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Wer sind wir?

07.08.2017, 23:51 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Stellt Euch vor, Ihr wärt sehr, sehr mächtig, hättet Schöpferkraft und Euch wäre langweilig!

Ihr rührt ein paar Komponenten zusammen und erschafft Euch eine kleine Spielzeugwelt. Da hinein setzt Ihr Lebewesen, die ihr selbst Euch ausgedacht habt. Zuerst ganz einfache, dann immer kompliziertere, bis diese eine gewisse Intelligenz besitzen!

Dann beobachtet Ihr diese Geschöpfe, die Euch gehören. Ihr könntet sie mit einem Wischer alle wieder töten, aber dazu habt Ihr sie ja nicht erschaffen!

Obwohl Ihr Euch diesen Wesen nicht zeigt, verlangt Ihr doch Gehorsam und Huldigung! Zwar sehen die Wesen Euch nicht, aber ihr seid trotzdem eifersüchtig, wenn die an etwas anderem Gefallen finden, als an Euch! Ihr zürnt und tobt, und Ihr bestimmt, dass alle diese Wesen, die nicht an Euch glauben, ewig leiden sollen, während diejenigen, die trotz allen Grundes an Euch zu zweifeln wider besseres Wissen glauben, großartig belohnt werden!

Ihr wärt in der Tat ein riesiger Vollidiot, wenn Ihr so einen Unsinn verzapfen würdet und lebendige Wesen auf diese Weise verarschen und quälen würdet! Ihr hättet nicht das moralische Recht, solche Spielchen zu treiben!

Aber genau so etwas wollen uns die Dummreligionen weismachen, die immer noch viele naive Menschlein beherrschen!

Wer an so einen infantil-verrückten Schöpfergott glaubt, und dabei sein eigenes Leben verschwendet hat selbst schuld!

26 Kommentare

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Unter der Überschrift "Wer sind wir?" habe ich etwas anderes, als deine üblichen Schmähschriften gegen dein eigenes naives Gottesbild erwartet. Sorry, kommt nicht wieder vor
  • 11.08.2017, 11:49 Uhr
  • 0
In den neuzeitlichen Naturwissenschaften setzte sich der methodische Grundsatz durch, Erkenntnisse unter prinzipiellem Verzicht auf transzendent begründete Dogmen oder Hypothesen zu gewinnen.
Soweit wie ich Alfred in seinen Beiträgen verstanden habe, befürwortet er nicht nur diese Arbeitsweise, sondern bestreitet grundsätzlich die Existenz eines Gottes.
Gert, ich verstehe nicht, wie Du ihm ein "eigenes naives Gottesbild" unterjubeln kannst. Das widerspricht der Logik.
  • 13.08.2017, 10:05 Uhr
  • 1
Dann solltest du vielleicht nochmal seinen Text lesen. Manchmal ist es tatsächlich nützlich, sich auf das zu konzentrieren, was jemand schreibt.
Ich, als gläubiger Christ, kann mit der naiven Schilderung eines Märchengottes in Alfreds Text jedenfalls nichts anfangen. Ich lass mir den auch nicht unterschieben, der entspringt ganz allein Alfreds naiver Vorstellung und Uninformiertheit.
Von der Logik solltest du übrigens doch besser die Finger lassen, die liegt dir nicht
  • 13.08.2017, 11:58 Uhr
  • 0
Stimmt.
"Manchmal ist es tatsächlich nützlich, sich auf das zu konzentrieren, was jemand schreibt."
Ein Atheist (Alfred ist doch einer, oder?) schreibt in seinen Schmähschriften gegen sein eigenes naives Gottesbild, sagst Du. Habe ich was falsch verstanden?
---
Ein Atheist hat also eigene naive Vorstellungen von Gott und schmäht ihn.
Für einen Atheisten existiert kein Gott. Irre ich? Und wenn nicht - kann man etwas schmähen, was nicht existiert?
Ich habe kein eigenes 'Bild', aber schmähe es.
Geht denn das?
Hilf mir bitte, damit sich mir Deine Logik erschließt.
Ich kann nur ein 'Bild' anderer schmähen, denn selber habe ich keins. Das ist meine Logik.
Aber belassen wirs dabei. Du hast Deine Auffassung, ich die meine.
Und Deinen Anwurf, ich solle von der Logik besser die Finger lassen, nehme ich gelassen zur Kenntnis, ohne einen 'Widerangriff', weil ich mir in diesem Falle keines verqueren Denkens bewusst bin, es sie denn, Du zeigst mir's auf.
Übrigens hatten wir schon mal einen ähnlichen Disput, den Du aber ohne Klärung beendet, wo Du 'die Finger davongelassen' hast.
---
Dass Du dir Alfreds Text nicht unterschieben lassen willst, ist Dein gutes Recht. Sein Text ist aber nicht 'sein eigenes naives Gottesbild', sondern sein fiktiv angenommenes Denken, nicht sein reales - ein mögliches Denken anderer. "Stellt Euch vor, Ihr wärt sehr, sehr mächtig, hättet Schöpferkraft ... " etc.
Gegen seine Gedanken im fiktiven Entwurf kannst Du angehen, nicht aber gegen 'sein eigenes naives Gottesbild', das nicht existiert.
  • 13.08.2017, 18:22 Uhr
  • 0
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Wie sich Klein-Fritzchen Gott und Religion vorstellt.

Kannst du auch was anderes, als andere Leute, die nicht so denken wie du, öffentlich als Dummköpfe zu bezeichnen?
  • 10.08.2017, 08:15 Uhr
  • 1
Manch einer braucht halt seine regelmäßigen Schmähschriften fürs innere Gleichgewicht...
  • 11.08.2017, 11:47 Uhr
  • 0
Also ich gehe bei solchen Anwandlungen für das innere Gleichgewicht auf die Toilette und schließe hinter mir ab.
  • 11.08.2017, 13:14 Uhr
  • 1
  • 11.08.2017, 13:53 Uhr
  • 0
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Deine Vergleiche, Alfred, werden auch immer "komischer"
  • 08.08.2017, 08:53 Uhr
  • 0
Einem Gott wird zugestanden, komische Dinge zu tun, ich darf die nicht mal formulieren, oder was?
  • 08.08.2017, 17:35 Uhr
  • 0
Das muß du auch noch gerade sagen Christian Bickel.
  • 10.08.2017, 20:18 Uhr
  • 0
So komisch ist das nicht was Alfred wize.life-Nutzer schreibt. Menschen die nichts von Religionen halten ,besonders nicht an einen Schöpfergott glauben, haben sich halt weiterentwickelt. Zwar nicht vollständig aber immerhin.
Das heißt natürlich nicht , daß man z.B die christliche Lehre
verbieten sollte. Damit würde man den Christen nur einen
gefallen tun. Sie stellen sich dann womöglich noch als
Märtyrer da. Nein für die Viel zu Vielen, Schlechtweggekommenden, Ausselektierten, Benachteiligten bietet die Religion Trost. Mehr soll es auch nicht sein. Aber so ist es nicht.
  • 10.08.2017, 20:52 Uhr
  • 0
Es gibt da einen kleinen, feinen Unterschied. Religion hat es immer gegeben und wird es immer geben - darüber brauchen wir auch nicht zu streiten. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis, das allerdings nicht alle haben. Wer sehr sachlich und nüchtern ist, kann das vielleicht nicht verstehen.
Es gehört Empathie und auch ein wenig Romantik dazu, dass man mit einer Religion im Hintergrund ein sehr erfülltes, heilsames, glückliches Leben führen kann. Das sind die guten Seiten - und so sollte es eigentlich sein. Die einen gehen in die Oper, die anderen in die Kirche oder den Tempel oder in die Oper und die Kirche, die anderen gehen in die Kirche und in die Natur - und manche davon auch in die Oper - und wieder andere gehen nur in ein technisches Museum und erfreuen sich an der Parallaxe! Mit klug oder dumm, benachteiligt oder bevorzugt hat das alles gar nichts zu tun.
Und nun zu dem kleinen, deinen Unterschied! Ich habe in einem eignen Artikel mit dem Kreationismus abgerechnet, weil der destruktiv ist und nur Macht ausüben möchte - ich "beschneide" quasi die Auswüchse einer per se guten Sache. Alfred jedoch reißt die gesamte Pflanze aus - oder versucht es zumindest.
Und was Christian betrifft: der hat ziemlich gute religionswissenschaftliche Kenntnisse.
  • 10.08.2017, 22:28 Uhr
  • 0
Du kannst das halten wie die Dachdecker
Für die meisten Gläubigen, zumindest in einem aufgeklärten, demokratischen Land wie D ist der Glaube Ansporn, Gutes zu tun - ob das die Tafeln sind, Hilfe für Obdachlose und psychisch Kranke oder auch nur die Gemeinde, wo man Krankenbesuche organisiert. Man folgt Jesus nach, indem man die Menschenliebe praktiziert und zumindest versucht, auch mit denen, die man nicht so gut leiden kann, respektvoll umzugehen. Oder man folgt Buddha nach, indem man das Heilsame tut und das Unheilsame meidet.
Das bedeutet für mich Glauben - und dafür hat eine offene Gesellschaft allemal einen Platz.
Dass der Kreationismus aus den USA zu uns rüberschwappt, hat damit zu tun, dass er aus der farbigen Bevölkerung kommt, die jahrhundertelang benachteiligt waren und außer der Bibel kaum ein Buch in die Hände bekamen. Und vor dem Kreationismus muss man sich hüten - und das sollten bei uns auch die Kirchen tun, genauso wie sich gemäßigte Muslime auch gegen den Islamismus richten. Bei denen ist es ja heute so, dass sie in den muslimischen Ländern von ihren eigenen fanatisierten Glaubensbrüdern umgebracht werden. Und die Kreationisten werden auch bei uns immer aggressiver, würden am liebsten alle fortschrittliche Literatur verbieten.
  • 11.08.2017, 10:23 Uhr
  • 0
Klar, die Rohyngia , die von den Buddhisten vertrieben und gedemütigt werden, können ein Lied davon singen. JEDE Religion kann zum Machtmissbrauch benutzt werden - und wird es leider auch. Deshalb ist es ein Anliegen von mir, dass man die fortschrittlichen Kirchen bei uns unterstützt, so gut es geht - denn sie leben mehr und mehr die Lehre der Friedfertigkeit und des Ausgleichs - und die Bewegungen "Wir sind Kirche" sowohl der ev. als auch kath. Christen hat in den letzten Jahren mehr bewegt als die weltlichen Verbände, die sich u. a. auch ein wenig der Wohltätigkeit widmen.
Ich bin durchaus ein "Fan" der liberalen Kirche, obwohl ich kein Christ bin.
  • 11.08.2017, 14:57 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Wie sollte ich vor einem Glauben Respekt haben, der dem Schöpfer der Welt andichtet, er würde sich darum scheren, was die Nacktaffen auf dem kleinen Planeten Erde von ihm denken?

Meine Sichtweise auf die Religionen ist natürlich vereinfacht, aber genau das ist doch das Problem mit diesen Göttern. Die lassen sich mit solchen einfachen Argumenten als völliger Unsinn identifizieren!
  • 11.08.2017, 23:10 Uhr
  • 1
Das verstehe ich nun gar nicht. Ich habe nun mal keinen Sinn für Herumgeblödel. Kein Mensch verlangt von dir, dass du Respekt vor Göttern hast. Aber du solltest Respekt vor den Menschen haben, die gläubig sind. Kritisiere die, die hier fanatisch ihren Glauben anderen aufzwingen wollen, da ist hier gerade wieder einer am Werk. Diese Menschen sind wirklich ernst zu nehmen, da sie unser Demokratie mit ihren mittelalterlichen Ansichten bedrohen - aber lasse die in Ruhe, die ihren Frieden finden, wenn sie Jesus oder die Jungfrau Marie verehren.
  • 11.08.2017, 23:28 Uhr
  • 1
Der Meinung bin ich auch mit wize.life-Nutzer.
Die Christen, die hier leben sind nicht gefährlich. Gefährlich sind die Kreationisten und einige islamische Organisationen z.B. Salafisten. Aber der Staat gefährdet nach meiner Meinung sich selber, da der Staat christliche Werte trotzt Aufklärung übernommen hat und auch praktiziert.
Dazu Max Stirner:
>>>>....die Bürgerlichkeit, ihr heimischer Boden, von dem religiösen Himmel noch zu wenig entfernt und frei, um nicht die Gesetze desselben kritiklos und ohne Weiteres nur auf ihr Gebiet herüber zu verpflanzen, statt eigene und selbständige Lehren zu erzeugen.<<<<
Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum.

Siehe z.B das Flüchtlingsproblem oder der Begriff Euthanasie darf nur in der Tierpraxis erwähnt werden. Ist das Tier etwa wertloser als der Mensch. Der Mensch ist doch auch nur ein Tier unter Tieren. So gar noch schlechter. Aber die liberalen Aufklärer von damals haben den Gottesbegriff durch den Menschheitsbegriff ersetzt. Ein neues Objekt was man nun als Ersatz anbeten und sich unterwerfen soll. Wie die christliche Lehre es von jedem Menschen erwartet.
  • 13.08.2017, 17:06 Uhr
  • 0
Mir und vielen Mensch mit Sinn für Spiritualität (ich möchte nicht "Gläubige" schreiben, denn ich selbst bin ja, obwohl ich Zen praktiziere, Agnostikerin) , geht es überhaupt nicht um Unterwerfung und Anbetung sondern um Friedfertigkeit, Verantwortung und Mitgefühl.
  • 13.08.2017, 18:35 Uhr
  • 0
Die Frage ist, wie sich die Jesus - und - Jungfrau - Maria - Verehrer denjenigen gegenüber verhalten, die diese Gedankenwelt überwinden und ausscheren. Das gilt auch für andere Glaubensgemeinschaften.
Der Mensch ist noch zu wenig Mensch.
Nicht nur Du wünscht, dass Gläubige nur das Positive ihrer Religion praktizieren. Dies setzt darüber hinaus voraus, dass die Annahme der Existenz eines Gottes etwas Positives sei.
Ich stelle mir vor, alle Menschen würden nach den 'Humanistischen Geboten' leben, ohne differenzierte, ja mit gegensatzträchtigen und mit Gewaltpotenzial behafteten Ideologien.
Ich schätze Gläubige, denen der Glaube Ansporn ist, auf sozialem Feld Gutes zu tun, ebenso und wiederhole mich jetzt in zweiter Hinsicht. Glaube ruht auf einem breiteren Fundament, einer Ideologie. Deren Vertreter wehren sich, ja bekämpfen die notwendige Säkularisation und wirken mit ihrem Beharren auf absurden Vorstellungen, Geboten etc. trennend und auch leidvoll bis in die Familien. Man agiert zwar in bürgerlichen Demokratien nicht mehr mit Feuer und Schwert, aber diametrale Überzeugen führen in geistige Nöte, führen zu Zerwürfnissen, zerreißen Familien.
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An Alfreds Wortwahl kann man sich reiben, sich 'gefühlvollere' Kritik wünschen, das ändert aber nichts an berechtigter Religionskritik.
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Wie Dir ja bekannt ist, findet man in der Literatur massenhaft grundsätzlicheres in der "Religionskritik". Ich denke an Nietzsche: "Christentum habe beginnend mit Paulus eine lebensfeindliche Sklavenmoral gepredigt, ... ",
oder an
Christopher Hitchens (Der Herr ist kein Hirte – Wie Religion die Welt vergiftet, 2007) und Michel Onfray (Wir brauchen keinen Gott, 2006/2007) kritisieren jede Form von Religion als irrationalen Aberglauben und setzen sich für eine von Vernunft und Verstand dominierte Welt ein, denke also an die Bandbreite der Kritik, die sich über zwei Jahrtausende erstreckt.
  • 13.08.2017, 19:05 Uhr
  • 2
Tja, aber den Idealmenschen gibt es nicht - und die Frage: wie denn Jesus- bzw. Marienverehrer auf Abtrünnige reagieren, erinnert mich an Zeitungsüberschriften: "Deutschland ist Weltmeister, die Deutschen sind in Kauflaune" usw.
Ich fühle mich dadurch nie repräsentativ vertreten.
Jeder reagiert anders - manche gelassen, manche beleidigt, wie eben auf jeden Konflikt. Das beginnt doch schon in den Familien. Aber das sind doch alle möglichen Konflikte: Politik, Moralvorstellungen, selbst Anhängerschaft für verschiedene Fußballclubs.
Wenn man den Kindern aber vorn vornherein zeigt, dass sie angenommen sind, so wie sie sind, dass sie geliebt werden, dann werden diese ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln und zur friedlichen Konfliktlösung in der Lage sein.
Ein erzwungenes Gemeinschaftsgefühl ist nicht auf Dauer tragfähig.
  • 13.08.2017, 21:42 Uhr
  • 0
Und letzteres ist das Dilemma. Kinder werden oft indoktriniert. Man pflanzt ihnen Glauben ein, für den sie sich, erwachsen werdend, schämen.
Deine Gedanken schätze ich in vieler Hinsicht, besonders Dein Wirken gegen Kreationisten. Deine Achtung gegenüber human handelnden Christen teile ich.
Ich nehme allerdings wahr, dass Du gelegentlich profane Beispiele aus dem Alltag (Zeitungsüberschriften, Politik, Anhängerschaft zu Fußballclubs) gleichgewichtig neben eine Ideologie stellst. Das finde ich nicht zielführend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Ehe, Familie wegen solcher 'oberflächlichen', teils in kurzen 'Zeitfenstern' ablaufenden diametralen Ansichten, den 'Scherbenhaufen' einer Familienexistenz bewirken. Diametrale Ideologien hingegen beinhalten ein unvergleichlich gravierenderes Potenzial für Zerwürfnisse.
  • 14.08.2017, 00:07 Uhr
  • 1
Oberflächlich? Joachim? Junge Eltern pflanzen (leider?) oft gar nicht mehr ein - keinen Glauben, nicht mal eine gute Kinderstube. Die Kinder werden halt zum Religionsunterricht angemeldet oder auch nicht. Ich denke, das spielt in vielen jungen Familien gar keine Rolle mehr. Meine Enkel waren manchmal religiös, Konfirmation war ihnen sehr, sehr wichtig, danach kam die atheistische Phase - alles zu seiner Zeit. Männer (besonders ältere) sprechen oft über Erziehung, obwohl sie daran nie beteiligt waren und gar keine Ahnung haben.
Und was die Oberflächlichkeit betrifft. Heutzutage findet man - außer bei den Kreationisten und ZJ. kaum noch Konflikte religiöser Art. Aber schau dir mal den Fußball an!
Jeden Spielsonntag gibt es Schlägereien, da wurden sogar schon Unbeteiligte zu Krüppel geschlagen - von der materiellen Schäden mal ganz abgesehen - und das ist in der Presse nur eine kleine Notiz wert ---- weil es zu unserer Kultur gehört?????
  • 14.08.2017, 01:32 Uhr
  • 0
Heidi, ich schätze natürlich alle Menschen, die etwas Gutes tun, für dieses Gute, das sie tun! Ich schätze den guten Bäcker, den netten Lehrer, den begeisterten Fußballspieler, den engagierten Gärtner, den lustigen Obdachlosen usw. Aber ich schätze die als Menschen und nicht deren Glauben an ein kollektives Hirngespinst!

Ich habe beruflich sehr viel mit gläubigen ehrenamtlichen Helfern zu tun, vor denen ich meistens sehr viel Respekt habe. Aber ich habe nicht den geringsten Respekt vor deren Glauben an die Jungfrauengeburt (obwohl ich selbst eine bin) oder irgend eine sonstige irrsinnige Geschichte.

Wieso übernimmst Du eigentlich diese unhaltbare Forderung der Gläubigen, deren Glauben gefälligst zu respektieren? Das sollen die doch ruhig selbst tun, ich kann es doch niemandem verbieten. Aber das muss ich doch nicht! Nein, ich glaube nicht und ich respektiere die Geschichte nicht. Aber ich respektiere den Menschen, wenn er den Respekt verdient hat! Ich verabscheue auch Atheisten, wenn sie Arschlöcher sind und andere betrügen, belügen oder bestehlen.

Die Kirchen waren es, die solche Fallstricke gebaut haben! Aufkeimenden Zweifel an deren Grundlagen haben die mit strikten Verboten belegt! Noch heute ist es ein gesellschaftliches Tabu, Gläubige für ihre Religion auszulachen. Wieso eigentlich, wenn es doch so offensichtlich ist, dass Kacke erzählt wird? Aber den Fußballfan darf man ruhig auslachen, wenn er den falschen Verein gewählt hat. Sind Fußballfans weniger Wert als Kirchgänger? Ok, für den erfundenen Gott wären sie das. Aber auch nur, wenn der total blöde ist, so wie z.B. der Christengott es sein müsste, würde er existieren. Denn der hätte ja ganze Völker hingemetzelt und uns dann weißmachen wollen, sein unsterblicher Sohn wäre für uns gestorben und deshalb unsere Sünden vergeben. Als ob er das, seine selbsternannte Allmächtigkeit vorausgesetzt, nicht auch ohne jedes Gottmenschenopfer hätte tun können (Wenn ich an diese absurde Geschichte denke, kann ich nicht anders als Gläubige saudumm zu nennen)!

Der unsinnige Glaube ist ja nicht der Mensch. Aber ein Mensch, der daran glaubt, wird in diesem Punkt von mir bedauert!

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  • 14.08.2017, 17:15 Uhr
  • 1
Ich glaube natürlich auch nicht an die Jungfrauengeburt usw. und an die Schöpfung vor 6000 Jahren in 6 Tagen schon gleich gar nicht.
Sooo wörtlich nehmen die wenigsten Menschen heutzutage die Bibel.
Aber, wenn du sagst, du schätzt gläubige Menschen, wenn sie Gutes tun - möglicherweise bist du sogar mit solchen Menschen befreundet - findest du es dann fair und anständig, diese auszulachen?
Ich halte überhaupt nicht viel vom Auslachen. Wenn ich einen gläubigen Menschen schätze, dann meide ich eben dieses Thema - und wenn ich ihn nicht schätze, weil er vielleicht ein Lümmel ist, dann sag ich ihn meine Meinung - und die kann sehr hart sein, aber auslachen tue ich ihn auch nicht.
  • 14.08.2017, 17:55 Uhr
  • 0
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