wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Kreationismus: Wehret den Anfängen!

31.07.2017, 09:49 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

In der letzten Zeit tauchen hier immer wieder Artikel mit Werbung für den Kreationismus und mit Ablehnung des wissenschaftlichen Weltbildes auf.
Ich trete entschieden gegen den Kreationismus auf und werde es auch weiter tun!
Warum? Hier in D ist es nur ein kleines Häufchen, genau wie die Z.J., das man nicht ernst nehmen müsste.
Aber in USA sieht die Sache anders aus. Dort hat der Kreationismus immer mehr Anhänger und wird immer aggressiver. Das geht so weit, dass sogar schon die Schulbehörde unter Druck gesetzt wird, um die Schulbücher mit der mittelalterlichen, intoleranten, rechthaberischen kreationistischen Idee vollzustopfen.
So hat es in der muslimischen Ländern auch mal angefangen: Religiöse Führer mischten sich in die Politik ein, was den Ultra-Radikalen Tür und Tor öffnete.
Der Kreationismus bietet in seiner Engstirnigkeit das gleiche Potenzial. Es ist m. E. nur eine Frage der Zeit, bis diese Ideologie so weit ist, das die ersten Anhänger der christlichen Gottesstaat fordern und ihn auch mit Waffen zu erkämpfen bereit sein werden. Waffen gibt es ja in USA genug - jede 2. Hausfrau hat inzwischen eine scharfe Pistole in ihrer Handtasche. Drum - wehret den Anfängen.
Der Kreationismus ist eine Ideologie, der die Grundfesten unserer Demokratie bedroht.

Mehr zum Thema

137 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Fundstücke, hehehe ...

<<Mit der Zunahme des christlichen Fundamentalismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand ein neues Interesse am "Junge-Erde-Kreationismus". (...)
Der Einfluss des "Junge-Erde-Kreationismus" beschränkt sich auf fundamentalistische protestantische Kirchen. Fast alle anderen christlichen Konfessionen lehnen die Konzepte des "Junge-Erde-Kreationismus" ab. Viele Theologen meinen, der Schöpfungsbericht aus dem 1. Buch Mose dürfe nicht wörtlich verstanden werden. (...)
"Junge-Erde-Kreationisten" widersprechen der Evolutionstheorie sowie vielen Theorien anderer wissenschaftlicher Gebiete wie der Physik, Chemie, Astronomie und Geologie: Sie lehnen die Werte absoluter physikalischer und chemischer Datierungsmethoden als unzuverlässig ab. Sie sehen die geologisch wesentliche Gestaltung der heutigen Erdoberfläche durch die Folgen von Katastrophen, wie zum Beispiel der Sintflut. (...)
"Junge-Erde-Kreationisten" widersprechen der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sind, da die Erde nur ca. 6.000 Jahre alt sei. Daher wird in Kreisen der "Junge-Erde-Kreationisten" die Theorie vertreten, die Dinosaurier seien bei der Sintflut ertrunken. (...) Kenneth „Ken“ Ham vertritt die Auffassung, dass Dinosaurier auf Noahs Arche gewesen und erst später ausgestorben seien, weil ihnen die Nahrung ausgegangen sei. Dinosaurier könnten die Drachen gewesen sein, von denen alte Geschichten berichten.>>
https://de.wikipedia.org/wiki/Junge-...eationismus
  • 23.08.2017, 11:36 Uhr
'erst später ...'? Und was haben die auf der Arche gefressen?
  • 23.08.2017, 11:38 Uhr
Besonders aktiv war und ist immer noch das Missionswerk Werner Heukelbach. Da meine Eltern bei mir mit deren Missionsblättchen nicht so erfolgreich waren, versuchten sie es bei meinen Töchtern. In einem der schönen bunten Traktate für Kinder konnte man lesen, dass die Kinder ganz schnell vergessen sollten, was die Lehrer ihnen vorlügen.
Und bei der Beeinflussung von Kindern sehe ich das größte Problem - ein erwachsener Mensch muss wissen was er tut - aber dem Kind wird eingebläut, dass nicht nur die Eltern, sondern vor allem Gott traurig sind, wenn sie vom Glauben abfallen.
Unser Erz-Kreationist gibt ja wieder sein tägliches Statement ab - ich habe ihn blockiert, denn sein Ton wird von Mal zu Mal aggressiver. Mich wundert, dass er sich hier so austoben darf. Die ZJ wurden ja wohl auch gesperrt.
  • 23.08.2017, 11:52 Uhr
Ja, Heidi,
Dem mit der Beeinflussung von Kindern stimmt ich voll zu. Religiöse Früherziehung ist Kindesmisshandlung.
  • 24.08.2017, 22:51 Uhr
Peter,

"Und was haben die auf der Arche gefressen?"

Was haben die Löwen eigentlich auf der Arche gefressen?
Wenn Löwen Antilopen jagen und aber jeweils nur zwei Löwen und zwei Antilopen auf der Arche waren, müssten entweder die Löwen verhungert und ausgestorben sein oder es dürfte keine Antilopen mehr geben.
Fragen über Fragen...
Irgendein Oberschlauer hat mal erklärt, die Löwen wären damals nicht so böse gewesen und hätten halt Gras gefressen, erst später sei der Teufel in sie gefahren und seitdem fressen sie andere Tiere.
So kann man eben alles begründen. Man braucht nur blühende Phantasie...
  • 24.08.2017, 22:56 Uhr
Volker: Sicher ist religiöse Erziehung im Sinne der ZJ, der Freikirchen und Sekten mit dem rachsüchtigen Gott Kindesmisshandlung - aber einem Kind zu sagen, das z. B. Schutzengel und ein lieber Gott aufpassen, dass ihnen nichts Böses geschieht halte ich für durchaus nützlich - und würde es aus meiner heutigen Sicht vermutlich auch tun - neben der noch wichtigeren Erziehung zur Eigenverantwortung, selbstverständlich.
  • 25.08.2017, 00:03 Uhr
Heidi,

Ich finde diese Geister auch in der Kindererziehung entbehrlich. Tausende Kinder, auch meine Enkel, kommen gut ohne sie aus.

Der Schaden, den sie anrichten, ist schwerwiegend:
Kinder werden daran gewöhnt, an unsichtbare Geister zu glauben. Das ist die Vorstufe zu unvernünftigem Verhalten, ist auch Bedingung dafür, an eine Freikirche oder Sekte zu geraten.
Würde man Kindern konsequent erzählen, dass Götter, Engel, Geister und Gespenster nicht existieren, würden sie später die Sektenwerber auslachen!
Wenn sie mit "Schutzengeln" aufgewachsen sind (und damit auch noch gute Erfahrungen gemacht haben, d.h. ihre Ängste besser kontrollieren konnten) dann kommt es ihnen später gar nicht so abwegig vor, einen Gott anzunehmen, der alles mögliche von ihnen fordert, Gehorsam, regelmässige Gebete, Einhaltung von Ge- und Verboten was Essen und Sex betrifft, ja der sogar fordert, Andersgläubige zu ächten oder gar umzubringen.
Diese "Schutzengel" sind eine gefährlich Einstiegsdroge. Wehret den Anfängen!
  • 25.08.2017, 09:44 Uhr
Quatsch, du traust Kindern viel zu wenig zu! Fast alle kommen in der Pubertät in die atheistische Phase, aber wenn sie als Kleinkinder z. B. nach dem Tod ihrer Großeltern oder gar eines Elternteils damit getröstet wurden, dass diese jetzt bei den Engeln sind, dann ist das mehr wert als all deine Wenn und Aber. Geistig gesunde Kinder, die eine schöne, liebevolle Kindheit hatten, sind nicht so leicht manipulierbar - und wenn sie es schon sind, dann sollen sie doch weiter an Engel glauben als z. B. wie es sogar manche deutsche Teenager tun, sich dem IS als Selbstmordattentäter zur Verfügung zu stellen.
  • 25.08.2017, 11:28 Uhr
Heidi,
"Fast alle kommen in der Pubertät in die atheistische Phase,"

FAST alle.

Du scheinst diese erlogenen Tröstungen ja auch zu brauchen. Ok, wers haben muss...

Und eine liebevolle Kindheit besteht nicht darin, dass man seine Kinder anlügt und dann riskiert, dass sich sich an Phantasiewelten gewöhnen.
Sie sind nicht so leicht manipulierbar, da gast du recht: weil sie schon manipuliert SIND. Da wieder rauszufinden ist gar nicht so einfach. Es bleibt immer etwas zurück. Sonst gäbs nicht so viele "Namenschristen", die nix mehr glauben aber sich nicht trauen, aus der Kirche auszutreten.
  • 25.08.2017, 11:39 Uhr
Volker, ich habe diesen Thread gegen die Borniertheit der Evangelikalen geschrieben - und es juckt mich in den Fingern, auch einen Thread gegen die Borniertheit der Atheisten zu schreiben, wenn ich deine Kommentare lese. Nochmals nur für dich: Was ich brauche oder nicht, kannst du gar nicht beurteilen. Und: wer etwas glaubt, auch nur andeutungsweise und das weitergibt, lügt nicht. Aber Leute wie du, die meinen die Wahrheit gepachtet zu haben, bezeichnen eben alles als Lüge, was nicht in ihr Weltbild passt.
  • 25.08.2017, 12:44 Uhr
Dann tus doch...
  • 25.08.2017, 13:22 Uhr
Beim genauen Nachdenken: Es brächte nichts, wenigstens nicht bei dir. Das können andere viel besser, z. B. Christian Bickel, der dich so oft mit haushoch überlegenen Argumenten ziemlich alt aussehen ließ. Damals, ich erinnere mich, hast du mir sogar Leid getan.
Und was das Meckern betrifft, (das war ein anderer Thread) - Kritik ohne Sachkenntnis ist nun mal Meckerei!
  • 25.08.2017, 16:06 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Dass Sie den Kreationismus bekämpfen ist eine Sache, Ihre Gleichsetzung oder eine Parallele des Islamismus mit dem Kreationismus, so habe ich Sie verstanden, halte ich für falsch.

Mohammed, der Begründer des Islam stellte meines Wissens prinzipiell den Anspruch, sowohl weltlicher und militärischer als auch geistlich-religiöser Herrschaft; aber genau das hat Jesus, so wie ihn das Neue Testament beschreibt, nicht getan. Überliefert ist sein Ausspruch: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Ebenso: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist; und Gott was Gottes ist." (Aus dem Gedächtnis wiedergegeben. Wer das für zu ungenau hält, möge mich korrigieren!)
  • 09.08.2017, 12:37 Uhr
Tja, aber leider richten sich die Kreationisten NICHT nach dem Gebot der Nächstenliebe von Jesus! Ich kämpfe NICHT gegen den christlichen Glauben - im Gegenteil, ich würde mir wünschen, die großen christlichen Kirchen würden entschiedener gegen den Missbrauch von biblischen Aussagen - besonders die im alten Testament - vorgehen. Im Alten Testament finden sich genug Stellen, die für Gewalt und Willkür missbraucht werden können. Und das wird gemacht, besonders in USA - wo Kreationisten die Politik, die Bildung usw. massiv zu Machtzwecken zu beeinflussen versuchen. Und falls ihnen das gelingt: dann Gute Nacht Demokratie!
  • 09.08.2017, 14:23 Uhr
Ich kann mit Ihren Ansichten gut leben.

Allerdings bin ich auch für eine in (fast) jede Richtung offene Diskurskultur. Umständliche Wortwahl. Ich meine, dass man sachliche Argumente anhören oder zulassen sollte, auch wenn jemand einen Außenseiterstandpunkt vertritt. Die Masse, auch der Akademiker, hat meiner Ansicht nach nicht etwa eine individuell objektive Einsicht, sondern käut auch nur wieder, was ihr eingetrichtert wurde.

Ich habe zum Beispiel mal den Trailer zu einem Film gesehen, der mich neugierig gemacht hat. Wie ich eben sehe, gibt es momentan sogar den ganzen Film auf deutsch bei Youtube. (Ich habe bis heute aber nur den Trailer gesehen.)

  • 09.08.2017, 15:09 Uhr
Vielleicht war er auch einfach einer unter vielen machtgeilen Schmierlappen, wie es zig in der Menschheitsgeschichte gab und gibt. Vielleicht wäre es besser, er wäre schon in der Wiege von seiner Mutter erstickt worden, genauso wie Stalin, Hitler, Napoleon und alle anderen egomanen machtgeilen Gewaltherrscher.
  • 13.08.2017, 05:07 Uhr
Wir wissen nicht, wie oder wer Buddha, Jesus, Mohamed wirklich waren - aber ich finde solche Äußerungen ziemlich daneben, denn schließlich ist Mohamed für 1,6 Milliarden Menschen ein Heiliger - und von diesen Milliarden sind bestimmt die meisten friedfertig und verdienen es nicht, ständig herunter gemacht zu werden.
  • 13.08.2017, 08:16 Uhr
Nochmals für alle Teilnehmer an dieser Diskussion. Ich achte jede Art von Religion oder Weltanschauung, so lange sie friedfertig, offen und tolerant bleibt ---- und ich "streite" gegen jede Art von Sturheit, Rechthaberei, Belehrung, Drohung, ganz gleich, aus welcher "Ecke" sie daherkommt: ob nun aus der muslimischen, christlichen, atheistischen oder esoterischen Ecke!
  • 13.08.2017, 08:19 Uhr
Ich mache überhaupt keinen Gläubigen herunter, sondern ich stelle nur fest, dass man verschiedener Ansicht über Mohammed sein kann. Jemand schreibt hier, er sei der endgültige Prophet, das ist zwar die Ansicht der Muslime, aber diese Ansicht muss ich nicht teilen; sondern es sind auch andere Meinungen über den Kopfabschläger Mohammed möglich und zulässig.

Genau das ist Toleranz und Meinungsfreiheit, dass ich anderer Ansicht über diesen Mann sein kann und dies auch sagen darf.

Ich schrieb ja: "Vielleicht war er ..." Und dafür spricht ja auch einiges.

Im übrigen wissen wir schon einiges darüber, wie Jesus und wie Mohammed waren, es gibt ja durchaus eine umfassende Überlieferung über ihre Haltung und ihre Taten. Es ist also unnötig alles bis zum Anschlag zu relativieren.
  • 13.08.2017, 10:57 Uhr
Wer alle "Ungläubigen" in seinem Machwerk Koran mit dem Tode bedroht, ist Toleranz pur - aus Islam-Sicht!
Schlimm, dass solches aktuell immer noch praktiziert wird von dessen Fans und auch bejubelt bei Erfolg.
  • 15.08.2017, 13:54 Uhr
Knight, du verallgemeinerst wieder mal. Kennst du den Koran - oder nur das, was du stückchenweise hie und da aufgelesen hast?
Ich kenne den Koran auch nicht so genau, aber ich kenne das AT - und das sehr genau. Wenn man dieses wörtlich nähme, müsste man auch alle Ungläubigen bekämpfen - und hätte den Segen und Beistand Gottes auf seiner Seite. So wurde der Christentum ja auch im gesamten Mittelalter bis in die Neuzeit hinein durchgesetzt: Bekehren und Taufen - oder Krieg. Heute hat sich in den meisten christlichen Kirchen eine tolerante, fortschrittliche, verantwortungsbewusste Haltung durchgesetzt (es gibt leider auch noch Ausnahmen - und die nehmen zu, besonders in USA).
Im Mittelalter war das ganz anderes: Da waren Fortschritt und Toleranz Teil des Islam.
Ob das nun auf mathematischem, astronomischem, medizinischem Gebiet oder besonders bei der Architektur war - sie waren unseren Vorfahren weit überlegen - und sie versammelten die klügsten Köpfe auch christliche und jüdische an ihren Höfen.
Heute richtet sich der Islam rückwärts - aber der Islamismus ist nur ein schlimmer, gefährlicher Auswuchs. Von den 1.6 Milliarden Muslimen weltweit wollen mit Sicherheit die meisten in Frieden und Harmonie leben
  • 15.08.2017, 16:40 Uhr
PS: Was ich vermisse, dass sich die "normalen" Muslime nicht vehementer gegen den Islamismus richten. Aber ich muss zugeben, die meisten Christen richten sich ja auch nicht vehement gegen die Auswüchse des Christentums. Da wird von den Kirchen ein Kuschelkurs mit den Freikirchen gefahren, obwohl von dieser Seite die Auswüchse, die Intoleranz kommt.
  • 15.08.2017, 16:44 Uhr
Ich kenne Koran und Bibel schon. Im Islam gab es nie eine kritische Auseinandersetzungen mit dem Koran bis heute, nur verschiedene Strömungen, die sich und jeden Koran-Kritiker tödlich bekämpfen.
Was also sind für dich "normale" Muslime?
Für mich ist speziell diese Religion extrem gefährliche machtbesessene Ideologie.
Natürlich sind auch Auswüchse christlicher Dogmen wie u.a. penetranter Kreationismus und diverse Sekten kaum besser, nur eben nicht so durch (Selbst-)Mordanschläge bekannt und auch nirgends Staatsreligion mehr, wenn auch unheilvolle Einflüsse immer noch wirken.
  • 15.08.2017, 18:50 Uhr
Knight, vor 400 - 500 Jahren war es im Christentum doch ganz genau so - denk mal die die Reformation und den 30-jährigen Krieg!
  • 15.08.2017, 18:56 Uhr
Eben - das war vor 500 Jahren und jetzt ist heute!
Der Islam hat sich kein Stück weiterentwickelt, wie man ja an den aktuellen Ereignissen klar sehen kann!
  • 15.08.2017, 18:57 Uhr
Aber der Islam ist 600 Jahre jünger als das Christentum, möglicherweise läuft jede Religion durch verschiedene Phasen. Letzten Endes ist es immer Machtmissbrauch - und ich denke, die Christen haben es der Reformation zu verdenken, dass sich neue Ideen durchsetzen konnten, denen sich inzwischen auch die kath. Kirche nicht mehr verschließen können.
Eine Islamische Reformation wäre das Beste, was passieren könnte.
  • 15.08.2017, 19:01 Uhr
Das mag ja sein, aber willst du 600 Jahre warten, bis Islam mal irgendwie menschlich wird und bis dahin dessen Ausbreitung nach Europa und weltweit tolerieren mit all den Begleiterscheinungen wie Terror ...?
Soll diese Reformation in Europa auf Kosten unserer Bevölkerung ausgetragen werden?
  • 15.08.2017, 19:03 Uhr
ob ich oder du - oder irgend jemand warten "will", spielt doch überhaupt keine Rolle. So lange du in der Menschheitsgeschichte zurückblickst, gab es nur wenige länge Phasen des Wohlstandes und des Friedens - und heute kocht und brodelt es an vielen Ecken der Welt. Wie das funktioniert kannst du am besten an den Alpha-Tieren Trump und Kim Yong Un beobachten. Islamisten sind auch solche Alpha-Tiere - und denen geht es einzig und allein um Macht über andere.
Wir können uns nur überlegen, wie wir den Terror bekämpfen - ohne dabei Unschuldige zu gefährden. Das ist schwierig - aber jedes Menschenleben ist wertvoll - ob nun das eines syrischen Flüchtlings oder das eines europäischen Handwerkers. Wie stellst du es dir denn vor, dass man den Islamismus bekämpfen soll? Etwas wie die NSU Deutschland ausländerfrei machen zu wollen - ein paar Nagelbomben in jeden Laden, der türkisch aussieht?
Den Königsweg müssen die Politiker finden - aber dazu müssten sie mal alle an einen Strang ziehen.
  • 15.08.2017, 21:28 Uhr
Weder NSU ist ne Lösung, noch scheinen Politiker offenbar gewillt oder in der Lage, die aktuellen Probleme zu lösen.
Seit 2015 und Merkels Generaleinladung ist alles nur immer schlimmer geworden. Die und ihre Spiessgesellen tragen ja nicht die Konsequenzen!
Ich versteh nicht, wie blind eben die Verantwortlichen, aber auch grosse Teile der Bevölkerung u.a. im Bezug auf das Islamproblem im Lande sind und nicht sehen
Wir erleben doch schon ethnische Gewaltexzesse untereinander und eben speziell islamischen Terror in steigendem Masse.
Es würde ja schon helfen, wenn wenigstens die bestehenden Gesetze konsequent durchgesetzt würden, nur das geschieht nicht.
  • 16.08.2017, 09:30 Uhr
Knight, dir fällt auch nichts anderes ein, als immer wieder auf die Kanzlerin zu schimpfen. In England und Frankreich gab es auch keine "Generaleinladung" und es gibt genauso viel Terror. Frag doch mal warum????? Die suchen sich nicht die kleinen, armen, unbedeutenden Länder aus, sondern die starken - und es würde nicht weniger Terroristen geben, wenn die Grenzen dicht gemacht worden wären. Oder glaubst du etwa im Ernst, in Polen oder Ungarn gibt es nur deshalb keinen Terror, weil dort rechtsextreme Regierungen an der Macht sind????? Möchtest du polnische Verhältnisse? Ich nicht, mir wird sogar Angst und Bange, wenn ich an die Folgen des Eingriffes der Regierung in die Gerichtsbarkeit denke.
  • 16.08.2017, 12:04 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hallo Heidi,

Sind Jehovas Zeugen Kreationisten?

Nein. Jehovas Zeugen glauben zwar, dass Gott alles erschaffen hat. Aber wir sind keine Vertreter des Kreationismus. Warum nicht? Weil einige kreationistische Ideen in Wirklichkeit im Widerspruch zur Bibel stehen. Dafür zwei Beispiele:

Wie lange dauerten die sechs Schöpfungstage? Manche Kreationisten behaupten, dass die sechs Schöpfungstage buchstäblich 24-Stunden-Tage waren. In der Bibel kann das Wort „Tag“ jedoch eine sehr lange Zeitspanne umfassen (1. Mose 2:4; Psalm 90:4).

Wie alt ist die Erde? Einige Kreationisten erklären, dass die Erde nur ein paar Tausend Jahre alt ist. Nach der Bibel existierte das Universum, also auch die Erde, allerdings schon, bevor der erste Schöpfungstag begann (1. Mose 1:1). Deswegen haben Jehovas Zeugen nichts gegen stichhaltige wissenschaftliche Berechnungen einzuwenden, nach denen die Erde mehrere Milliarden Jahre alt sein könnte.

J.Z. mischen sich auch nicht in die Politik ein.
J.Z. lehnen den Dienst mit der Waffe ab.
In einigen Ländern bedeutet das, hohe Geldstrafen ober mehrjährige Gefängnisstrafen. In einem Land sogar bis zu 20 Jahre.

Auch wenn wir als Jehovas Zeugen an die Schöpfungsgeschichte der Bibel glauben, sind wir deswegen nicht wissenschaftsfeindlich. Wir sind überzeugt, dass sich biblische und präzise wissenschaftliche Aussagen nicht widersprechen.

Das war mein Beitrag zu Deinem Thema.

Habe bitte Verständnis, dass ich mich hier nicht weiter dazu äußer.
  • 05.08.2017, 15:43 Uhr
Hallo Siggi, wir haben uns ja - als die ZJ und besonders Michael hier noch aktiv waren, immer mit Respekt behandelt. Ich habe die Zeugen auch NICHT gemeldet und dafür gesorgt, dass ihre Beiträge gelöscht werden. Das taten andere, denen die "Missionsarbeit" auf den Geist ging. Ich war ja, im Gegensatz zu diesen auch gar nicht gesperrt.
Trotzdem sehe ich in dem Gehorsamszwang, dem ihr unterliegt, eine große Gefahr. Da jeder Abweichler nach wie vor geschnitten und gemobbt wird und damit den Boden unter den Füßen verliert, weil er andere Kontakte nie aufbauen durfte, ist das für mich zutiefst menschenfeindlich.
  • 05.08.2017, 19:38 Uhr
Warum die - und die weiter unten nicht, Heidi?
  • 08.08.2017, 19:10 Uhr
Wen meinst du jetzt, Sara?
  • 08.08.2017, 21:15 Uhr
Hier nimmst du die ZJ in Schutz - ein bisschen - doch die Creatonisten nicht. Ich sehe da keinen großen Unterschied.
  • 08.08.2017, 21:33 Uhr
Bei mir klingeln öfter mal zwei ältere Damen von den ZJ. Die sind sehr nett - und die haben inzwischen auch gemerkt, dass einer Buddhistin nicht beizukommen ist. Wir reden ein paar nette Worte und wenn ich mal Zeit habe, lade ich sie zum Kaffee ein.
Dass ich mit ihnen ganz gut zurechtkomme, liegt wohl daran, dass ich persönlich keine schlechten Erfahrungen mit ihnen gemacht habe, im Gegensatz die Kreationisten, die haben mir einen Teil meiner Kindheit versaut.
Dass ich die Abschottung der ZJ und ihre Kompromisslosigkeit gegenüber Abweichlern verurteile, habe ich ja geschrieben.
  • 08.08.2017, 21:40 Uhr
OH - ich habe hier auch ein sehr nettes und unkompliziertes Paar ZJs auf Missionsarbeit kennengelernt. Draussen auf der Straße zwischen Garten und Auto. Das war, als mein damals noch junger Hund immer abhaute. Sie verstanden was von Hunden, halfen mir, das Teil wieder einzufangen - denn zu Fremden ging er ja - und gaben mir nette Ratschläge. War ein sehr sinnvolles Gespräch. Und sie erklärten mir dabei auch, sie wüssten, dass sie bei mir gar nicht klingeln brauchten. Das hatte sich herumgesprochen.
  • 08.08.2017, 21:49 Uhr
Sara, der Hauptgrund, dass ich nicht gegen die Zeugen angehe: Ich habe es im Artikel erwähnt, sie sind ein kleines Häufchen - während die Krationisten immer mehr und immer aggressiver werden.
  • 08.08.2017, 21:58 Uhr
Ja - da ist was dran. Aber gefährlich sind die ZJ auch - für die, die ihnen auf den Leim gehen. Psychosen sind vorprogrammiert.
  • 08.08.2017, 22:44 Uhr
Ich wollte ja eigentlich nix mehr dazu sagen.
Sara ( ein biblischer Name . Ich habe gelesen er bedeutet "Fürstin"),
8 340 847 J Z predigen in 240 Länder.
Sie führen über 10 Millionen Bibelkurse durch.
Du brauchst vor ihnen , auch vor mir , keine Angst zu haben . Dieses kleine Häufchen ist doch nicht gefährlich. Dein Garten ist nicht verdorrt, das Auto hat keine platten Reifen und Dein Hund miaut nicht.
Du darfst schmunzeln

Angst macht einen - zumindest mir - was gerade in den Nachrichten kam. NordKorea : USA

Dir und auch Heidi einen schönen Tag
  • 09.08.2017, 08:08 Uhr
Diese Nachricht macht auch mir Angst! Hoffen wir, dass zuletzt doch die Vernunft siegt, aber davon haben weder Trump noch Kim Yong Un allzuviel.
Angst vor den ZJ habe ich auch nicht - aber soll ich dir was sagen: sie tun mir leid!
  • 09.08.2017, 09:42 Uhr
Genau - Leid tun sie mir - vor allem die Kinder.
  • 09.08.2017, 11:42 Uhr
Ist ja lieb von Euch, dass die Z., und besonders ihre Kinder Euch leid tun.
Doch es gibt genug JASAGER, wo eigentlich NEIN gesagt werden müßte.
Wir können doch nicht JA sagen zu einer Sache von der wir überzeugt sind, dass sie falsch ist.
Das würdet Ihr doch auch nicht tun.

Doch das ist nicht neu.
in 1.Petrus 4:4 wird darauf hingewiesen:

" Jetzt wundern sich die anderen, dass ihr bei ihrem zügellosen Treiben nicht mehr mitmacht, und beschimpfen euch deswegen."

Die Gerüchteküche kocht und nichts genaues weiß man nicht. Man hört da msl was und hier mal was.
Es gibt bestimmt auch Eltern /Kinder denen es schwer fällt Stellung zu beziehen. ICH kann das gut verstehen .
Aber was solls. Geredet wird immer.

Darum:
"Schluss mit dem Gerede"

https://tv.jw.org/#de/mediaitems/Chi...241_1_VIDEO

Und

"Gruppenzwang? Ohne mich.

https://tv.jw.org/#de/mediaitems/Chi...143_1_VIDEO

So, jetzt verschwinde ich wieder.
Bin aber erreichbar unter PN.

Tschüssi
  • 09.08.2017, 18:06 Uhr
Blah blah bla - wer mit Bibelzitaten argumentiert, hat nichts zu sagen.
  • 09.08.2017, 18:15 Uhr
Siggi, ich wüsste nicht, wann ich es mal "zügellos getrieben" hätte!
Für mich ist das Leben kunterbunt - für euch: schwarz-weiß. Weiß für jene, die sich in eurer Mitte gut aufgehoben fühlen - aber kohlpechrabenschwarz für jene, die auf andere Gedanken kommen - und das braucht nur der Gedanke zu sein, dass man sich den Himmel nicht verdienen kann oder dass es unter den Menschen "der Welt" auch viele interessante Typen gibt, die man kennenlernen möchte. Sie werden von euch verstoßen und fallen ins Bodenlose, wie ich schon sagte. Und: fragt ihr nicht, dass eure Kinder nur deshalb so folgsam sind, weil sie total verängstigt sind?
  • 09.08.2017, 18:19 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
<<<Das geht so weit, dass sogar schon die Schulbehörde unter Druck gesetzt wird, um die Schulbücher mit der mittelalterlichen, intoleranten, rechthaberischen kreationistischen Idee vollzustopfen.>>>

In Hessen wolle genau das eine Kultusministerin tun.
Zum Glück ist man ihr in die Parade gefahren.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen...445487.html
  • 04.08.2017, 18:13 Uhr
lesenswerter Artikel! Danke! Es gibt unterschiedliche Zahlen, was die Kreationisten in USA betrifft. Ich gehe mal davon aus, dass schon die Eltern der jetzigen Schüler nur biblische Geschichte und sonst nichts gelernt haben.
Allerdings würde ich den Glauben an einen Schöpfergott nicht als kreationistisch im negativen Sinn bezeichnen. Selbst ich als Agnostikerin halte die Existenz einer göttlichen Urkraft, die die Evolution in Gang gesetzt hat und sie am Laufen hält nicht nur für möglich, sondern für wahrscheinlich.
Und immerhin sind noch die meisten Deutschen Mitglieder einer der großen Kirchen - die ganz genau so denken. Sie haben ein wissenschaftliches Weltbild UND einen Schöpfergott. Mir gefällt das.
  • 04.08.2017, 20:34 Uhr
Heidi,
"Und immerhin sind noch die meisten Deutschen Mitglieder einer der großen Kirchen-"
Da fehlt ein Wörtchen, nämlich "noch". Noch sind die meisten Menschen Kirchenmitglieder. Doch deren Zahl fällt gerade kontinuierlich ins Bodenlose.
Und dass alle Kirchenmitglieder an einen "Schöpfergott" glauben, also an eine Person, die für die Erschaffung der Welt zuständig war, das ist ebenfalls eine gewagte Behauptung. Allzuviele Kirchenmitglieder - ich vermute, mehr als die Hälfte - sind nur (noch) aus Tradition in der Kirchen, "gläubig" sind die gar nicht (mehr).
Daneben gibt es viele vernünftige Argumente, die gegen eine solche Gottesperson sprechen.
Eine "göttliche Urkraft" ist wieder etwas anderes, etwas noch weit diffuseres undefinierbareres als ein persönlicher Gott, eine solche Kraft ist schwer zu widerlegen. Diese Vorstellung bringt uns aber auch nicht weiter.
  • 04.08.2017, 23:24 Uhr
"Da fehlt ein Wörtchen, nämlich "noch". Noch sind die meisten Menschen Kirchenmitglieder. Doch deren Zahl fällt gerade kontinuierlich ins Bodenlose." Ja doch, wir wissens. Kannst du deine Zukunfts-Hellseherei nicht mal sein lassen? Deine Träume interessieren nicht.
  • 05.08.2017, 08:34 Uhr
Wohin soll uns denn irgend eine Vorstellung "weiterbringen"? Dass die Zahl der Christen ins Bodenlose absinkt, ist reines Wunschdenken von dir. In den Kirchen sind viele junge Leute, viele Familien aktiv. Darunter sind aber kaum noch "Kreationisten", die die Bibel wörtlich nehmen - es sind auch kaum noch "Kirchgänger" darunter, die jeden Sonntag in die Kirche rennen, weil sonst die Nachbarschaft redet. Aber schau dir mal die Feiern in den Gemeinden, die Kirchentage, die Aktionen an. Christ sein, bedeutet für die heutigen Christen, im Sinne des NT mitfühlend, hilfsbereit und verantwortlich zu sein. Das kann man sowohl als Christ als auch als Atheist. Du solltest aufhören, die Motivation dazu zu beurteilen und abzuwerten.
(Christian ist mir grad zuvor gekommen - aber im Gegensatz dazu habe ich immer noch Hoffnung, dass die Be- und Verurteilung endlich mal unterbleibt)
  • 05.08.2017, 08:40 Uhr
Nun, es ist redlicherweise nicht zu bestreiten, dass die Zahl der Kirchenmitglieder fällt und fällt und fällt.. Einfach mal nach Kirchenaustritte googeln. Es ist einfach ein Fakt, ob man es wahrhaben will oder nicht.

Ganz schlimm: "mitfühlend, hilfsbereit und verantwortlich im Sinne des NT".
Erstens gibt es auch im NT Gewaltszenen die man ablehnen muss.
Zweitens: Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Verantwortung sind nicht deswegen gut, weil davon in "heiligen" Büchern die Rede ist. Es sind Dinge, die humanistischen Idealen entspringen. Sie stammen nicht vor irgendwelchen "Göttern".
DAS ist es, was ich und die wachsende Mehrheit der Bevölkerung kritisiere: der Bezug auf "jenseitige Mächte". Solche gibt es nicht und drum können sie auch rein garnichts autorisieren.
Dass die Kirche Sommerfeste veranstaltet, dagegen ist doch nichts einzuwenden. Dass sie ein Buch namens "Bibel" für massgeblich ausgibt ist ihr unauslöschlicher Makel. Sie ist diesbezüglich nicht reformfähig. Darum befindet sie sich gerade im Niedergang. Die Menschen lassen sich nicht mehr so einfach anlügen.
  • 05.08.2017, 11:51 Uhr
"Nun, es ist redlicherweise nicht zu bestreiten, dass die Zahl der Kirchenmitglieder fällt und fällt und fällt.. Einfach mal nach Kirchenaustritte googeln. Es ist einfach ein Fakt, ob man es wahrhaben will oder nicht." Gilt für Deutschland. Deutschland ist nicht die Welt.

"Zweitens: Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Verantwortung sind … Dinge, die humanistischen Idealen entspringen."

Du liebe Zeit: Als diese Idesale propagiert wurden, kannte man nicht mal das Wort "Humanismus".
  • 05.08.2017, 11:56 Uhr
...und darin sollten wir uns einig sein, Heidi:
Denn auch Kreationismus ist nichts anderes als das Beharren auf den Aussagen "heiliger" Bücher.
Du versuchst ja anscheinend noch, Teile der Bibel zu retten. Aber es funktioniert nicht, willkürlich ausgesuchte Bibelstellen anzuerkennen und unpassend erscheinende "zu interpretieren" bis sie in den Kram passen. Die Bibel ist genausoviel und genausowenig als Richtschnur für unser Leben geeignet wie irgendein Schundroman.
Der Glaube an Götter ist so unsinnig wie der Glaube an die "Erschaffung" Adams aus einem Lehmklumpen.
Diesen ganze Mist sollte man nicht verteidigen.
  • 05.08.2017, 12:02 Uhr
"Retten" will ich gar nichts. Mein "Glaube" an den Weltgeist ist meine persönliche Angelegenheit, die ich mit niemanden teilen will oder muss. Ich missioniere nicht - ich antworte nur, wenn ich gefragt werde, woran ICH glaube!
Du, Volker, du machst das Gegenteil: du redest auf mich ein wie auf einen lahmen Gaul! Warum denn? Weil du nicht akzeptieren kannst, dass es eine Menge Leute gibt, die anderes gestrickt sind als du. Du hättest es - so denke ich - wohl ziemlich gern, wenn es viele gäbe, die genau so wie du denken, möglichst in ferner Zeit alle! Aber das wird nicht geschehen. Du wirst damit leben müssen, dass du die Harmonie von Gleichgesinnten, die du glaubst zum Leben haben zu müssen, nie und nirgendwo finden wirst. Wäre auch ziemlich langweilig.
  • 05.08.2017, 12:24 Uhr
Heidi,
Ich greife deinen "Weltgeist" nicht an. Wenn du den brauchst, bitte schön, solange er dir nicht vorsagt, dass er Adam vor 6000 Jahren aus einem Lehmklumpen erschaffen hat und dass alle die nicht an ihn glauben, der ewigen Verdammnis anheimfallen und deswegen straflos umgebracht werden können, solange schadet dein Glaube niemamdem.
Aber wenn du Bibel und Kirchen verteidigst, die genau diese Thesen vertreten oder vertraten, dann werde ich dir widersprechen.
Für mich finde ich es besser, an garnichts zu glauben und Gläubige davor zu warnen, sich in ihren Glauben zu verrennen.
  • 05.08.2017, 12:48 Uhr
Genau gegen den Fanatismus ist ja mein Artikel gerichtet.
Aber in den Kirchen wirst du ihn fast nicht mehr finden. Das sind die Sekten wie die ZJ und die Freikirchen, die diesen Schrott in immer aggressiverer Form verbreiten. Und dagegen sollten endlich auch einmal die Kirchen vorgehen, genau so wie ich den gemäßigten Muslimen vorwerfe, dass sie sich nicht hörbarer und vehementer gegen den Islamismus wehren.
  • 05.08.2017, 12:55 Uhr
" dass alle die nicht an ihn glauben, der ewigen Verdammnis anheimfallen und deswegen straflos umgebracht werden können"

Welcher Weltgeist hat das wem vorgesagt? Wo vertritt die Bibel diese These? Butter bei die Fische!
  • 05.08.2017, 13:13 Uhr
Heidi,
Du verkennst die Religionen, die Christenkirche genauso wie den Islam.
Ein Großteil der tiefgläubigen Katholiken und die entsprechenden Würdenträger würden ohne Zögern zu den Zuständen vergangener Zeiten zurückkehren - wenn das nur ginge. Schau dir doch die Bibel an, sie ist für Christen die Richtschnur. Für die Bibel sind Nichtchristen Menschen zweiter Klasse, genauso wie Frauen, und Schwule sind umzubringen. Wer so etwas wirklich glaubt, muss zur Überzeugung gelangen, dass "Ungläubige" bekehrt werden müssen, in ihrem eigenen Interesse, nötigenfalls mit Gewalt.
Entweder ist die Bibel "Gottes Wort", dann ist man überzeugter Christ, oder eben nicht.
All die Kirchenmitglieder die ihren Pfarrer als Zeremonienmeister gebrauchen und ansonsten mit dem Glauben nichts am Hut haben sind eigentlich keine Christen.

Käme eine Zeit, wo echter Glaube wieder verbreitet werden könnte, die Katholen würden wieder Glaubenskriege anzetteln. Sie unterscheiden sich darin nicht vom IS.
Deshalb kann man nicht erwarten, dass sich religiöse Würdenträger glaubhaft und deutlich von Fanatismus distanzieren. Im Gegenteil: eigentlich möchten sie fanatischer sein - es geht nur unter den herrschenden Umständen nicht.
  • 05.08.2017, 14:05 Uhr
"Ein Großteil der tiefgläubigen Katholiken und die entsprechenden Würdenträger würden ohne Zögern zu den Zuständen vergangener Zeiten zurückkehren - wenn das nur ginge. Schau dir doch die Bibel an, sie ist für Christen die Richtschnur. Für die Bibel sind Nichtchristen Menschen zweiter Klasse, genauso wie Frauen, und Schwule sind umzubringen."

Du phantasierst. Und natürlich fehlen dafür Belege. Haltlose Spinnereien, Fake News. Und natürlich wird meine Frage nicht beantwortet.
  • 05.08.2017, 14:08 Uhr
Ich kenne eine Menge praktizierende Katholiken, sogar Ordensleute, Nonnen und Mönche ---- aber solche, wie du sie beschreibst, kenne ich nicht einen. Du nämlich auch nicht, weil sie nur noch kleine Restbestände und am Aussterben sind. Die gibt es nur noch in deiner Vorstellungswelt - und dort solltest du mal Rein-schiff machen!
  • 05.08.2017, 19:30 Uhr
Heidi,
Genau das ist es, was ich sagen will: du täuschst dich.
Schau dir die Gesellschaften doch an, bei denen Religion eine wesentliche Rolle spielt. Am deutlichsten ist es dort, wo eine einzige Religion den Ton angibt. Und schau dir die Geschichte an.
Überall dort sind die Fundamentalisten am Ruder. Sogar in den USA sind diese idiotischen Kreationisten stark. Gelebte, echte Religion bedeutet, die "heiligen" Bücher ernst zu nehmen und das bedeutet Intoleranz und Aggresivität gegenüber Andersgläubigen.
Die Religion, die du aus deiner Umgebung kennst, ist eine weichgespülte Religion, eine durch Staat und Gesellschaft in ihre Schranken gewiesene Religion, die nur noch vorsichtig missionieren kann, weil sie sonst ausgelacht wird. Mag sein, dass sie deswegen für manche erträglich wird, dass sie belächelt, geduldet und als Randerscheinung akzeptiert wird. Aber ihre Neigung zum Fundamentalismus KANN sie nicht ablegen, dazu müsste sie sich selbst verleugnen, dazu müsste sie zugeben, dass ihre Bibel eben nicht das " Wort Gottes" ist und dass dieses Buch massenhaft Fehler und Lügen enthält.

Die freundlichen Pfarrer und Ordensleute, die du kennst, leben ihren Glauben, finanzieren ihren Lebensunterhalt aus der Kirchensteuer und haben es längst aufgegeben, ein Reich Gottes auf Erden zu gründen. Das haben die IS-Leute noch nicht. Das ist der wesentliche Unterschied.
Schau doch mal in den Vatikan, wo die obersten Katholen sitzen, die Führungsriege sozusagen. Und hör dir deren abgehobene Meinungen an. Die sind so weltfremd, dass ihre eigenen Untergebenen, die Priester in den Pfarreien, ihnen nur noch widerwillig gehorchen. Auch ein sicheres Zeichen für den Niedergang des Christentums.
Und nur ein Christentum, das in Auflösung begriffen ist, ist erträglich.
  • 06.08.2017, 10:53 Uhr
Christian,
Welche Frage willst du denn beantwortet haben?
  • 06.08.2017, 10:56 Uhr
Gestern 13.13 Uhr. Einfach mal lesen.
  • 06.08.2017, 12:02 Uhr
Ich täusche mich in diesem Fall wohl kaum, ich beobachte, analysiere, differenziere - ich trage keine rosarote Brille - aber auch keine schmiergrau eingefärbte wie du, Volker.
  • 06.08.2017, 12:14 Uhr
Christian,
Mach mir keine unnötige Arbeit. Frag einfach.
  • 06.08.2017, 17:11 Uhr
Heidi,
Ich beobachte, analysiere und differenziere auch.
Lies deinen Beitrag nochmal: er enthält kein Argument - im Gegensatz zu meinem, den du doch widerlegen wolltest.
Ich kann nur herauslesen: "Heidi hat recht". Warum hast du recht, Heidi?
  • 06.08.2017, 17:14 Uhr
Und warum hast du Recht, Volker?
Es nervt nur. Meine Argumente habe ich in x anderen Threads ausführlich dargebracht, ich will mich nicht ständig wiederholen.
Meinungen können keinen Wahrheitsgehalt beanspruchen, auch deine nicht. Lassen wir es - irgendwann gibt es bestimmt ein nächstes Mal.
  • 06.08.2017, 17:35 Uhr
"Mach mir keine unnötige Arbeit. Frag einfach. "
Wenn du zu faul bist, ein paar Artikel nach oben zu scrollen, weil du offensichtlich das Posting gar nicht gelesen hat, dann musst du damit leben, dass du die Fragen eben nicht beantworten kannst. Ich denke nicht daran, dir dauernd alles wiederholen zu müssen.
Deine selbstgewisse Schludrigkeit nervt.
  • 06.08.2017, 17:35 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Kreationismus ist eine Beleidigung für unseren Verstand. Das ist die eigentliche Gefahr: Menschen sollen ihren Verstand nicht gebrauchen sondern ihren Führern glauben und gehorchen.
Dass in Amiland solche Zustände herrschen, begreife ich nicht. Tatsache ist aber, dass diese Ami-Sekten auch bei uns Fuss fassen.
Offenbar gitb es auch hierzulande genug Menschen, die es geniessen, nicht selber denken zu müssen, die sich freiwillig und gerne (an der Nase herum-) führen lassen. Solang es solche Menschen gibt, werden auch irgendwelche Führer auftreten und (dumme) Schäfchen um sich versammeln. Herr, schmeiss Hirn vom Himmel!!
  • 04.08.2017, 13:08 Uhr
Volker, erst einmal Danke für deinen Kommentar! Ich habe z. Zt. das Problem, dass mein PC spinnt und ich kaum noch an meinen eigenen Beitrag im Ganzen herankomme. Ich befürchtete schon, ich müsse das Feld für unsere Hardcore-Kreationisten räumen und meinen Beitrag ihnen zum Missbrauch nicht nur für ihre Werbung fürs Mittelalter sondern auch noch für ihre Ignoranz, ihren Zynismus und ihre Unterstellungen überlassen. Spätestens morgen habe ich einen anderen PC zur Verfügung, dass ich hoffentlich wieder so reagieren kann, wie ich möchte, nämlich jene Beiträge, die nichts als Unterstellungen und Verdrehungen der Tatsachen enthalten, einfach löschen. Ich bin doch hier nicht der Werbeträger für mittelalterliches Gedankengut!
  • 04.08.2017, 14:39 Uhr
Wie ist dieser Teilkommentar zu verstehen?>>> Spätestens morgen habe ich einen anderen PC zur Verfügung, dass ich hoffentlich wieder so reagieren kann, wie ich möchte, nämlich jene Beiträge, die nichts als Unterstellungen und Verdrehungen der Tatsachen enthalten, einfach löschen.<<<
Bedeutet dies, daß jeder jeden fremden nicht angenehmen Kommentar löschen kann? Dies wäre ja UNERHÖRT und GE-
MEIN. Können die hier Aktiven nicht vertragen, wenn man ei-
nen Kommentar schreibt, der nicht gefällt! Dies ist mit einem Kommentar von mir geschehen.
Auch mein PC ist außer Gefecht und ich schreibe auf einem
fremden. Außerdem bin ich bis Mitte der nächsten Woche nicht in meiner Wohnung. So müßt Ihr auf mich verzischten
und könnt Euch wahrscheinlich an jemand Anderem nicht ereifern, nicht Euren Unmut loslassen. Ich hoffe, Ihr über- steht dies.
  • 05.08.2017, 19:58 Uhr
Ich verzichte gern - und falls du wieder einmal einen Artikel von mir für Reklamezwecke für deine absonderlichen Ideen missbrauchst, werde ich das auch löschen. Das darf ich nämlich - als Autor des Beitrages. Das darfst auch du - in deinen Artikeln, aber auf deine Beiträge gibt es ja kaum positive Resonanz, also bleibt bei dir zum Schluss nur dein eigner Missionseinsatz übrig.
  • 05.08.2017, 20:24 Uhr
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Der Kreationismus wird bei uns wohl kaum eine Chance haben. Er wird von den Theologen der beiden großen Kirchen mehrheitlich abgelehnt, mir ist auch kein kirchlicher Würdenträger bekannt, der hinter dieser These steht.

Der Kreationismus ist die beste Möglichkeit, die Bibel und die Religion der Lächerlichkeit preiszugeben.

Wer den Schöpfungsbericht der Bibel wörtlich nimmt, hat die Bibel immer noch nicht verstanden. Die Schöpfungsgeschichte ist nichts anderes als der Versuch der Menschen vor 3000 Jahren, sich das Entstehen der Welt und des Lebens auf der Erde vorzustellen. Und darüber sollten wir schon längst hinweg sein.

Aber das Gebot, das Recht der Witwen und Waisen und der Fremden zu schützen, hat die Jahrtausende überdauert, seit es in der Bibel erstmals formuliert worden ist. Und es wird heute allzugerne vergessen.
  • 02.08.2017, 15:50 Uhr
Ich finde, man kann die Bibel ernst nehmen ( z. B. den letzten von dir geschriebenen Absatz.) - oder man kann sie wörtlich nehmen - aber beides geht nicht. Wer sie wörtlich nimmt, kann sie gar nicht ernst nehmen, denn dazu müsste er unter den Bedingungen von vor 2000 bis 3000 Jahren gelebt haben.
  • 02.08.2017, 20:33 Uhr
Genau das hatte mal Pinchas Lapide gesagt, ein jüdischer Religionsgelehrter und exzellenter Kenner des Neuen Testaments. Leider ist er vor über 20 Jahren getorben.

Seine Frau Ruth setzt seine Arbeit fort.

Sein wörtlicher Ausspruch: Sie können die Bibel wörtlich nehmen, oder sie können sie ernst nehmen."
  • 02.08.2017, 20:35 Uhr
Ui, da hatte ich ja mal den gleichen Gedanken wie einer der großen Denker, dessen Namen ich aber bis dato leider noch nie gehört hatte.
  • 02.08.2017, 20:40 Uhr
Ich bin Saarländer, und in meinem Heimatsender, dem Saarländischen Rundfunk, läuft jeden Sonntagmorgen eine Sendung "Fragen an den Autor".

Darin werden Autoren von Sachbüchern vorgestellt und eines ihrer Bücher, meist das letzte, besprochen. Zuhörer können dann anrufen und Fragen stellen.

In den neunziger Jahren war Pinchas Lapide oft Gast in dieser Sendung, und es war immer wieder interessant gewesen. Er wusste auch vieles über das Neue Testament, kannte sich wohl besser darin aus, als mancher Pfarrer.

Durch ihn habe ich erfahren, dass Jesus eigentlich ein Pharisäer war. Im NT wiedergegebene Streitgespräche zwischen Jesus und Pharisäern war nach Lapide die damals übliche Diskussionskultur unter Pharisäern.
  • 02.08.2017, 20:49 Uhr
Pinchas Lapide kannte das Neue Testament besser als die allermeisten Geistlichen. Und er erlaubte sich einen Luxus. Von den vier Evangelisten war Lukas der einzige, dessen Muttersprache Griechisch war. Alle anderen sprachen, wie Jesus auch, Aramäisch. Sie schrieben die Evangelien aber in griechischer Sprache, in der sie sich oftmals nur unbeholfen ausdrücken konnten. Es war für sie eine Fremdsprache.

Lapide übersetzte die Texte aus dem Altgriechischen ins Aramäische. Und dann entdeckte er, dass einige Aussagen von Jesus ganz anders gemeint waren, als wir es im Religionsunterricht gesagt bekommen haben.

Hinter dem Todesurteil gegen Jesus standen auch nicht die Pharisäer, sondern die Saduzäer, die über den Tempel herrschten. Das waren 40 Leute mit ihren Familien.

In den Evangelien kommt Pilatus, der römische Statthalter, zu gut weg. Er soll ja dem Volk angeboten haben, einen von zwei Verurteilten freizulassen, Jesus oder Barabas. Das Volk sprach sich für Barabas aus.

Das dürfte wohl ein Märchen gewesen sein. Es hat wohl nie eine Entscheidungsmöglichkeit gegeben. Pilatus war als besonders grausam gegen die Juden. Kreuzigungen anzuordnen war gewissermaßen sein Hobby.

Neben Jesus war also auch ein Barabas inhaftiert und als Todeskandidat vorgesehen. Das scheint aber nicht zu stimmen. Schauen wir uns den Namen Barabas mal genauer an.

Wenn wir das s am Ende weglassen, bleibt Bar-Aba übrig, übersetzt "Sohn des Vaters". Das war übrigens ein Beiname für Jesus.

Pilatus' Auswahl war reinster Zynismus. Die Geschichte lief wohl so ab:

Pilatus saß Jesus gegenüber und dachte laut: Na, wen wollen wir den heute kreuzigen, Jesus oder Bar-Aba, den Sohn des Vaters?

Eine Auswahl des Volkes hat also nicht bestanden.

Die Arbeit von Pinchas und Ruth Lapide hat schon dazu geführt, dass einige Sätze in den Ausgaben des Neuen Testaments geändert worden sind.
  • 03.08.2017, 09:08 Uhr
Danke, wieder was gelernt!
  • 03.08.2017, 09:19 Uhr
". Von den vier Evangelisten war Lukas der einzige, dessen Muttersprache Griechisch war. Alle anderen sprachen, wie Jesus auch, Aramäisch. Sie schrieben die Evangelien aber in griechischer Sprache, in der sie sich oftmals nur unbeholfen ausdrücken konnten. Es war für sie eine Fremdsprache." Da lag der Mann falsch. Die sogenannten Evangelisten waren nicht die Autoren. Als die Bibel niedergeschrieben wurde, waren die Personen, nach denen die Evangelien benannt wurden, schon lange tot. Die wahren Autoren der überlieferten Fassung sind unbekannt - und damit ist auch deren Muttersprache unbekannt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es zu dieser Zeit "das Altgriechische" schon nicht mehr gab. Die damalige Verkehrssprache war die Koinè, ein aus dem Altgriechischen entwickelter Dialekt mit vielen regionalen Variationen. Das war also für die Verfasser keine Fremdsprache, sondern die Verkehrssprache. Was vielleicht den Homer-Leser unbeholfen erscheint, ist halt die regionale Eigenheit der Koinè.
  • 05.08.2017, 08:47 Uhr
Ich denke, Pinchas Lapide war die Sprachform des Griechischen um die Zeitenwende durchaus bekannt. Und er muss wohl qualitative Unterschiede in dem Griechisch des Lukas und dem der anderen Evangelisten festgestellt haben.

Verkehrssprache heißt jetzt nicht, dass es auch die Umgangssprache der damaligen Menschen war.

Und in einer Fremdsprache tut man sich mit dem Verfassen längerere Texte immer etwas schwer, vor allem, wenn es um Texte mit religiösem oder philosophischem Hintergrund geht.

Ich kann mir schwer vorstellen, dass man in den ersten Jahrhunderten nach Christus viel Zeit hatte an den Schriften herumzuändern. Hier dürfte vor allem das Überleben im Vordergrund gestanden haben.
  • 05.08.2017, 12:42 Uhr
Verstehe ich nicht: Wenn man die Verfasser nicht kennt, woher kennt man dann ihre Muttersprache?
  • 05.08.2017, 13:17 Uhr
Wohl an bestimmten Formulierungen. So tief bin ich in ihre Sprache jetzt auch nicht eingedrungen. Ich spreche auch keine dieser alten Sprache, obwohl sie nach Ansicht meines Französischlehrers einfacher zu lernen seien als eine lebende Sprache, wie Französisch. Was man einmal in Latein gelernt hat, gilt für immer. Französisch und Englisch entwickeln sich aber ständig weiter.
  • 05.08.2017, 13:21 Uhr
Christian, Willi, erst durch diesen Kommentar habe ich von Pinchas Lapide erfahren und mich zwischenzeitlich schlau gemacht. Habe erfahren, dass er sich große Verdienste in der Versöhnung zwischen Juden und Deutschen erworben hat, obwohl er selbst zu den von den Nazis Verfolgten gehörte. Ihr habt ihn beide nicht persönlich gekannt; deshalb meine Bitte: fangt keine kleinliche Streiterei wegen Nichtigkeiten an!
  • 05.08.2017, 13:24 Uhr
<<Wer den Schöpfungsbericht der Bibel wörtlich nimmt, hat die Bibel immer noch nicht verstanden. Die Schöpfungsgeschichte ist nichts anderes als der Versuch der Menschen vor 3000 Jahren, sich das Entstehen der Welt und des Lebens auf der Erde vorzustellen. Und darüber sollten wir schon längst hinweg sein.>>

Assoziation für Interessierte:
wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...agstauglich
  • 23.08.2017, 12:02 Uhr
"... sich das Entstehen der Welt und des Lebens auf der Erde vorzustellen."

Nein, diese Frage stellte sich vor 3000 Jahren nicht.

Es ging um das innere Wesen der Welt (= Geschöpf, einschließlich der Sonne und der Sterne, die weithin als Götter angesehen wurden)
und die Entstehung des Bösen (Apfel - Schlange; am Anfang Brudermord. War auch in Rom so: Romulus erschlug seinen Bruder Remus).
  • 23.08.2017, 12:46 Uhr
Der Apfel spielt im AT keine Rolle. In der Bibel ist die Rede von einer Frucht. Zum Apfel wurde die Frucht durch die Lateinische Sprache. Die alten Römer hatten für Apfel das selbe Wort wie für das Böse: Malus.
  • 23.08.2017, 14:18 Uhr
Nö, nicht ganz: Der Apfel heißt malum. Malum heißt auch das Übel, das Gebrechen, die Krankheit.
Und in der Vulgata ist von malum = Apfel nicht die Rede, sondern von fructus.
"et tulit de fructu illius et comedit".
  • 23.08.2017, 17:21 Uhr
Das verstehe ich jetzt aber nicht - ich kann kein Latein, aber man sagt, die Sprache sei sehr logisch. Wenn Apfel "malum" heißt, und das gleiche Wort auch "Übel", dann ließen sich auch die späteren Wortschöpfungen Malaria und Malheur erklären. So könnte man erklären warum aus der "Frucht" im Paradies ein Apfel geworden ist ---- aber warum ein Apfel ein Übel sein soll --- nein, das müsst ihr mir näher erklären - so ihr könnt.
  • 23.08.2017, 18:47 Uhr
Nein, da musst du schon die Genesis Kap 3 lesen.
  • 23.08.2017, 18:52 Uhr
Ich bitte um Entschuldigung. Meine Lateinkenntnisse beschränken sich lediglich auf den Satz "Caesar costa nauta romana".
  • 23.08.2017, 20:26 Uhr
Keine Ursache. Gab mir Gelegenheit, mit meinen nichtvorhandenen im Orkus des Vergessens versunkenen Lateinkenntnissen zu strunzen.

Einfach mal rumgeblättert in einschlägigen Lexika.
  • 23.08.2017, 20:30 Uhr
Ich weiß nicht, ob sich Gen. Kap 3 auf meine Frage bezieht. Jedenfalls steht in der Bibel nichts von einem Apfel.
  • 23.08.2017, 21:24 Uhr
wize.life-Nutzer Es ist durchaus möglich, dass ein Wort in einer Sprache zwei unterschiedliche Bedeutungen hat, die nichts miteinander zu tun haben.

Im Französischen gibt es das Verb "voler". Das heißt sowohl fliegen als auch stehlen. Man erklärt dies mit dem griechisch-römischen Gott Hermes / Merkur. Merkur war der Bote der Götter, und wird als solcher oft mit Flügeln an seinem Helm dargestellt. Er war aber auch der Schutzgott der Diebe.

Die Bibel schreibt etwas von einer Frucht. Die Menschen, vor allem in Europa, wollten es aber genauer wissen und haben sich einen Apfel als Frucht vorgestellt. Darauf wird sie die Doppelbedeutung des Wortes malum im Lateinischen gebracht haben.
  • 24.08.2017, 08:33 Uhr
Danke!
  • 24.08.2017, 09:59 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Der Kreationismus in seiner fanatischen Form ist wahrlich gefährlich. Und solche Irregeleiteten verstehen es nicht, dass man auch religiös sein kann, wenn man die Evolutionstheorie anerkennt. Die Schwäche der Kreationisten ist deren Fanatismus, und den Fanatismus braucht die Welt wahrlich nicht.
  • 31.07.2017, 12:39 Uhr
Kardinal Franz König:
<<Meiner Meinung nach muß der Religionsprofessor darauf hinweisen, daß mit der Evolution, mit dem Evolutionsprozeß für uns ein großartiger Einblick in die Welt, in die Schöpfungswelt gegeben worden ist und daß wir dafür sehr dankbar sein müssen, daß kein Widerspruch besteht zwischen dem, was die Bibel über die Schöpfung sagt, und all dem, was die Wissenschaft über das Leben und die Welt herausgefunden hat. Ich finde, dadurch wird der Begriff der Schöpfung großartiger und herrlicher.>>
wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...agstauglich
  • 31.07.2017, 13:25 Uhr
Schön!
  • 31.07.2017, 14:12 Uhr
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren