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Da soll einmal 2

16.03.2018, 22:55 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Isaak Newton
Der Begründer der klassischen theoretischen Physik
"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis."

Eine wissenschaftliche Ergänzung:>>>Allan R. Sandage (!926-2010) Astronom mit folgenden Ehr- rungen:
1957 Helen-B.-Warner-Preis
1962 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
1963 Eddington-Medaille
1967 Goldmedaille der Royal Astronomical Society
1970 National Medal of Science
1972 Henry Norris Russell Lectureship
1975 Bruce Medal
1991 Crafoord-Preis
1993 Tomalla-Preis
2000 Gruber-Preis für Kosmologie
2001 Auswärtiges Mitglied der Royal Society[2]
Nach ihm wurde am 2. September 2001 der Asteroid (9963) Sandage benannt, machte folgende Aussage:"Ich halte es für SEHR unwahrscheinlich, daß solche Ordnung aus dem Chaos entstanden ist. Es MUSS irgendein ordnendes Prinzip geben."

Johannes Kepler (Astronom)
Ihm genügte es nicht, die Bahnen der planeten nur ungefähr zu beschreiben, seinem Bestreben nach Genauigkeit war erst genüge getan, wenn er die Planetenbwegungen in mathematische Formeln exakt erfaßt hatte. Seine Überzeugung: >Ubi meteria, ibi geometria< - wo Materie ist, da ist Mathematik -, ist zum Erkenntnisideal der modernen Naturwissenschaft georden.
Die Mathematik war jedoch für Kepler nur das Medium, in die Harmonie der Welt aufleuchten soll. Der "Weltharmonik" galt sein besonderes Interesse, weil er darin das Geheimnis der Schöpfung ergründen wollte. Er konnte sich Gott nicht anders als den Schöpfer dieser "Weltharmonik" vorstellen. In dem Werken der Schöpfung spiegelt sich die Harmonie wider, die der Schöpfer selbst in vollendeter Form ist.
Seine Entdeckung der drei Planetengesetze machte aus dem mittelalterlichen Weltbild, in dem körperlose Wesen die Planeten einschließlich Sonne in stetiger Bewegung hielten, ein dynamisches System, in dem die Sonne durch Fernwirkung die Planeten aktiv beeinflusst. Er selbst allerdings nannte sie nie „Gesetze“; sie waren in seinen Augen vielmehr Ausdruck der Weltharmonie, die der Schöpfer seinem Werk mitgegeben hatte. Aus seiner Sicht war es auch göttliche Vorsehung, die den Theologiestudenten zum Studium der Gestirne führte. Die natürliche Welt war ihm ein Spiegel, in dem die göttlichen Ideen sichtbar werden konnten, der gottgeschaffene menschliche Geist dazu da, sie zu erkennen und zu preisen.

Der Prof. für Chemie Prof. Rüdiger Faust sagt folgendes:"Ich glaube, daß es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die so KOMPLEX sind, daß sie nach heutigem Wissen unserem ERKLÄ- RUNGSMÖGLICHKEITEN entziehen."
Louis Pasteur (Begründer der Mikrobiologie)
"Die Behauptung, daß Leben aus unbelebter Materie entstehen kann, gehört UNWIDERRUFLICH der Geschichte an."

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291 Kommentare

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Der Prof. für Chemie Prof. Rüdiger Faust sagt folgendes:"Ich glaube, daß es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die so KOMPLEX sind, daß sie nach heutigem Wissen unserem ERKLÄRUNGSMÖGLICHKEITEN entziehen."


Wie wahr, wie wahr!

Wir haben immer nur temporäre Erklärungsmodelle, mehr nicht!!!
  • 25.03.2018, 10:33 Uhr
  • 1
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Nicht Gott schenkt und verspricht, ebenso auch nicht die Natur. Sondern die Natur sieht nur geduldig das Spiel der Kräfte zu. Und nur der Stärkste an Körper und Geist nominiert die Natur zum Herrschenden der Erde. Alles andere ist einfach gesagt nihilistisches Wunschdenken von Menschen die ohne den Glauben an ein mataphysisches Wesen in dieser Welt des Vergänglichem nicht zurechtkommen.
  • 22.03.2018, 16:39 Uhr
  • 0
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Herzlichen Dank Sigurt für Deinen Kommentar von heute 11:39 Uhr. Jochen Der Gott, der ein Wort sprach und Welten entstanden, der ein Wort sprechen wird und alles wird vergehen, der möge Euch beiden all as schenken, wessen Ihr bedürft. ER, der Allmächtige segne Euch. Jochen
  • 21.03.2018, 21:37 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
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>>>>"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein.<<<<<<
Und wo kommt dieses allwissenden und allmächtigen Wesens her????????
  • 21.03.2018, 11:39 Uhr
  • 1
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Aber Jochen,

Die " wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls " gibt es doch gar nicht.

Das Universum ist nicht wunderbar geordnet, es ist chaotisch. Ok, die Menschen haben einige Gestze herausgefunden, denen das Universum zu gehorchen scheint. Aber eine Ordnung, gar eine "wunderbare" gibt es im Universum nicht. Das Universum ist ein gutes Beispiel für ein chaotisches System.
Bitte komme nun nicht damit, dass man die Bewegung der Himmelskörper berechnen könne, dass sie einem ("göttlichen") Gesetz gehorchen würden. Das ist falsch. Die Bewegung zweier Himmelskörper kann man zwar ganz gut vorhersagen, aber schon bei drei Himmelskörpern - etwa EINE Sonne, EIN Planet und EIN Mond - ist schon nicht mehr exakt berechenbar. Schon ein System mit drei Himmelskörpern ist also eine chaotisches. Und etwa die Bahnen aller Sterne unserer Milchstrassen vorausberechnen zu wollen kannst du getrost vergessen.


Die "wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls" hat noch eine Parallele: Gläubige sprechen oft von "Gottes wunderbarer Natur" (auf der Erde). Auch das ist selbstverständlich kompletter Unsinn. Die Zustände auf unserer Erde sind (leider..) gar nicht wunderbar: Mord und Totschlag, kollossale Kriegsverbrechen, Hunger, Erdbeben, Vulkanausbrüche sowie grässliche Krankheiten machen uns Menschen das Leben schwer. Ein liebender, allmächtiger "Gott" hätte eine Erde als Refugium für seine geliebten Geschöpfe ganz anders geplant.

Und übrigens: wofür sollen denn die ganzen anderen Galaxien gut sein, wenn dieser "Gott" nur eine Heimstatt für seine Menschen und Tiere und Pflanzen hat erschaffen wollen? Wieso hätte er sich diese vollkommen sinnlose Arbeit machen sollen? Eine Erde im Mittelpunkt des Universums, eine wärmende Sonne in nützlichem Abstand hätten genügt. Gut, noch einen Mond, wenn der die Erdachse stabilisiert, aber ein allwissender Gott hätte das sicher auch ohne Mond geschafft. Dann noch ein paar Lichtpunkte am Himmel für die Anfänge der Seefahrt - fertig ist das Menschen-Domizil - mehr ist nicht nötig.
Ein liebender "Gott" hätte sich dagegen viel mehr um die Zustände auf der Erde gekümmert, um Krankheiten, Naturkatastrophen usw.

So wie das Universum und vor allem die Erde beschaffen ist, KANN das alles gar nicht das Werk eines liebenden, allmächtigen Wesens sein.

So Jochen, jetzt hab ich dir aber genug Argumente geliefert. Bin gespannt, ob du darauf eingehst...
  • 17.03.2018, 09:09 Uhr
  • 0
Richtig, wize.life-Nutzer, nur weil wir mal ein paar Milliarden Jahre einigermaßen Ruhe hatten und uns zum Menschen entwickeln konnten, ist keine Perfektion erkennbar!

Auf jeden Fall wäre der ganze Aufwand absurd, wenn der Mensch eine entscheidende Rolle hätte spielen sollen!
  • 17.03.2018, 13:52 Uhr
  • 1
Ich bin mal kurz da – aber gleich wieder weg.
Nur zum Nachdenken, ihr beiden „Oberschlauen“ Volker und Alfred:
„Chaos“ herrscht vielleicht in euren Kleiderschränken. Aber „Chaos“ im umgangssprachlichem Sinn gibt es im Universum nirgendwo. Das, was uns im multidimensionalen Universum chaotisch erscheint resultiert aus der Nicht-Erkennbarkeit der Gesetze, nach dem das Universum funktioniert.
Seit fast 14 Milliarden Jahren entsteht hier aus Schei… buchstäblich Gold.
Aber um das wahrzunehmen, muss man schon ein wenig über seinen Abi-Physik-Tellerrand vor 40 Jahren rausschauen und sich wirklich intensiv mit Kosmologie beschäftigen. Sonst blamiert man sich zumindest bei denen, die das tun.
Aber wirklich gebildete, kluge Menschen sind hier ja nicht sehr dicht gesät, und da freut sich der kleine Michel natürlich, wenn er ein Schulterklopfen kriegt.
Ich kann über so viel Ignoranz nur den Kopf schütteln.
Wenn man mit Behauptungen an die Öffentlichkeit geht, macht man sich doch erst mal schlau!
Übrigens sind meine Einwände mit Sicherheit kein Versuch eines Gottesbeweises. Schon gar nicht der Beweis eines unsicheren, eifersüchtigen Spielers, wie ihn die Bibel beschreibt.
  • 17.03.2018, 18:16 Uhr
  • 2
Heidi, das Universum ist entstanden, expandiert und wird wieder zerstört. Wer das als perfekte Konstruktion voller Wunder bezeichnet, ist, wenn er sich noch gut ausdrücken kann, in der Werbung gut aufgehoben! Nicht das Universum macht aus Sch*****Gold, das versuchst Du gerade!

Es herrscht Chaos, aber zwischendurch lässt sich mal ein unbedeutendes Leben führen. Auch das kann eine tröstliche Erkenntnis sein!
  • 17.03.2018, 18:31 Uhr
  • 1
Deine Behauptungen werden auch nicht durch Wiederholungen wahrer.
Noch mal zur Aufklärung für kleine Buben:
Die Schei... das war nichts als Wasserstoff vor 14 Milliarden Jahren, ganz was Gewöhnliches! Mehr hat*s nämlich nicht gegeben. Wenig später auch Helium. Heute gibt es über 100 Elemente, wie unter anderen auch Gold - aber vor allem: die Bausteine des Lebens. Dazu MUSSTEN Sterne werden und vergehen!
Schau doch erst mal nach, ehe du hier von Chaos sprichst! Deine angeblichen Argumente sind nämlich keine, nur hilflos wirkende Rechthaberei.
Dies ist kein Astrophysikseminar, aber wenn man sich auf dieses Gebiet (zufällig eines meiner Spezialgebiete ) vorwagt, sollte man ein Minimum an Wissen mitbringen.
  • 17.03.2018, 19:15 Uhr
  • 1
Hallo Heidin
abgesehen von dieser Aussage>>> Schon gar nicht der Beweis eines unsicheren, eifersüchtigen Spielers, wie ihn die Bibel beschreibt. <<<bin ich sehr angetan von Deinem Kommentar, der bis auf das erwähnte sehr gut und sachlich ist. Diese Sachlichkeit bringen hier VIELE, die mich nicht nur ablehnen, sondern niedermachen und beleidigen.
Was die erwähnte Aussage:>>> Schon gar nicht der Beweis eines unsicheren, eifersüchtigen Spielers, wie ihn die Bibel beschreibt. <<<betrifft, so frage ich Dich, wer wird in der Bibel alsunsicherer u. eifersüchtiger Spieler erwähnt?
Wünsche Dir einen guten Sonntag.
  • 17.03.2018, 20:52 Uhr
  • 0
Gott in Persona, wohl kaum. Gott als Energie, keine Frage. Und nein, chaotisch schon überhaupt nicht. Hier ein wunder-barer Film von Arte, den ich eben angeguckt habe. Es ist nich so einfach, wie unsere Berufsatheisten denken. Alles ist wohlgeordnet. Ich wünsche einen schönen Abend.
https://www.arte.tv/de/videos/069858...ommt-es-an/
  • 17.03.2018, 20:57 Uhr
  • 1
Vielen Dank für Dein Kommentar. Wünsche einen guten Sonntag.
  • 17.03.2018, 21:08 Uhr
  • 1
Schade, dass Heidi nur "da, aber gleich wieder weg" ist, sonst könnte sie das hier interessieren.

Zuerst zum chaotischen Universum: die Bahnen von Himmelskörpern sind nicht exakt berechenbar, wenn mehr als zwei Himmelskörper sich gegenseitig beeinflussen. Das ist simple Mathematik. Solche (mindestens) 3-Körper-Systeme sind chaotisch im Sinne der Chaostheorie, nämlich genauso wie das Wetter. Kurzfristige ungenaue Vorausberechnungen sind durchaus möglich, aber je genauer die Resultate sein sollen und je weiter in die Zukunft berechnet werden soll, desto schwieriger wird es. In der Chaostheorie kann man einen Zeitpunkt angeben wo man abhängig von der Genauigkeit der Ausgangswerte überhaupt nichts sicheres mehr über die Bahnen der betreffenden Himmelskörper aussagen kann. Und das ist reine Mathematik! Das Universum IST chaotisch. Um jeden Zweifel zu zerstreuen siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Dreikörperproblem

Es handelt sich auch nicht um die " Nicht-Erkennbarkeit der Gesetze". Die Gesetze sind durchaus bekannt. Ich empfehle ein allgemeinverständliches Buch oder Video über Chaostheorie.

Nun zur Entstehung der schwereren Elemente: es ist ja nichts Neues, dass das Universum anfangs nur aus Wasserstoff bestanden hat und die schwereren Elemente in Supernovae "erbrütet" wurden. (Genauer: anfangs gab es auch keinen Wasserstoff, sondern nur Elementarteilchen)
Nur: was hat das mit einer "Harmonie des Weltalls" zu tun? Ist es nicht ganz im Gegenteil ein starker Hinweis darauf, dass KEIN allmächtiger, allwissender Gott das alles geleitet hat? Wieso eigentlich dieser Umweg über Supernovae? Hätte dieser Gott nicht praktischerweise gleich die schwereren Elemente erschaffen können? Warum dieser Umweg, wo man doch angeblich allmächtig ist?

Ich schrieb schon weiter oben, dass auch die Erschaffung von Abermilliarden Galaxien (die wir Menschen niemals erreichen können) eine beispiellose Verschwendung göttlicher Schaffenskraft gewesen wäre.

Genauso sinnlos war es, erst die Dinosaurier die Welt beherrschen zu lassen und selbige dann durch einen Asteroiden zu vernichten, damit Platz entstehe für die göttlichen Lieblinge, die Menschen.

Ein Gott, der solche Umwege macht um zu seinem Ziel zu kommen, gibt Anlass, an seinem göttlichen Verstand zu zweifeln!

Viel plausibler ist die Theorie, dass wir unsere Welt größtenteils dem ZUFALL verdanken. Dann wird auch die fast unendliche Zahl der Galaxien, Sonnen und Planeten verständlich: nur wenn sie in übergroßer Zahl existieren, ist die Wahrscheinlichkeit auch groß, dass irgendwo ZUFÄLLIG das herauskommt, was uns sooo unwahrscheinlich erscheint: die Existenz von (halbwegs) intelligenten Lebenwesen. Wenn man ein paar Millionen Mal Lotto spielt, wird auch ein mal ein Sechser dabei sein... Einen "Gott" braucht man dazu nicht.
  • 17.03.2018, 22:03 Uhr
  • 1
Volker: Nochmals. Das Universum IST multidimensional. Wenn wir das nicht verstehen, liegt das an unserer Gehirnkapazität und nicht am Universum per se!
Es ist die menschliche Arroganz, die nicht einsehen will, dass man nicht alles nach Schema f wiegen, zählen oder messen kann.
Über Gott habe ich hier gar nicht geredet!
  • 17.03.2018, 23:50 Uhr
  • 1
Anregeungen dazu zum Sonntag ...

Schöne Demonstration von der --tatsächlichen-- Größe des Weltraums - und hier wird nur unser Sonnensystem gezeigt!! Die interstellaren, oder gar intergalaktischen Dimensionen bleiben uns absolut unvorstellbar!!!
"Um das gigantische Ausmaß des Sonnensystems darzustellen, reichen konventionelle grafische Modelle kaum aus. Illustrationen können zwar die Planeten darstellen und auch ihre Größen und Abstände relativ zueinander auf einen Blick abbilden, aber etwas geht dabei doch verloren: die Vorstellbarkeit des riesigen Raums dazwischen."
[auch mal auf das "C" unten rechts klicken! Sprache oben rechts auswählen, interessant auch die Pfeiltasten "links - rechts" oben Mitte!] have fun ...
-->
http://joshworth.com/dev/pixelspace/...system.html
  • 18.03.2018, 07:50 Uhr
  • 0
'Die Welt als Raum' - ein Modell von Längen und Größen

https://www.facebook.com/notes/hoima...1095849194/
  • 18.03.2018, 07:51 Uhr
  • 0
Heidi,

Es würde mich interessieren, wie du darauf kommst, das Universum sei "multidimensional".
Mir sind nur drei Raumdimensionen und die Zeit bekannt.

Nur im Bereich des Allerkleinsten, im Rahmen der Stringtheorie, spekuliert man über eine größere Anzahl Raumdimensionen, elf oder noch mehr, aber das ist Spekulation. Diese weiteren Raumdimensionen sollen "eingerollt" sein auf eine Winzigkeit von 10 hoch -35 Meter. Im makroskopischen Universum spielen sie mit Sicherheit keine Rolle.

Ich halte es auch nicht für ein Zeichen von Arroganz, die Welt verstehen zu wollen.

Ganz im Gegenteil: die von dir vertretene Haltung ( Wenn wir das nicht verstehen, liegt das an unserer Gehirnkapazität und nicht am Universum per se!) ist von Frustration gezeichnet, in dem Sinne "ich kapiers nicht, ich kapiers absolut nicht, ALSO KANN man es gar nicht kapieren - ich gebs auf".

Wir hatten früher einmal über "Demut" geschrieben. Das ist auch so eine Haltung, wo man sich zurückzieht und das genauere Verstehen aufgibt.

Ich halte das für keine gute Einstellung - sie ist fortschrittsfeindlich. Hätten wir die schon immer, würden wir immer noch in Höhlen wohnen und Keulen schwingen...
  • 18.03.2018, 08:33 Uhr
  • 0
Peter,

Zwei schöne Links, die die Dimensionen des Universums - vielmehr unserer "näheren" Umgebung - deutlich machen.

Es überkommt mich beim Betrachten ein Gefühl - aber es ist nicht Demut. Eher Respekt und ein Gefühl der eigenen Beutungslosigkeit. Auch die Einsicht, dass die so spektakulär inszenierte "bemannte Raumfahrt" nicht das sein kann, was man sich gerne darunter vorstellt - mal schnell zum Mars und wieder zurück...

Obwohl ich ein Fan von "Star Trek" etc bin - die Milliarden, die für interplanetare Reisen ausgegeben werden, wären m.E. auf der Erde besser angelegt.
  • 18.03.2018, 08:52 Uhr
  • 2
Volker, man 'weiß' wie das Universum entstanden ist. Nein, man weiß es nicht. Man nimmt an, vermutet, weil es naheliegend erscheint. Zu Entstehung des Universums gibt's mehrere Theorien, Peter wird mit Info aushelfen können.

Gehen wir von Gott-energie aus, dann ist Gott gleischam wir (wir sind aber nicht Gott ) und Natur. Die Natur ist von Hause verschwenderisch, doch sie vergeudet nichts.
  • 18.03.2018, 09:00 Uhr
  • 2
An einen Gott zu glauben, der uns winzige, unwichtige und vergängliche Spezies mit Liebe erschaffen hat, mag im Altertum noch eine Option gewesen zu sein. Heute, in Anbetracht des Eindrucks der Dimensionen der Welt, ist das nicht nur arrogant, sondern schlichtweg naiv.

Aber es schadet auch nicht, ständig nach neuen Definitionen zu suchen, um den Begriff Gott weiter irgendwie nutzen zu können. Klingt ja auch gut, vielleicht braucht der einfache Mensch einfach seinen Vorgesetzten oder großen starken Beschützer, hinter dem er sich verstecken kann. Ist halt einfacher, als selbst zu denken und die eigene Unwichtigkeit und Vergänglichkeit zu akzeptieren!
  • 18.03.2018, 09:38 Uhr
  • 1
Die methodische Erklärung des Weltenbeginns geht von der energetischen Raumzeit-Singularität "am Anfang" aus - wie immer dieser Anfang auch sonst definiert werden kann ...
Dafür hat sich umgangssprachlich der (unpassende!) Begriff "Urknall" etabliert ("Big Bang"). Aber weder Ursache noch Herkunft dieses Ereignisses lassen sich davon ableiten. Wir wissen nur, dass es stattgefunden hat und seitdem eine Entwicklungsgeschichte durchläuft.

Dieses Modell ist natürlich nicht vollständig im Detail, vermutlich auch nicht prinzipiell unwiderlegbar. Aber wir haben nichts Besseres, alle alternativen Theorien sind noch unvollständiger und auch widersprüchlich.
Also, machen wir das Beste daraus und bleiben neugierig und erkenntnishungrig!

[hier noch ein --unverbindlicher-- Denkanstoß dazu:
<<Es gab einen Anfang, eine zunehmende Entfaltung und Organisation der Materie, und alles strebt einem unvorhersehbaren Ende zu. Was diesen Anfang verursachte, was vor oder hinter ihm lag (zeitlich und räumlich), ist uns nicht mehr zugänglich.>>
wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...ir-leben-... ]
  • 18.03.2018, 09:42 Uhr
  • 2
Alfred, zur Gottesfrage:

<<Wie soll man das Wort 'Gott' inhaltlich füllen, wie kann man es assoziieren? Und das wiederum mit Worten, die wir eigentlich noch gar nicht haben ... >>
wize.life/profil/peter-priewe/37930/buch/eint...007e44d8337
  • 18.03.2018, 09:47 Uhr
  • 0
Volker, die guten Antworten kannst du bei Peter finden, ich kann dem nichts hinzufügen.
  • 18.03.2018, 10:20 Uhr
  • 0
Alfred, Du irrst. Jedenfalls, was die Einfachheit des Menschen schlechthin und einen Vorgesetzten' angeht. Ob der Mensch unwichtig ist, das können wir nicht beurteilen, weil wir überhaupt nicht wissen, welche Wesen es im Univesum sonst noch gibt. Dass es welche gibt, davon bin ich überzeugt, wenngleich ich nicht von den menschlichen Vorstellungen, die sich in Since fiction Filmen zeigen, ausgehe.

Dass der 'einfache' Mensch, ich nehme an, Du meinst den eher unintelligenten Menschen, braucht leider wirklich einen Vorgesetzten, einen Anführer. Nur ist mir aufgefallen, dass Obrigkeitshörigkeit und (Kadaver-)Gerhorsam nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat. Das lässt sich täglich in der Politik ablesen.

Hingegen der geistig weit entwickelte Mensch kommt irgendwann zu dem Schluss, dass unser Universum mit allem was ist, durchaus einer Intelligenz entsprungen ist. Vor noch ca. 30 bis 40 Jahren wurde es 'Esoterik' genannt. Der begriff ist, wenn man ihn richtig deutet durchaus richtig. Heute sprechen wir von Spiritualität. Viele Aussagen, die hier getroffen wurden und werden, werden durch die Quantenphysik Stück für Stück bestätigt.

Der spirituelle Mensch hat längst erkannt, dass es nicht notwendig ist, irgendeine Religion auszuüben, um sich mit dem Großen und Ganzen zu verbinden. Er weiß, das das, was er erlebt, das Ergebnis seiner Gedanken und seines Handelns ist, allein und/oder in Interaktion mit anderen. Er übernimmt Verantwortung, nimmt Möglichkeiten wahr und findet Lösungen.
  • 18.03.2018, 12:49 Uhr
  • 1
Heidi,
Ich finde bei Peter keine Antwort auf meine Frage, wieso das Universum "multidimensional" sein soll, und was man überhaupt darunter versteht.
Insofern solltest du schon etwas hinzufügen - vorausgesetzt du weisst überhaupt, was du geschrieben hast.

Ansonsten beobachte ich bei dir etwas Ähnliches wie bei Jochen: Ihr schreibt etwas, ich widerlege es, darauf kommt eine ungehaltene, nicht sachbezogene Antwort und dann zieht man sich zurück. Das ist kein guter Stil.
  • 18.03.2018, 12:55 Uhr
  • 1
Peter,

"Es gab einen Anfang, eine zunehmende Entfaltung und Organisation der Materie, und alles strebt einem unvorhersehbaren Ende zu. Was diesen Anfang verursachte, was vor oder hinter ihm lag (zeitlich und räumlich), ist uns nicht mehr zugänglich."

Das ist nach heutigem Wissen korrekt.

Leider wird aber dann von Menschen gleich behauptet, dass in diesem uns unzugänglichen Raum und in der uns unzugänglichen Zeit eine menschenähnliches Wesen hause, das man "Gott" nennt und dem man alles Mögliche andichtet. Ich fühle mich gedrängt, dieser Spekulation zu widersprechen - nichts, rein gar nichts spricht dafür.
Da es für diesen "Gott" keinerlei greifbare Nachweise gibt, muss man ihn eben an einen unzugänglichen Ort verlegen. Früher war es der "Himmel". Seit wir "da oben" schon gewesen sind und keinen Gott gefunden haben, wird er jetzt in "andere Dimensionen" und "vor" den Urknall lokalisiert. Das ist leicht durchschaubares Wunschdenken.
  • 18.03.2018, 13:06 Uhr
  • 0
Renate, DEIN persönliches Universum ist durch DEINE Intelligenz entstanden. Die Ursache der Welt ist nicht Intelligenz.

Zu denken, es wäre völliges Nichts, keine Materie, kein Raum, keine Energie, keine Zeit und kein Wesen vorhanden gewesen, aber Intelligenz, ist ein wirrer Gedanke! Am besten vergisst Du den wieder, der führt in eine Sackgasse. Alles braucht ein Behältnis, ein Medium!

Geist musste und konnte sich entwickeln. Unsere Energie ist derzeit an unseren Körper gebunden. Ob sie auch außerhalb unseres Körpers noch aktiv bleiben wird, in irgend einer Form, nach unserem Tod, wissen wir ebensowenig, wie wir wissen, ob sie vor unserer menschlichen Existenz schon vorhanden war!

Aber Intelligenz war definitiv nicht die alleinstehende Urenergie, da würde ich meine Testikel drauf verwetten!
  • 18.03.2018, 13:06 Uhr
  • 0
Ich auch, Alfred. Beide!
  • 18.03.2018, 13:07 Uhr
  • 0
Renate,
Ich vermute nicht, dass Peter mehrere Theorien zur Entstehung des Universums in petto hat, aber ich lass mich gerne belehren.
Die Geschichte mit dem Urknall ist eigentlich die einzige, die ernsthaft diskutiert wird.
Auch der Einwand, man wisse nicht genau, ob die Urknalltheorie richtig ist, ist kalter Kaffee. Ich schreibs mal wieder, zum x-ten Male: ÜBERHAUPT NICHTS über die Natur ist 100%ig bewiesen richtig, Alles mehr oder weniger plausible Vermutungen. 100%ige Gewissheiten gibts nur in der Mathematik.
Die Urknalltheorie (wie auch die viegeschmähte Evolutionstheorie) ist diejenige Theorie, die heute von den meisten Fachleuten für die Richtige gehalten wird. Wer sie widerlegen möchte kann das ja gerne versuchen - gelänge es ihm, wären wir ein Stück weiter. Mit Bibelwissen und esoterischem Kram kann eine solche Widerlegung allerdings nicht gelingen.
  • 18.03.2018, 13:22 Uhr
  • 0
'Die Ursache der Welt ist nicht Intelligenz.' Sagt wer, Alfred?
Im zweiten Absatz interpretierst Du, was ich nicht gesagt habe. Wo sprach ich von 'Nichts'?
'Unsere Energie ist derzeit an unseren Körper gebunden.' Welche Energie genau meinst Du? Es ist genau anders herum. Unser Körper ist an Energie gebunden.
Selbstverständlich ist Energie überall, soweit das Universum reicht, vieleicht auch darüber hinaus. Alles ist Energie. Das Borsche Atommodell hat sich auch in Energie 'aufgelöst', das dürfte bekannt sein. Und wo bitte sollte unsere Energie hin, wenn wir verstorben sind, als 'in den Raum'?

Natürlich gibt's noch ein paar andere Entstehungstheorien des Universums. Soweit ich mich erinnern kann, sind es fünf. Es werden Wellen und Strings diskutiert. Theorien eben. Wer will sie bestätigen?
100%ige Gewissheit hat die Mathematik auch nur hier. Ob sie noch ihre Gültigkeit in anderen Dimensionen hat/hätte, auch das können wir nicht wissen.

'Bibelwissen und esoterischer Kram' sind in vielerlei Hinsicht näher an der Wissenschaft, als Dir lieb ist, Volker.
Letztlich ist es doch bei Dir, Dinge ins Kalkül zu ziehen oder es bleiben zu lassen. Die Welt, die man sehen und anfassen kann, ist natürlich besser zu erklären. Das sehe ich ein. Hilft aber nicht wirklich weiter.
  • 18.03.2018, 14:11 Uhr
  • 0
Renate, ich rede von UNSERER Energie! Die ist an unseren menschlichen Körper gebunden. Ist unser Körper nicht mehr vorhanden, sind wir als Mensch nicht mehr vorhanden. Wer glaubt, es könnte etwas von unserer Energie übrig bleiben, das Züge unserer Persönlichkeit trägt, bewegt sich in der Fantasiewelt!
  • 18.03.2018, 16:06 Uhr
  • 0
... ist Deine Überzeugung. Sei's drum.
  • 18.03.2018, 17:52 Uhr
  • 0
Vielen Dank Renate für diesen Deinen Teilkommentar>>>Hingegen der geistig weit entwickelte Mensch kommt irgendwann zu dem Schluss, dass unser Universum mit allem was ist, durchaus einer Intelligenz entsprungen ist. <<< Dies wollen, können und dürfen Alfred Richards, Volker Boehr, Knight Mover, Loey Taranz u.a. NICHT einsehen, weil sonst ihre ganze Welt zusammenbrechen würde und sie eingestehen müßten einem IRRTUM unterlegen zu sein.
  • 18.03.2018, 18:50 Uhr
  • 1
Volker,
was diesen Deinen Teilkomentar betrifft.>>>Die Urknalltheorie (wie auch die viegeschmähte Evolutionstheorie) ist diejenige Theorie, die heute von den meisten Fachleuten für die Richtige gehalten wird. Wer sie widerlegen möchte kann das ja gerne versuchen - <<< so habe ich dies VIELFACH anhand VIELER Wissenschaftler mit Fachkompetenz veröffentlicht. Was aber war Eure Reak- tion? Ihr habt darin NICHTS ANDERES gesehen, als all diese Bekenntnisse und Veröffentlichungen, lächerlich zu machen. Wie armselig!
  • 18.03.2018, 18:57 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer, das ist weder eine Sturheit, noch eine Schwäche, wenn man eine intelligente Schöpfung bezweifelt. Wie kannst Du es kritisieren, dass man nicht bereit wäre, einen "Irrtum einzugestehen", wenn es doch gar nicht geklärt ist, dass es überhaupt einer ist!

Fakt ist, dass wir Menschen nichts darüber wissen können, was vor der Existenz unseres heutigen Lebensraumes existiert hatte. Als Atheist und Agnostiker realisiert man diese Realität und denkt nach. Als Gottglauber weiß man auch nichts, aber man akzeptiert eine absurde, altertümliche und romantische Erzählung, um sie sich als Wahrheit einzureden. Die Bemühungen, diesen abenteuerlich - subtilen Stoff zu verinnerlichen, stilisiert man hoch zum Zeichen vorbildlichen Gehorsams. Alle, die ihre berechtigten Zweifel formulieren, werden als Gegner und Spielverderber erlebt!

Dabei solltet ihr uns dankbar sein! Wir eröffnen Euch zumindest die Chance, nachzudenken und doch noch die Kurve zu kriegen. So ein Leben ist ziemlich kurz, es wäre doch schade, auf dem Wissensstand der alten Beduinen im Orient zu verharren, die außer Sand und Kameldung nicht viel hatten, was ihre Fantasie beflügelt hatte. Was dabei herausgekommen ist, hängt Euch heute wie ein Klotz am Bein! Ja, die Buddhisten sind da deutlich besser dran, die müssen nicht erst Philosophie in offensichtlichen Unsinn hineininterpretieren, die haben schon ein paar gute Erkenntnisse vorliegen! Und keinen Quatsch, wie außerwählte Völker und göttliche Massenmorde!
  • 18.03.2018, 20:31 Uhr
  • 0
Du hast mich angesprochen, Volker! Dann beantworte mir bitte zuerst die Frage, wer dich auf die Idee gebracht hat, das Universum sei chaotisch (Im allgemeingebräuchlichem Sinn.) Was du mir unterstellst, das ist mir bei dir schon lang aufgefallen: Dein Weltbild resultiert aus deinem Abi-Wissen von vermutlich den 60-er Jahren. Heute steht jedem ein umfangreiches Hintergundwissen zur Verfügung!, Wenn man natürlich nur einem einzigen Guru anhängt, darf man sich nicht wundern, wenn andere z. B. ich, dich als engstrinnig empfinden. Statt zu versuchen, mich in die Enge zu treiben, solltest du lieber die Möglichkeiten nutzen, dein Wissen zu erweitern. Dann wird dir möglicherweise auch klar werden, was unter dem multidimensionalen Universum zu verstehen ist.
Übrigens habe ich, das möchte ich nochmals betonen, in keiner Weise zu den Möglichkeiten einer göttlichen Führung Stellung bezogen. Meine Argumente beruhen auf reinem Faktenwissen. Und ich bin keine Hilfslehrerin für verbohrte Nein-Sager, nur aus Prinzip.
  • 18.03.2018, 21:24 Uhr
  • 2
Alfred: 'Dabei solltet ihr uns dankbar sein! Wir eröffnen Euch zumindest die Chance, nachzudenken und doch noch die Kurve zu kriegen.' Z.E.

Das ist zuviel der Güte! Danke, danke, danke.
  • 19.03.2018, 09:20 Uhr
  • 2
Aber Heidi,

Ich hab doch schon geschrieben, dass bereits 3 Himmelskörper, die sich gegenseitig beeinflussen, nicht mehr berechenbar sind - nicht weil wir zu dumm dazu wären, sondern weil das prinzipiell und mathematisch exakt beweisbar eben nicht möglich ist - für alle Zeiten nicht.

Natürlich gibt es Gesetze, denen die Himmelskörper folgen - vor allem das Gesetz der Gravitation. Und es gibt wunderschöne Bilder von fernen Galaxien und Nebeln - aber das Universum ist eben unberechenbar - chaotisch.

Ich diskutiere gerne mit dir, noch lieber wär es mir allerdings, wenn du die subtilen Beleidigungen und Untestellungen weglassen würdest. Jetzt muss ich nämlich unnötigerweise auch noch darauf antworten: Mein Wissen beruht nicht auf Schulwisen der 60er Jahre. Ich habe Physik studiert und mich auch ausführlich mit Kosmologie beschäftigt. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich immer recht habe - drum reden wir ja hier darüber. Ich verkneife mir ausdrücklich irgendeine abfällige Bemerkung zu deinem Bildungsstand, wir wollen ja hier nicht zoffen, nicht wahr?
  • 19.03.2018, 09:25 Uhr
  • 0
Vielleicht hättest du noch erwähnen sollen, dass Chaos eben nicht einfach Unordnung bedeutet, sondern zur Beschreibung gewisser Zustände dient.
Es ist ein mathematisch-Physikalischer Begriff und unterliegt sehr wohl gewissen Gesetzmäßigkeiten. Chaostheorie wurde wohl hier erwähnt irgendwann, aber ich wollts nochmal deutlicher sagen.
  • 19.03.2018, 09:45 Uhr
  • 0
Heidi 2,
Vielleicht meintest du ja mit "chaotisch" das das Universum keine regellose und strukturlose Masse ist. Selbstverständlich ist es das nicht. Es gibt Strukturen, Galaxien, zum Teil wunderschön anzuschauen und wir können (annäherungsweise) auch berechnen, wie unser Sonnensystem funktioniert. Wir können berechnen, wie nahe Monde an ihren Planeten herankommen können ohne dass sie von den Gezeitenkräften zerrissen werden. Und vieles mehr, möglicherweise weisst du da besser Bescheid als ich. Aber berechenbar - also auf die fernere Zukunft und mit größerer Genauigkeit vorhersehbar - ist das Universum eben nicht.


Der Vergleich mit dem Wetter oder den Wolken scheint mir zutreffend: auch am Wolkenhimmel gibt es schöne Bilder und auch Wolken sind auf kurze Zeit berechenbar und es gibt Gesetze, denen das Wetter gehorcht - ohne Wolken kein Regen zum Beispiel. Trotzdem ist das Wetter chaotisch, unberechenbar.
  • 19.03.2018, 09:50 Uhr
  • 0
Mir ist da noch so ein Gedanke gekommen...

Es ging gerade durch die Medien, dass viele Kennenlern-Portale mit falschen Mitgliedern arbeiten.

Die Portalbetreiber stellen also Mitarbeiter an, die sich als attraktive Frauen ausgeben (und in Wirklichkeit arbeitslose Männer sind) und mit den zahlenden Kunden flirten. Wenn die Kunden dann ein persönliches Treffen vorschlagen, werden vielerlei Ausreden vorgeschoben.
Sinn des Ganzen ist natürlich, zahlende Kunden so lange wie möglich im Portal zu halten.

Was bedeutet das für wize.life?

WL lebt von Reklame und WL muss Interesse daran haben, dass möglichst viele Menschen hier schreiben. Wieso soll man dort nicht auf den Gedanken gekommen sein, ein paar Leute anzustellen, die mit absonderlichen Meinungen zum Widerspruch reizen, Diskussionen anstossen und aufrechterhalten?

Wär das nicht eine Erklärung für die Unbelehrbarkeit mancher Diskussionsteilnehmer?

Ein Jochen, der eigene Beiträge schreibt, die Andere zum Widerspruch reizen, ein Jochen der immer wieder absurde Meinungen äussert und provoziert ist doch genau im Sinne von WL.

Jochen, sei ehrlich, wirst du von WL bezahlt?
  • 19.03.2018, 10:31 Uhr
  • 1
Was noch zu meiner Vermutung passt: der Jochen schreibt seine Beiträge ziemlich schnell dahin. Zahlreiche Rechtschreibfehler oder vielmehr Tippfehler. Zum Teil erwischt er die Feststelltaste, schreibt dann mit Großbuchstaben weiter und merkt das erst eine Zeile später. Er liest seine Beiträge nicht nochmals durch, bevor er sie abschickt. Sorgfalt beim Schreiben ist nicht seine Sache.

Genauso handelt jemand, der für jeden Beitrag Geld kriegt und der darum möglichst viele Beiträge in möglichst kurzer Zeit losschlagen will.

Ich selber schreibe ja nur hier im Thema Philosophie (früher: Philosophie und Religion). Aber vielleicht hat jemand anders in anderen Themenkreisen ja schon einen Schreiber bemerkt, der ähnlich schnuddelig schreibt? Der "Jochen" kann selbstverständlich unter verschiedenen Namen auftreten.
  • 19.03.2018, 11:05 Uhr
  • 0
Das Problem ist doch wirklich nur, das viele nicht einsehen wollen, dass unsere Gehirnkapazität eben zu begrenzt ist, um das Universum in seiner Funktionsweise und Struktur ganz zu verstehen.
Was dir zu Jochen einfällt, halte ich einfach für absurd. Ich kenne die Argumente der Kreationisten gut genug und habe das alles schon seit Jahren gehört, als es Netzwerke noch gar nicht gab. Da ist ein Missionierungseifer, der einfach nicht anders kann, als die "Welt zu retten".
Übrings kommt man der Sache sehr viel näher, wenn man schon mal einsieht, das "Chaos" in diesem Zusammenhang eben nicht Unordnung bedeutet. Der nächste Schritt hieße, "Für UNS nicht berechenbar". Und in dem Zusammenhang auf die Existenz oder das Nichtvorhandensein eines Gottes usw. zu schließen finde ich ziemlich absurd. Das wäre genau so,als würde ich behaupten, auf Suaheli kann man sich nicht verständigen, nur weil ich diese Sprache nicht verstehe.
  • 19.03.2018, 12:09 Uhr
  • 1
Es gibt aber schon erstaunliche Fortschritte da und die Gehirnkapazität wird längst durch Computer erweitert mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten.
Ich bleibe da gespannt.
  • 19.03.2018, 12:13 Uhr
  • 0
Ich bleibe auch gespannt. Und ich wundere mich andererseits, dass (Gott sei Dank) niemand auf die Idee kommt, die Milliarden, die jährlich in eine Forschung fließen, wie z. B. in Cern, die keinen praktischen Nutzen hat, abziehen zu wollen. Aber wenn ich mir andererseits überlege, wie viel Geld schon investiert wurde, nicht nur in Cern, sondern auch in den riesigen unterirdischen Xenon-Detektoren, um Teilchen der dunklen Materie zu erzeugen bzw. zu finden, bisher ohne Erfolg, so habe ich doch meine Zweifel an der Machbarkeit und auch an der Kapazität von Supercomputern.
  • 19.03.2018, 12:18 Uhr
  • 0
Naja, das finde ich allemal sinnvoller, als Milliarden in vor Korruption triefende Projekte wie BER zu "investieren".
Wenn die Menschheit dauerhaft eine Zukunft haben will, muss sie mittel- bis langfristig das All erobern.
  • 19.03.2018, 12:22 Uhr
  • 0
eher seeeeehr langfristig (die ISS ist ja was Wunderschönes) aber 450 km über der Erdoberfläche ist wirklich noch nicht weit draußen
  • 19.03.2018, 13:41 Uhr
  • 0
Das kommt eben auf die Festlegung von Prioritäten an. Du weißt ja selbst, wieviel Ressourcen sinnlos verschwendet werden.
  • 19.03.2018, 13:44 Uhr
  • 0
Heidi,

"Das Problem ist doch wirklich nur, das viele nicht einsehen wollen, dass unsere Gehirnkapazität eben zu begrenzt ist, um das Universum in seiner Funktionsweise und Struktur ganz zu verstehen"

Dass unsere Gehirnleistung nicht unendlich ist, ist etwas Selbstverständliches. Ob sie mit Computerhilfe auf unermessliches Ausmass zu steigern ist, ist mindestens nicht sicher. Aber darum geht es nicht.

Mir geht es darum, dass es nicht fruchtbar ist, sich die eigene Begrenztheit andauernd vor Augen zu halten. Das führt leicht dazu, dass man zu früh aufgibt im Bemühen, die Natur zu verstehen. Und man sollte sich auch die Grenzen der Erkenntnis bewusst machen: die Erkenntis, das etwas prinzipiell nicht berechenbar ist - wie die Bahn von drei Himmelskörpern - sollte man akzeptieren. Immerhin versucht ja auch kein vernünftiger Mensch mehr, das Perpetuum mobile zu erfinden.
  • 19.03.2018, 13:47 Uhr
  • 0
Wer hält sich denn die eigne Begrenztheit dauernd vor Augen? Ich jedenfalls nicht. Das ist auch gar nicht gewollt - aber ebenso fatal in die Irre führend ist der Machbarkeitswahn.
  • 19.03.2018, 13:52 Uhr
  • 0
Zu Jochen:
Ich habe nicht behauptet, ich wüsste sicher, dass Jochen ein bezahlter WL-Mitarbeiter ist. Aber mir fallen eben einige Dinge auf, die gut dazu passen würden.
Jochen schreibt Beiträge in dieses Thema, er gibt sich keine besondere Mühe, eine einwandfreie Form zu wahren und er schreibt immer weiter, obwohl er eigentlich von niemandem Zustimmung erhält. Das kann doch keinen Spass machen.
Seine Antworten sind kurz, gehen oft nicht auf die an ihn gestellten Fragen ein, enthalten fast immer kleine Provokationen die uns zum Widerspruch reizen.

Klar ist schon, dass er den Kreationismus nicht erfunden hat und dass Kreationisten oft über ein gewisses Sendungsbewusstsein verfügen. Aber das scheint mir nicht ausreichend um zu erklären, warum er hier immer wieder seine kruden Thesen vertritt.
  • 19.03.2018, 13:54 Uhr
  • 1
Heidi,
Beim Machbarkeitswahn sind wir schon bei Knights Einwand:

"Wenn die Menschheit dauerhaft eine Zukunft haben will, muss sie mittel- bis langfristig das All erobern. "

Es ist eine schöne Phantasie, dass die Menschheit irgendwann in der Lage sein würde, das All zu erobern. Eine Phantasie, die dadurch entstanden ist, dass man die Entwicklungen der Vergangenheit einfach in die Zukunft fortschreibt.

Erdsatelliten sind eine feine Sache. Die ISS, also bemannte Erdsatelliten, sind schon die Grenze des Machbaren. Reisen zum Mond sind höchstens vereinzelt aus wissenschaftlichem Interesse sinnvoll. Alles weitere, auch Reisen zum Mars sind nun noch Prestigeobjekte. Und das "All" ist hinter dem Mars noch lange nicht zu Ende, ja, da hat es noch nicht mal richtig angefangen.

"Das All erobern" ist eine Floskel, die mit ihrem Getöse von den Problemen auf der Erde ablenken will. Und die Probleme hier unten sind die, die dringend gelöst werden sollten.
  • 19.03.2018, 14:02 Uhr
  • 1
Heidi,

"Wer hält sich denn die eigne Begrenztheit dauernd vor Augen? Ich jedenfalls nicht.."

dein Beitrag sagt aber etwas Anderes:

"Das Problem ist doch wirklich nur, das viele nicht einsehen wollen, dass unsere Gehirnkapazität eben zu begrenzt ist, um das Universum in seiner Funktionsweise und Struktur ganz zu verstehen. "
  • 19.03.2018, 14:04 Uhr
  • 0
Das ist so gemeint: Einsicht in die Begrenzung - das ist dein Artikel über das All. Da siehst du doch auch ein, dass nicht alles machbar ist - und so denke ich auch. Ich halte das sogar für so wichtig, weil sonst die Gefahr besteht, dass man Geld und Energie am falschen Ort einsetzt.
  • 19.03.2018, 15:00 Uhr
  • 1
Es wundert mich ein wenig der Mangel an Phantasie, was die Machbarkeit anbetrifft bei den letzten Kommentaren.
Wer hätte denn noch vor einigen Jahrzehnten an so manches gedacht, was inzwischen alltägliche Realität ist?
  • 19.03.2018, 15:04 Uhr
  • 0
zum "Mangel an Phantasie" sei mir ein kleiner Exkurs erlaubt ... (muss ja nicht gelesen werden!)

<<Fürwahr, wenn die menschliche Gesellschaft eines nicht allzu fernen Tages dem ökologischen Kollaps zum Opfer fiele, wäre als Todesursache ein lebensbedrohlicher Mangel an Phantasie, an Vorstellungskraft, anzuführen.>>

--> "Warum es schwer ist, Menschen zum Überleben zu überreden"
http://hoimar-von-ditfurth.de/todesu...antasie.pdf
  • 19.03.2018, 15:59 Uhr
  • 0
Das stimmt schon soweit, Knight. natürlich gibt's vieles, was wir vor einigen Jahren nicht für möglich hielten. Hätte das FBI nicht die Teslas Pläne konfisziert, wären wir vermutlich längst weiter in vielerlei Hinsicht. In der Raumfahrtmedizin arbeitet man über Scalarwellen zur Fernheilung. Das funktioniert und ist m.M.n. der Weg der zukünftigen Medizin.

Nur wenn wir z.B. die Raumfahrt ansich betrachten, man möchte zum Mars. Aber was sollen wir da? Gut, ich wüsste einige Kandidaten, die ich gerne mitschicken würde, hilft aber auch nicht weiter.
Die Überwindung verschiedener physik. Gegebenheiten der Erde, bzw. deren Übertragung auf Raumschiffe halte ich für vergebne Liebesmüh.
Wenn wir dafür sorgen würden, dass unsere Welt wieder in Ordnung käme, hätten wir doch ein wunderbares Paradies zum Leben.
Der erlebte Mangel ist die pure Illusion. In so fern brauchen wir gewiss keine Bestrebungen das all unsicher machen zu müssen.
  • 19.03.2018, 15:59 Uhr
  • 0
Also ich halte Raumfahrt eben nicht für sinnlos. Da gibts viel sinnlosere Projekte. Eine Mars-Besiedelung könnte eine Menge Erkenntnisse bringen.
Solche könnten letztlich auch dem Leben auf der Erde dienen - u.a. in Sachen Klimawandel...
Du glaubst halt an geistige Fernübertragung, was ich nun für eher abwegig halte mangels konkreter Nachweise, aber auch da gestehe ich dir gerne zu, deiner Phantasie freien Lauf zu lassen.
Was am Ende dann "vergebliche Liebesmüh" ist, wird sich zeigen.
  • 19.03.2018, 16:06 Uhr
  • 0
Nee nee, das hat mit Geistheilung nichts zu tun, wobei die allerdings auch funktioniert. Raumfahrtmedizin ist eine ganz praktische alltägliche Anwendung für die Astronauten, die sich im All befinden. Dr. med. Etringer, Neurologe befasst sich damit. Da gibt's 'ne Webseite.
  • 19.03.2018, 16:23 Uhr
  • 0
Was die "Eroberung" des Alls betrifft: Die Raumsonde Voyger 2 ist vor 40 Jahren gestartet und hat grade mal ca. 16 Lichtstunden zurückgelegt - der nächste Stern ist aber 4 Lichtjahre von uns entfernt. Die Sonde New Horizon, die kürzlich bei Pluto vorbeiflog, ist knapp doppelt so schnell - aber der Protonenantrieb, durch welchen diese Beschleunigung möglich war, kann nur eine geringe Nutzlast befördern, die Sonde ist quasi nur eine fliegende Kamera.
Knight: Vor Jahrzehnten, auch schon vor dem Start von Sputnik, war für Wissenschaftler z. B. der Flug zum Mond denkbar, zumindest, seit der Raketenantrieb eingesetzt wurde.
Meine Phantasie reicht bis zu einen Antrieb, der annähernd Lichtgeschwindigkeit erreicht. Mehr ist lt. Einstein nicht möglich - und da wäre man zu Proxima Centauri immerhin noch ca. 4 Jahre unterwegs. Aber um diese Geschwindigkeit zu erreichen, müsste man mehr als 10.000 Mal so schnell werden.
So gesehen sind wir vom Flug zu den Sternen noch so weit entfernt, wie ein Mensch der Steinzeit vom Flug zum Mond.
  • 19.03.2018, 16:38 Uhr
  • 1
Du vergisst dabei die Beschleunigung der Entwicklung, die allerdings leider immer wieder von eigentlich unwichtigen Grabenkämpfen gebremst wird.
So gesehen rechne ich auch nicht in naher Zukunft da mit gravierenden realisierbaren Durchbrüchen.
  • 19.03.2018, 16:42 Uhr
  • 0
Ich bin eigentlichen nicht '"vergesslich" nur realistisch. Meinen letzten Satz mit der Steinzeit habe ich übrigens aus einem Vortrag der ESO.
  • 19.03.2018, 16:43 Uhr
  • 0
Wie können vernüftige und logisch denkende Menschen es für möglich halten, daß z.B. die Sonne in einer Entfernung von ca. 150 Mio. km von der Erde ent- fernt ihren Platz einnahm? Wie können diese Menschen es für möglich halten, daß sich um die Erde eine Atmosphäre bildete? Wie können dise es für möglich halten, daß sich eine Gravitation bildete? Wie können diese Menschen es für möglich halten, daß sich Sauerstoff bildete? Wie können diese Menschen se für möglich halten, daß die Planeten in einer elliptischen Bahn um die Sonne kreisen? U.a.m. ALLES geschah natürlich GANZ ZUFÄLLIG.
  • 19.03.2018, 20:57 Uhr
  • 0
Jochen,
Wie könne es vernünftig denkende Menschen für möglich halten, dass von 100 000 000 000 000 Sonnen KEINE EINZIGE einen Planeten in 150 Mio km Entfernung hat?

Wie könne es diese Menschen für möglich halten, dass von 100 000 000 000 000 0 Planeten KEIN EINZIGER eine Atmosphäre hat?

Das wäre wirklich ein unerklärlicher Sachverhalt, der an einen "Schöpfer" denken liesse. Der hätte es nämlich sorgfältig vermeiden müssen, dass nicht ZUFÄLLIG ein Planet in 150 Mio km seine Sonne umkreist und ZUFÄLLIG eine Atmosphäre hat...

Jochen, Jochen... Zieh deine Scheuklappen ab!
  • 20.03.2018, 09:27 Uhr
  • 0
Übrigens: wenn ich bei meinem obigen Beitrag ein paar Nullen vergessen haben sollte: ich bitte um Entschuldigung... Aber bei diesen Größemordnungen kommt es darauf schon nicht mehr an....
  • 20.03.2018, 10:10 Uhr
  • 0
Heidi,
Ich meine, dass die Menschheit von interstellaren Reisen viel weiter entfernt ist als ein Steinzeitmensch vom Mondflug.

Immerhin ist ein Flug zum Mond ja möglich - wenn auch nur mit unvorstellbarem Aufwand und großen Gefahren.

Interstellare Reisen sind aber PRINZIPIELL unmöglich. Es ist einfach zu weit. Und die Lichtgeschwindigkeit begrenzt unser Vorankommen, selbst wenn die immensen technischen und finanziellen Probleme gelöst wären.

Nehmen wir an, wir könnten wirklich nach wenigen Jahren Reisezeit unseren nächsten Fixstern besuchen. Was hätten wir davon? Du weisst besser als ich, ob der Planeten hat oder nicht, soweit ich weiss, ist es ein Doppelstern ohne stabile Planetenbahnen. Was würden wir auf den Planeten finden? Steinwüsten, eiskalt oder auch glühend heiß, gefrorenes Gas.... Extrem lebensfeindliche Bedingungen. Für ein paar Fotos und ein paar Gesteinsproben müssten wir Milliarden ausgeben und Menschenleben riskieren. Das ist einfach Unsinn. Man KANN den Fortschritt der letzten Jahrzehnte nicht einfach in die Zukunft fortschreiben. Die Herausforderungen für die Menschheit sind ganz andere als interstellare Reisen!

Es sei denn, der WARP-Antrieb wird erfunden... Aber das ist nun wirklich reines Wunschdenken.
  • 20.03.2018, 10:21 Uhr
  • 0
Nachtrag:
Gerade gestern hab ich ein YouTube-Video von Herrn Lesch gesehen (den ich wegen seines theatralischen Auftretens nicht besonders schätze..).
Leider finde ich den Link nicht mehr.
Lesch hat darin einige wenige (ich meine fünf) große Herausforderungen an die Menschheit formuliert und ausdrücklich interstellare Reisen davon ausgeschlossen.
Knight, wir können gerne zusammen Star Trek gucken, und Deep Space Nine und Raumschiff Voyager und wie sie alle heissen: Aber das, was dort möglich ist, wird für immer Phantasie bleiben.
  • 20.03.2018, 11:25 Uhr
  • 0
Und hier noch etwas für Jochen:
Im folgenden YouTube-Video findet man den einzigen (mir bekannten) Hinweis, dass unser Universum "gestaltet" worden ist. Das dort gebrachte Gegenargument mit dem anthropischen Prinzip finde ich nicht so überzeugend.

Jochen, guck dir mal das Video an, das ist Wasser auf deine Mühlen:

  • 20.03.2018, 11:41 Uhr
  • 0
"Wie können vernüftige und logisch denkende Menschen es für möglich halten, ..."(J.W. Gloger)
Ernsthaft gemeint, was folgte (Siehe etwas weiter oben!)?
---
"...U.a.m. ..."(J.W. Gloger)
Anderes mehr schriebst Du z.B. vor geraumer Zeit:
">>> … Evolution? Der größte Schwachsinn aller Zeiten. Reine Spekulation, durch nichts bewiesen, nur eine Theorie und lächerlicher als jeder Dämonenglaube primitivster Naturvölker. …“(J.W. Gloger)
Schon damals fragte ich:
Ernsthaft?
---
Da ich Dir Vernunft und Logik nicht absprechen kann, vermute ich weiterhin, dass Du nicht 'echt' bist. Bislang glaubte ich, dass Du hier unter 'Philosophie' aus 'Spaß an der Freud' 'Jux und Dollerei' betreibst, zumal Du mitunter recht sprunghaft und unhöflich agierst, in dem Du Fragen einfach übergehst. (Du hast bspw etwas in meinem 'Buch' eingetragen, was zwar legitim ist, aber ehe ich, etwas zeitversetzt, reagieren konnte, war der Text gelöscht.)
Nun müsste ich wohl Volkers Betrachtungen (Vermutungen) folgen über Dein Wirken hier, denn es kann doch nicht sein, dass ein Mensch der Gegenwart, beim derzeitigen Wissensstand der Menschheit, die vernünftigsten Theorien als lächerlich hinstellt, an denen die Wissenschaftler arbeiten. Aber - ernsthaft gemeint, wäre das mehr als peinlich. Solche 'Scheuklappen' kann's nicht geben! Deshalb glaube ich Dir nicht.
Ich kann Dich nur ertragen, indem ich weiterhin annehme, dass Du, entgegen Deinem Erkenntnisstand, provozierst, um hier was zu Deiner, unserer (und anderer?) 'Freud' in Gang zu halten.
Ein Kreationist würde wohl vorwiegend mit Bibelzitaten arbeiten, als mit Äußerungen von Wissenschaftlern vergangener Jahrhunderte oder nahzeitlichen Pseudowissenschatftlern; bislang war das jedenfalls so.
  • 20.03.2018, 11:56 Uhr
  • 4
Da könnte, beim genaueren Hinsehen was dran sein. Ich denke in dem Zusammenhang an die ZJ, die ja hier ganze Wachtürme einstellten. Wo sind die eigentlich abgeblieben? Wurde der Oberzeuge gesperrt? Dann müsste das ja bei J. eigentlich auch passieren!
  • 20.03.2018, 13:17 Uhr
  • 0
Das ist genau wie mit der Bibel, alle von Gott inspiriert! Wer's glaubt, wird selig!
  • 20.03.2018, 14:22 Uhr
  • 0
Ja, richtig,
Es scheint auch dafür zu sprechen, dass Jochen von WL bezahlt wird, dass er noch nicht gesperrt wurde. Er poltert ja vielfach hier rum, jedenfalls ist er weniger höflich als die ZJ, die es auch nicht mehr gibt.
Weiter gibt es mir zu denken, dass er unsere Vermutungen nicht umgehend dementiert - ein bezahlter WL-Mitarbeiter würde sich wohl auch genauso geräuschlos zurückziehen.
  • 20.03.2018, 17:51 Uhr
  • 0
Eine Verschwörung? Bin ich vielleicht der einzige echte Mensch hier, zwischen lauter Fakes?
  • 20.03.2018, 21:51 Uhr
  • 1
Vielleicht ist WL ja auch nur ein Fake und wird vom deutschen Verfassungsschutz zur Ausspähung der Mitglieder benutzt.
  • 20.03.2018, 22:08 Uhr
  • 0
Volker was diesen Deine Teilkommentar betrifft,>>>Es scheint auch dafür zu sprechen, dass Jochen von WL bezahlt wird, <<< so finde ich diesen SEHR amüsant.
Von welchen Vermutungen ist hier die Rede?
Warum stellst Du nicht an die Verantwortlichen die Frage, ob ich von WL bezahlt werde. Diem würden über solch eine Vermutung LACHEN!!!
  • 20.03.2018, 22:10 Uhr
  • 0
Joachim, was fragtest Du mich damals?
Jetzt noch ein Weiteres zur Klarstellung. Ich bin weder ein ZJ, noch gehöre ich einer andereren Sekte oder Denomination an!
DOch bin ich ein ernsthafter, bewußter und überzeugter Christ, der vor etlichen Jahren eine Gottesoffenbahrung hatte. Dies erleben nicht so viele Menschen. Jetzt wird mit ziemlicher Sicherheit ein Gelächter losgehen und vielleicht werdet ihr mich sogar als bescheuert ansehen. Dies alles, auch Eure Unfreundlichkeiten, Gehässigkeiten, ja selbst Bösartigkeiten können mich nicht ereichen, da Gottes Wort schon darauf hinweist, daß wir um seines namenswil- len, dieses erfahren werden. Da Gott Euch als Spöter bezeichnet, heißt es weiter, ER lacht über diese. Ich lache über Euch nicht, weil ihr mir leid tut.
Ich bin hier nicht der einzige wirkliche Christ, es gibt hier etliche, die aber keine Lust haben sich mit Euch anzulegen, da sieerkannt haben, daß es Euch am Wil- len mangelt, SACHLICHE Diskusionen zu führen!
  • 20.03.2018, 22:30 Uhr
  • 0
Werner, was diesen Deinen Kommentar betrifft>>>und wird vom deutschen Verfassungsschutz zur Ausspähung der Mitglieder benutzt. <<< ist dasLächerlichste, was jemand vermuten kann!
  • 20.03.2018, 22:33 Uhr
  • 0
Jochen,
Dass du eine "Gottesoffenbarung" hattest, würde dein Verhalten für mich auch erklären.
Interessant wäre, wie diese Offenbarung abgelaufen ist. Wahrscheinlich schämst du dich dafür und willst nicht darüber berichten. Ich frage dich trotzdem: hast du Gott gesehen oder gehört? Was hat er dir gesagt? Oder musstest du ihm versprechen, darüber zu schweigen?

PS: der Sicherheit halber solltest du auch ausdrücklich bestätigen, dass du NICHT von WL für deine Kommentare bezahlt wirst.
  • 20.03.2018, 23:23 Uhr
  • 0
Volker,
ich schäme mich nicht etwas darzustellen,
Ja, Volker, Gott hat deutlich zu mir gesprochen. ER sagte ich solle die Bibel herholen und lesen. Ich schlug die Bibel scheinbar planlos auf und bekam die ASntwort darauf wie es mit mir bestellt ist und was es dagegen zu tun gibt. Danach sagte ich JA zu Gott und Jesus Christus und danach begann ein neues unkomplizierstes , angstloses und befreites Leben. Ihr werdet es nicht verstehen können und mich für bescheuert halte. Aber wie schon geschrieben fischt mich dies nicht an.
Jetzt zu Deiner Mutmaßung was eine Bezahlung betriff. Sie ist einfach LÄCHERLICH!
  • 20.03.2018, 23:49 Uhr
  • 0
Das Leben lieben, heißt: Gott lieben.
Leo N. Tolstoi
  • 20.03.2018, 23:58 Uhr
  • 0
Religionen sind verschieden, aber es gibt nur einen einzigen Gott. Gott ist wie das Wasser, das die verschiedenen Gefäße füllt, und in jedem Gefäß nimmt die Vision Gottes die Gestalt des Gefäßes an.
Swami Vivekânanda
  • 21.03.2018, 00:00 Uhr
  • 0
Wer nicht an sich selbst glaubt, kann auch niemals an Gott glauben.
Swami Vivekânanda
  • 21.03.2018, 00:02 Uhr
  • 0
Sie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott.
Thich Nhat Hanh
  • 21.03.2018, 00:03 Uhr
  • 0
Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.
Rumi Kann es eine deutlichere Aussage geben?
Der Gott der Bibel hat gesagt."Wer mich ernsthaft sucht, der wird mich finden."
  • 21.03.2018, 00:07 Uhr
  • 0
(meine Antwort in einem Kommentarstrang zur ‚Gottesfrage‘)
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<< ... die Ausgangsfrage im 'Strang' war ja
„Glaubst du an Gott und fühlst du dich ihm nahe?“

Nun, zur Beantwortung wäre zunächst eine Begriffsklärung erforderlich. Wie soll man das Wort 'Gott' inhaltlich füllen, wie kann man es assoziieren? Und das wiederum mit Worten, die wir eigentlich noch gar nicht haben ...
Für religiöse Menschen ist es eine irrationale Allmacht, Schöpfer und Behüter von allem was war, ist und wird. Ohne ihn ist für viele von ihnen eine geordnete und sinnvolle Welt schwer vorstellbar.

Rational, methodisch und kausal ist eine Herleitung gar nicht so grundverschieden:
Die Welt ist ja nun mal da. Sie war, ist und wird sein, als das Ergebnis einer indizienbegründeten Entwicklungsgeschichte mit offenem Ausgang. Wir sind Bestandteil und vorläufiges Ergebnis dieser Geschichte. Die Ursache von allem ist uns aber methodisch nicht zugänglich. Nur soviel: Sie kann nicht in ihrer eigenen Wirkung liegen (unsere Welt, das Universum). Wir können uns heute recht nahe an diesen Weltenbeginn heran berechnen und sondieren, jedoch nicht darüber hinaus (räumlich und zeitlich, beide Attribute entstanden erst mit dem Beginn).

Was soll / kann man denn nun 'fühlen' oder denken?
Anderen kann ich die Frage nicht beantworten. Für mich ist 'Gott' jedenfalls weder Wesen noch materiell zuortbar. Es ist für menschliches Erkenntnisvermögen unvorstellbar, eigenschaftslos und nur 'jenseits' unseres Diesseits verortbar. Es darf aber widerspruchslos als die Ursache allen Seins vermutet werden, beweisen lässt es sich natürlich nicht! Und deshalb können 'Gottesbeweise' auch kein zeitgemäßes Erklärungsmodell für diese Welt sein.
Mir ist die Erklärung dazu von Albert Einstein sympathisch:
wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...issenschaft >>
  • 21.03.2018, 04:35 Uhr
  • 1
(meine Antwort in einem Kommentarstrang zum Ursprung der Welt)
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<< Vielleicht sollte man auch zunächst verstehen, dass für hier verwendete Begrifflichkeiten gar keine exakte Beschreibung möglich ist. Wir haben keine Worte für etwas, das 'jenseits' unserer Erkenntnisfähigkeit und Vorstellbarkeit liegt. Dennoch leiten wir Erklärungen ab für 'einen' (Schöpfer)Gott, 'seine' Schöpfung etc., ebenso für eine rationale Erklärung des de facto vollzogenen Weltenbeginns. Die endgültige Wahrheit wissen wir nicht, und werden sie vermutlich auch niemals wissen (wir, als Spezies Homo sapiens) ... Hier assoziiere ich ggf. zum Deismus (wenn auch nicht uneingeschränkt!). >>
-----
Ich hatte in diesem Kontext an anderer Stelle geantwortet:
[Zitat] << ... die Evolution als fortlaufender Schöpfungsprozess (...) würde dem Deismus widersprechen ... >> [ZE]

<< Einen solchen Widerspruch erkenne ich nicht.
Der "Urknall" als Weltenbeginn, mit sich anschließender Entwicklungsgeschichte in eine --offene-- Zukunft. Alle notwendigen Zutaten (Raumzeit, Materie-Energie-Äquivalenz, Naturkonstanten und -Gesetze) wurden diesem Anfang mitgegeben. Ein weiterer "Eingriff von außen" ist nicht mehr erforderlich! Ob dafür nun Begrifflichkeiten wie "Schöpfung" oder "Evolution" verwendet werden, ist für den Status quo nebensächlich.
N. b.: Die Ursache für diesen Anfang kann nur außerhalb der dadurch entstandenen Welt verortet werden, sie ist uns deshalb auch methodisch nicht zugänglich. Wir können weder diese Ursache erkennen / beschreiben, noch ihren "Ort im Außerhalb" (Jenseits des Diesseits ... ). Aber die Gedanken sind natürlich frei! Jeder darf seine Denksonden über diese 'Final Frontier' hinausschicken und seine Weltsicht damit konstruieren, warum nicht. Nur darf eine auf dieser Basis gewonnene Weltsicht nicht als gültig und dogmatisch unantastbar festgeschrieben werden (im wahrsten Wortsinn ... )! Dann wird man unglaubwürdig ... >>

"Im engeren Sinne sind Deisten diejenigen, die das Göttliche zwar mit dem Ursprung des Universums in Verbindung bringen, ein weiteres Eingreifen Gottes jedoch bestreiten. Im weiteren Sinne wird der Deismus als freidenkerische Glaubensströmung im Zeitalter der Aufklärung angesehen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Deismus
  • 21.03.2018, 04:41 Uhr
  • 1
(Vorstellung des Buches 'Gott und die moderne Physik' von Paul Davies)
-----
"... Vorwort zur deutschen Ausgabe des Buches 'Gott und die moderne Physik' von Paul Davies, in dem der Autor das zusammengetragen hat, was die Naturwissenschaften über die letzten Bausteine der Materie, das Wesen von Seele und Geist, den Beginn von Raum und Zeit, kurz, die Urgründe des Universums und unseres Seins nicht mehr aussagen können."
-->
<< Trotzdem hat das, was Davies in diesem Zusammenhang vorträgt, Bedeutung auch für die Theologie und für jeden gläubigen Menschen. Auch die Physik kann Gott nicht beweisen. Aber eine naturwissenschaftliche Betrachtung vermag das Geheimnis der Existenz alles Existierenden eindringlicher vor Augen zu führen als jede rein philosophische Argumentation - das Buch von Davies ist dafür der beste Beweis.
Und wenn eine naturwissenschaftliche Darstellung angesichts des von den Weltreligionen verkündeten Gottes auch schon aus systematisch-logischen Gründen prinzipiell zu kurz greift, ist sie dennoch auch theologisch fruchtbar. >>
http://www.hoimar-von-ditfurth.de/vo..._physik.pdf
  • 21.03.2018, 04:47 Uhr
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(dazu meine Antwort in einem Kommentarstrang zur Buchvorstellung)
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<< Vielen Dank Wolfgang, für die Reaktion auf den Beitrag und für Dein Interesse an meiner Weltsicht.

Offensichtlich wird diese begründete Weltsicht gelegentlich noch missverstanden, vermutlich beschreibe ich sie laienhaft nicht immer exakt genug ...
Ich 'hänge' sicherlich nicht 'an irgendeinem Gott', das siehst Du in der Tat falsch. Dazu wäre auch zunächst einmal der "Gottesbegriff" zu klären! Auf der Grundlage meiner bisherigen Erkenntnisse der Welteigenschaften kann es --für mich!-- keine personifizierbare Allmacht sein, die Einfluss nehmen kann, auf die sich vollziehende Entwicklungsgeschichte der Welt "an sich". Deshalb fürchte ich auch weder Bestrafung (in der Hölle), noch erhoffe ich mir Belohnung (im "Himmel"). Schockiert bin ich allenfalls über einige Artgenossen, die ihre Welt dogmatisch irrelevant sehen und z. B. die Bibel wortwörtlich auslegen, oft sogar diese Auslegung fundamentalistisch vergesellschaftlichen wollen.

Eine andere Herangehensweise wäre die Ergründung von etwas "Göttlichem", so wie es z. B. Albert Einstein versuchte. Er beschrieb es als etwas Unvorstellbares, uns nicht Erklärliches, als Ursache von allem. Damit ist es auch in allem, oder eben nirgends - je nach Perspektive ...
Der bisherige Status quo unserer Erkenntnisse beschreibt die "Welt" als kontinuierliche Entwicklungsgeschichte mit einem definierbaren Anfang und einem offenen Ende. Ihre Ursache ist nicht bestimmbar, sie muss aber methodisch außerhalb ihrer selbst liegen - jenseits unseres Vorstellungs- und Erkenntnisvermögens!

Deine Beschreibung: "Das ganze Universum ... ein riesiger Stoffwechsel ... so ganz ohne Wunder, aber wunderbar ..." trifft es also ganz gut, und deshalb kann ich mich also auch damit anfreunden. So ungefähr wird es ja auch im Buch beschrieben!
Andererseits ist mir natürlich auch klar, dass Weltsichten abhängig sind, von individuellen Erkenntnissen eben dieser Welt. Deshalb gibt es vermutlich auch ebenso viele unterschiedliche Weltsichten, wie es Individuen gibt - hehehe >>
  • 21.03.2018, 04:50 Uhr
  • 1
@Volker und die Zahlenspiele ...
-->
(meine Antwort in einem Kommentarstrang zum Status quo des Homo sapiens)
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<< Dazu als Denkanstoß mal einige Fakten, die sich mit jedem seriösen Kosmologielexikon überprüfen lassen:

-> unsere Galaxie ('Milchstraße') besteht aus ca. 200 Milliarden (Mrd.) Sternen (=Sonnen) und hat viele Mrd. Sonnensysteme
-> im von uns beobachtbaren Universum gibt es mehr ca. 100 Mrd. Galaxien wie oben beschrieben (wahrscheinlich sind es aber viel mehr!)
-> die Naturgesetze und -Konstanten sind im gesamten Universum gültig, ebenso ist überall Materie und Energie vorhanden
-> die chemische Affinität aller Elemente dieser Welt untereinander erzwingen geradezu überall Verbindungen und Entwicklungen

Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass sich überall unzählige komplexe Strukturen entwickelt haben, denen wir lebendige Eigenschaften zuerkennen müssen. Alles andere wäre wieder der anthropozentrische Mittelpunktswahn, dem unsere Art schon so lange verfallen ist. Dabei übersteigt die Vielfalt möglicher Lebensformen unsere Vorstellungskraft enorm.

Allerdings sind die Proportionen im Universum (die Entfernungen der 'Himmelskörper' untereinander) auch jenseits unserer Vorstellbarkeit unüberbrückbar groß. Wir werden also niemals irgendeinen physischen Kontakt mit 'Aliens' haben, das funktioniert nur in Science-Fiction Abenteuern.

Aber alle intelligenten Lebensformen mit selbstreflektierendem Bewusstsein stellen sich vermutlich irgendwann die Fragen nach dem 'Woher, wohin, warum?'. Da wir alle zusammen 'Geschöpfe' im gemeinsamen Universum sind, müsste demnach eine 'jenseitige Allmacht' (welcher Art auch immer!) eine allen zugängliche universale Ursache darstellen. Daraus folgt: Glauben Aliens an Gott? ... >>

wize.life/themen/kategorie/wissen/artikel/329...groessen-ii
  • 21.03.2018, 04:55 Uhr
  • 1
(meine Antwort in einem Kommentarstrang zu unterschiedlichen Weltsichten)
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<< ... danke für die interessanten Hinweise zu meiner Weltsicht. Sie hat für mich keine Widersprüche und ich verbiete mir ganz sicher nicht „das genauere Nachdenken“, versprochen. Es spricht auch nicht --alles-- gegen eine dualistische Weltsicht, das wäre mir neu.

Fakt ist, viele Eigenschaften 'unserer Welt' (Universum) lassen sich mit naturwissenschaftlichen Methoden erklären und begründen. Das ist unumstritten und auch gut so, auch wenn uns aufgrund artbeschränkter Unvollkommenheiten noch nicht alle Bereiche dieser Welt zugänglich sind.
Fakt ist aber ebenso, dass die Naturwissenschaften sich im kulturhistorischen Kontext bewusst auf die Methodik des 'Wiegens und Messens' festgelegt und beschränkt haben. Das war notwendig, um sich von vorheriger 'Metaphysik und Alchemie' abzugrenzen und 'greifbare' Ergebnisse zu erlangen (was ja in den Jahrhunderten seit der Aufklärung auch beeindruckend gelungen ist!).
Nur wurde wohl inzwischen vergessen, dass es sich bei dieser Methodik um eine selbst auferlegte Einäugigkeit auf die Weltsicht handelt. So notwendig sie auch war, beschreibt die Naturwissenschaft die Welt eben nur teilweise und nicht in toto! Die Welt endet nicht, wo wir nicht mehr 'wiegen und messen' können, ebenso wenig dort, wo unser Vorstellungsvermögen an erkenntnistheoretische Grenzen stößt!

Deshalb sind uns auch mindestens zwei Ansichten über die --eine-- Welt möglich, die sich auch nicht grundsätzlich widersprechen müssen. Die Welt ist eins und in sich geschlossen - nicht nur das physikalische Weltbild, wie es „die Erfahrungen besagen“ ...

Unsere Erfahrungen sind bei dieser Bewertung ohnehin ein ungeeignetes Mittel, vor allem, wenn es an die Grenzen unseres Vorstellungsvermögens geht:
- Die Elementarteilchen stellen wir uns materiell vor, obwohl sie sich dualistisch wie Welle oder Partikel verhalten.
- Die Materie erscheint uns greifbar, obwohl sie mit der Energie dualistisch äquivalent ist (E=mc²).
- Der Raum erscheint uns dimensional vorstellbar, obwohl er mit der Zeit ein dualistisches Kontinuum bildet (gekrümmte Raumzeit).
- Unser Bewusstsein ('Seele'?) erscheint uns als Produkt des materiellen Gehirns, obwohl dieses Organ die Antwort der Evolution ist, auf die schon immer vorhandene geistige Potenz des Universums (so wie Augen die entwicklungsgeschichtliche Antwort sind, auf das Vorhandensein von Licht - nicht umgekehrt!).
Transzendente Welteigenschaften sind --vermutlich-- auch ohne das Verhandensein organischer Gehirne real, wissen können wir das freilich aufgrund der bekannten physiologischen Unzulänglichkeiten unserer Art nicht („Ignoramus et ignorabimus“).

Um Missverständnissen und gerechtfertigter Opposition vorzubeugen gebe ich hier noch den Hinweis, dass alles gerade Beschriebene natürlich nur --meine-- Weltsicht beschreibt, für die ich weder Zustimmung erwarte, noch Gültigkeit beanspruche. Es sind nur unverbindlich angebotene Gedanken eines interessierten Laien. Mag sein, dass --diese Weltsicht-- mit der 'realen Welt' nicht übereinstimmt. Aber zur Zeit ist sie auf der Basis --meiner-- Kenntnisse die wahrscheinlichste. Übrigens bin ich natürlich neuen Erkenntnissen immer und gerne aufgeschlossen, nur überzeugen müssen sie mich ... >>

wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...ir-leben-...
  • 21.03.2018, 05:05 Uhr
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(abschließende Antwort in einem Kommentarstrang zu unterschiedlichen Weltsichten)
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<< Danke für Deine Meinung, Marianne.
Auch in meinem persönlichen Umfeld ist es nicht einfach, eigene Weltsichten verständlich mitzuteilen. Im Grunde sehe ich dafür auch keine grundsätzliche Notwendigkeit mehr. Es ist ja meine Weltsicht, in der ich mich zufrieden orientieren kann ...
(Gleiches gilt übrigens auch für mein 'vituelles Umfeld' in verschiedenen Foren, ich muss und will dort Niemanden überzeugen. Es liefe ja auch einer erwünschten und toleranten Meinungsvielfalt zuwider!)

Du beschreibst mich als „naturverbundenen und nichtreligiösen Humanisten“ ganz gut. Wenn ich auch Naturverbundenheit --nicht-- uneingeschränkt mit Religiosität gleichsetze, bedeutet dies andererseits aber auch --keine-- atheistische Tendenz! Das hört sich vermutlich komplizierter an, als es tatsächlich ist:

--> "Religiosität bezeichnet im Verständnis der Theologie die Fähigkeit des Menschen, sich der Vorstellung von einer Wirklichkeit im Jenseits bzw. des Transzendenten zuwenden zu können und dabei dieser Wirklichkeit mit Zustimmung zu begegnen." (Wikipedia)
Ich kann mir zwar ein 'transzendentes Jenseits' vorstellen, es ist --für mich-- aber nicht Teil einer zuzustimmenden tatsächlichen Wirklichkeit. Insofern bin ich nicht religiös 'per definitionem' und halte es eher wie Albert Einstein ...
--> "Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit dem Schicksal und den Handlungen der Menschen abgibt." (Albert Einstein)
  • 21.03.2018, 05:10 Uhr
  • 0
Jochen,
Nun versteh ich dich besser.

Diese Gotteserlebnisse finde ich sehr interessant weil ich glaube, dass sie der Kern jeder echten Religiosität sind.
Ich freue mich, dass du so frei darüber reden kannst und es würden mich noch mehr Einzelheiten interessieren.
Gott hat also zu dir gesagt, du sollst in der Bibel lesen.
Wie war das genau: im Traum, oder warst du wach? Hast du Gottes Stimme gehört wie man die Stimme eines Mitmenschen hört oder war es eher so etwas wie Gedankenübertragung?
Hat Gott laut oder leise gesprochen, mit "donnernder Stimme" oder war es eher wie das "Säuseln des Windes"? Beides wird ja bei Mose beschrieben. Sprach Gott Hochdeutsch oder benutzte er den örtlichen Dialekt? Warst du alleine oder waren noch andere Menschen dabei?
  • 21.03.2018, 08:17 Uhr
  • 0
Wie gesagt, ich interessiere mich sehr für direkte Gotteserfahrungen. Leider genieren sich die Betroffenen oft, darüber zu reden, was ich sehr schade finde.
  • 21.03.2018, 08:22 Uhr
  • 0
Peter,
Vielen Dank für die vielen langen Beiträge.
Ich kann dir in Vielem zustimmen.
Ich möchte aber anmerken, dass der "Mann auf der Strasse" unter "Gott" eben nicht irgendetwas Transzendentes versteht, sondern den persönlichen Gott der Christen (Muslime,Juden).
Deswegen würde ich den Ursprung allen Seins, die Ursache des Universums etc gerade nicht "Gott" nennen, das führt nur zu Missveständnissen.
Eine weiter Frage für mich ist, ob man etwas (nicht jemand!) über das überhaupt keine sichere Aussage möglich ist, überhaupt irgendwie benennen sollte...
  • 21.03.2018, 08:43 Uhr
  • 0
... wenn man über "etwas" diskutieren möchte, braucht es eine "Benennung"/Bezeichnung ... wie soll man sonst damit umgehen?
  • 21.03.2018, 09:24 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, wenn Du voller Überzeugung sagst, "es gibt nur einen Gott", dann bist Du ganz sicher einer Selbsttäuschung unterlegen!

Selbst wenn Deine psychische Erfahrung, die Du gemacht hättest, Dich völlig überzeugt, wie könntest Du die Existenz weiterer Götter ausschließen?

Weil es in der Bibel steht, oder Deine Erscheinung es Dir gesagt hat, muss es nicht zwangsläufig stimmen!

Ich selbst schließe die Existenz eines Gottes aus, Du schließt die Existenz mehrerer Götter neben Deinem aus. Wo ist der existenzielle Unterschied?

Es gibt keinen, denn wir wissen nichts! Aber die größere Wahrscheinlichkeit spricht gegen einen Gott mit derart absurdem Verhalten, wie es dem christlichen Gott und seinen jüdischen und islamischen Kollegen nachgesagt wird!
  • 21.03.2018, 09:32 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer „Der Gott der Bibel hat gesagt."Wer mich ernsthaft sucht, der wird mich finden."“
Was habe ich davon wenn ich ihn suche? Was hat die Menschheit davon wenn sie ihn sucht? Was machen die Menschen die noch nie von ihm gehört haben?
Wenn er sich für so wichtig hält dann soll er doch mal in Erscheinung treten. Vor der UNO zum Beispiel. Dann würden alle an ihn glauben. So aber sich in irgendeiner Höhle seit über 2000 Jahren zu verstecken kann nicht gut sein.
Statt dessen lässt er es zu das in seinem Namen nur Unheil, Tod und Elend verbreitet werden. Es vergeht doch kaum ein Tag an dem die unseligen Religionen irgendeinen Unsinn von sich geben und wenn es nur „Gott ist groß“ ist , verbunden mit einer Salve aus der Kalaschnikow. Einfach nur noch lächerlich.
  • 21.03.2018, 11:14 Uhr
  • 2
Klar, Peter,

Man braucht eine Bezeichnung für dieses Etwas, den "Ursprung allen Seins", wenn man drüber reden will.

Man sollte dieses Etwas aber nicht "Schreibisch" nennen, wegen der Verwechslungsgefahr mit gängigen Schreibtischen. Auch nicht "Auspuffrohr", aus demselben Grund. Und auch nicht "Gott", weil man gängigerweise unter "Gott" den personalen Gott der Christen versteht - das führt nur zu Missveständnissen.

Vielleicht sollte man den Ursprung allen Seins einfach "Ursprung allen Seins" nennen, oder kürzer "UaS" ?

Weiter erschliesst sich mir nicht, was am UaS interessant sein soll, wo es doch gar keine Eingenschaften haben soll, und schon gar keine gesicherten?
  • 21.03.2018, 18:15 Uhr
  • 0
Peter waws diesen Deinen Teilkommentar betrifft>>>Es ist für menschliches Erkenntnisvermögen unvorstellbar, eigenschaftslos und nur 'jenseits' unseres Diesseits verortbar.<<< Thema Glauben/Gott Wie recht Du da hast.
  • 21.03.2018, 21:06 Uhr
  • 0
Hier eine weiter Antwort zu einem Teilkommentar>>> müsste demnach eine 'jenseitige Allmacht' (welcher Art auch immer!) eine allen zugängliche universale Ursache darstellen. Wieso sollte sich der Gott der Bibel, sich denen offenbaren, die diesen nicht für existend halten? Dieser Gott, dem nicht nur ich, sondern VIELE Millionen Menschen VIELES verdanken, dieser sagt u.a. in seinem Wort(Bibel): "Jeder der WILL, kann mich an all dem was er in Flora und Fauna und dem Universum sieht, feststellen, daß es mich gibt!"
  • 21.03.2018, 21:15 Uhr
  • 0
Werner, was diesen Deinen Teilkommentar betrifft>>>Wenn er sich für so wichtig hält dann soll er doch mal in Erscheinung treten. Vor der UNO zum Beispiel. <<<so weiß ich nicht, ob ich darüber lachen oder weinen soll.
  • 21.03.2018, 21:17 Uhr
  • 0
Ich kann Werner verstehen und auch, dass du das nicht verstehen kannst.
Eine reine Phantasie ist eben nix konkretes und hilft auch keinem real denkenden Menschen wirklich.
  • 21.03.2018, 21:20 Uhr
  • 0
Hier eine Aussage von Albert Einstein:"Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können." Welch eine zum nachdenken führenden Aussage!
  • 21.03.2018, 21:20 Uhr
  • 0
Falls - sagte er und u.a. Hawking kam zu dem Schluss, dass die Entstehung der Welt wie wir sie kennen auch völlig ohne irgendeinen Gott erklärbar wäre.
  • 21.03.2018, 21:27 Uhr
  • 0
Da Gott nie anwesend ist, nie gesehen wird und nichts tut, muss er so beschrieben werden, dass es möglichst wenig greifbar und überprüfbar ist. Dabei könnte er, wäre er allmächtig, seine Erscheinungsform doch frei wählen. Er hat halt nicht anwesend, nicht sichtbar und nicht real gewählt. Müssen wir akzeptieren!
  • 21.03.2018, 21:51 Uhr
  • 0
Klar, denn auch ihm müssen wir die Freiheit zugestehen, ganz unabhängig von Existenz.
  • 21.03.2018, 22:00 Uhr
  • 1
Warum müssen Menschen so kompliziert und aufwändig erklären, warum Gott nicht erkennbar ist? Es wäre doch so einfach, ihn da sein zu lassen, wo er sich offenbar wohlfühlt - als Nichts im Nichts!
  • 21.03.2018, 22:05 Uhr
  • 2
Das solltest du so Experten wie JWG fragen. Das Nichts kann ja offenabr auch alles sein, wenn man mal Urknall so interpretiert und da bleibe ich erstaunt über kosmologische Vorstellungen alter Inder und später im Buddhismus.
  • 21.03.2018, 22:10 Uhr
  • 0
Alfred,

Was sollen wir denn mit etwas anfangen, das "nicht erkennbar" ist?

Dieses Etwas kann doch dann gar keinen EInfluss auf unserer Welt ausüben, ansonsten wären wenigstens diese Einwirkungen doch erkennbar.

Und etwas, was keinen Einfluss auf unsere Welt hat, kann nur ein Hirngespinst sein.

Götter gibts nur im Kopf - glücklicherweise nicht in allen Köpfen... Die Menschheit ist also lernfähig.
  • 22.03.2018, 11:55 Uhr
  • 0
ich weiß nicht, wer mehr bzw. Nützlicheres im Kopf hat, der für den es noch ein "Gotteseckchen" gibt, oder der der ihn einfach gar nicht erst reinlässt.
  • 22.03.2018, 14:34 Uhr
  • 1
Heidi, warum willst Du unbedingt eine Bewertung vornehmen? Auch wenn jemand völlig auf dem Holzweg ist, dann ist das doch trotzdem sein gutes Recht, oder!? Ob er Atheist oder Gottglauber ist, egal, keiner ist besser!

Trotzdem dürfen wir doch unseren Standpunkt vertreten und, wie in meinem Fall, die Existenz aller bekannten Götter auf das Energischste anzweifeln!

Muss ich eine Nutzenrechnung anstellen und meine Überzeugung verraten?
  • 22.03.2018, 15:47 Uhr
  • 1
Heidi, jetzt ist es soweit du redest schon von einem“ Gotteseckchen“. Also einer niedlich kleinen Ecke. Da bist du schon mal auf dem „richtigen“ Weg. Vielleicht schickst du ihn eines Tages doch zum „Teufel“. 😉
  • 22.03.2018, 16:33 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Ob du lachen willst oder nicht sei dir freigestellt. Aber wenn dieser Unsichtbare nur Hass und Zwietracht zwischen die Menschen streut, kann er auch in seiner Höhle bleiben. Vielleicht trifft ihn eines Tages Donald aus Washington, mit der Mutter aller Bomben. Kleiner Scherz mal so nebenbei und völlig kostenlos. Es darf gelacht werden. 😁😎
  • 22.03.2018, 16:37 Uhr
  • 0
Ach nö, ich behalte meinen "Weltgeist" ---- er ist immer so nett zu mir!
Alfred, was die Bewertungen betrifft: Ich lese es auch nicht allzu gern, wenn gläubige Menschen als unterbelichtet oder zurückgeblieben bezeichnet werden.
  • 22.03.2018, 16:56 Uhr
  • 1
Nun ja,
"Unterbelichtet oder zurückgeblieben" ist wohl etwas ungenau ausgedrückt.

Gläubige sind jedenfalls nicht willens oder nicht in der Lage der Vernunft einen hohen Stellenwert einzuräumen. Sie sind eher gefühls- oder triebgesteuert.

Da die Vernunft stammesgeschichtlich eine der neuesten menschlichen Errungenschaften ist, könnte man trotzdem den Ausdruck "zurückgeblieben" verwenden.

Auch "unterbelichtet" - d.h. eingeschränkt mit Intelligenz versehen - könnte passen: religiöse Vorstellungen sind einfache Vorstellungen, simpel, eingängig: da ist ein klarer Chef der alles sieht, alles kann und alles bestimmt, basta! Damit können sich auch unterbelichtete Naturen die Welt "erklären".
Man darf eben bloss nicht zuviel drüber nachdenken...
  • 22.03.2018, 18:26 Uhr
  • 0
Ich wollte Jochen nochmal dran erinnern, dass er über seine Gotteserfahrung berichten wollte.
Jochen, ist es dir doch peinlich? Oder hast du geflunkert und gar keine Gotteserfahrung gehabt?
  • 22.03.2018, 18:29 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Wollte er nicht, er sollte auf dein Kommando VB.
  • 22.03.2018, 19:08 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Volker, auch ich warte auf Jochens Antworten zu Deinen Fragen, zumal mir eine Person in kleiner Runde sagte, dass Jesus zu ihr gesprochen hat.
Ich würde gern vergleichen.
  • 22.03.2018, 19:22 Uhr
  • 0
Och, Volker, wenn du wüsstest, wie viele simple, vereinfachende Gedanken mir bei dir schon aufgefallen sind
  • 22.03.2018, 19:29 Uhr
  • 1
Wie dumm und..... ist das Denken, wenn man dem Gott der Bibel dafür die Schuld geben will, daß dieser an der Schuld, die fehlgesteuerte, von einer anderen Macht besessenen Menschen, das erwähnte tun! Zu Werner von 16:37:rolling_eyes:
  • 22.03.2018, 20:31 Uhr
  • 0
Heidi, ich danke Dir SEHR, für diesen Deinen Kommentar.>>>Ich lese es auch nicht allzu gern, wenn gläubige Menschen als unterbelichtet oder zurückgeblieben bezeichnet werden.<<<
  • 22.03.2018, 20:39 Uhr
  • 0
Volker, ich habe längst und ausführlich auf Dein Anliegen geantwortet.
  • 22.03.2018, 20:44 Uhr
  • 0
Wie wäre es wenn die Gläubigen einfach mal den gesunden Menschenverstand benutzen. Dann würden viele schon weiterkommen, auf den Weg der Erkenntnis, auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen.
  • 22.03.2018, 20:46 Uhr
  • 0
In der Bibel steht ja sowas wie: werdet wie die Kinder ... - habs nimmer genau parat ...
  • 22.03.2018, 20:48 Uhr
  • 1
Heidi, ich habe nie gesagt, Gottglauber seinen unterbelichtet usw. Ich habe lediglich bestimmte Argumente als absurd, naiv oder auch mal als dämlich bezeichnet, aber das auch sehr sparsam!

Aber wie kann man Aussagen ernst nehmen, in denen ein beliebiger der tausend Götter, die schon erfunden worden waren, als allmächtig bezeichnet wird und dann, wie oben wize.life-Nutzer aber gleichzeitig wieder von einer anderen Macht gesprochen wird, von der Menschen besessen wären, die das Werk des Allmächtigen durchkreuzt!! Das kann doch gar nicht sein, allmächtig und ohnmächtig gleichzeitig, das geht doch nicht!

Muss man solche Aussagen nicht als völlig abwegig und auch richtigerweise als geistigen Dünnpfiff bezeichnen?

Ein Gott bringt also das Kunststück fertig, etwas zu erschaffen, was voller Fehler ist, weil böse Mächte ihn ärgern und wir sollen ihn dafür loben? Es ist doch wirklich egal, an welcher Seite man beginnt, den Götterquark zu durchleuchten, man trifft sofort auf völlig existenzielle Fehler in der Konstruktion!

Das darf doch Niemand verbieten, diese Tatsachen auszusprechen. Wer aber trotzdem, oder gerade deshalb glauben will, weil das eben so abgefahren ist, bitte, das soll auf jeden Fall erlaubt sein! Es gibt ja auch Leute, die Helene Fischer mögen, warum dann nicht auch einen Gott!
  • 22.03.2018, 21:25 Uhr
  • 0
Hallo Alfred, was diesen Deinen Teilkommentar betrifft.>>> oder auch mal als dämlich bezeichnet, aber das auch sehr sparsam!<<< Ist eine sparsame Bezeichnung nicht AUCH beleidigend? Es wäre fällig, daß Du Dich für solch eine ENTGLEISUNG entschuldigen würdest!
  • 22.03.2018, 22:28 Uhr
  • 0
Wo hat Gott etwas erschaffen was voller Fehler ist??? Es ist doch wirklich egal, an welcher Seite man beginnt, den Götterquark zu durchleuchten,. Götterquark ist Blasphemie. Dies wird Dir egal sein, da Du ja nicht an den Gott der Bibel glaubst. Nun, dieser lacht überalle Spötter, denn die müssen dafür eines Tages Rechenschaft ablegen.
Was Dein Fokubular betrifft, so finde ich dies für UNAKZEPTABEL und als Stras- senjargon.
  • 22.03.2018, 22:44 Uhr
  • 0
Ist der Mensch nicht voller Fehler wize.life-Nutzer. Du sagst doch immer das Gott alles erschaffen hat. Er hat ihn sogar nach seinem Ebenbild erschaffen. Scheint irgendwie dumm gelaufen zu sein. Nobody is perfect. Gott eben auch nicht. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
  • 22.03.2018, 23:28 Uhr
  • 0
Lieber Jochen Gloger,

Du hast sicher nur übersehen, dass du auf meine Frage nicht geantwortet hast. Auch Joachim Surek wartet gespannt auf deine Antwort und ich wette, ein paar ungenannte Mitleser genauso. Deswegen nochmals eine Erinnerung und damit du nicht so lange suchen musst, wiederhole ich meine Frage, sie betrifft dein Gotteserlebnis.

Würdest du uns die näheren Umstände beschreiben, als Gott zu dir sprach?

1. Hast du Gott gehört, wie man einen Mitmenschen sprechen hört? Oder war es eher so etwas wie Gedankenübertragung?
2. Warst du alleine, als dies geschah? Wo warst du da? Zu Hause am Schreibtisch, im Bett, auf der Strasse unterwegs oder wo? Was hattst du gerade getan?
3.Sprach Gott mit donnernder Stimme oder wie das Säuseln des Windes ? (Beides ist bei Moses beschrieben).
4.Sprach Gott Hochdeutsch oder bediente er sich eines örtlichen Dialektes?
5.Hast du Gott auch gesehen?
6. Hat Gott nur den einen Satz gesagt "Lies in der Bibel"? Oder hat er dir weitere Anweisungen gegeben?

Lieber Jochen, diese Fragen hast du bisher nicht beantwortet.
Falls du dich genierst, darüber zu reden - du wärst nicht der Erste - dann sag doch einfach, dass du nicht antworten willst oder kannst.

Du willst doch Gottes Wort hier verbreiten, nicht wahr? Das kannst du viel besser, wenn du deinen eigenen Weg zu Gott beschreibst. Ansonsten siehst du ja, dass du mit deinen Thesen auf wenig Gegenliebe stösst.

Lieber J.W.Gloger, um sämtliche Eventualitäten auszuschliessen, etwa, dass du diesen Beitrag übersiehst, werde ich ihn kopieren und ihn dir nochmals als PN schicken.

Es steht für dich einiges an Glaubwürdigkeit auf dem Spiel: ein Gotteserlebnis wäre ein Grund für dein Verhalten, das - pardon - ansonsten auf einen bezahlten WL-Mitarbeiter schliessen lässt, der hier Diskussionen anstossen soll.
  • 23.03.2018, 08:38 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer, es passt für mich zu jemandem, der an einen der Götter glaubt, den Inhalt von Sätzen nicht zu verstehen!

Ich habe gesagt, es gibt dämliche Argumente, die ich dann so nenne. Du redest von Beleidigung. Wen habe ich beleidigt, die Argumente? Diesen Tatbestand gibt es ebensowenig wie einen persönlichen Gott!

Natürlich ist die Welt voller Fehler! Kinder werden unheilbar krank. Naturkatastrophen töten unschuldige Menschen. Menschen haben angeborene, psychische Einschränkungen und nie die Chance, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Das sind nur wenige Beispiele, aber sie zeigen, dass da kein Schöpfer am Werk war, der Perfektion angestrebt hatte, oder liefern konnte.

Und das mit der Vertreibung aus dem Paradies ist ein Versuch, die misslungene Welt zu erklären.

Das ist eigentlich alles kindischer Unsinn. Aber die Macht der Kirchen hält alles trotzdem am Leben. Hoffentlich nicht mehr allzu lange!
  • 23.03.2018, 08:40 Uhr
  • 2
Lieber Jochen,

"Wo hat Gott etwas erschaffen was voller Fehler ist???"

Jochen, ich bin tagtäglich damit beschäftigt, die Fehler zu verbessern, die bei der Erschaffung des Menschen begangen wurden.. Muss jetzt gleich los, da sitzen Fehlerhafte im Wartezimmer.

Wenn du wissen willst, wo Gott etwas erschaffen hat, das nicht vollkommen ist, schau einfach in den Spiegel.

Folgende Fehler sind mir aufgefallen:

" Fokubular" statt Vokabular ein Rechtschreibfehler

"daß dieser an der Schuld, die fehlgesteuerte, von einer anderen Macht besessenen Menschen, das erwähnte tun!" Grammatikfehler

"Stras- senjargon" Trennungsfehler

Du scheintst jedenfalls nicht volkommen zu sein.
  • 23.03.2018, 08:42 Uhr
  • 1
Ich spare mir die Kommentare zu lesen, kenne ja die Argumente zur Genüge.

Gestern Abend kam diese Sendung auf 3sat. Sehr interessant zu sehen. Das würde viell. mal ein wenig anderes Denken in so manchen Kopf bringen, sofern 'mann' bereit ist, mal seinen Standpunkt in den Hintergrund zu rücken.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=72485
  • 23.03.2018, 08:54 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, das kann ein Fehler sein, vielleicht kommt ja doch mal etwas, was Du noch nicht kanntest!

Volker, vielleicht ist wize.life-Nutzer ein V-Mann und Du hast ihn enttarnt!

Vielleicht ist er aber auch Gott! Ich jedenfalls hätte als Gott meinen Spaß dran, hier inkognito mitzuschreiben!
  • 23.03.2018, 09:48 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Was meinst Du genau?
  • 23.03.2018, 09:54 Uhr
  • 0
Ja, Alfred,
da fordern wir dauernd, dass Gott sich endlich mal zeigen möge, und er diskutiert die ganze Zeit mit! Das ist aber auch ein Schlaumeier...
Hätt ich ihm gar nicht zugetraut. Gott, du bist enttarnt! Oute dich ,sei kein Spielverderber!
  • 23.03.2018, 12:44 Uhr
  • 1
Ha! Da haben wirs endlich! Es ist amtlich!

Auch bei den Muslimen ist eine Säkularisierungstendenz erkennbar: in Deutschland lebende Muslime sind weit weniger religiös als ihre Glaubensgenossen in den Ursprungsländern! Nur EIN DRITTEL der in Deutschland lebenden Muslime betet überhaupt noch - und nicht fünfmal am Tag, wie der Islam das verlangt.

Das ist es doch, was ich die ganze Zeit den Islamhassern predige: lasst die Zuwanderer glauben was sie wollen! Sie werden immer weniger glauben - wie die Einheimischen auch. Der Islam ist keine Gefahr, ihr Angsthasen und Fremdenfeinde! Ausser ihr bringt die Zuwanderer mit euren Parolen gegen euch auf! Dann müsst ihr euch nicht wundern, wenn sie zurückschlagen.

Ich werde jedenfalls das Recht einer Jeden verteidigen, mit Kopftuch rumzulaufen, meinetwegen auch mit Burka, wenns nicht gerade am Bankschalter ist. Und ich werde mein Recht genauso wahrnehmen, nämlich garnichts zu glauben, jedenfalls nicht an irgendwelche übernatürlichen Götter.

Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit sind verfassungsgemäss unantastbar.

Danke für den Film, Renate.
  • 23.03.2018, 13:36 Uhr
  • 3
Nachtrag:
Vor allem Gebildete verlassen die meist konservativen Moscheegemeinden.
Das passt doch zu dem Wort: die "Zurückgebliebenen" sind noch religiös.
  • 23.03.2018, 13:41 Uhr
  • 1
Es kommt ja selten vor volker, dass Du ein Lesenswert von mir kriegst, aber in diesem Falle hast Du's ja auch verdient. Schön, dass Du den Film angsehen hast.
Ich finde ihn sehr spannend und auch sehr erhellend. Das ist, was ich seit Jahren auch sage. Die Religionen werden sich zurückbilden, aber es wird die Spiritualität immer mehr in den Vordergrund rücken.
Die Aussage, bzw. Feststellung, dass Religion/Spiritualität und Wissenschaft keinesfalls Gegner sein müssen, bzw sind, gefällt mir sehr.
U.a. dieser Wahnsinnsaufbau in Cern, wo man nach dem Woher forscht, kann wahrscheinlich Gott/Ursprung nicht finden, nicht, weil er/sie/es nicht vorhanden, sondern vielmehr gegenwärtig ist. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. so in etwa.

Ich denke, es macht auch keinen Unterschied, ob man nun an einen Gott, an einen Schöpfer, ans Nirvana oder einfach nur an sich selber glaubt. Es kommt vielmehr darauf an, ein anständiger Mensch zu sein, der andere achtet, der das Leben achtet und durchaus hin und wieder demütig ist und nicht alles als gegeben hinnimmt, sondern das Leben in Dankbarkeit als Geschenk betrachtet. Täten das alle, hätten wir keinerlei Kriege.
  • 23.03.2018, 14:09 Uhr
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Volker: Von mir hast du das 2. "Lesenswert" bekommen!
Und Renate kriegt natürlich auch eins.
  • 23.03.2018, 14:29 Uhr
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  • 23.03.2018, 14:40 Uhr
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Ok,ok, hab die "lesenswert" ausgedruckt und an die Wand gehängt. Sowas kriegt man ja nicht alle Tage...

Vielleicht ist das ja wirklich der Schlüssel zu diesem Religionsproblem: Wir machen uns viel zu sehr an den großen Glaubensorganisationen fest. Christentum, Islam etc sind doch nichts anderes als organisierte spirituelle Gemeinschaften. Ja, sie sind auf dem Rückzug, wahrscheinlich, weil ihre Oberen so stark in ihren verknöcherten Vorstellungen verhaftet sind, dass sie die Menschen dahinter gar nicht mehr sehen.

Aber die menschliche Neigung zur "Spiritualität" bleibt.

Damit ist mein Problem ("warum sind Menschen gläubig?") aber leider nicht gelöst, sondern nur veschoben und lautet nun "warum sind Menschen spirituell?"
Was ist das überhaupt, "spirituell"?
Ist es die Annahme, dass irgendwas Geheimnisvolles, Transzendentes, Jenseitiges existiert, das uns beeinflusst? Etwas Unverstehbares, Nebulöses und auf seltsame Art Berührendes? Wieso bin ich mir so sicher, dass es so etwas NICHT gibt und wieso sind Andere vom Gegenteil überzeugt?
  • 24.03.2018, 09:28 Uhr
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Ich hab ja diese scobel-Sendung auf 3sat auch gesehen, nur scheint die jeder auf seine Art zu interpretieren, was ja auch ok ist.
Interessant schon die unterschiedlichen Meinungen zum Thema Religion und Spriritualität bishin zu Esoterik.
Dass Religionen wie Christentum und Islam generell und weltweit auf dem Rückzug sind, war für mich da nicht durchgängig erkennbar.
  • 24.03.2018, 09:39 Uhr
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Zum anderen Problem, das J.W.Gloger heisst:

Ich habe Jochen wie erwähnt, auch als PN nähere Fragen zu seinem Gotteserlebnis gestellt. Ich hab ihm auch eine goldene Brücke gebaut: wenn er nicht drüber reden wolle, solle er das einfach sagen.

Aber Jochen geht nicht darauf ein.

Meine Vermutung wird immer stärker: Jochen ist bei WL angestellt und soll uns provozieren, hier möglichst viel zu schreiben (und uns dabei Werbung anzugucken).
Ich vermute, dass Jochen gar kein Gotteserlebnis hatte. Er hat irgendwo gelesen, dass es sowas gibt.
Wäre er echt, dann hätte er großes Interesse, uns zu "bekehren" und würde mit Freude von seinen jenseitigen Kontakten erzählen. Viele Religions- und Sektengründer hatten solche Erlebnisse und sie hatten nichts wichtigeres zu tun, als sie in alle Welt hinauszuposaunen und "Jünger" um sich zu sammeln.
  • 24.03.2018, 09:51 Uhr
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Ich denke, Volker du verrennst dich hier zunehmend in ein fiktives Problem.
Im übrigen seh ich hier kaum noch Werbung seit ich mir mal die Zeit genommen habe, mal die Browser-Einstellungen zu überprüfen und zu korrigieren.
  • 24.03.2018, 09:56 Uhr
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Ich denke, Volker, die Frage, warum ein Mensch gläubig ist oder ein Bedürfnis nach Spiritualität hat, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Jeder ist anders "gestrickt", und man sollte sich vor einer Bewertung oder gar Abwertung von Menschen, die anders "ticken" hüten. Alle sind gleich viel wert.
Aber natürlich darf man protestieren, wenn man missioniert werden soll. Ganz gleich ob zu einer Religion, zur Esoterik oder zum Atheismus.
  • 24.03.2018, 12:34 Uhr
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Heidi,
Mir ist das alles so fremd. Ich habe nicht das geringste Bedürfnis nach Spiritualität, ja ich weiss nicht einmal genau, was das überhaupt ist. Für mich ist die Einbeziehung von "Transzendetem" oder "Jenseitigem" immer kontraproduktiv gewesen, störend in meiner Absicht, die Welt und die Menschen um mich herum zu verstehen.
Ich beobachtete auch, wie Spiritualität Menschen verwirrt, wie sie sich in etwas hineinsteigern, das schönste Beispiel ist Jochen, auch an Edith Zeile wirst du dich erinnern und an die ZJ. Mir erscheint das alles nicht gesund.
  • 24.03.2018, 13:37 Uhr
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Spiritualität ist nicht gleich Spiritualität. Wenn man dadurch verwirrt ist und sich in was hineinsteigert, versteht man sie wohl falsch.
Ich kann es dir auch nicht erklären.
In unserer Gruppe wird vor der Meditation immer ein Text vorgelesen. Den von vorgestern hat uns unser Leiter grad eben per Mail geschickt. Ich gebe ihn mal an dich - an euch weiter. Vielleicht kann einer was damit anfangen. Mich jedenfalls bringt die beschriebenene Einstellung völlig zur inneren Ruhe.
Darunm geht es: zur Ruhe kommen, nicht nur für den Moment, sondern das gesamte Leben gelassen und in innerer Ruhe meistern.

"Zazen ist unsere Praxis.
Es ist wichtig, zu verstehen, was wir tun, und warum wir es tun.
Wir setzen uns ruhig hin und stellen durch diese Haltung äußere Stille her. Die Stille des Körpers. Wir verweilen darin.
Mit der Beobachtung des Atems, der Achtsamkeit auf den Atem, stellen wir innere Stille her. Wir verweilen in dieser Stille.
Wir erfahren jetzt, dass diese Stille nichts Totes ist. Uralte Erinnerungen tauchen auf, Gefühle, der Gesang eines Vogels, leise Geräusche, Schmerzen im Knie, oder sonst wo.
Alles dessen sind wir uns gewahr.
Wir verweilen in diesem Gewahrsein.
Die Stille ist bewusst.
Wir verweilen in diesem Bewusstsein. Wir wissen, dass wir bewusst sind.
Fragt euch jetzt, wer ist es, der dieses Bewusstsein weiß? Welche Kraft stellt dieses Bewusstsein her? Woraus besteht es?
Es besteht aus Geist. Der Geist weiß!
Was ist Geist!?"
  • 24.03.2018, 14:40 Uhr
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Die Fragen zum Schluss gehören aber wohl nicht zum gesendeten Text - oder? Dann wäre es ja nich ganz so Ruhe stiftend bei solchen Fragen.
  • 24.03.2018, 17:54 Uhr
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Es handlet sich um eine geführte Meditation, die allerdings ziemlich kurz ist. Wer schon lange meditiert, kann auf lange geführte Meditationen verzichten, er kommt so zu recht. Die letzten Fragen sind 'Denkanstöße', wobei man wärend einer Meditation nicht nachdenken soll. Das ist kontrporduktiv. Es geht in einer Meditaiton um Beobachtung. Gedanken sind schwerlich abzustellen, sie sind einfach da. Doch gelingt es dem meditierenden irgendwann, 'es' sein zu lassen, einfach nur da zu sein, sich den Gedanken nicht mehr zu 'ergeben', sondern sie einfach ziehen zu lassen. Während einer Meditation kann es duchaus sein, dass man nicht mehr denkt. Es sit sehr schwer zu beschreiben, wenn man's noch nicht erlebt hat, bzw. man muss es selber erleben, was passiert.

Volker würde diesen Vorgang vermultich mit dem herabfahren der Gehirnfrequenzen erklären, was ja auch stimmt. Lurz vor dem Einschlafen befinden wir uns in dem sog. Alpha-Zustand. Das ist ein Zustand einer großen Entspannung. den können wir auch erreichen, wenn wir uns intersiv mit etwas beschäftigen. Bastler/Handwerker (im weitesten Sinne) kennen das. Man wurschtelt an etwas herum, 'gedankenverloren'. Der Begriff ist äußerst treffend. Wehe, wenn man angesprochen wird, oder das Telefon klinget!

Volker, Du weißt nicht, was 'man' fühlt, wenn es um spirituelle Erlebnisse hat. Das ist genau wie dieser Alpha-Zustand schwer zu beschreiben, ist sehr individuell. Es ist ein 'heiliger' Moment. Ich möchte es so beschreiben: Es ist ein Zustand der höchsten Glückseligkeit, des sich verbunden Fühlens, mit allem. Es ist ein 'Aufgehen' (nicht Auflösen!) in allem, es ist all-in-eins-sein.
Körperlich betrachtet, ist es der Zustand der Veinigung mit dem geliebten Menschen, wenn beide den selben Rhythmus erreichen welcher im Orgamus seine Erfüllung findet. Nicht der körperliche Akt, sondern das Fühlen, das Empfinden, die Emotion ist Liebe in Reinform.
Neale Donald Walsch, der diese Beschreibung in seinem 2. Band 'Gespräche mit Gott' über mind. zwei Seiten führt sagt, dass das Leben (er setzt es mit Gott gleich, was ich nachvollziehen kann) letztlich Bewegung im Rhythmus (im Universum) ist. Er nennt es Synergetics Energestic eXchange.

Spiritualität ist eine Erfahrung, für jeden sicher anders.
  • 24.03.2018, 19:36 Uhr
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Renate,
Dann ist die Christenreligion eine missbrauchte Spiritualität? Werden spirituelle Erfahrungen mit erfundenen "Göttern" erklärt ? Um damit eine Machtstruktur aufzubauten?

Es ist auch nicht so, dass ich noch nie solche "heiligen" Momente erlebt hätte. Ich könnte da was erzählen, was schon Jahrzehnte her ist und mir wegen des Gefühls der tiefen Entspannung, welches ich erlebt haben, noch heute in Erinnerung ist.
Allerdings hab ich das nie mit "jenseitigen Mächten" in Verbindung gebracht.

Ich hab auch gar nichts gegen Meditation oder gegen Autosuggestiv-Verfahren wie autogenes Training oder Jacobson-Relaxation. Manchen Menschen tut das gut.
Der entscheidende Fehler scheint mir zu sein, diese Erlebnisse mit Göttern und Geistern in Verbindung zu bringen - also mit "Glauben".
  • 24.03.2018, 19:48 Uhr
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Du hast's erfasst! Bingo!
Ja, die Institution 'Christentum' hat die aussagen Jesu missbraucht. Jesus wusste ganz genau, wovon er sprach.
Das ist auch das, was ich immer wieder die 'Essenz' (des Glaubens) nenne.

Meditation in welcher Form auch immer, ist für jeden gut. Jakobson ist gut, wenn man erst mal den Unterschied zwischen An- und Entspannung spürt. Viele sind ja derartig verspann, dass sie nicht wissen, was Ent-spannung eigentlich ist und wie sie sich anfühlt.

Du bist ein Rationalist par excellence! Wie solltest Du auch jemals dann eine 'heiliges' Gefühl/Erfahrung mit Gott (Göttern) in Verbindung bringen?
Macht ja nichts.
Wichtig ist einzig die Erfahrung überhaupt und zu spüren, was Leben bedeutet. Letztlich erfüllt eine solche (spirituelle) Erfahrung mit tiefer Dankbarkeit.
Und hier schließt sich der Kreis. Hier stellen sich die Fragen, die Heidi weiter oben eingestellt hat: "Wir verweilen in diesem Bewusstsein. Wir wissen, dass wir bewusst sind.
Fragt euch jetzt, wer ist es, der dieses Bewusstsein weiß? Welche Kraft stellt dieses Bewusstsein her? Woraus besteht es?
Es besteht aus Geist. Der Geist weiß!
Was ist Geist!?" " Z.E.
  • 24.03.2018, 19:59 Uhr
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Nun was Jesus wusste weiß keiner so genau und auch nicht ob alles, was ihm zugeschrieben wird und ja viel später erst notiert wurde auch wirklich von dieser Person stammt.
  • 24.03.2018, 20:04 Uhr
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„Fragt euch jetzt, wer ist es, der dieses Bewusstsein weiß? Welche Kraft stellt dieses Bewusstsein her? Woraus besteht es?
Es besteht aus Geist. Der Geist weiß!
Was ist Geist!?"“
Hallo Heidi, wer das Bewusstsein kennt kann nur die Person sein die sich in der Meditation befindet. Die Kraft ist das eigene Bewusstsein. Es besteht aus der Phantasie. Etwas Ubersinnliches (Geist) hat damit nichts zu tun. Mir ist nicht bekannt das Buddha von irgendeinen imaginären Geist gesprochen hat.
  • 24.03.2018, 20:26 Uhr
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Ja, stimmt schon, was Du sagst, Knight. Dennoch, einer meiner Freundinnen ist Dr. Phil. und hat auch Ethnologie und Sanskrit studiert und noch irgendwas. Sie sagt, was ich ihr glaube, dass in diesen früheren Zeiten Erzählungen sehr genau überliefert wurden.
Viele Verdrehungen entstanden erst viel später, leider.

Doch, ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, sogenannte Meister, die ein sehr tiefes Wissen haben.
Ich bin ja nun alles andere als ein Wissenschaftler, bin kein Theologe. Doch kann ich denken und fühlen und lesen und nachspüren und zusammenfügen.
Wir haben ja schon so einige Auseinandersetzungen gehabt und nach wie vor schaue ich viele Richtungen.
Dabei fällt mir auf, dass die heutige Forschung sich eben auch mit 'Phänomenen' beschäftigt, die vo einigen Jahren als Einbildungen/Märchen etc. abgetan wurden. Immer mehr Wissenschaftler schauen danach. Das erstaunliche ist, dass uralte Aussagen durch Wissenschaft belegt werden.

Wenn etwas nicht messbar ist, dann liegt es ja nicht daran, dass 'es' nicht vorhanden ist, sondern weil die Messmethode nicht stimmt.

Werner: Falsch, sorry, Bewusstsein ist Energie! Das IST messbar.
  • 24.03.2018, 20:40 Uhr
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Renate, ja natürlich ist Bewusstsein Energie, elektrische Energie die messbar ist. Ich habe in dem Zusammenhang eher an die philosophische Betrachtung gerichtet.
  • 24.03.2018, 20:43 Uhr
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Heidi, was Du u.a. um 14:40 Uhr geschrieben hast, bezeichnen andere als "Autogenes Training". Meditieren, wird in der Regel als fernöstlich angesehen. Wer betet, meditiert, spricht z.Bsp. mit dem Gott der Bibel und der Thora.
  • 24.03.2018, 20:51 Uhr
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Renate,
ja Jesus wußte genau was ER sagte. ER sagte z.Bsp.: "Wer mich hat, eins mit mir ist, der hat das Leben, wer mich nicht hat, der hat das Leben NICHT!" Welch eine klare Aussage.So sollte jeder intensiv darüber nachdenken, denn eine fal- sche Entscheidung hat Konzequenzen.

gerade eben
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  • 24.03.2018, 20:58 Uhr
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Du warst ja auch sicher persönlich dabei wize.life-Nutzer und kannst das bezeugen, wie auch immer du das angestellt hast.
  • 24.03.2018, 21:00 Uhr
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Beten ist doch nicht Meditation.
  • 24.03.2018, 21:03 Uhr
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Man könnte es in gewisser weise vergleichen, wenn einer sich wirklich versenkt und eben auf seinen imaginären Gott konzentriert, der ja nach Ansicht vieler ja auch direkt in jedem selbst zu finden ist. - und somit dann ja auch auf sich selbst.
  • 24.03.2018, 21:04 Uhr
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Das, was wir im Zazen machen, ist weder autogenoes Training noch Psychotherapie. Ich habe jahrelan (leider) kein Erleuchtungerlegnis mehr gehabt. Trotzdem mache ich weiter, einzig und allein in dem Beusstsein: "Alles Leben ist heilig".
  • 24.03.2018, 21:57 Uhr
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Intensives Beten ist Meditation. Das Vaterunser runterrasseln sicher nicht.
Autogenes Training ist keine Meditation, sondern Selbstbeeinflussung.
Wie im Film gezeigt, kennen viele Religionen die Gebetskette. Das Ave Maria zu beten ist nichts anderes als ein Mantra, es wiederholt sich andauernd. Mantras führen zur Entspannung, wenn man sich darin versenkt.

Mit wem man auch immer spricht, ist zweitrangig. Gehen wir mal von der Existenz des Geises Gottes aus, dann ist es ihm/ihr absolut schnurz, wie man ihn/sie nennt. Der Mensch 'braucht' eine gewisse Vorstellung von einer höheren Instanz, das gibt Halt.
In dem Gedicht 'Die Einladung' heißt es am Ende: 'Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.
Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.'

In so fern ist die Bibel erstens falsch verstanden worden und auch noch oft genug zum Vorteil der Elite geändert. Es reicht doch oft nur ein Wort zu verdrehen, den Satzbau zu verändern, sogar die Interpunktion reicht schon für eine andere Sinngebung.

Jochen, selbstverständlich gibt es Konsequenzen für das Handeln, egal, wie sie ausfallen. Was es ganz sicher nicht gibt, ist ein urteilender und strafender Gott. Es gibt auch keinen Teufel! Was für ein Gott, der sich eine ähnlich machtvolle Konkurrenz erschafft. Ist ihm langweilig? Und was für ohn-mächtiger Gott, der etwas von seinen Geschöpfen braucht, der was zurückhaben will für seine Großzügigkeit. Gott bruacht nichts, Gott ist Schöpfer, Erschaffer.

Wir Menschen brauchen immerzu, verlangen, wollen haben, haben Erwartungen, die bitteschön erfüllt werden wollen/sollen. 'Du, mein geliebter Mann, meine geliebte Frau bist dafür da, um mich glücklich zu machen!' Falsch! Das kann nur ich alleine tun. Gut, ist ja schön, auf Händen rumgeschleppt zu werden, aber irgendwann nervt's. Wenn man permanent dafür sorgt, dass es dem anderen gut geht, verliert man sich erstens selber komplett und zwietens nimmt man dem anderen die Möglichkeit sich zu (weiter) zu entwickeln. Ich hatte mal 'ne Kursteilnehmerin die sagte, sie habe bedingungslos geliebt. Sie bitter enttäuscht, das ihr Mann sie nach X Jahren Ehe verlies. Sie hatte nicht bedingungslos geliebt, sie hatte sich aufgegeben, wurde somit zum Opfer.

Das erste Missverständnis in der Bibel ist der Rauswurf aus dem Paradies. Eine Parabel. Das Paradies ist dies Erde, so wie sie war. Es ging auch nicht um Ungehorsam oder Verführung. Es ging schlicht um die Missachtung/Zerstörung der natürlichen Gegebenheiten. Das Leben gegen die Natur, die natürlichen Rhythmen ist der Ursprung. Der Mensch glaubt, die Dinge verbessern zu müssen. Sieht man heute wieder mal an dieser blöden Sommerzeit. Bringt Null, nur Verdruss, Schlafstörungen usw.
Der Mensch glaubt folgdendes:
1. Die Bedürftigkeit existiert.
2. Das Versagen existiert.
3. Die Spaltung existiert.
4. Der Mangel existiert.
5. Das Erfordernis existiert.
6. Das Richten existiert.
7. Die Verdammung existiert.
8. Die Bedingtheit existiert.
9. Die Überlegenheit existiert.
10. Die Unwissenheit existiert.
Das sind alles Illusionen! Das ist sind die Gründe, warum die Welt sich so präsentiert, wie sie sich präsentiert, das sind die Konsequenzen.
Es macht Sinn, das zu verstehen und dem Leben zu vertrauen. Das Leben hat kein Intersse daran, einen umzubringen oder sonstwie zu schaden. Jeder ist schließlich eine starke Persönlichkeit, hat er/sie sich doch bereits gegen Millionen durchgesetzt.
Wenn man dises Zusammenhängeversteht, versteht man auch die Bibel anders und erkennt, dass Jesus all das wusste und auch gesagt hat!
Er hat nicht das Christum geschaffen, er war Revolutionär für die Juden! Das christentum entsatnd erst durch Paulus, der Jesus gar nicht persönlich kannte, dennoch ihm begenet ist.

Die Aufzählung stammt aus 'Gemeinschaft mit Gott' von N.D. Walsch. Diese Bücher sind richtig gut. Auch und vielleicht gerade für Atheisten. Walsch sagt selber, glaube mir nicht, prüfe nach, ob es stimmt. Man findet die ersten 5 Bücher als PDF im Netz. Auf Youtube den gleichnamigen Film, wie er dazu kam, die Bücher zu schreiben. Für Gläubige wirken diese Bücher (erst mal) blasphemisch.

Zurück nochmal zur Gedankenenergie: Gedanken sind elektrische Wellen, die sich im Raum ausbreiten. Man kann Kraft seiner Gedanken Einfluss auf sich selbst (irgendwie logisch) und auf andere nehmen. Man kann die DNA verändern, jedenfalls teilweise. Das wurde getestet und die Wissenschaft wird aufmerksam. Derlei Tests gibt's schon lange, wurde von Geheimdiensten probiert und genutzt. Die ganze Sache hat mit Quantenverschränkung zu tun. Alles äußerst spannend! Gedanken sind in so fern vorhanden und brauchen Resonanz, um sich zu manifestieren, Materie zu werden. Alles Zufall?
  • 25.03.2018, 09:27 Uhr
  • 2
Hast du schön geschrieben, liebe Renate!
Respekt! Danke!
  • 25.03.2018, 10:25 Uhr
  • 2
Die Autoren der Jesus-Biografie wollten ihren Helden in ein gutes Licht rücken. Die haben natürlich manipuliert und angepasst, genauso wie das Biographien heute noch tun. Das Buch sollte ja schließlich überzeugen. Dass Jesus bei den gemeinsamen Abendmahlen auch mal zu viel Wein getrunken hatte und Unsinn laberte, wurde ebenso verschwiegen, wie seine häufigen Blähungen!

Aber der Name Jesus ist immer noch eine Keule, die Christen gerne schwingen!

Dass man z. B. einen Albert Einstein genauso heilig sprechen könnte, weil der noch viel klüger war, als Jesus, könnte eindeutig belegt werden. Hinter ihm steht nur keine mächtige Gottglaubermafia (Kirche)!
  • 25.03.2018, 10:33 Uhr
  • 1
Danke Renate! Deine Aufzählung nennt der Buddhismus die 3 Geistesgifte: Gier, Hass und Verblendung.
  • 25.03.2018, 10:35 Uhr
  • 1
Alfred Richards, wie klug Jesus war, ob er mal einen über den Durst getrunken hat, darum geht's nicht. Es geht auch nicht um intellektuelles Wissen. Es geht um umfassendes Wissen und um 'Herzensbildung', um Empathie. Von Einstein ist bekannt, dass er nicht sonderlich empathisch war, vor allem litt seine Frau darunter. Es wird vermutet, dass Einstein unter dem Asperger Syndrom litt. Diese Menschen haben besondere Begabungen, sind in irgendeiner Richtung ganz besonders klug. Doch hapert es mit sozialer Kontaktaufnahme. Sehr beliebt sind diese Menschen z.B. als Programmierer.

Jesus war Mensch, das steht außer jeder Frage. Um dem vorwegzugreifen, weil er von sich behauptete Gottes Sohn zu sein, handelt es sich wiederum um eine Methapher. Diese Auffassung wurde im 1. Konstantinischen Konzil (?) festgelegt, wobei es zuvor einen erbitterten Streit zwischen den Bischöfen gab.

Wir alle sind Gottes Kinder, Söhne und Töchter, wenn man so will. So können es die Menschen verstehen. Dass wir alle tatsächlich Eins sind, lässt sich nicht von der Hand weisen, nicht einmal evolutionär.

Nochmal zur Meditation, natürlich kann man nicht jedesmal eine spirituelle Erfahrung haben. Wäre vermutlich auch nicht sinnvoll und nicht erstrebenswert.
Aber solche Erfarhungen kann man eben auch haben, wenn man z.B. einen Sonnenuntergang betrachtet, eine schöne Melodie hört, ein Kind wiegt, oder auf einem Festival von den Menschen und der Dynamik 'getragen' wird. Es kann immer und zu jeder Zeit sein.

Heidi, danke für den Hinweis, kenne mich im Buddhismus nicht aus. Aber auch hier sieht man ganz deutlich, dass in allen Religionen die Essenzen vorhanden sind. wie sollte es auch anders sein. Weshalb wohl streiten sich die Muslime mit ihren unterschiedlichen Richtungen? Das tun die Christen untereinander und ich shcätze das ist bei den Hini nicht anders. Und Atheisten haben schließlich auch ihre moralischen Prinzipien.

Letztlich gilt es zu erkennen, dass wir miteinander auskommen müssen. Wir sind nicht gleich, sondern gleichwertig. Jeder ist and seinem Platz richtig. Jeder Mensch ist vollkommen, wenn auch nicht perfekt. Wenn wir es schaffen das zu vermittlen, haben wir einen riesigen Schritt getan und keine Macht dieser Welt hat dann macht über uns. Darum geht es! Es geht um Miteinander, um (Eigen-)Verantwortung und um Freiheit. Das ist machbar! Sofort.
  • 25.03.2018, 12:27 Uhr
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Renate, „Jesus war Mensch, das steht außer jeder Frage. Um dem vorwegzugreifen, weil er von sich behauptete Gottes Sohn zu sein, handelt es sich wiederum um eine Methapher. Diese Auffassung wurde im 1. Konstantinischen Konzil (?) festgelegt, wobei es zuvor einen erbitterten Streit zwischen den Bischöfen gab.“
Ob Jesus überhaupt gelebt hat ist nach wie vor umstritten. Wenn er solche große Leuchte gewesen sein soll, warum hat er dann nicht etwas schriftlich für die Nachwelt niedergeschrieben? War er Analphabet? Dann haben Bischöfe die die Weisheit anscheinend mit Löffeln gefressen haben, einfach behauptet das ist eine Metapher. Wie dämlich ist das denn.
Dies bestätigt die Unterstellung, das die christliche Religion schlicht nur Unsinn ist.😁
  • 25.03.2018, 12:38 Uhr
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Zitat Renate:
"Gedanken sind elektrische Wellen, die sich im Raum ausbreiten. Man kann Kraft seiner Gedanken Einfluss auf sich selbst (irgendwie logisch) und auf andere nehmen. Man kann die DNA verändern, jedenfalls teilweise. Das wurde getestet und die Wissenschaft wird aufmerksam. Derlei Tests gibt's schon lange, wurde von Geheimdiensten probiert und genutzt. Die ganze Sache hat mit Quantenverschränkung zu tun."

Oh, oh, Renate...

Jetzt ist deine Phantasie aber gewaltig mit dir durchgegangen...

Du solltest solches Zeug nicht schreiben, du kannst sonst nicht mehr ernst genommen werden.
  • 25.03.2018, 13:14 Uhr
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Zitate Renate:

"Letztlich gilt es zu erkennen, dass wir miteinander auskommen müssen."

Gut, wenn auch nicht gerade neu. So predigt der Pfarrer von der Kanzel. Und er verschweigt ebenfalls, dass er nicht weiss, WIE ein solches Miteinander-Auskommen aussehen könnte.

" Wir sind nicht gleich, sondern gleichwertig."

Das müsste man genauer formulieren. Wir sind nicht gleich: das ist trivial. Gleichwertig sind wir (hoffentlich) vor dem Gesetz. Nicht gleichwertig sind wir schon am Arbeitsplatz.

"Jeder ist and seinem Platz richtig."

Das soll wohl heissen: Du bist ok. Zweifel nicht an dir. Ansonsten ist das falsch.


"Jeder Mensch ist vollkommen, wenn auch nicht perfekt"

Was soll der Unterschied sein zwischen "vollkommen" und "perfekt"?. Mir scheint das hohles Wortgeklingel zu sein.
  • 25.03.2018, 13:21 Uhr
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Weitere Renate-Zitate:

"Nochmal zur Meditation, natürlich kann man nicht jedesmal eine spirituelle Erfahrung haben. Wäre vermutlich auch nicht sinnvoll und nicht erstrebenswert. "

Eine spirituelle Erfahrung ist wohl etwas sehr angenehmes. Und manche Menschen streben nach Wiederholung. Möglicherweise ist das so ähnlich wie beim Sex?

Allerdings bin ich der Auffassung, dass man nicht sein halbes Leben danach ausrichten sollte (weder an Sex noch an spirituellen Erfahrungen).

Und das ist es, was mich ein bisschen skeptisch macht: diese spirituellen Erfahrungen werfen manche Leute aus der Bahn, sie krempeln ihr Leben um. Mindestens für solche Leute sind spirituelle Erfahrungen doch sehr nahe an Geisteskrankheiten, an Halluzinationen, die Überzeugungen ins Hirn pflanzen, die rational nicht mehr verstehbar sind und von denen sich der Betroffene auch nicht mehr distanzieren kann.

Um nochmals auf Sex zurückzukommen: auch beim Verlieben passiert ja etwas ähnliches. Das kann man aber verstehen, da es der Arterhaltung dient und sich evolutionär so entwickelt hat. Möglicherweise beruhen spirituelle Erlebnisse auf irgendeiner Fehlprogrammierung. Es gibt ja beim Arterhaltungstrieb viele Fehlleistungen, Homosexualität ist die bekannteste - auch diese Fehler können nicht korrigiert werden.

Insgesamt betrachtet, scheinen mir spirituelle Erfahrungen etwas Suspektes zu sein, mit Vorsicht zu geniessen und immer sehr kritisch zu beobachten.
  • 25.03.2018, 13:38 Uhr
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Alfred,

Was diesen Jesus betrifft:

Ich bin überzeugt davon, dass manchen gewaltig die Augen übergehen würden, könnten sie in der Zeit zurückreisen und den richtigen Jesus beobachten...

Der Jesus der Kirche ist nicht der historische Jesus. Über letzeren ist so gut wie nichts sicher bekannt, nicht einmal, ob er überhaupt gelebt hat.

Der Jesus der Christen ist eine Sagengestalt. Vielleicht auch mit ein paar Körnchen historischer Wahrheit, wer weiss. Aber das Wesentliche am Jesus der Christen ist die Legende, die Legende vom guten Menschen, der gehorsam war und sich freiwillig abschlachten liess. Diesen Gehorsam brauchten die weltlichen Herrscher und die mit ihnen verbundenen Kirchenleute um ihre Ziele zu erreichen. Deswegen wurde er so als Vorbild hingestellt. Und die Ungebildeten sind drauf hereingefallen.
Heute passiert das dem Großteil der Mitteleuropäer nicht mehr.

Gott sein Dank! oder besser: Zum Glück!
  • 25.03.2018, 13:46 Uhr
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Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Das könnte sein Überleben gewährlseisten oder ihn um ganz besondere Erfahrungen bringen. Vielleicht könnte es ihn sogar darum bringen, seinen Horizont zu erweitern, um sein Leben anders, besser, achtsamer zu leben. Wer weiß.

Ich habe fertig.

Ihr sitzt vorm Internet, macht es zu Eurem Werkzeug.
  • 25.03.2018, 13:47 Uhr
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Richtig, Renate.
Aber nicht alles, was der Bauer nicht kennt, kann ihm auch etwas nutzen. Der Bauer - um bei dem Bild zu bleiben - sollte prüfen, was ihm nützen könnte. Ob "ganz besondere Erfahrungen" ihm nützen würden, wage ich zu bezweifeln...
  • 25.03.2018, 13:51 Uhr
  • 0
Renate 👋 schau mal wieder vorbei.
  • 25.03.2018, 16:19 Uhr
  • 0
Wie, Du hast Sehnsucht nach mir, Werner? Das ist neu...
  • 25.03.2018, 18:17 Uhr
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Ihr Männer, so scheint mir, redet wieder mal wie die Jungfrau vom Kinderkriegen. Und richtig lesen könnt ihr wohl auch nicht, sonst würdet ihr über die von Renate eingestellten Thesen von Walsch diskutieren statt über die Person Jesu.
Und was der Unterschied zwischen vollkommen und perfekt ist, das dachte ich, sei jedem klar. Eine Baum ist vollkommen, wenn er alles hat, was einen Baum ausmacht: Wurzeln, Stamm, Rinde, Äste, Zweige Blätter. Aber er darf krumm und schief sein - trotzdem ist er ein vollkommener - aber kein perfekter Baum. Aber euch muss man eben alles doppelt erklären. Wer eben die einen Scheuklappen der kindlichen Religiosität gegen die eines Osterhasen-Gurus Metzinger austauscht, schaut nur in einen anderen Tunnel, seinen Blick hat er nicht erweitert.
  • 25.03.2018, 18:56 Uhr
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