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Was ist nur aus dieser Rubrik geworden?

30.03.2018, 00:41 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ganz oben prangt lange und hartnäckig - offenbar von WL so gewollt - ein Beitrag zu Horoskopen, die ja als neueste Rubrik hier offenbar angepriesen werden muss, aber wohl kaum jemanden interessiert.

Früher hieß es ja mal Philosophie und Religion.
Da konnte man auch manchmal diverse Glaubensbrüder treffen.
Es gab ZJ, Evangikale und auch immer wieder Leute, die zwar irgendwie an Gott glauben, aber nicht zugeben konnten-wollten-durften, welcher konkreten Gemeinschaft sie angehören.
Sollte echt Gottglaube so ganz ohne eine Gemeinschaft für einzelne möglich sein?
Der aktuelle fast Alleinunterhalter hier behauptet das ja und vieles anderes mehr oder weniger absurdes Zeug.
Es gibt aber schon auch einige interessante Menschen hier mit Gedanken, über die es sich nachzudenken lohnt.
Deshalb werde ich immer noch hier gelegentlich schauen oder auch mal meine Meinung sagen. Vielleicht bringt es ja den einen oder anderen weiter auf seinem Weg zur Selbsterkenntnis.
In diesem Sinne wünsche ich allen fröhliche und gemütliche Feiertage - hoffentlich im Kreise angenehmer Menschen.
Das gilt auch für solche, die mit Wissenschaft nix anfangen können und nur an diverse "heilige" Bücher glauben und an die darin beschriebenen Gestalten.
Mir ist das reale Leben im hier und jetzt wichtiger, als irgend ein angebliches Jenseits nach dem Tod.

15 Kommentare

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Dieses Horoskop-Dings ist mir auch ein Dorn im Auge..
Aber man muss den finanziellen Interessen der Betreiber eben auch Tribut zollen. Wenn lange genug keiner reinguckt, wird man es wohl wieder entfernen.

Was die einzelnen Schreiber - besonders DEN, an den man als ersten denkt - betrifft: ich fände es vor allem interessant herauszufinden, WARUM solche Leute so sind, wie sie sind. Warum sie so stur, so festgefahren, so unempfindlich sind gegen offensichtliche Widersprüche ihrer eigenen Theorien. Dass diese Theorien falsch sind, ist ja kaum zu bestreiten.
  • 30.03.2018, 14:00 Uhr
Als Theorien kann man ja das Gerede von Kreationismus kaum bezeichnen. Es ist einfach nur eine Vermutung, die sich auf nix konkret nachweisbares gründet.
  • 30.03.2018, 14:06 Uhr
Knight,
Es sind schon Theorien.
Da hat sich einer hingesetzt bei seine Schafherde - viel Zeit zum Nachdenken hatte er ja. Und er hat sich überlegt, wie die Welt wohl mal entstanden sein könnte.
Nur ja, das Naheliegendste für jemand mit dem geistigen Horizont eines Schafhirten war wohl, dass da irgendeine Person, eine große, mächtige Person, das alles irgendwie "erschaffen" hat
Da ein Mensch nicht in der Lage ist, aus einem Lehmklumpen wenigstens ein Schäfchen zu machen, musste das jemand mit unglaublichen, "übernatürlichen" Fähigkeiten sein, wahrscheinlich der "Gott" dem sie immer Opfer brachten um Regen oder Schutz vor Feinden zu erflehen.

So, noch ein bisschen Phantasie drumrum und fertig ist die Genesis..

Vor paartausend Jahren war das eine plausible Geschichte!

Heute kennt man natürlich die Tatsachen sehr viel genauer und es ist wenig verwunderlich, dass besagter Schafhirte sich in manchen Dingen geirrt hat.

Unplausibel für mich ist allerdings, warum man an diesen alten Märchen festhalten will.
  • 30.03.2018, 14:37 Uhr
Theorie geht für mich anders. Da wird nach Formulierung ständig geprüft, wie gut sie die Realität abbildet und auch ergänzt bei Bedarf.
Erst, wen es eine bessere gibt, gilt dann halt diese...
  • 30.03.2018, 14:39 Uhr
Volker, du trampelst hier wieder mal rum, wie ein Elefant im Porzellanladen.
Würdest du beispielsweise die "Iliade" oder die "Odyssee", die man Homer zuschreibt, als Machwerk eines minderbemittelten Schafhirten bezeichnen? Das alte Testament wurde etwas später verfasst, als nur eine ganz kleine Oberschricht des Lesens und Schreibens mächtig war - und deshalb verdient es als literarisches Werk mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie die Ilias oder die Odyssee. Außerdem muss der Autor der Genesis ein genauer Naturbeaobachter gewesen sein, denn dass Licht lebensnotwendig ist und dass es wohl zunächst Leben nur im Wasser gegeben haben mag, dürfte auch einem Schafhirten nicht in den Sinn gekommen sein
Außerdem, dieses Herabwürdigen eines einfachen Menschen nervt mich ungemein, das ist genau so, wie wenn heute jemand von "dummen Bauern" spricht. Also schön sachlich bleiben.
Für die Zeit von vor 2500 Jahren war die Bibel wichtig und logisch.
Götterglaube war allen Kulturen immanent und der jüdische Gott war für diese Zeit ein ungeheurer Fortschritt. da er keine Menschenopfer forderte und klare Gesetze für das Zusammenleben erteilte.
Dass wir natürlich heute nicht mehr im vorchristlichen Jahrtausend leben und aufgrund besserer Einsichten an diesem Weltbeild nicht mehr haften sollten, ist klar.
  • 30.03.2018, 17:05 Uhr
Letzteres ist allerdings bei etlichen Menschen offenbar noch nicht angekommen mit dem hier und jetzt.
Was deine Hochachtung vor den Leistungen unserer Vorfahren betrifft, bin ich bei dir.
  • 30.03.2018, 17:08 Uhr
Heidi,
Die Bibel ist doch kein griechisches Kunstwerk. Die ist doch ganz woanders entstanden.
  • 01.04.2018, 10:34 Uhr
Knight,
Ja, heute ist das so mit den Theorien.
Aber damals hatte man eben keine neuen Erkenntnisse, die die alten Theorien hätten überprüfen können.
  • 01.04.2018, 10:35 Uhr
Entstanden vermutlich in Ägypten, einer Hochkultur vor den Griechen. Dass die Bibel heute nicht mehr aktuell ist, ist ne andere Sache, aber sieh mal die Sache so wie sie ist: Im Kontext der damaligen Zeit könnte man sie sehr wohl als literarisches Kunstwerk bezeichnen
  • 01.04.2018, 10:54 Uhr
Heidi,

Mir ging es ja nicht darum ob die Bibel ein literarisches Kunstwerk ist. Möglicherweise hatte besagter Schafhirte eine künstlerische Ader, das ist sogar wahrscheinlich, sonst hätte er sich nicht solche Geschichten ausgedacht.

Aber er kannte eben nicht die Tatsachen, die wir heute kennen. Nur deshalb erschien ihm seine Story plausibel.

Vielleicht wollte er ja auch gar keine Erklärungen liefern sondern nur eine schöne Geschichte erfinden? Und irgendjemand hat dann daraus das "Wort eines allwissenden Gottes" gemacht.

Ich möchte übrigens deiner These widersprechen, dass der jüdische Monotheismus ein Fortschritt gewesen sei. Im Gegenteil: der Monotheismus ist einer der gefährlichsten Rückschritte überhaupt. Durch die Konstruktion eines "einzig wahren" Gottes werden nämlich Andersgläubige zu Ketzern gemacht. Darauf beruhen die schlimmsten Auswüchse des religiösen Fanatismus.

Im alten Rom - wo Polythesimus die Regel war - hat sich niemand aufgeregt, wenn sein Nachbar einen anderen Gott angebetet hat als er selbst. Im Gegenteil: man hat seine Götter bei Bedarf gewechselt, wenn sie die Erwartungen nicht erfüllt haben. Die "Gleichschaltung" auf den "einzig wahren" Gott war eine Katastrophe für die Menschheit: sie ist die Ursache für Religionskriege, Progrome und unzählige Tote.
  • 01.04.2018, 11:43 Uhr
Jede Religion - und jede Weltanschauung kann missbraucht werden und wurde es auch. Ob Polytheismus, der je nach Zeit und Ort nach Menschenopfer schreit (schau mal unter Menschenopfer, da wird dir schwarz vor Augen) oder Monotheismus, der Ketzer auf den Scheiterhaufen verbrennt - oder Stalinismus, der schon bei der leisesten Kritik, sogar bei Verdacht auf "feindliches" Denken, Menschen einsperrt, foltert, verhungern lässt (kürzlisch lief ein Film über Mao, der wohl der größte Massenmörder aller Zeiten war) ---- Weltanschauung selbst macht niemanden zum Mörder, das ist Machtstreben und Machtmissbrauch - und das kommt bei jeder Weltanschauung vor.
Und lass endlich den Schafhirten weg, kein einziger Hirte in der Antrike konnte lesen und schreiben.
  • 02.04.2018, 11:40 Uhr
Heidi,
Mir ging es lediglich darum zu betonen, dass das Christentum eben KEINE friedensstiftende Religion ist. Sonst würde sich die Christenkirche damit brüsten, die sog. "friedliche Revolution" in der DDR angeführt zu haben.

Monotheistische Religionen können nicht tolerant sein.
  • 02.04.2018, 15:59 Uhr
"Jede Religion - und jede Weltanschauung kann missbraucht werden "..

Richtig.

Trotzdem sind die monotheistischen Großreligionen gefährlicher, weil sie Menschen als Falschgläubige abstempeln.

Kleine Aberglauben sind dagegen meist harmlos. Guck nur das Horoskop ganz oben an. Wer unbedingt dran glauben will schadet sich (wahrscheinlich) selber, aber er bringt keinen anderen um.

Und Menschenopfer gibts auch bei den großen monotheistischen Religionen: allen voraus das Christentum, wo "Gottvater" seinen "einzigen Sohn" hat zu Tode foltern lassen. Oder bei den Islamisten, die sich selber in die Luft sprengen.

Bei den kleinen Aberglauben kommen Menschenopfer nicht vor. Der Astrologe, der im Horoskop dazu aufforderte, würde seine Freiheit nicht mehr lange geniessen können.
  • 02.04.2018, 21:27 Uhr
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Ein Kommentar erübrigt sich, alles gesagt, Knight! Ich wünsche Dir eine entspannte Zeit!
  • 30.03.2018, 13:12 Uhr
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Knight: ja früher! Da war es vielleicht vielseitiger, aber auch nicht niveauvoller. Wir hatten ja hier mal einen, der sich als Philosoph vorstellte, aber sich bald als tiefbrauner Propagandist entpuppte. Und als die ZJ noch aktiv waren, haben wir zwar täglich das Neueste aus dem "Wachturm" erfahren, aber da der Oberzeuge die meisten User gesperrt hatte, kam eine Diskussion auch nicht zustande. Heutzutage befeuert uns dafür unser Oberkreationist mit einerseite orthografisch und sachlich völlig daneben geratenen Artikeln oder mit langen listen aus Googels Fundus über Gotteszitate, die kaum noch einer zur Kenntnis nimmt, die uns, der harte Kern, aber immer wieder zu Diskussionen anregt. Inzwischen ist aber alles gesagt, die Argumente sind fast immer die gleichen, so dass es wohl langsam langweilig wird.
Schöne Ostern, dir und allen Usern, auch denen, die mir vielleicht nicht wohlgesonnen sind!
  • 30.03.2018, 11:41 Uhr
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