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Der Abschied vom Verstehen

Der Abschied vom Verstehen

04.07.2017, 18:50 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wenn die Menschen die Wahl haben zwischen den Theorien fehlbarer Menschen und den unfehlbaren Offenbarungen eines allwissenden Gottes, sind sie geneigt, dem begrenzten menschlichen Verstand den Vorzug zu geben.
(Papst Franziskus – Das Jenseits Projekt)

Der Physiker Hans-Peter Dürr, langjähriger Mitarbeiter Werner Heisenbergs, schrieb in seinem Buch „Geist, Kosmos und Physik“ auch über unsere Unfähigkeit, die Welt als Ganzes zu sehen und zu verstehen. Unter der Überschrift „Erkennen verändert die Welt“, schrieb er:

„Wenn wir von der Welt sprechen, in die Welt hineinsehen, dann vergleichen wir unsere Bilder miteinander und sind oft verschiedener Meinung. Wir machen den Fehler zu glauben, dass das, was jeder von uns in dieser Welt sieht, dasselbe ist, das auch der andere sieht. Aber es ist durch unsere spezielle Wahrnehmung gefiltert und deformiert. Denn dort, wo wir empfindlich sind, nehmen wir mehr wahr, und dort, wo wir unempfindlich sind, nehmen wir überhaupt nichts wahr. Das heißt, die wahrgenommene Welt ist eine ganz andere als die Welt da draußen.“

Unser menschlicher Drang zu erkennen, unsere große Sehnsucht danach, zu wissen und zu verstehen, haben uns an einen Punkt geführt, der unser Begriffsvermögen bei weitem übersteigt. So kommt der berühmte Physiker Dürr denn auch zu dem Fazit:

„Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen. Die Wissenschaft hat ihre Vorrangstellung eingebüßt. Wir haben immer gemeint, wir Wissenschaftler können sagen, was ist und was nicht ist. Jetzt müssen wir aber einsehen, dass auch wir streng genommen in Gleichnissen reden müssen.“

Das kann den menschlichen Geist auf Dauer nicht befriedigen. Wenn Dürr schreibt, „wir wollten die Welt in den Griff bekommen“, dann beschreibt das den menschlichen Wunsch, der schon in der biblischen Überlieferung mit den Worten „sein wie Gott“ beschrieben wird.

Der Mensch, am Ende seiner Erkenntnismöglichkeiten angelangt steht vor dem Dilemma, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Wie Dürr als Fazit seiner Forschungen es ausdrückt – es gibt keine Teile, die es zu erforschen gilt, sondern nur die Welt als das Eine und Ganze. Keine Materie, sondern nur Energie, Wellen, die innere Formen oder Gestalten bildet. Er nennt diese Erkenntnis den Abschied vom endgültigen Verstehen.

Was vielleicht bleibt, ist der Versuch, sich dieser Energie, der wir den Namen „Gott“ geben könnten, zu nähern und so unseren begrenzten Erkenntnishorizont zu überwinden.

Mehr zum Buch „Das Jenseits Projekt“

33 Kommentare

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Gott, Allah, Manito - es ist doch egal, wie er genannt wird. Wer an solche Erscheinungen glaubt, der ist sicher glücklich damit. Wer dieses Problem nicht hat, ist auch glücklich.
Wo ist der Unterschied?
  • 16.07.2017, 18:04 Uhr
  • 0
Nun, der Unterschied ist sicher in der jeweiligen Person begründet. Mein Lebenszweck ist nicht, glücklich zu sein. Das spielt eher eine untergeordnete Rolle.
  • 16.07.2017, 19:42 Uhr
  • 0
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Komisch schon,das deine Beitraege immer in der Streitfrage enden, gibt es Gott? Oder,gibt es ihn nicht. Einige werden Gott nie finden und immer zweifeln, denn sie kennen die innere Ruhe des Glaubends nicht. Schade nur,das ihre Sichtweise den Blick auf das Einfachste verwehrt, die bedingungslose Liebe,die unendlichen Trost gibt.
  • 05.07.2017, 22:37 Uhr
  • 3
  • 05.07.2017, 23:46 Uhr
  • 0
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Vielleicht verabschieden wir uns deshalb vom Verstehen, weil wir versuchen, alles zu erklären. Verstehen bzw. Verständnis umfasst nicht nur den Verstand.
  • 05.07.2017, 14:40 Uhr
  • 2
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Der letzte Satz, uns bleibt der Versuch, uns dieser Energie anzunähern, zeigt sehr viel Behutsamkeit und Demut.
Dem schließt man sich gern an.

Es gibt auch sehr ungestüme Versuche wie z.B. der der Engländerin Irene Tweedy, die in ihrem Buch "Der Weg durchs Feuer" ein regelrechtes Experiment beschrieben hat:
Mit ca. 50 Jahren gab sie ihren gut dotierten Job auf , löste ihren Haushalt auf und ging zu einem Indischen Lehrer. Und zwar lediglich, um dort in seiner Umgebung zu s i t z e n.
Es kamen Schüler, es wurden kleine Rituale durchgeführt, ab und zu wechselte der Lehrer mit Irene ein paar Worte.
Sie lebte in der Nähe und spürte , wie sich ihr Körper und ihre Gefühle, ihre Lebenseinstellung veränderten.
Nach seinem Tod kam sie zurück und wirkte als Geistheilerin in der Schweiz. EIne Bekannte von mir sah sie dort und berichtete von der liebevollen Ausstrahlung dieser Frau.

Augustinus war, glaube ich, auch einer, der mit Gott gerungen hat.
Ich glaube, Beharrlichkeit, Offenheit, Ehrfurcht, Geduld sind gute Begleiter.
  • 05.07.2017, 12:19 Uhr
  • 1
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Nicht der "Abschied des Verstehens", für Suchende das "Willkommen des Abstrahierens" ...
Sondierung über den unvollständigen Augenschein hinaus, Denksonden dorthin, wo noch nie zuvor ein Mensch gedacht hat
(Natürlich ohne Anspruch auf methodische Wahrheitsfindung! Vielleicht doch erlösende Geborgenheit?)
"Ignoramus et ignorabimus"

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  • 04.07.2017, 19:59 Uhr
  • 1
Wir wissen es nicht und werden es niemals wissen, das genau ist der Abschied vom "endgültigen Verstehen", wie Dürr es nennt
  • 04.07.2017, 20:02 Uhr
  • 2
Eine bedeutsame Rolle spielt in der indischen Philosophie der Begriff Maya. = Täuschung (durch unsere begrenzte Sinneswahrnehmung).

Nun gibt und gab es aber in der langen Menschheitsgeschichte schon einige, die die e i n e Wirklichkeit , verdeckt durch Maya, erlebt haben.
Einer der letzten ist
Dr. Dr. David Hawkins, USA, in der letzten Zeit spiritueller Lehrer in Sedona, der in allen seinen ins Deutsche übersetzten Werken seine Erfahrung der EInheit sehr eindrucksvoll beschrieben hat.
Ein anderer ist Daskalus auf Zypern, der nach einer beeindruckenden Universitätskarriere ein großer Lehrer und Heiler wurde.

Alle Sucher im Osten betonen, dass die Führung durch einen Meister eine ganz wesentliche Rolle spielt.
Hier scheint die Bereitschaft sehr viel geringer zu sein.
Dabei weiß jeder, dass schon das Erleben eines Konzerts ein Glücksgefühl auslösen kann, d.h. die seelische Schwingung erhöht.
  • 04.07.2017, 20:41 Uhr
  • 1
Dürr ist einer der ganz großen Geister unserer Zeit.
"Es gibt keine Teile, es gibt nur ein Ganzes."

Ramesh Balsekar "Die EINE Wahrheit".
  • 04.07.2017, 21:04 Uhr
  • 2
Was hir beschrieben wird, ist eine ganz alltägliche Erfahrung: Wenn ich mit meiner Frrau einen Schaufenterbummel mache und komme an einem Unterwäschegeschäft vorbei, dann bilden sich die leichtbekleideten Models auf meiner Netzhaut und auf der Netzhaut meiner Frau identisch ab. Insofern sehen wir das gleiche. Und trotzdem ist die reale Wahrnehmung völlig anders. Bei einem Mann geht bildlich gesprochen der Puls und der Atem schneller - er möchte so jemanden bei sich im Schlafzimmer haben. Das Mädchen träumt davon, auch so auszusehen.

Es gibt dazu interessante Studien: Ein Zimmer wird möbliert ausgestattet, und männliche und weibliche Versuchspersonen werden nacheinander hineingeschickt, haben 1 Minute Zeit sich umzusehen und werden danach gefragt, was alles in dem Zimmer war.
Die weiblichen geben signifikant häufiger als die männlichen Versuchspersonen, zunächst wohnliche Aspekte wieder: Blumen auf dem Tisch, Gardinen am Fenster, Tischdecke, Bilder an der Wand. Die männlichen zählen vor allem die Möbel auf, Bett, Tisch, Stuhl, Schreibtisch und Computer.
  • 04.07.2017, 21:34 Uhr
  • 3
"Alle Sucher im Osten betonen, dass die Führung durch einen Meister eine ganz wesentliche Rolle spielt.
Hier scheint die Bereitschaft sehr viel geringer zu sein. "

Das ist richtig. Wenn ich mir einen Meister vorstelle, dann kommt bei mir sofort die Vorstellung, dass der ja selbst bei einem Meister gewesen sein muss, und dieser ebenfalls und so fort. Irgendwnn muss es einen Anfang gegeben haben, eine Person, die nicht durch einen Meister geführt wurde. Was sich in seinem Gehirn abgespielt hat, ist zur Richtschnur für alle Schülergenerationen geworden. Und ich stelle mich neben ihn und stelle fest, der kocht mit gleichem Wasser wie ich, nur eben eine andere Suppe.

Der Unterschied besteht wohl darin, dass die Schüler die Ergebnisse seiner Gedanken übernehmen, ich hingegen die Methode, brauchbare Ergebnisse zu erzeugen, die auf mein Leben passen.

Rilkes Gedicht "Die Verkündigung" sagt es in den ersten beiden Zeilen: "Du bist nicht näher an Gott als wir;
wir sind ihm alle weit."

Ich habe in der Uni sehr viel Lebenswissen von einer Putzfrau, Analphabetin, in der dortigen Bibliothek gelernt. Es waren nicht die Ergebnisse, es war die Art, wie sie sie erzielte.
  • 05.07.2017, 07:16 Uhr
  • 1
Wenn ich deinen letzten Satz lese, so erinnere ich mich z. B. an einen pakistanischen Studenten , der einmal in die Bibliothek des Anglistischen Seminars kam, wo ich als Hiwi Geld für meine Bücher verdiente , meine Hand nahm und mir sagte, ich würde Reisen über das Meer machen ..... (weitere Details).
Das gab mir den Anstoß, mich mit dem engl. Grafen Cheiro zu befassen

Solche Anregungen kamen immer von außen von absolut unbekannten Menschen in mein Leben.
Der Anstoß zum Hellhören ging von einer türkischen Studentin aus.

A l l e Menschen können einem fehlende Puzzlestücke geben, wir sind alle miteinander verbunden.

Wenn ich von Meistern rede, so lässt sich das tatsächlich nur verstehen, wenn man sich in die vedische Literatur , die Biographien erwachter Menschen eingelesen hat.
Warum soll es schlecht sein, deren Denkweise zu übernehmen, wenn sie mit der eigenen übereinstimmt?

Im Übrigen unterscheidet die Theosophie - und damit meine ich tatsächlich immer die Verbindung von östlichem und westlichem Denken - 7 Wege (in der Reihe der Bailey Bücher wird in zwei Bänden über die 7 Strahlen gesprochen). Man wird sich also, wenn man dem 2. Strahl = dem Christusstrahl angehört, sich sicher auf einen solchen Meister einlassen.
Es muss doch nicht falsch sein, im Denken, Fühlen und Verhalten übereinzustimmen.
Ich stelle eine große starke seelische Beziehung zu Yogananda fest, das gefällt mir.

Vielleicht mögen Männer die Meister nicht, weil sie immer selber Meister sein wollen
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ohne Vater aufgewachsen bin und eine 'Vaterfigur' gesucht habe.
Hier bin ich oft deswegen verspottet worden. Das macht mir nichts mehr aus.
Jeder findet irgendwann seinen Weg, er wird ihn zunächst verfehlen, wird dann immer wieder in die Richtung geschubst werden, bis es ihm eines Tages wie Schuppen von den Augen fällt.
  • 05.07.2017, 08:53 Uhr
  • 1
"Warum soll es schlecht sein, deren Denkweise zu übernehmen, wenn sie mit der eigenen übereinstimmt?" Hab ich das gesagt? Ich habe nur gesagt, dass ich es anders mache. Ist das denn schlecht?
  • 05.07.2017, 09:35 Uhr
  • 1
Nein, es ist nur ein wenig provozierend von mir ausgedrückt. Ich bin da ein gebranntes Kind und reagiere entsprechend impulsiv.
Man hat mir meine 'Meister-Obsession' hier genügend vorgeführt. Dabei bin ich eine unter sehr vielen, die gern von anderen, weiter fortgeschrittenen Menschen lernen.
LERNEN scheint überhaupt mein Thema zu sein und führt zu entsprechenden Missverständnissen.

Gestern habe ich bei youtube einen Yoga Lehrer entdeckt, Sukadev, der z.B. 7 spirituelle Prinzipien anhand von Sanskritausdrücken erklärt hat.

Die ersten 3 sind brahman, maya und dhuka : Göttlichkeit, Täuschung, Leiden.
Leiden kann vermieden werden, wenn man sich mehr und mehr über Maya erhebt und sich dem Göttlichen zuwendet.

Man kann das dann am eigenen Leben prüfen: Der, der glücklich ist, mit seinem Leben zufrieden ist, keine Krankheiten kennt, der hat sich mit brahman verbunden , nicht mit maya.

Diese Erklärung von Leiden fand ich sehr einfach und total überzeugend.

Goethe sprach von der 'Heiterkeit der Klassik'.
  • 05.07.2017, 12:04 Uhr
  • 0
"Ich bin da ein gebranntes Kind und reagiere entsprechend impulsiv." Du solltest dir mal einen Feuerlöscher besorgen.
  • 05.07.2017, 12:22 Uhr
  • 0
Ich habe ja einen Feuerlöscher in der Wohnung, er ist aber nicht sensibel genug, scheint mir.
Man darf auch von der Technik nichts Unmögliches erwarten
  • 05.07.2017, 12:29 Uhr
  • 0
"Vielleicht mögen Männer die Meister nicht, weil sie immer selber Meister sein wollen".

Also das trifft auf mich nun gar nicht zu. Diese Rolle meide ich. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich will nur für mich verantwortlich sein. Eine Horrorvorstellung, dass da jemand an meinen Lippen hängen könnte, um Wahrheiten zu erhaschen.

Als meine Söhne das Abitur hinter sich hatten, wurde überlegt, was sie studieren sollten. Meine Antwort: "Fragt nicht mich und richtet euch nicht nach mir. Wenn ich einmal tot bin, müsst ihr mit der Entscheidung weiterleben. Und wenn sie falsch war, will ich nicht der Verursacher gewesen sein."
  • 05.07.2017, 12:33 Uhr
  • 0
Mich überzeugt vor Allem die These zur Vermeidung von Leid nicht. Leid ist dem Leben immanent. Körperliche Schmerzen führen nun einmal zu Leiden. Auch eine Antilope leidet, wenn sie Opfer eines Löwenrudels wird. Warum sollten wir Menschen davon ausgenommen sein?
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand noch glücklich und zufrieden ist, wenn er beispielsweise seine gesamte Familie samt Hab und Gut durch eine Naturkatastrophe - Vulkanausbruch, Tsunami etc. - verliert. Da hilft auch kein Meister.
  • 05.07.2017, 12:54 Uhr
  • 0
Du bist aber auch SEHR dünnhäutig.
Im Übrigen provoziere ich manchmal ein bisschen.
Aber warum gibt es denn in den Führungsebenen von Konzernen, Banken zahlenmäßig so viel mehr Männer als Frauen? Männer lieben diese Macht,. Ich betone d i e s e.

Und wie schwer haben es Frauen, zu jenen Machtmenschen aufzusteigen. Ich weiß das von einer Topbankerin., die bei der Dt. Bank in Frankfurt unterhalb der Vorstandsebene tätig war.

Ich hätte es mir gewünscht, von meinem Vater ein paar Hinweise bezüglich des Studiums zu bekommen.

(Ich fürchte, wir sind definitiv vom Thema abgekommen
  • 05.07.2017, 12:54 Uhr
  • 1
Diese Furcht ist nicht unbegründet.
  • 05.07.2017, 13:01 Uhr
  • 1
Assya, der Kommentar über diesem ist an Christian gerichtet.
Du bist hier plötzlich erschienen und vermischst jetzt zwei Themen miteinander.

In einem ganz besonderen Tiefpunkt meines Lebens kam ein Meister in mein Leben, der mir half, mit diesem Schicksalsschlag nicht nur fertig zu werden, sondern ihn auch zu verstehen und zu akzeptieren.

Leid ist immer - für mich - eine Wirkung eigenen Handelns. Das klingt durchaus brutal, und ich wende das auch nur für mich an.
Wie andere das sehen, ist ihre Sache. Ich bin für alles, was mein Leben angeht, verantwortlich. Ich habe mir genau dieses Lebens ausgesucht, um voranzukommen.
Diese Schuldzuweisungen an das Schicksal oder Gott oder egal wen mögen andere betreiben, ich mache das nicht mehr. Diese Stufe habe ich überwunden!
  • 05.07.2017, 13:08 Uhr
  • 0
Dann bist du zu beglückwünschen.
  • 05.07.2017, 13:10 Uhr
  • 0
" Ich habe mir genau dieses Lebens ausgesucht, um voranzukommen." Aha - Reinkarnation mit Wahlmöglichkeit. Kann man so machen. Ich selbst bin kein Fan davon.
Aber ich mache auch niemandem einen Vorwurf für mein Pech, gebe niemandem die Schuld. Wenn eine Schlammlawine ein Dorf verschüttet, so ist das ein Naturereignis. Meistens menschengemacht, weil am Berg Wälder abholzt wurden. Aber Schuld? Das verbinde ich mit bösartiger Gesinnung.
  • 05.07.2017, 13:17 Uhr
  • 0
Nein, das war eine schwere Zeit, aber ohne diese damals vor 30 Jahren übermittelten Erkenntnisse ginge es mir heute mit Sicherheit nicht so gut.

Aber noch einmal: Jeder hat seinen ganz eigenen Weg, seine individuellen Herausforderungen, sein absolut eigenes Ziel.
  • 05.07.2017, 13:18 Uhr
  • 1
Was heißt Schuld?
Ich habe geschrieben, es sind Folgen.
Natürlich kann man, wenn man anderen Böses unterstellt, so argumentieren wie du, Christian,. Danke für diese Einschätzung!

Der Rest Freiheit, den wir haben, besteht darin, v o r der Inkarnation den Lebensentwurf zu überprüfen. Man kann einem schweren Leben auch zustimmen. Man kann manches aufschieben.

Im Horoskop lässt sich die Struktur des Lebens erkennen., das den Faden aufnimmt und weiter spinnt.

Was der Mensch sät, das wird er ernten.

Aber du kannst gern glauben, dass du Äpfel von einem Stachelbeerstrauch pflücken kannst
  • 05.07.2017, 13:25 Uhr
  • 0
Verstehe ich jetzt gar nicht.

"Ich habe geschrieben, es sind Folgen.
Natürlich kann man, wenn man anderen Böses unterstellt, so argumentieren wie du, Christian,. Danke für diese Einschätzung!"

Das kapiere ich jetzt nicht.

Du schreibst: "Diese Schuldzuweisungen an das Schicksal oder Gott oder egal wen mögen andere betreiben, ich mache das nicht mehr".

Und ich antworte zustimmend: "Aber ich mache auch niemandem einen Vorwurf für mein Pech, gebe niemandem die Schuld. "

Wo unterstelle ich jemandem Böses? Schuld setzt Böses voraus. Das Geschick ist wie es ist, nicht gut, nicht böse.

Das mit Äpfeln und Stachelbeerstrauch verstehe ich in diesem Zusammenhang gar nicht.
  • 05.07.2017, 15:01 Uhr
  • 0
Es ging um die Verschüttung von Menschen durch einen Erdrutsch.
Da sagtest du, in dem Zusammenhang von Schuld zu sprechen, wäre bösartig.
Ich habe das auf mich bezogen, denn ich würde auch so ein Naturereignis mit früheren Leben in Verbindung bringen, nicht mit Schuld, aber mit einer Umkehrung von Situationen.

Gruppenkarma zu erklären ist sehr schwierig, aber wir inkarnieren uns auch in Gruppen, und es könnte ja sein, dass diese verschütteten Menschen früher auch mal etwas falsch gemacht haben im Leben,.
Das ist keine bösartige Unterstellung, sondern die Anwendung des Karmagesetzes.

Deshalb - wenn man einen Stachelbeerstrauch pflanzt, kann man nur Stachelbeeren ernten.

(Christian, ich sehe deine Mondknotenachse vor mir, das deutet der am. Jude und Kenner der Materie Schulmann so.

Dein absteigender Mondknoten ist im Zeichen Fische.
Du hast also in deiner Vergangenheit viel mit Philosophie und Religion zu tun gehabt. Aber es blieb alles im Vagen, oder im Bereich einer flutenden Phantasie.
Bis zur MItte des Lebens hat das sicher vorgeherrscht.
Aber dein spirituelles Ziel ist, zu den Qualitäten zu kommen, die das Zeichen Jungfrau repräsentiert: Intellektuelle Analyse, außerordentliche Exaktheit, ... wenn man deine Beiträge liest, lässt sich das sofort feststellen.)
  • 05.07.2017, 15:56 Uhr
  • 0
Bitte lies genau. Das steht da nicht.

" Meistens menschengemacht, weil am Berg Wälder abholzt wurden. Aber Schuld? Das verbinde ich mit bösartiger Gesinnung. "

Die Lawine ist zwar meist menschengemacht, aber ohne bösartige Gesinnung. Ich sage "Schuld verbinde ich mit bösartiger Gesinnung". Das Abholzen geschah nicht aus bösartiger Gesinnung.

Auf dich war das gar nicht bezogen.
  • 05.07.2017, 16:03 Uhr
  • 0
Christian,
als dieses Thema in der Mitte des letzten Jahrhunderts hier im Westen ankam und Dr.med. Dahlke die Ursachen von Krankheiten benannte, galt immer der Zusatz, man solle sich das selber merken, aber niemals einem Kranken das Gefühl geben, er sei selber schuld an dieser Sache.

Ich weiß - und das gilt ausschließlich für mich - dass gewisse Krankheiten von meiner seelischen Einstellung herrühren, und ich kann sie beseitigen, wenn ich diese Erkenntnis anwende und meine emotionale Befindlichkeit ändere.

Das verlangt sehr viel Ehrlichkeit im Umgang mit sich selber.
EInem anderen würde ich diese Sicht nie aufdrängen, es auch nie sagen.
Dennoch, so bitter die Erkenntnis ist, sie h i l f t auch, indem man diese Krankheit nicht bekommt.

Ich nenne nur als ganz wichtigen Begriff VERZEIHUNG.
Mehr sage ich aber dazu nicht.

Es gibt mittlerweile so viel Informationsmaterial ...
  • 05.07.2017, 16:12 Uhr
  • 0
Kann ich für meinen Beritt nur bestätigen.
  • 05.07.2017, 16:26 Uhr
  • 0
Was heißt 'Beritt' = Bereich?
  • 05.07.2017, 17:36 Uhr
  • 0
Bezirk, Fachgebiet
  • 05.07.2017, 18:05 Uhr
  • 0
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