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Darwin, Haeckel u.a. gegen den Rest der zahlreichen, weltweiten Wissenschaftler

11.08.2017, 21:05 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Von den Zeitgenossen Darwins war Ernst Haeckel (1834-1919) der heftigste Vertreter der Evolutionslehre in Deutschland. Von ihm stammt das "Biologische Grundgesetz",
wonach das Tier, aber auch der Mensch bei seiner Embryuonalentwicklung in kurz geraffter Form alle Stadien seiner evolutiven Stammesgeschichte durchläuft. Dies wurde von ihm und seinen Nachfolgern als eines der stärksten Argumente für die Evolution angeführt. Bis in unsere Zeit taucht diese Argumentation in den Schulbüchern auf. Sogar der überzeugte Evolutionist Eberhard Rensch gibt zu:"Das von Haeckel formulierte >Biogenitische Grundgesetz< besagt, daß die individuelle Entwicklung eine abgekürzte Wiederholung der Stammesgeschichte darstellt. Diese Version ist indes NICHT ZUTREFFEND, weil man Embryonalstadien NICHT erwach- senen Stadien Stammesgeschichtlicher Vorfahren gleich setzen kann!" Noch deutlicher wird D.S Peters vom Senckenberg-Institut, wenn er klarstellt:"Für das >Biogenetische Grundgesetz< wie AUCH für ähnliche Vorschrif- ten, ergibt sich daraus NUR eine Konzequenz: Man sollte es vergessen. dies klinkt radikal, aber es ist die einzige Maßnahme, die verhindert, daß auch in Zukunft Phylogenetik mit FALSCHEN und belanglosen Argumenten betrieben wird." Peters
plädiert dafür, daß man das >Biogenetische Grundgesetz im historischen Archiv zu
den Akten legt." Auf der Basis jehrzehntelanger Forschung begründete der bekann- te ualitätGöttinger Humanembryologe Erich Blechschmidt das >Gesetz von der Erhaltung der Individualität<, das für die Biologie von ähnlich grundlegender Bedeutung ist wie das Gesetz von der Erhaltung der Energie in der Physik. Das Haeckelsche <Biogenetische Grundgesetz< hat er damit als den fundamentalsten Irrtum ENTLARVT.

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4 Kommentare

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Wenn der Autor Pseudowissenschaftler meint, dann könnte man seinen Beitrag verstehen.
Vor einiger Zeit waren es die Zeugen Jehovas, die das Forum missbrauchen, nun scheint Kreationismus dies zu tun.
  • 15.08.2017, 13:31 Uhr
  • 0
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"Große Aufmerksamkeit erlangten die Vorwürfe insbesondere bei Kreationisten, die (fälschlicherweise) annahmen, dass die Biogenetische Grundregel, die fachlich bereits seit langer Zeit keine besondere Rolle mehr spielte, ein zentraler Beleg für die Richtigkeit der Evolutionstheorie gewesen sei."

https://de.wikipedia.org/wiki/Biogen...kontroverse
  • 12.08.2017, 15:03 Uhr
  • 0
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Weißt du , mir ist es egal an was die Leut glauben , von mir aus auch an fliegende Weißwürscht !
Was ich allerdings als absolut unangenehm und als verbohrt und unverschämt ansehe , ist besser wideren Wissens belegte Wissenschaft zu leugnen und das den Menschen verkaufen zu wollen!
Das ist typisches Sektengehabe
Eure armen Kinder , die so weltfremd aufwachsen müssen
  • 12.08.2017, 11:45 Uhr
  • 3
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Auf diesem Gebiet bin ich kein Fachmann. Von Haeckels Theorie erfuhr ich in der Schulzeit und hielt sie auch für einen guten Beitrag zur Evolutionstheorie.
Du übernimmst die Urteile anderer über Haeckels Version
- die nicht zu treffend ist
- die man vergessen sollte
- die man im historischen Archiv zu den Akten legen sollte
- die als fundamentalster Irrtum entlarvt wurde, und versäumst es zu sagen, dass unter Wissenschaftlern doch noch diskutiert wird:
"In jüngerer Zeit wird die Rekapitulationstheorie im Zusammenhang mit den in den 1970er Jahren entdeckten Hox-Genen neu diskutiert. Bei diesen Genen handelt es sich um sehr alte und komplexe Gene, die sehr allgemeine Körperstrukturen festlegen und die sich in gleicher Form bei Tieren unterschiedlichster Gattungen zeigen. Diese Gene greifen relativ früh in die Embryonalentwicklung ein. So schreibt der Berliner Evolutionsbiologe Carsten Niemitz: „Es ist beeindruckend zu erleben, wie jene unvorstellbar alten Gene ihre Information in lebende Gestalt umsetzen, als wären wir Menschen so etwas wie Lanzettfischchen, die noch gar keinen Kopf besitzen, oder sogar noch einfachere winzige Meerestiere.“[3](Wikipedia)
Es scheint, doch noch etwas 'im Fluss' zu sein.
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Aber grundsätzlich verlieh Haeckel der vergleichenden Embryologie einen "enormen Forschungsstimulus. Gemeinsam mit Carl Gegenbaur (1826-1903) etablierte er in Deutschland das phylogenetische Denken als einzig akzeptablen Weg für die Bewertung des Datenmaterials aus der vergleichenden Anatomie und Embryologie."
Allein das finde ich schon sehr verdienstvoll.
Haeckel so pauschal abzutun - wird man ihm da gerecht?
  • 12.08.2017, 10:53 Uhr
  • 0
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