wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Evolution: Die natürliche Selektion gibt es auch in der modernen menschliche ...

Evolution: Die natürliche Selektion gibt es auch in der modernen menschlichen Population

11.09.2017, 13:51 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Auszug aus "derStandard.At": Wissenschaftler analysierten das Erbgut von 210.000 US-Amerikanern und Briten
Eine aktuelle, groß angelegte Studie liefert Hinweise
darauf, dass die Menschheit immer noch einem signifikanten
Evolutionsprozess unterworfen ist. Hauptergebnis der
internationalen Untersuchung ist ein negativer Zusammenhang
zwischen den genetischen Prädispositionen (erblich bedingte Anlage) für Alzheimer bzw. hohem Nikotinkonsum und Langlebigkeit.
Dabei fanden sie heraus, dass genetische Varianten, die mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindungen stehen, seltener bei Menschen vorkommen, die
im Schnitt länger leben. Ebenso verhielt es sich bei GenEigenschaften,
die bei starken Rauchern vorkommen.
Auch einige Mutationen, die auf eine erblich bedingte Anlage für
Herzkrankheiten, Fettleibigkeit und Asthma hinweisen, traten bei
Probanden mit längerer Lebenserwartung seltener auf. Wie
Hakhamenesh Mostafavi und seine Kollegen von der Columbia
University im Fachjournal "Plos Biology" schreiben, lässt sich
daraus schließen, dass die potenziell krankmachenden
Genvarianten längerfristig seltener an Nachkommen
weitergegeben werden.
"Es ist ein subtiles Signal, aber die die genetischen Ergebnisse
zeigen, dass natürliche Selektion auch in der modernen
menschlichen Population eine Rolle spielt", meint Joseph
Pickrell, Koautor der Studie. Einige dieser ungesunden Gene
dürften bereits in der Vergangenheit aus dem Genom
verschwunden sein.

6 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Sehr guter Beitrag. Da wird sich bestimmt unser J.W. Gloger darüber ärgern.
  • 19.09.2017, 12:01 Uhr
  • 2
Wohl kaum, denn Fakten und echte Wissenschaft ignoriert der ja konsequent.
  • 19.09.2017, 13:29 Uhr
  • 2
Dass die Evolution weitergeht ist doch wohl eine Binsenweisheit.
  • 21.09.2017, 13:24 Uhr
  • 0
Wer blind glaubt, kennt keine Weisheit.
  • 21.09.2017, 13:27 Uhr
  • 1
Ich finde die Bilder von Embryonen immer wieder faszinierend, da sie zu Beginn alle einem Fisch ähneln. Egal, ob Mensch, Affe oder Hund.
Das zeigt doch deutlich, dass die Evolution eine bahnbrechende Entwicklung des Lebens darstellt. Von mir aus können die Gottgläubigen diese Entwicklung auch als einen Plan Gottes propagieren, am Ergebnis ändert das nichts.
  • 30.09.2017, 21:32 Uhr
  • 1
Ja, das finde ich auch.

Wieso sollten in der Embryonalentwicklung von Menschen vorübergehend Kiemen angelegt werden? Wenn da nicht EIN Bauplan immer wieder modifiziert worden wäre? Wenn also nicht alle Säugetiere auf einen gemeisamen Vorfahr zurückgingen? Das müssten Evolutionsgegner erst mal erklären.
Aber die sagen einfach: "weil Gott es so will. Gottes Ratschluss ist unerforschlich". Übersetzt heisst das: "ich will blöde bleiben, bleibt mir mit dem Nachdenken vom Hals"
  • 01.10.2017, 08:15 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.