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Der Ursprung von Märchenmotiven

29.06.2017, 16:44 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Urspung von Märchenmotiven

Er steht mitunter noch in Vorgärten in unserem Land und wird von Kindern bestaunt und Älteren belächelt: der Gartenzwerg.

Mitunter begegnet man auch Zwergen in einem Zirkus, kleinwüchsige Liliputaner, die als Clown über sich hinauswachsen.
In England nennt man sie 'little people' (kleine Leute) und versteht darunter die bunte Truppe von Zwergen, Gnomen, Elfen und Nymphen.
Jeder kennt sie aus der eigenen Kindheit, als Märchen noch vorgelesen wurden, die Grimm'schen Märchen oder auch Märchen aus aller Welt, Aus Südafrika, Brasilien oder Vietnam, und überall traten sie auf, the little people.

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Ich erinnere mich an ein Gespräch während meines Studiums, als jemand die Frage aufwarf, wie es denn sein könne, dass dieses Motiv in allen Ländern der Erde gleichzeitig aufgetreten sei, obwohl die Entstehung der Märchen in der Frühgeschichte der Menschheit anzusetzen sei, als es noch keine Möglichkeiten gegeben hatte, große Entfernungen zu überwinden.
Wieso gab es diese Zwerge in allen Märchen der Erde? Wie könnte eine gründliche Motivforschung durchgeführt werden?

In unserem Gesprächskreis befand sich auch eine Studentin aus Norwegen, die uns verblüffte. Sie sagte: „Könnte es nicht sein, dass die Menschen damals über ganz andere Wahrnehmungsfähigkeiten verfügten als wir heute?
Sie haben die kleinen Gestalten in den Wäldern herumhuschen gesehen, mit roten Zipfelmützen und einem breiten Lachen, und danach haben sie sie in einem Märchen auftreten lassen.“
Es seien beileibe keine Fantasiegestalten gewesen, sondern lebende Naturgeister, die als 'Bauleute' in der Natur wichtige Dienste leisteten.

Wir nahmen das staunend, und zugegeben ein wenig skeptisch zur Kenntnis. Aber warum sollte es nicht auch solche Geheimnisse in der Natur geben können? Die Germanisten würde sich andere Erklärungen beschaffen müssen, das war klar.

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Jahre später erweiterte sich diese Beweis-Kette um eine weitere Perle.
Als ich die Kunstmärchen von Hermann Hesse in einem Lektürekurs interpretierte, stieß ich auf das autobiographische Märchen „Kindheit des Zauberers“. Darin beschreibt Hesse, er habe bis zu seinem 14 Lebensjahr einen Begleiter gehabt:

„Von allen magischen Erscheinungen aber die wichtigste und herrlichste war „der kleine Mann“. Ich weiß nicht, wann ich ihn zum ersten Male sah, ich glaube, er war schon immer da, er kam mit mir zur Welt. Der kleine Mann war ein winziges, grau schattenhaftes Wesen, ein Männlein, Geist oder Kobold, Engel oder Dämon der … vor mir herging … und dem ich folgen musste ...“

Bis zur Pubertät war dieser kleine Mann eine Art Wegweiser, und wenn er ihm folgte, ging alles gut. Leider verschwand er, als Hesse 14 Jahre alt war, nachdem er ihn in das Haus eines älteren Mädchens gelockt hatte, wo Hesse seine erste Liebeserfahrung hatte

Als ich dieses Märchen las, ereignete sich ein ganz ähnliches Phänomen im Elysée-Palast in Frankreich. Man berichtete im Fernsehen, der Präsident und andere würden täglich einen roten Zwerg in den Räumen des Palastes sehen!

Wenn solche merkwürdigen Ereignisse sich geradezu verdoppeln, ohne dass man einen Finger krümmen muss, bleiben sie für immer im Gedächtnis haften. Und verharren geduldig im Dunkel ungeklärter Geheimnisse.

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Dort wären sie auch geblieben, hätte mich nicht eine Userin bei wize.life auf das Buch der isländischen Elfenbeauftragten Erla Stefansdottir hingewiesen und mir zugeschickt..
Sie, Erla, hatte diesen Titel erhalten, weil man von staatlicher Seite ihren Rat regelmäßig einholte, wenn es bei Baumaßnahmen zu Stockungen kam. Sie konnte dann mit den Elfen kommunizieren, und nach ihrem EIngreifen konnte die Maßnahme immer erfolgreich fortgesetzt werden

Da das Buch – mit eigenen zarten farbigen Zeichnungen ausgestattet - ins Deutsche übersetzt worden ist, schreibt sie einen „Gruß an die Deutschen“:

„Mein Lebenselixier ist die Musik gewesen, und da steht Johann Sebastian Bach an erster Stelle …
Oft habe ich meinen Körper verlassen, und ich schwebte dann über Städten und Dörfern …, schwebte mit Naturwesen in und über Wäldern, Flüssen und Seen, habe mit Panelfen und wunderschönen, verborgenen Wesen gespielt.
Dann bin ich in meinem irdischen Körper gereist und habe die Schutzengel einiger Städte gezeichnet.
Liebe deutsche Freunde, erhaltet die Natur, hört auf euer Land und breitet Liebe darüber und über euch selbst. Achtet einander und fühlt den, der all dieses schuf, in eurer Nähe, und genießt es zu SEIN. (S. 5)

Mit 8 Jahren wusste sie, dass „ihre Welt nicht genau so war wie die aller anderer.“ Als 4 Verwandte der Familie durch ein Schiffsunglück starben, s a h sie die Verstorbenen in der Kirche während der Trauerfeier. (S.19)

Im Alter von 17 Jahren beginnt sie, mit ihren Wahrnehmungen zu arbeiten.
Sie ist in der Lage, ihren Körper bewusst zu verlassen.
Sie kann die Aura der Menschen sehen, zeichnet sie farbig und deutet sie.
Verblüffend ist die Übereinstimmung ihrer Zeichnungen mit denen der Nasa-Physikerin Barabara A. Brennan. Beide sehen bei Menschen, die sich lieben, zwischen den Solarplexen ein starkes Band, das im Moment einer eventuellen Trennung zerreißt. (S. 90)
SIe kann Gedankenformen sehen.
Wenn sie in eine fremde Stadt kommt, kann sie anhand der farbigen Formen über Gebäuden die Nutzung dieser Gebäude erkennen
Sie sieht und unterscheidet Engelgestalten und deren Aufgaben.
In der Natur bewundert sie die Zartheit und Eleganz der Wassernymphen und Lichtelfen und lacht mit den drolligen Kobolden.

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Wer dieses Buch liest, gelangt mühelos in eine Welt, die keine Grenzen hat. Die sich in ihrer ganzen prachtvollen Farbigkeit und der Üppigkeit ihrer Formen offenbart.
Die die innere Welt der Menschen, ihre Gefühle und Gedanken erbarmungslos und gleichzeitig frappierend aufdeckt.
Erla Stefansdottir muss den Skeptikern, die nur über zwei Augen verfügen, nichts beweisen.
Die Fülle der Übereinstimmungen mit anderen Sehern ist phänomenal.

So hat die junge Norwegerin sicher recht gehabt, als sie auf die besonderen Fähigkeiten urzeitlicher Menschen hingewiesen hat.
Literatur: Stefansdottir, Erla, Lífssýn mín, 2007.
„ , Erlas Elfengeschichten, 2011.
Caddy, Eileen, The Dawn of Change, 1079

© est

12 Kommentare

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"Sie, Erla, hatte diesen Titel erhalten, weil man von staatlicher Seite ihren Rat regelmäßig einholte, wenn es bei Baumaßnahmen zu Stockungen kam. Sie konnte dann mit den Elfen kommunizieren, und nach ihrem EIngreifen konnte die Maßnahme immer erfolgreich fortgesetzt werden "

So geht das mit der stillen Post: Die Geschichten werden immer größer.

Ich habe die Erla gekannt und habe daher über sie einen Artikel geschrieben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Erla_S...d%C3%B3ttir

In der Verwandtschaft meiner Frau (Isländerin) gibt es mehrere, die das Huldufólk sehen. Die meisten sind allerdings schon gestorben. In der neueren Zeit geht dieses Phänomen stark zurück, sei es, weil es objektiv zurückgeht, sei es, weil sich die Betreffenden nicht mehr trauen, darüber zu sprechen. Manche Gegenden in Island waren so einsam, dass eine gewisse Inzucht eintrat. Dort waren diese Berichte besonders häufig. Aber der Journalist Müller hat das schwer aufgebauscht. Erla hat sich doch etwas darüber mokiert und geärgert.
  • 01.07.2017, 13:38 Uhr
  • 0
Ein sehr interessanter Kommentar, danke!

Auch der wikipedia-Artikel gefällt mir sehr, und besonders dankbar bin ich auch für das Geburtsdatum, das ich in ihrem Buch nicht auffinden konnte.

Das Thema an sich habe ich vor Jahren im Zusammenhang mit dem Auftauchen des Findhorn-Phänomens kennengelernt.
Die Entstehung eines Naturparadieses in der kargen Natur Schottlands hat ja sehr viel Aufsehen erregt und geht auf die Medialität der Eileen Caddy zurück, die sich ebenfalls mit den Naturwesen unterhalten konnte.
Findhorn existiert heute noch als Gemeinschaft - ich habe es nie aufgesucht, aber es hat mir viele Vermutungen bestätigt, ist quasi ein Beweis für die Kontaktmöglichkeiten mit Bewohnern anderer Zwischenwelten.

Erlas Medialität - ich lese ihr Buch und auch die Elfengeschichten erneut noch einmal - ist umfassend.
Im Grunde sieht sie den Menschen eingebettet in eine Welt von Schwingungen.
Die Übereinstimmung mit anderen Medien überrascht mich nicht mehr, z.B. sieht sie Krankheiten lange vor ihrem Erscheinen auf dem physischen Körper genauso wie Dora Kunz, die von dem englischen Theosophen Leadbeater ausgebildet worden ist.

Sehr interessant auch die Beobachtung von Erla, dass sich zwischen Ehepaaren oder Menschen, die sich lieben, im Laufe der Zeit zwischen den Solarplexen ein dickes Seil von Ätherfäden herausbildet.
Sie hat dazu farbige Bilder im Buch gezeichnet.

Das stimmt mit den Beobachtungen der Barbara A. Brennan, Nasa-Physikerin (Hellsichtig, hellhörend) überein, ganz genauso gezeichnet in ihren Büchern "Licht-Heilung", und "Licht-Arbeit".

ISLAND - sie sagt, es bestünde aus zwei Teilen des untergegangenen Landes Atlantis und einige Bewohner hätten sich dort frühzeitig hinbegeben.
Das könnte das Auftreten dieser Gabe vielleicht erklären.

Erla ist einen Monat älter als ich - ich hätte sie gern persönlich kennengelernt
  • 01.07.2017, 15:06 Uhr
  • 1
"ISLAND - sie sagt, es bestünde aus zwei Teilen des untergegangenen Landes Atlantis und einige Bewohner hätten sich dort frühzeitig hinbegeben."

Na ja, das darf man nun nicht so ernst nehmen. Das ist alles vulkanisch. Die Lava in der Mitte ist so schwer, dass die Insel in der Mitte eingebrochen ist. Die Ufer sind nördlich und südlich dadurch hochgekommen. Im Norden kann man an der Steilküste in ca 50 m Höhe die Muschelbänder sehen.

Dort gibt es viele sehr eigenartige Menschen. Eine - inzwischen verstorbene - Verwandte meiner Frau erzählte oft, dass, wenn sie mit dem Auto von Reykjavík zu ihrem Sommerhäuschen fuhr, sehr häufig während der Fahrt Leute zu ihre einstiegen und nach einer Weile wieder ausstiegen.

Einen anderen habe ich noch kurz vor seinem Tode kennengelernt. Er war Bauer nahe bei dem östlichen Ufer des Markarfljót, einer weit verzweigten und gefährlichen Flussmündung an der Südküste. Seinen Namen habe ich vergessen, ich müsste meine Frau fragen. Aber er hatte den Beinamen "heppni" = "der Glückliche", weil er im Laufe der Zeit zig Leuten (es geht die Rede über 100) Menschen, die in den Fluss geraten waren, das Leben gerettet hat. Er spürte die Lebensgefahr unmittelbar, schwang sich auf sein Pferd und eilte an das Ufer.

Dann habe ich eine schöne Tischdecke bei einem anderen Bauern im Südland gekauft - er hatte einen Kramladen - der behauptete, am Konzil zu Nicäa teilgenommen zu haben. Er schimpfte fürchterlich über Kaiser Konstantin, der das Konzil manipuliert habe, er habe es selbst erlebt, denn er sei als Saaldiener anwesend gewesen. Er war dabei ein großartiger Erzähler, und es war ein Genuss, ihm zuzuhören.
  • 01.07.2017, 17:55 Uhr
  • 1
Alles sehr geheimnisvoll
Sie, Erla, hat das auch erzählt, dass sie manchmal Leute im Auto mitgenommen habe, die dann irgendwie verschwunden sind.
  • 01.07.2017, 18:59 Uhr
  • 0
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Danke für den mutigen Beitrag.
Es gibt auch eine deutsche Seite, die sich mit dem Thema befaßt:
http://www.wege-zum-aufstieg.info/blog/
oder die Bücher oder Filme von Margot Ruis
https://www.amazon.de/B%C3%BCcher-Ma...rgot%20Ruis
  • 29.06.2017, 22:11 Uhr
  • 1
Hallo, Emil, herzlichen Dank für die Information! Ich habe mir eben ein Buch von Ruis gekauft. Bin gespannt.
Von dem Erla-Buch bin ich fasziniert. Es ist ja nicht so, dass sie diese kleinen Wesen sehen konnte, nein, sie hatte den ganzen Einblick in die feinstofflichen Welten, sah Verstorbene, kannte 5 ihrer früheren Inkarnationen, konnte Menschen heilen.
Und dann diese zauberhafte liebevolle Darstellung mit handgezeichneten farbigen Bildern.
Ich liebe dieses Buch - es ist als Geschenk wunderbar geeignet.
  • 30.06.2017, 08:40 Uhr
  • 2
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"Sie haben die kleinen Gestalten in den Wäldern herumhuschen gesehen, mit roten Zipfelmützen .... " Gabs die Zipfelmützen schon vor den Märchen ... ?
  • 29.06.2017, 21:38 Uhr
  • 0
Mit Sicherheit, sie wurden gesehen und dann als Personen in Märchen eingebaut.

Die farbigen Bilder in Erlas Buch zeigen auch die Zwerge mit roten Zipfelmützen. Das scheint zu ihrem Outfit zu gehören
  • 29.06.2017, 21:40 Uhr
  • 0
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"Es gibt mehr zu sehn,als man je sehen kann,
mehr zu tun,so viel mehr zu verstehn"
König der Löwen
  • 29.06.2017, 19:56 Uhr
  • 1
Dorothea, ja, wir sollten die uns verliehene Größe erobern lernen; Erla zeigt uns das auf eine sehr liebevolle und überzeugende Weise.
  • 29.06.2017, 21:02 Uhr
  • 1
Ich glaube zwar nicht an Zwerge und Elfen, aber das heißt ja nicht, dass es sie nicht gibt
  • 29.06.2017, 21:32 Uhr
  • 2
Wenn du das Buch von der Erla lesen würdest, würdest du am Ende keine Zweifel mehr haben. Es ist ja nicht nur von diesem kleinen Volk die Rede, sondern von vielen anderen Facetten des Lebens.
  • 29.06.2017, 21:37 Uhr
  • 0
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