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Ich will mich nicht gewöhnen

04.12.2017, 20:02 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Quelle: Christoph Sieber, gefunden bei "Frieden total" auf FB - von dem auch der Eingangstext ist.


Selten hat ein Satirebeitrag so eine Wirkungskraft bei vielen Menschen entfaltet, wie der phänomenale Text "Ich will mich nicht gewöhnen!" vom begnadeten Satiriker #ChristophSieber. Und immer mehr Bürger fragen sich, ob wir tatsächlich so hoffnungslos verloren und endgültig gefangen sind, in diesen merklich stärker werdenden Sturm aus inszenierten und intensivierten Krisen, der Europa bald mit Krieg und Chaos überziehen könnte.

Ja, die Wahrheit tut weh, will oft nicht wahrgenommen werden und ist manchmal schwer zu glauben und diese 4 Minuten sind bei weitem keine Komik oder Satire mehr... sondern unser gut zusammengefasstes und kommentiertes Endzeitdrama.

Es wird Zeit, die letzen Ängste und Zweifel abzulegen und es wird Zeit, sich endlich zu trauen den Mund aufzumachen und aus seiner Komfortzone auszubrechen. Denn schweigen wir... trifft uns all das was Sieber sagt mit voller Wucht. Und wenn wir uns nicht endlich alle gemeinsam erheben gegen diese imperialistische Kriegsmaschinerie, werden sich eventuell noch existierende Nachkommen dieses Video reinziehen, den Kopf entsetzt schütteln und sich, fragen wie das alles nur möglich war, obwohl so viele davon wussten.

Videolänge: 4:16 Min.
Videoquelle: 3Sat

_________________________________________________

Der Text im Wortlaut:

„Ich will mich nicht gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist. Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der SPIEGEL schreibt, das Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt.

Die Beteiligung an Kriegen darf nie Realität werden.

Ich kann es nicht glauben, dass Verteidigungsministerin von der Leyen, auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball-WM 2018 in Russland tatsächlich denkbar wäre antwortet: „Deutschland wird auf jeden Fall schießendes Personal schicken“. Das ist nichts anderes als die Verharmlosung des Krieges.

Ich will mich nicht gewöhnen, dass in Europa das Recht des Stärkeren gilt, wenn Hunderttausenden der Zugang zu Gesundheit, Bildung und einem würdevollen Leben einfach verwehrt wird.

Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist, denn die Würde des Menschen steht tagtäglich zu Zehntausenden bei der Tafel an, um unsere Reste zu essen.

Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde des Menschen stirbt im Krieg und zwar in jedem Krieg, weil der Krieg keine Würde kennt, nicht die der Täter und nicht die der Opfer.

Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen, die Ausplünderung armer Länder, die Waffenlieferungen, die Unterstützung brutalster Despoten und Diktatoren, ich will mich nicht flüchten in den Zynismus derer die sagen: „Da kannste nichts machen, das war schon immer so“.

Ich möchte mich nicht abfinden, dass es so etwas wie Alternativlosigkeit gibt, weil es immer Alternativen gibt, weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es sowas gibt, wie Alternativen. Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, dass, `wenn Jeder an sich denkt, dann ist an Alle gedacht.´

Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden. – Ausgerechnet von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen.

Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben.

Es gibt die Unschuld des Nichtwissens nicht mehr.

Wir wissen, dass der Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass Andere arm sind, weil wir reich sind. Wir werden uns nicht raus reden können, mit dem immer gleichen: „Davon haben wir nichts gewusst“.

Nein, wir werden es gewusst haben. Und ich frage mich am Ende: Was wird man über uns sagen in zwanzig, dreißig Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Die die zugeschaut haben, wie schon so oft? Werden wir die gewesen sein, die einfach weiter gemacht haben, weil es so bequem war? Oder werden wir die gewesen sein, die gerade nochmal rechtzeitig die Kurve bekommen habe und die die Reißleine gezogen haben, als es noch nicht zu spät war?

Ich bin mir nicht sicher, aber eins weiß ich gewiss, Siri hat darauf keine Antwort!“

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81 Kommentare

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Ich verspüre hier ein kollektives aber unverbindliches Unwohlsein.
Ich gebe zu, ich habe früher genauso gedacht - bis mir aufgefallen ist, dass ich kein Mitglied der Ärzte ohne Grenzen ausfindig machen konnte, der solches äußerte, auch keinen der ehrenamtlichen Helfer für Flüchtlinge oder Obdachlose. Dann wurde ich auf die Vernetzung der Welt gestoßen, wo ein Übel bekämpft wurde, woduch andere Übel erzeugt wurden.
Am Anfang stand bei mir der Kampf gegen Pelzmäntel. Als er zum Erfolg führte, erfuhr ich, dass auf dem Balkan jede Menge kleine Handwerksfamilien ins Elend gestürzt wurden, die aus den Pelzresten, dem Verschitt bei der Herstellung der Mäntel, allerlei Accesoirs herstellten und nun kein Material mehr bekamen. Die Lieferung von Nahrungsmitteln in Hungergebiete vernichtet die örtliche Erzeugung. Aber soll man die Menschen verhungern lassen? Dass Lebensmittel durch Massenproduktion zu Tiefpreisen auf den Markt kommen, empört vor allen die Gewissen derjenigen, die sich höhere Preise ohne weiteres leisten könnten, nicht aber derjenigen, die unter der Armutsgrenze leben.
Es gibt viele solcher Beispiele. Deshalb verwundert es nicht, dass die Menschen, die sich für das Gewissen der Welt halten, genau wissen, woran sie sich nicht gewöhnen wollen, aber nicht sagen können was zu tun ist, weil sie eine Generalreparatur der Welt fordern, die utopisch ist, und sich an einzelnen konkreten Maßnahmen nicht beteiligen, weil's eh nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Es gibt leuchtende Ausnahmen, die mir den Dichter solcher Zeilen in anderem Licht erscheinen lassen: Albert Schweizer, der im Elsass sicher ein bequemeres Leben als Arzt haben können, als in Lambarene. Auch Karlheinz Böhm hätte ein bequemeres Leben gehabt, wenn er nicht nach Äthipien gegangen wäre.

Wir haben hier fast das höchste Spendenaufkommen in Europa. Viele Milliardäre stecken ihr Geld in wohltätige Stiftungen um das Leid zu lindern. Hotel-Erbe Barron Hilton will das Kapital der Familienstiftung auf vier Milliarden Dollar erhöhen. Die steckt ihr Geld in die Trinkwasserversorgung von Entwicklungsländern wie Burkina Faso und Äthiopien, wo sie in den vergangenen Jahren 80 Millionen Dollar investiert haben will. Hiltons Geld bekommen außerdem: Obdachlose in Los Angeles, aidskranke Kinder und die katholischen Schwestern. Da sagt man verächtlich, die kaufen sich ihr Gewissen frei. Ich sage, na wenn schon, hauptsache es nützt.
Aber nur jammern - nein danke.
  • 08.12.2017, 10:21 Uhr
  • 1
Jeder kann nur da ansetzen, etwas zu tun, wo er selbst etwas tun kann. Nicht jeder ist in der Lage, Geld zu geben - auch nicht wenig. Nicht jeder ist in der Lage, vor Ort aktiv zu sein.
Wer hier nicht bereit ist, sich daran zu gewöhnen, dass es anderen schlecht geht, ist nicht deshalb ein Heuchler, weil er immer noch in er warmen Wohnung sitzt und genug zu essen hat.
  • 08.12.2017, 11:49 Uhr
  • 1
Von Heuchler war nicht die Rede, sondern von Sachverhalten, die komplexer sind, als die Klagenden es wahrhaben wollen.
  • 08.12.2017, 11:52 Uhr
  • 1
Na ja - ein bisschen war unterschwellig schon der Hinweis auf Heuchelei zu spüren.
Und ja, die Sachverhalte sind oft komplexer. Manchmal weiß man es ja auch - ich sage nur Altkleidersammlungen.
Bei den Pelzen, die du anführst, würde ich nicht anders handeln, auch wenn die Pelztierjäger und ihre Familien dann Pech haben. Ich denke, da muss auch jeder selbst entscheiden.
Wo du aber Recht hast: Information wäre manchmal ausführlicher sinnvoll.
  • 08.12.2017, 12:01 Uhr
  • 1
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Vielen Dank, Sara, dass du noch den Text extra eingestellt hast, mit meinen Uralt-PC verstehe ich immer nur die Hälfte.
Nun muss ich erst mal nachdenken - aber ich komme wieder !
  • 05.12.2017, 22:04 Uhr
  • 1
Übersetzt der PC falsch?
  • 06.12.2017, 10:17 Uhr
  • 0
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Es wird nichts nützen, wenn nur wir Deutschen uns nicht daran gewöhnen wollen und es dem Rest der Welt vollkommen egal ist.
  • 05.12.2017, 19:11 Uhr
  • 0
Wir Deutschen? Wer sagt das denn? Was hat dieses Thema mit der Nationalität zu tun?
Ok - er geht am Anfang speziell auf Deutschland ein - aber ehrlich gesagt ist mir egal, ob Deutschland, Frankreich, Russland oder Japan - es geht um mich als Menschen - und ich will mich nicht daran gewöhnen.
Ich gewöhne mich allerdings auch nicht an das "wir", wenn es um Deutschland geht.
  • 05.12.2017, 19:29 Uhr
  • 3
Ich gewöhne mich auch nicht daran, habe aber keine Lösung parat, genauso wenig wie der Kabarettist.

Sein Beitrag wird ja wohl nur im deutschsprachigen Raum veröffentlicht, nicht weltweit, deshalb meine Anmerkung zur Sache.
  • 05.12.2017, 19:32 Uhr
  • 0
Ist das nicht egal?
  • 05.12.2017, 19:51 Uhr
  • 2
Wir können solche Probleme nicht alleine lösen, das muss weltweit geschehen.
  • 05.12.2017, 20:59 Uhr
  • 0
Wir können gar nichts - ich kann. Aber auch nicht die Probleme der Welt lösen. Also löse ich nur meine eigenen.
  • 05.12.2017, 21:01 Uhr
  • 2
Wenn jeder sich selber hilft, ist allen geholfen
  • 05.12.2017, 21:06 Uhr
  • 0
Wenn jeder sich selbst helfen könnte, wäre es schön.
  • 05.12.2017, 21:24 Uhr
  • 2
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Wer so spricht, der muss auch dazu bereit sein, den ersten Schritt in die "richtige Richtung" zu tun.
Er muss dazu bereit sein, auf sein persönliches Glück zu verzichten.
Sind wir das?
  • 05.12.2017, 17:57 Uhr
  • 1
Warum das denn? Was verstehst du denn unter "persönlichem Glück", dass man sich auf dem Rücken anderer aufbauen muss?
  • 05.12.2017, 18:13 Uhr
  • 3
Das "persönliche Glück" ist das "Geschäft" mit dem Lebensrisiko.
Beim "Geschäft" ist, das weißt Du, immer einer der Verlierer.

Der Ursprung dieses Modells , so meinen manche Wissenschaftler, liegt in der Zeit des Übergangs von der Steinzeit in die Zeit des Ackerbaus.

Mit dem Ackerbau entwickelten sich die Bevorratung,der Besitz, die Sicherheit, die vermeintliche Bequemlichkeit, die Eliten und der Krieg.
  • 05.12.2017, 18:32 Uhr
  • 1
Und genau hier wäre es endlich Zeit, umzudenken, denn all das geht auch ohne andere zu zerstören.
  • 05.12.2017, 19:01 Uhr
  • 2
Würden da die Eliten mitspielen?
Wie willste die entmachten?
  • 05.12.2017, 20:18 Uhr
  • 0
Es gibt keine Eliten.
  • 05.12.2017, 20:19 Uhr
  • 1
Eine wichtige Feststellung.
Dann dürfte es auch keine Kriege mehr geben.
  • 05.12.2017, 20:48 Uhr
  • 1
Nicht nur im Konjunktiv nicht.
Wenn es nach mir ginge, gebe es keine Kriege - keine Gewalt - keinen Hass - keine Abgenzung Fremder - keine Kriminalität. Alle würden sich gegenseitig akzeptieren - und Freiheit wäre nicht nur das höchste Gut, sondern sie fände statt.
Klappt nur leider nicht.
  • 05.12.2017, 20:57 Uhr
  • 4
Mein persönliches Glück ist, dass ich einigermaßen gesund bin, dass es meinen Kindern und Enkeln gut geht, dass ich mein Planetarium habe, ein Dach über dem Kopf, immer leckeres Essen, ein paar gute Freunde...
und kein Mensch verlangt von mir, dass ich darauf verzichten soll,, wenn ich mir wünsche, dass es anderen Menschen genau so ergeht.
  • 05.12.2017, 22:12 Uhr
  • 3
Mit deinem letzten Satz sprichst du etwas an, was viele auch in meinen Augen falsch sehen.
Ich muss nicht verzichten, um zu wollen, dass es anderen gut geht - und dritte mal endlich aufhören, dafür zu sorgen, dass Menschen sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. (So wie Trump mal wieder aktuell).
Ich kann sogar innerhalb meiner Möglichkeiten im Kleinen anderen helfen. Wie bleibt mir überlassen. Aber ich muss weder ein schlechtes Gewissen haben noch etwas aufgeben, weil es anderen schlecht geht.
Doch - ich will es nicht akzeptieren, dass es so ist. Ich will - im Kleinen - versuchen, hier etwas zu ändern. Und sei es nur mit Worten, denn auch Worte können Dinge erreichen.
  • 06.12.2017, 10:22 Uhr
  • 3
Und seltsam, wenn man nett zu anderen ist, kommt doch viel zurück, was auch glücklich macht: ein nettes Wort zu der gestressten Kassiererin - und schon bekommt man ein Lächeln geschenkt --- das ist nur ein ganz kleines Beispiel.
  • 06.12.2017, 13:12 Uhr
  • 1
Natürlich unterstreiche ich all das , was Ihr, Sara und Heidi, oben gesagt habt. Und ich lebe es ja selbst so.

Aber das darf nicht an der Tatsache vorbei führen, dass Haus, Auto und Boot auf einer Basis gewachsen ist, die der US-Kapitalismus uns beschert hat.

Deshalb finde ich es unaufrichtig, wenn eine Userin, weiter oben herbe Kapitalismusschelte austeilt; selbst jedoch diesen in vollen Zügen genießt.

Eines ist Euch jedoch entgangen:
Ich war erst 2 Jahre alt, aber ich habe es in Erinnerung, wie meine Mutter meiner Stiefschwester Folgendes zugezischelt hat: Halt die Schnauze, sonst werden wir (mit dem Ziel Dachau) abgeholt.
Ich meine unsere stabile Gesellschaft und unsere Rechtssicherheit.
  • 06.12.2017, 14:56 Uhr
  • 1
Dein letzter Satz betont das, was für ein zufriedenes Leben überhaupt das wichtigste ist, viel wichtiger als Haus, Boot usw.
  • 06.12.2017, 17:19 Uhr
  • 0
Das ist keine Frage.
Dennoch - es ist damals passiert, aber deshalb müssen wir nicht heute bescheiden sein.
Wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich ein Boot - noch eher als ein Auto. Das wäre für mich aber nicht zum Angeben, sondern aus anderen Gründen. Doch da ich nicht am Meer wohne, bzw. nur 3 Monate im Jahr, wäre es doch etwas bescheuert, eins zu haben.

Ein Haus habe ich - darin wohne ich. Ein Auto brauche ich ebenfalls. Weder Haus noch Auto sind Luxus, sondern Gebrauchsgegenstände.
  • 06.12.2017, 18:29 Uhr
  • 0
Stimmt. Diese Gebrauchsgegenstände sind für uns unverzichtbar geworden.

Wir sind dem Konsumismus erlegen.
Konsumismus ist eine zwingende Folge des Kapitalismus.

Also ist es unaufrichtig, wenn wir den Kapitalismus verdammen.
  • 06.12.2017, 18:40 Uhr
  • 1
So ist es, den Kapitalismus verteufeln aber seine Vorzüge genießen. Das ist unaufrichtig.
Ich stehe dazu, dass ich viel mehr habe als ich brauche und mich darüber freue.
  • 06.12.2017, 18:47 Uhr
  • 1
Aus dem Text oben: ... dass der Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist.
Ich habe mich vom Sozialismus abgewendet, weil ich gemerkt habe, dass ich dem Konsumismus verfallen bin.
  • 06.12.2017, 18:52 Uhr
  • 1
So geht es mir leider auch. Im Herzen bin ich Sozialistin aber praktisch Konsumistin.
  • 06.12.2017, 18:57 Uhr
  • 1
Ich verteufle den Kapitalismus auch nicht in sich - sondern seine Auswüchse und seinen Missbrauch.
  • 06.12.2017, 19:19 Uhr
  • 2
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Ich will mich auch nicht gewöhnen....
an all das

Danke schön, Sara fürs Einstellen
  • 05.12.2017, 13:50 Uhr
  • 5
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Ich unterschreibe JEDES Wort!
Danke für's Einstellen, wize.life-Nutzer
  • 05.12.2017, 09:32 Uhr
  • 3
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Ich will und werde mich nicht daran gewöhnen !!!
Und dafür lass ich mich sogar beschimpfen und verächtlich machen
  • 05.12.2017, 09:20 Uhr
  • 3
Und das dann auch noch gleich - denn ich weiß ja, wer im Unrecht ist.
  • 05.12.2017, 14:24 Uhr
  • 1
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Ich werde mich nicht gewöhnen und setze auf jene, die sich auch nicht gewöhnen wollen.

Und was immer wir erreichen, von uns wird man sagen können: Sie haben sich der Gewöhnung standhaft verweigert.
  • 05.12.2017, 09:13 Uhr
  • 9
Ja - so sehe ich das auch. Ich WEIGERE mich einfach, mich an so etwas zu gewöhnen.
  • 05.12.2017, 14:24 Uhr
  • 4
Gewöhnen kann ich mich nicht... dennoch ist vieles geschehen und Fakt geworden was Widerworte und Taten nicht verhindern konnten. Es ist kalt geworden und meine Hoffnung friert!
  • 05.12.2017, 19:57 Uhr
  • 0
Mein Umfeld ist auch nicht kalt.
Na gut - draußen vor dem Haus schon, aber nicht die Menschen, die ich kenne.
  • 05.12.2017, 20:09 Uhr
  • 2
mein Umfeld ist nicht gemeint!
  • 05.12.2017, 20:13 Uhr
  • 0
Mich berührt aber nur mein Umfeld. Den Rest der Welt beobachte ich nur und denke mir meinen Teil - und ich weigere mich eben, bestimmte Dinge zu akzeptieren. Aber das heißt nicht, dass sie mich in Depressionen versetzen.
  • 05.12.2017, 20:17 Uhr
  • 1
Ich denke Christoph Sieber meint nicht sein Umfeld
  • 05.12.2017, 20:24 Uhr
  • 0
Nein. Natürlich nicht. Und in seinem Sinne meine auch ich nicht mein Umfeld. Ich ging auf deinen Satz ein, es sei kalt geworden und dich friere.
DAS kann ich halt nicht so sehen. Ich lasse es nicht zu, dass mich diese Kälte in der Gesellschaft - die da ist, zweifellos - erreicht. Und ich habe in meiner Welt, die ja nicht nur in meinem Dorf stattfindet, sondern auch beruflich in unterschiedlichsten Gegenden spielt, nicht den Eindruck, als sei alles so negativ.
  • 05.12.2017, 20:27 Uhr
  • 2
Es ist nicht "alles" negativ im Gegenteil,
Auch schrieb ich von meiner Hoffnung die friert.
Es ist ein Unterschied ob ich mein persönliches Umfeld sehe oder den Blick vom eigenen Tellerrand wende.
  • 05.12.2017, 20:41 Uhr
  • 1
Ja. Ok - vermutlich meinen wir mehr oder weniger dasselbe - nur halt mit unterschiedlichen Empfindungen - oder ähnlichen Empfindungen, nur mit unterschiedlichen Worten.
  • 05.12.2017, 20:47 Uhr
  • 0
Dir noch einen schönen Abend wize.life-Nutzer
  • 05.12.2017, 20:48 Uhr
  • 0
Dir auch, Malisa.
  • 05.12.2017, 20:55 Uhr
  • 0
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ähnliche Gedanken ... fast 30 Jahre alt, immer noch aktuell ...

<<Extrapoliert man, was unserer Art in ihrer nächsten Zukunft bevorsteht, aus dem bisherigen Verlauf ihrer Geschichte, kann einem wahrlich angst und bange werden. Die Menschheit hat schon viele Krisen durchgemacht und viele Katastrophen überlebt. Die Bedrohungen aber, die ihr in den kommenden Jahrzehnten bevorstehen (…), werden alles in den Schatten stellen, was Eiszeiten, chronische Kriege und alle Pestilenzen der Vergangenheit ihr zugemutet haben.>>
wize.life/profil/peter-priewe/37930/buch/eint...011e908bb72
  • 05.12.2017, 06:55 Uhr
  • 1
"Am Anfang: "Es steht nicht gut um uns." Am Ende: "Es ist soweit." Hier: Ditfurth, der Warner. Dort: Ditfurth, der Beinahe-Pietist, dem die Katastrophe als "Erweckungs"(!)-Geschehen erscheint. Was ist da passiert, unterwegs?" - fragt Walter Jens.
---
Ich war auch auf diesem Pfad unterwegs.
Was mir passiert ist?
Ich bin Pessimist geworden.
'Der Mensch ist immer noch mehr ein biosoziales Wesen, als ein soziales Biowesen.'
Daran scheiterten bereits die hehren Ziele des Sozialismus/Kommunismus.
Ich fürchte, der Mensch hat zu wenig Zeit für die notwendige Wandlung. Er wird den Planeten vorzeitig ruinieren und sich nicht zum 'wahrhaften Menschen' entwickeln können für ein vernünftiges wissenschaftbezogenes Handeln zur Sicherung seiner Zukunft. Die Probleme sind erkannt. Es wird nicht nachhaltig gegengesteuert.
Der einzelne Mensch unter vielen mag noch soviel tun - z. B. ein Wechsel vom Diesel zum Benziner - 'ein Tropfen auf dem heißen Stein.'
Es muss global gesteuert und durchgesetzt werden, was notwendig ist, um unseren Planeten hinreichend bewohnbar zu erhalten.
Dem Streben des Kapitals nach Maximalprofit werden kaum Grenzen gesetzt.
Ich muss an Goethe denken: 'Alles was entsteht,
 ist wert, daß es zugrunde geht.'
Die Menschheit - durch die Evolution ein Zufall und ein 'Wimpernschlag' im All.
  • 10.12.2017, 19:27 Uhr
  • 0
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und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden. – Ausgerechnet von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen.
  • 05.12.2017, 06:55 Uhr
  • 10
Ich möchte das auch nicht --- aber mir hilft da ein wenig--- ja: Arroganz!. Ich finde nämlich, dass jene armseligen Geschöpfe, die nur hetzen und lästern, die nur froh sind, wenn sie andere in den Dreck treten können, mir weit unterlegen sind. Nicht nur mir, sondern allen, die über den Rand ihrer vollen Teller hinausschauen.
Und: ich fühle mich nicht in den Dreck getreten - ich sehe nur, wie der Treter immer dreckiger wird.
Und ja: mir gefällt es ausgesprochen, ein Gutmensch zu sein!
  • 05.12.2017, 22:18 Uhr
  • 4
  • 05.12.2017, 22:33 Uhr
  • 2
Ja, das mit der Arroganz klappt ganz gut!
  • 06.12.2017, 10:42 Uhr
  • 0
bei mir auch...genau das wirft man mir vor....deshalb versuche ich es immer öfter mit Toleranz. .die aber eben auch ihre Grenzen hat. .weil sie als Schwäche ausgelegt wird...also wie mans macht ..man machts verkehrt
  • 06.12.2017, 12:08 Uhr
  • 1
Toleranz gegenüber Schwächen der Anderen - aber niemals gegenüber Boshaftigkeiten. Aber auch nicht zurückschlagen - sondern ignorieren oder ganz schlagfertig, wenn man das kann, seine Überlegenheit ausspielen ---- natürlich immer fair bleiben dabei, sich nicht provozieren lassen!
  • 06.12.2017, 13:07 Uhr
  • 1
das ignorieren kann ich gut..meinen Zynismus hab ich mir etwas abgewöhnt. ..der war schon heftig
  • 06.12.2017, 13:12 Uhr
  • 1
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