was ist dann mit den religiösen Fanatikern, die in ihrem Land ihre eigenen Landsleute umbringen, weil diese nicht mit ihrer Linie konform gehen? Das hat ja wohl nichts mit Frau Merkel zu tun.

Noch sind es wesentlich mehr Muslime, die von IS-Terroristen umgebracht wurden als beispielsweise Christen oder Menschen in anderen Nationen.
  • 26.06.2017, 14:06 Uhr
  • 4
Irmtraut - ich hab nie angezweifelt, dass in diesen Islaminternen Konflikten vor Ort viele Muslime Opfer werden und dafür ist natürlich Merkel nicht hauptverantwortlich - wohl aber für diese fatale Generaleinladung im Herbst 2015 und die folgende weitgehend unkontrollierte Einwanderungswelle.

Heidi - deine pauschalen Vorurteile zu den Ostländern bzw. deren Einwohner finde ich schockierend und ich kann kaum noch glauben, dass du Buddhistin bist!
  • 26.06.2017, 14:46 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer, diese "Generaleinladung", wie Du es nennst, entspricht den Prinzipien unseres Grundgesetzes und hat mit den Entwicklungen der Antihaltung in unserem Land grundsätzlich gar nichts zu tun!

Die Antihaltung wurde gefördert von rechtspopulistischen Organisationen, zu denen beispielsweise auch Pegida gehört, die damit auch gegen unser Grundgesetz verstoßen.

Leider haben das viele Menschen nicht verstanden, und insbesondere im Osten, den Du ja angeprochen hast, mangelt es am Grundverständnis.

Dort hat man blind den Argumenten eines Herrn Lutz Bachmann geglaubt, selbst ein Krimineller, der am Ende sogar seine eigene Organisation beschissen hat, indem er die Werbeeinnahmen, die er für Pegida erhielt in die eigene Tasche steckte und damit ausgewandert ist.

Solange da noch eine Fehldenke vorhanden ist, die zusätzlich auch noch von der AfD geschürt wird, so lange kann man keine konstruktiven Gespräche führen zwischen den Religionen.

Die Muslime wären dazu bereit, jedoch wird das seitens der Aktivisten von Pegida und Konsorten abgelehnt.
  • 26.06.2017, 14:58 Uhr
  • 3
Ok -ich gebs auf - ich habs hier offenbar mit Ignoranten zutun, die Realitäten nicht wahrhaben wollen.
Diese Herabwürdigung der ehemaligen DDR-Bürger finde ich skandalös!
Selbst mal nachdenken empfehle ich!
  • 26.06.2017, 15:03 Uhr
  • 0
Herabwürdigung? Hier leben wir seit Jahrzehnten friedlich Tür an Tür mit Türken, der Ausländeranteil ist um vieles höher als in den neuen Bundesländern.
Auf die Argumente von Irmgard und mir gehst du gar nicht ein, du schwätzt, wie du es auf der Straße hörst: Hier wir die Guten - dort die Muslime, die Bösen.
Und das soll ich dir einfach so durchgehen lassen??? Du beschwerst dich, fühlst dich sogar herabgewürdigt!

Wir brauchen keine neue braune Regierung --- mal in die Geschichtsbücher schauen! Und sich dann informieren, wie seit ein paar Jahren alles gelaufen ist - ja: und dass in einem demokratischen Staat auch mal was schieflaufen kann. Unsere Kanzlerin ist keine Alleinherrscherin, Gott sei Dank nicht - und nach wie vor hat die die Mehrheit der Deutschen hinter sich.
  • 26.06.2017, 15:40 Uhr
  • 4
Was den Buddhismus anbelangt: Ich habe keinen Heiligenschein - und ich werde auch weiterhin gegen menschenverachtendes braunes Gedankengut vorgehen!
  • 26.06.2017, 15:42 Uhr
  • 3
Das kannst du gerne tun, nur ich versteh nicht, wie du solches mit mir in Verbindung bringst, nur weil ich mit Religionsinhalten - speziell Islam grundsätzliche Probleme sehe.
  • 26.06.2017, 16:07 Uhr
  • 0
Du würdest im Islam keine grundsätzlichen Probleme sehen, wenn Du informiert wärst.

Durch die Desinformationen der Rechtspopulisten dieses Landes bekommst Du aber gar kein korrektes Bild über den Islam vermittelt, sondern wirst lediglich damit konfrontiert, dass mal wieder Begriffe durcheinander gewirbelt werden, nämlich Islam und Islamisten.

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun!
  • 26.06.2017, 16:11 Uhr
  • 3
Ich habe Koran gelesen - du auch???
Im übrigen finde ich, wer gebetsmühlenartig wiederholt, Islam habe nix mit Islamismus zu tun ist für mich einfach nur denkfaul.
Meine persönlich Meinung hat nichts mit irgendwelchen Demonstrationen zu tun.
Natürlich gibt es verschiedene Interpretationen des Korans - Das ist ja Teil des aktuellen Übels, weil die sich nicht einigen können.
  • 26.06.2017, 16:11 Uhr
  • 0
Stell Dir vor, ja! Lesen alleine genügt aber nicht, Du musst ihn auch interpretieren können.

Nicht alles, was im Koran steht findet auch Anwendung bei allen muslimischen Vereinigungen.

Bekanntlich gibt es da erhebliche Unterschiede.

So, wie es auch bei den Christen Unterschiede gibt zwischen Katholiken und Protestanten.
  • 26.06.2017, 16:15 Uhr
  • 3
Beim Christentum gab es im Gegensatz zum Islam einen schmerzhaften Reformationsprozess - das ist ein wesentlicher Unterschied.
  • 26.06.2017, 16:18 Uhr
  • 0
Denkfaul sind die, die prinzipiell alles in einen Topf werfen und sich nicht bewusst sind, dass der Fundamentalismus die Wurzel allen Übels ist, und zwar bei den Christen genauso wie bei den Muslimen.

Der IS rekrutiert sich ausschließlich aus Fundamentalisten.

Der Islam beschränkt sich aber keineswegs auf den Fundamentalismus. Es ist eine der Möglichkeit Derartiges daraus zu schließen, so wie es fundamentalistische Beweungen im Christentum auch tun, und auch diese sind zum Teil mit Tod vebunden.

Der Reformationsprozeß im Christentum wirkte sich in erster Linie auf die Institution Kirche und deren Auslegungen aus, nicht jedoch auf die Inhalte der Bibel!
  • 26.06.2017, 16:27 Uhr
  • 3
Natürlich gibt es nach wie vor auch im Christentum Fundamentalisten, aber aktuell sehe ich eben die grössere Gefahr beim Islam.
Im übrigen wurde im Rahmen der Reformation auch über Bibelinhalte kritisch diskutiert, was beim Koran noch immer mit dem Tode bedroht wird!
  • 26.06.2017, 16:31 Uhr
  • 0
Wenn man das Christentum, speziell den Katholizismus, während der letzten Jahre von außen betrachtet hätte - ohne überhaupt Katholiken zu kennen - und nur das bewerten würde, was Tag für Tag Schlagzeile machte, dann könnte man ebenso zu dem Schluss kommen, alle Katholiken seinen Sexualverbrecher. Das würdest du doch auch nicht unterschreiben!
  • 26.06.2017, 17:10 Uhr
  • 3
Du kannst oder willst offenbar hier nicht mehr sachlich diskutieren - warum auch immer - also lassen wir das nun besser!
  • 26.06.2017, 17:12 Uhr
  • 0
Das stimmt doch gar nicht, dass ein Großteil Analphabeten sind. Stellt doch nicht immer solche Behauptungen auf - nach dem Motto: ich weiß zwar nix Genaues, aber ich behaupte es einfach mal.
Meint hier wirklich einer, dass 1.6 Milliarden Menschen potenzielle Terroristen sind?
Im Kommunismus waren auch die meisten Leute dagegen - haben aber aus Sicherheitsgründen den Mund gehalten. Wenn man in einer Diktatur lebt, dann tut man gut daran, nicht aufzufallen. Und was die soziale Hängematte betrifft. Die länger hier sind, kamen als Gastarbeiter und machen immer noch die Drecksarbeit, für die sich die meisten Deutschen zu fein sind,
Vielleicht kamen, was ich mir früher auch nicht vorstellen konnte, mit den Kriegsflüchtlingen, Männer, Frauen, Kinder, die alles verloren hatten auch ein paar Terroristen - aber die Möglichkeit, zunächst mal in D Schutz zu finden, hat mit Sicherheit Tausenden das Leben gerettet!
Und die Terroristen finden immer einen Weg, da kann man hundert Zäune aufstellen.
Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, dass in Polen, Tschechien, Ungarn keine Terroranschläge stattfinden ´WEIL
dort keine Muslime leben. Für den Terror sind solche kleine, relativ arme Länder völlig uninteressant. Sie haben England, Frankreich, Deutschland und Belgien als Sitz der EU im Visier und um das abzuwehren, ist Einigkeit gefragt und keine Haarspalterei , denn wenn wir uns streiten, freut sich der Dritte. Altbekanntes Sprichwort!
  • 26.06.2017, 20:28 Uhr
  • 3
Da muss ich Heidi absolut beipflichten in jeglicher Hinsicht. Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen!
  • 26.06.2017, 20:32 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer, informiere Dich doch bitte erst, ehe Du hier Behauptungen aufstellst, die nicht haltbar sind.

Zum Thema Scharia gebe ich Dir mal einen Link, über den Du Dich etwas detaillierter informieren kannst, denn Deine Angaben sind einfach oberflächlich und nicht stimmig.

http://www.focus.de/politik/ausland/...677781.html
  • 26.06.2017, 20:43 Uhr
  • 0
Die Zustände in der Türkei haben wiederum gar nichts mit der Scharia zu tun.

Die Zustände dort haben mit dem momentanen Zustand der Gesetzlosigkeit zu tun aufgrund der Tatsache, dass Erdogan seine eigenen Gesetze macht wie es ihm beliebt.
  • 26.06.2017, 21:51 Uhr
  • 3
Ich weiss langsam nicht mehr, was schlimmer ist: Islam und IS selbst oder offenbar massenweise blinde Menschen, die solches permanent verharmlosen und so die Ausbreitung fördern.
  • 27.06.2017, 08:34 Uhr
  • 1
Am Schlimmsten sind all jene, die in allem Fremden stets eine Gefahr sehen und damit den Terroristen genau den Boden bereiten, den diese benötigen, um zuzuschlagen.

Die größten Feinde, die wir haben, sind unsere eigenen Landsleute, die durch ihr rechtspopulistisches Verhalten den Terrorismus die Freigabe zum Zuschlagen erteilen.

Die Blinden sind die, die aus der Geschichte nichts gelernt haben und wie ihre Vorgänger von 1933 glauben sie wären die einzig wahre Rasse, die das Recht habe Europa zu bevölkern.

Wir müssen Angst vor diesen Irrgeleiteten haben, denn sie sind die wahren Terroristen.
Wer sich gegen die Welt stellt, bekommt auch die Antwort von dieser Welt.
  • 27.06.2017, 08:50 Uhr
  • 6
wize.life-Nutzer Was Erdogan anbelangt kann man noch nicht mal sicher sein, dass er tatsächlich demokratisch gewählt wurde.

Ein Mensch, der willkürlich Menschen verhaften und ins Gefängnis werfen lässt, die ihm in seinen Machtansprüchen gefährlich werden könnten, ist auch in der Lage eine Wahl zu manipulieren.
  • 27.06.2017, 08:57 Uhr
  • 5
In der Türkei vielleicht, wie das aber mit den Abstimmungen der Türken im Ausland war ist nicht so sicher. Da wurde bereits von Manipulation gesprochen.
  • 27.06.2017, 10:02 Uhr
  • 1
Du scheinst in deinem Hass nur Terroristen zu sehen und treibst damit junge Muslime, die sich verachtet fühlen direkt in die Arme des IS, du begreifst das offensichtlich nicht . Es gibt a) DEN Islam überhaupt nicht und b) hast du keine Ahnung und davon sehr viel.
  • 27.06.2017, 10:08 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer, Du sprichst von der Ablehnung der freien Gesellschaft per se im Islam, was so aber nicht richtig ist.
Dass es Länder gibt, in denen das praktiziert wird mag sein,es gibt aber auch muslimische Länder, in denen es durchaus eine freie Gesellschaft gibt.

Du verallgemeinerst und bist eben nicht in der Lage den Koran richtig zu interpretieren.

Du machst den gleichen Fehler wie der IS.
Du ziehst das aus dem Koran heraus, was scheinbar Deine Ideologie stützt, übersiehst aber dabei, dass es auch andere Auslegung dafür gibt.

Weder Koran noch Bibel sind der Wegweiser zur einzigen Wahrheit.

Es sind Werke von Menschen geschaffen und weder von Allah noch von Gott.

Und entsprechend sind darin auch moralisch-ethische Gedanken und Vorgaben zusammengeflossen der Aufzeichnenden und Verfasser, um einen Wildwuchs an Verhaltensweisen zu regulieren, die der Gemeinschaft nicht zuträglich sind.
  • 27.06.2017, 10:22 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer wir leben hier schon seit über 40 Jahren friedlich mit Muslimen zusammen ,Mein Ex Schwiegersohen ist ein Muslim .meine beste Freundin ist eine Muslima ,was erzählst du denn das für einen Quatsch. Dass es Asuwüchse gibt, wie die Salalfisten bestreitet ja niemand .aber auch die sind nicht per se gewalttätig.
  • 27.06.2017, 10:28 Uhr
  • 3
speziell@Irmtraut: Am Schlimmsten sind all jene, die reale Gefahren einfach nicht wahrhaben wollen und sich somit mitschuldig machen!
  • 27.06.2017, 11:01 Uhr
  • 0
Menschen wie Irmtraut sind offenbar unbelehrbar und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass solche den Koran mal wirklich gründlich gelesen und dann auch über den Inhalt nachgedacht haben,
  • 27.06.2017, 11:12 Uhr
  • 0
Historisch mögen ja auch Religionen zeitweise positiv gewirkt haben, nur aktuell kann ich das nicht mehr erkennen, ganz speziell beim Islam nicht.
  • 27.06.2017, 11:21 Uhr
  • 0
Nochmal bevor. ich hier rausgehe. DEN ISLAM gibt es nicht .
  • 27.06.2017, 11:41 Uhr
  • 1
Es ist doch jedem klar, dass es Streit innerhalb islamischer Strömungen gibt, was allerdings aus meiner Sicht nicht hierzulande ausgetragen werden sollte.
Allerdings gibt es den Koran und darauf beruft sich der Islam und ich finde es übel, wenn immer wieder eine solche gefährliche Ideologie auch hierzulande immer wieder verharmlost wird,, obwohl deren negative Wirkungen ja nun wirklich klar erkennbar sind. Das werde ich nie verstehen.
  • 27.06.2017, 11:47 Uhr
  • 0
Knight, ich weiß nicht, in welche Gesellschaft du hineingeraten bist! Das ist nicht einmal typisch für die Ost-Länder sondern nur für die Pegida. Angst verbreiten und den Teufel an die Wand malen.
Aber du machst dir nicht einmal Mühe, die Antworten von Irmtraud, Linda und mir richtig zu lesen - du schlägst einfach nur noch planlos um dich.
Noch mal zum Mitschreiben: Es gibt den IS - und das ist schlimm - aber es gab ihn auch schon, als noch keine Flüchtlinge da waren. Zunächst haben sie nur in ihren eigenen Ländern gemordet, und zwar massenhaft ihre eigenen Glaubensbrüder. Spätestens seit dem 11.9.2001 wissen wir, dass sie - und zwar NICHT DIE Muslime, sondern nur der IS - die westliche Kultur vernichten wollen - wie?Einen Krieg gegen USA, Europa und Australien können sie nicht führen, dazu sind es zu wenige. Also Angst und Zwietracht in den stärksten Ländern verbreiten ---- und das gelingt ihnen zunehmend besser, ohne sie gäbe es weder den Mob in der Pegida noch rechtsradikale Parteien, die, wenn sie je an die Macht kämen, die Demokratie ganz schnell aushöhlen würden, siehe Polen und Ungarn.
Mensch, wacht doch endlich auf: ein starkes, einiges, demokratisches Europa ist die beste Antwort und die beste Gegenwehr.
Wenn auf unsere Kanzlerin, unsere Regierung, unsere Demokratie unflätig und unzutreffend geschimpft wird, lacht sich nur einer ins Fäustchen, die IS.
  • 27.06.2017, 12:53 Uhr
  • 3
Das Schlimme an der Dummheit ist ,dass der Dumme nicht bemerkt ,dass er dumm ist .Dazu ist er einfach zu dumm
Man müsste sie einfach mal in muslimische Länder schicken diese piefigen aufgehetzten deutschen Spießbürger und Rassisten, die noch nie einen Blick über ihren Tellerand geworfen haben.
  • 27.06.2017, 12:59 Uhr
  • 3
Lachhaft, Werner, ich war bereits beruflich dort und bin in ganz normaler eureopäischer Kleidung auf der Straße gegangen.
Nichts ist mir passiert!

Lauter Hyteriker hier, die keine Ahnung haben.!
  • 27.06.2017, 13:17 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer, Ihr seid genau zu Zweit, die in dem Thread unbelehrbar sind, und das bist Du und dazu noch wize.life-Nutzer.

Ihr habt von der ganzen Materie Null Ahnung, stellt aber Behauptungen auf, dass einem nur grausen kann.

Heidi, hat völlig recht, das ist wortwörtlich der Dummfug von Pegida!

Menschen mit solchen Thesen sind es, die uns den IS auf den Hals jagen, weil sie ihn logischerweise herausfordern mit ihren provokanten unbewiesenen Dummheiten.

Sag ich doch, die wahren Terreroristen sind Einheimische in unserem Land, die jeden Angriff des IS benötigen, um ihre Unsinnigkeiten bestätigt zu sehen.

Damit der IS möglichst schnell zum nächsten Schlag ausholt, steigert man diese unsinnigen Behauptungen noch, damit man hinterher sagen kann "Hab ich doch gleich gesagt......".
Und dabei übersehen sie, dasss sie selbst und Ihresgleichen einen solchen Schlag herausfordern.
  • 27.06.2017, 13:25 Uhr
  • 2
Was die Kleiderordnung betrifft: In Saudi-Arabien müssen auch Männer im öffentlichen Dienst diese langen weißen Hemden und Kopftücher tragen.
Und was die Kleiderordnung bei uns betrifft: Männer in bestimmten Berufen (Banken, Versicherungen, Chefetagen) müssen auch bei der größten Hitze Anzüge und Krawatten tragen, Frauen mit Kundenkontakt High Heels, sie sollen sich die Haare färben, Kosmetik verwenden und möglichst freizügig kleiden.
Und bei der Olympiade wurde mal eine Beach-Volleyball Mannschaft disqualifiziert, weil die Höschen der Frauen nicht klein genug waren.
  • 27.06.2017, 13:49 Uhr
  • 3
Es wird in den muslimischen Ländern keineswegs von ausländischen Frauen verlangt, dass sie sich auf der Straße mit Kopftuch und Verhüllung bewegen.

Dass man dort nicht unbedingt in Miniröcken herumläuft, die gerade noch das Nötigste verbergen versteht sich von selbst.

Das macht man aber auch nicht in Deutschland, da es genügend Einheimische gibt, die bei einem derartigen Anblick sich nicht immer zurückhalten.

Im Gegensatz zu hier werden in den muslimischen Ländern ausländische Frauen respektiert und nicht angemacht.

Wenn hier eine arabische Frau in ihrer Landestracht herumläuft, kann es passieren, dass sie verbal blöd angemacht wird, ganz zu schweigen davon, dass sie permanent angestiert wird wie ein Wesen von einem anderen Stern.

Bei uns werden zum Teil nicht einmal mehr die minimalsten Höflichkeitsformen eingehalten gegenüben arabischen Frauen.
  • 27.06.2017, 13:58 Uhr
  • 2
Es ist unglaublich, wie sich grad einige Frauen hier als notorische Islamfans erweisen und völlig sinnlos anderen irgendwelche Verbindungen zu Pegida oder AfD unterstellen, wenn sie islamkritisch schreiben.
Insoweit hab ich grad noch mal bisl dazugelernt, wie gefährlich diese Ideologie offenbar aktuell wirkt.
  • 27.06.2017, 14:06 Uhr
  • 0
Unglaublich finde ich wie ungebildet hier einige sind und die kommen immer aus der gleichen Ecke. Eure Schallplatten haben einen Sprung und nicht nur die Schallplatten. Jetzt wird es mir wirklich endgültig zu blöd.
  • 27.06.2017, 14:11 Uhr
  • 3
Tja - da sind wir ausnahmsweise mal fast einig, denn mit deiner Bildung kanns echt nicht weit her sein Linda, wenn du dich hier so äusserst.
  • 27.06.2017, 14:13 Uhr
  • 0
Sagt ein Pegida-AfD Fan .
  • 27.06.2017, 14:16 Uhr
  • 2
Nun reichts echt - offenbar inzwischen 3 hysterische Frauen, die einfach nur Unsinn labern und nix von Islam-Koran-IS und so verstehen wollen oder können, warum auch immer ...
  • 27.06.2017, 14:18 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Jetzt hast einen entscheidenen Fehler begangen, indem Du uns Frauen, die hier Stellung nehmen als "Fans" bezeichnest, unabhängig davon, ob davor Islam oder sonst was steht.

Fan steht in Verbindung mit Fanatiker. Und Fanatiker sind nicht weltoffen!

Fanatiker sind die Menschen, die beispielsweise bei den Montagsmärschen mitmachen. Weil sie aufgrund ihrer Polung nur noch eingleisig denken können.

Nein Fanatiker sind wir keineswegs. Es gibt übrigens bei WL auch genügend Männer, die die gleichen Ansichten vertreten wir wir Frauen.

Die Frauen haben nur den Vorteil, dass sie auch aufgrund der Tatsache, dass sie meistens Kinder haben, vielschichtiger denken und sich nicht auf einer Stelle bewegen.

Der Begriff Amazonen für mutige Frauen kommt nicht von ungefähr.

Mutige Frauen stellen sich den Herausforderungen und verkriechen sich nicht vor lauter Angst in der hintersten Ecke.

Frauen denken taktisch, was Männern meistens abgeht.
Die Mehrzahl der Männer haben die Haudrauf-Mentalität und kommen sich dabei unheimlich stark vor.

Und diese Unterschiede machen sich auch mehr als deutlich bei der Diskussion zum Thema IS und Islam.
  • 27.06.2017, 14:23 Uhr
  • 2
wize.life-Nutzer, ich finde es herrlich, dass ausgerechnet Du in dem Zusammenhang ein fehlendes Demokratieverständnis ansprichst.

Du sprichst letztendlich doch allen ein Demokratieverständnis ab, die für ein weltoffenes Deutschland und ein vereintes Europa einstehen.
  • 27.06.2017, 14:26 Uhr
  • 2
Es wird so bleiben, weil lt. Umfragen die AfD mal höchstens auf 12 % kommt. 78 % der Deutschen haben Gott sei Dank noch einen klaren Verstand und wählen eine der anderen, demokratischen Parteien, ob nun schwarz, rot, grün oder gelb. Bei jeder dieser Parteien ist die Demokratie in sicheren Händen, auch wenn die Inhalte nicht jedem gefallen.
Da sich mittlerweile immer mehr Menschen von dem braunen Mob abwenden, wird der Anteil der Fremdenhasser immer weniger werden,
Einige Inhalte hier, bei dem aus dem Hass kein Hehl gemacht wird, wären sogar reif für die Löschung, wenn man sie denn melden würde. Aber sie sollen ruhig bleiben, dass die Blamage der Autoren für alle offenbar wird.
  • 27.06.2017, 14:34 Uhr
  • 3
Es bleibt völlig unverständlich, wie man von Islamkritik auf AfD, Fremdenhass, Pegida, braunem Mob und so schliessen kann.
Da frage ich mich eher, wo da auch nur noch ein Funken klarer Verstand vorliegt.
Macht offenbar keinen Sinn mit solch verblendeten Menschen zu diskutieren!
Und ich kann nur hoffen für Sohn und Enkel, dass es nicht so läuft, wie die Damen sich das wünschen.
  • 27.06.2017, 14:40 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
  • 27.06.2017, 14:40 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer:
Hast Du Dich jemals mit den Inhalten von Pegida uns Konsorten beschäftigt?

Auch bei Pegida zeigt ganz offen eine Islamkritik sogar deutlich durch Plakate. Ist es da ein Wunder, wenn Verbindungen hergestellt werden?
  • 27.06.2017, 14:42 Uhr
  • 2
Pegida interessiert mich nicht, natürlich schaue ich Nachrichten. Lass es einfach, wenn du nicht in der Lage bist, normal zu argumentieren.
Konvertiert doch zum Islam, falls noch nicht geschehen und betet 5xtäglich zu Allah - aber besser gleich in seiner Heimat in der Wüste.
  • 27.06.2017, 14:46 Uhr
  • 0
Nennt man das "Kritik", wenn man 1,6 MILLIARDEN Menschen - angefangen vom Kleinkind bis zum Greis - als potenziell gefährlich, unkultiviert, verblendet, pauschal aburteilt (ohne einen einzigen von ihnen zu kennen) und gleichzeitig noch unsere Kanzlerin verleumdet?
Ich nenne das nicht Kritik, sondern Hasspropaganda!
Gleichzeitig wirft der Ton der Kommentare ein sehr bezeichnendes Licht auf den Schreiber.
Ich habe dich, Knight, anders in Erinnerung - aufgeschlossen und interessiert. Wer oder was hat dir dein Hirn so vernebelt?
  • 27.06.2017, 14:49 Uhr
  • 3
Die typische Ansage von Islamhassern:
Zitat: Konvertiert doch zum Islam, falls noch nicht geschehen und betet 5xtäglich zu Allah

Und da sagst DU mir, ich soll "normal" argumentieren!

Der Einzige, der nicht normal argumentiert bist Du wize.life-Nutzer

Zu Deiner Information, ich bin Atheistin, ich gehöre überhaupt keiner Glaubensgemeinschaft an.

Und das ist letztendlich auch das Entscheidende, denn Atheisten sind tolerant und weltoffen, was so Manchen aus stringenten Glaubensgemeinschaften nicht möglich ist, auch nicht den Christen.
  • 27.06.2017, 14:51 Uhr
  • 3
Das frage ich dich besser Heidi, denn mein Verstand ist weiterhin klar und ich habe keine 1,6 Milliarden Menschen kritisiert, sondern die Kerninhalte von Koran und den zunehmend weltweit immer übler wirkenden politischen Islam.
Solange Kritik da mit Todesstrafe bedroht wird, kann man eine solche Religion nicht tolerieren.
  • 27.06.2017, 14:53 Uhr
  • 0
Na, jetzt übertreib mal nicht, Religion gleichzustellen mit Faschismus geht nun schon mal gar nicht!

Deiner Denkart nach wären Hitler, Mussolini und all die anderen Faschisten im Grunde Religionsabhängige gewesen?
  • 27.06.2017, 14:57 Uhr
  • 1
Mit unsinnigen Vergleichen haben doch die Damen hier angefangen und bei genauer Betrachtung haben ja Religionen auch Nachwirkungen, selbst wenn da und dort zumindest teilweise überwunden und entmachtet - was allerdings nicht beim Islam der Fall ist ...
  • 27.06.2017, 15:00 Uhr
  • 0
Nicht Vergleiche wize.life-Nutzer, sondern Herleitungen.

Bestimmte Aussagen, die auch Du getätigt hast, kommen in gleicher Form bei Pegida und der AfD vor.

Man könnte ja jetzt fragen, wer hat bei wem abgeschaut.
Vielleicht haben die beiden Organisationen ja bei Dir nachgelesen?
  • 27.06.2017, 15:03 Uhr
  • 2
Wohl kaum aber auch umgekehrt nicht.
Wenn es da ähnliche Meinungen gibt, ist das eben so. Ich kann selbst denken!
Bedauerlich ja, wie man hier erlebt, dass offenbar viele auf islamische Ideologie hereinfallen und mir speziell unverständlich, wieso grad auch Frauen.
  • 27.06.2017, 15:08 Uhr
  • 0
Moment mal, da will ich schon mal einhaken.
Wenn man sich mit dem Islam beschäftigt, bedeutet das keineswegs, dass man auf die Ideologie hereinfällt!

Es ist ja wohl noch legitim, dass man sich mit Menschen anderen Glaubens und ihrem Glaubenshitntergrund beschäftigt.

Gleiches mache ich auch mit dem Judentum und den Orthodoxen, egal ob griechisch oder russisch.

Das heißt keineswegs, dass ich alles davon annehme und akzeptiere.

wize.life-Nutzer Du beschäftigst Dich ja nicht mit dem Islam in der Form, dass Du die Philosophie hinterfragst.

Deine Beschäftigung mit dem Islam besteht ja nur in der Form, dass Du im Koran etwas suchst, das mit Deiner genrellen Ablehnung des Islam korrespondiert, womit Du dann eine für Dich berechtigte Begründung hast, den Islam abzulehnen.

Und dabei wirfst alles in einen Topf an Begriffen, was gar nicht zusammengehört.

Das ist jedoch eine von außen gesteuerte Beschäftigung und hat absolut nichts mehr mit Objektivität zu tun.
Das wird dann als selbst denken dargestellt, weil Du schon gar nicht mehr bemerkst wie Du von außen infiltriert bist.
  • 27.06.2017, 15:15 Uhr
  • 2
Das ist erneut eine willkürliche Unterstellung. Ich hab Koran schon vor Jahrzehnten gelesen und mich auch mit anderen Religionen befasst in der Studentenzeit.
Klar hinterfrage ich die Philosophie - ich nenn es lieber Ideologie des Islam grundlegend schon seit dieser Zeit, nur aktuell wirkt diese zunehmend gefährlicher weltweit.

Ich werde nicht von außen gesteuert. Den Eindruck gewinne ich inzwischen eher umgekehrt, wenn ich solche Kommentare lese. Es denken eben nicht alle so wie du!
  • 27.06.2017, 15:19 Uhr
  • 0
Dann erkläre doch mal, wie man deinen Beitrag von weiter oben verstehen soll.
ich zitiere: "Für mich ist aktuell speziell Islam neben anderen Verblendeten die größte Gefahr für die Menschheit und ich werde nie verstehen, wie speziell durch Merkel 2015 hier die Zuwanderung aus diesem Ideologiekreis so massiv gefördert wurde und ja letztlich immer noch wird."
Humanitäre Aktionen, die bestimmt Tausenden das Leben gerettet haben, als größte Gefahr für die Menschheit????"
Wenn das objektiv und sachlich sein soll - dann fress ich den Besen!
  • 27.06.2017, 16:25 Uhr
  • 1
Spart euch eure Kraft für wirklich wichtige Dinge wize.life-Nutzer und wize.life-Nutzer
und nicht für s.g. [b]Islamkenner[/b], die wohl bei den Filodofen J.F abgeschrieben haben oder denken liesen. Die Blaupause ist wohl nicht zu leugnen.
Und wenn die Herren nicht mehr weiter wissen, fangen sie an zu beleidigen und zu verleumden.
So ist das wohl wenn man im Tal der Ahnunsglosen sozialisiert wurde. Das gleicht sich zum Teil 1 zu 1. Das ist keine Diffamierung , sondern schlicht ein Feststellung, die sich beweisen lässt
  • 27.06.2017, 16:37 Uhr
  • 2
Genau dieser Mensch differeniert und kritisiert dort wo es nötig ist, das ist der Unterschied zwischen den Islamhassern (die meistens Islamismus meien) und Kritikern.
  • 27.06.2017, 18:21 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Was meine Person anbelangt, so muss ich darauf hinweisen, dass ich berufstätig bin und daher auch nicht immer bei WL anwesend bin.
Wenn ich nicht antworte, hat das absolut nichts mit "Nicht Wollen" zu tun, sondern ich bin schlicht und einfach nicht anwesend.

Atheistin zu sein bedeutet keineswegs, dass man das Interesse an Menschen und ihren Hintergründen, an ihren Lebensumfeldern verloren hat.

Ich habe nach wie vor Kontakte durch meinen Freundeskreis zu allen möglichen Religionen, bin da keineswegs fixiert.

Ich hatte vorher ja schon mal erwähnt, dass der Vorteil des Atheismus der ist, dass man völlig neutral analysieren kann, da man nirgends emotional eingebunden ist, was das Spirituelle anbelangt.

Ich setze mich für gar keine Religion ein im Sinne von Fanatismus!
Man kann aber auch nicht ablehnen, was man nicht kennt.

Also beschäftige ich mich erst mal mit den Hintergründen einer Religionsgemeinschaft, ehe ich mich dazu äußere.

Das, was man hier zu lesen bekommt zum Islam ist so was von erschreckend einseitig und falsch, dass es logisch ist, wenn ich mich dazu einbringe aufgrund der Tatsache, dass ich sowohl muslimische Freunde habe, mich darüber hinaus aber auch umfassend informiert habe zu diesem Thema.

Hinzu kommt aber auch noch die politische Dimension, die damit verbunden ist, und das ist wiederum ein für mich sehr wichtiges Thema.
  • 27.06.2017, 22:56 Uhr
  • 1
Ich will mal stellvertretend für Linda anworten zu Deiner Frage, was der Islamismus ist.

Im Islamismus vereinigen sich sämtliche Fundamentalisten
des Islam, die orthodoxen Muslime.

Das Adjektiv orthodox bedeutet „strenggläubig“ bzw. genauer übersetzt „rechtgläubig“.

Es bezeichnet die enge Orientierung oder das Festhalten an der ursprünglichen Auslegung einer Lehre, einer Religion oder einer Ideologie, selbst im Angesicht sich ändernder äußerer Umstände.

Der Begriff findet seinen Ursprung in der Zusammensetzung der altgriechischen Ausdrücke orthos (richtig) und doxa (Glauben).

Die orthodoxe Kirche wird häufig als fortschrittsfeindlich kritisiert.

Orthodoxe Gläubige findet man in sämtlichen Religionen, auch im Christentum.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Erklärungen behilflich sein, und ich entschuldige mich nochmals für die verspätete Beantwortung.
  • 27.06.2017, 23:13 Uhr
  • 0
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