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Schwerter zu Pflugscharen

01.04.2018, 05:29 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Mit einigen oft zitierten Bibelsprüchen versucht die Kirche gern, die Liebe des Herrn zu seiner Menschenschar zu belegen. Viele Verse sind es allerdings nicht, weder im Alten noch im Neuen Testament.
Einen davon kennen wir alle (Jes 2,4): "Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen."
Ein wunderschöner Satz aus einer Zukunftsvision des Propheten Jesaja. Gerne interpretiert die Kirche diesen Bibelspruch so, als würde Gott die Menschen auffordern, ihre Schwerter jetzt wegzulegen und daraus Pflüge zu machen.
Jesaja meinte aber, die Schwerter könnten erst dann umgegossen werden, wenn die ganze Welt unter der göttlichen Ordnung vereint sein wird und endlich alle dem einen Gott anstandslos gehorchen.
Erst wenn mit Waffengewalt auch die widerspenstigsten Schäfchen zusammengetrieben sind, werden die Schwerter umgegossen.
(http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e21.htm)

Also mit der Einführung der göttlichen Diktatur des Glaubens. Der Unterwerfung der Menschheit unter das Dogma der Kirchen (oder des Islam?).
Der große unsichtbare Führer der Menschheit wird allein bestimmen, auch dein kleines Leben.
Wollen wir das?

37 Kommentare

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"Ein wunderschöner Satz aus einer Zukunftsvision des Propheten Jesaja. Gerne interpretiert die Kirche diesen Bibelspruch so, als würde Gott die Menschen auffordern, ihre Schwerter jetzt wegzulegen und daraus Pflüge zu machen."
Die Kirche? Welche Kirche? Also keine hierzulande. Plötzlich werden - nach bekanntem Fake-Muster - die Evangelikalen in USA zu "der Kirche". Da das hier nicht so klappt, wird das zwar zugestanden, aber dann süffisant ohne Beleg unterstellt, die hiesigen Kirchen würden gerne die Menschen unterjochen, wenn sie könnten. Das ist aber Unfug wie das meiste, was aus der Ecke der Giordano-Bruno-Stiftung kommt. Selbst in den USA will niemand (auch die Evangelikalen nicht) zur Schwertmission zurückkehren.

"Also der klassische Irrtum, der bekanntermassen falsche Weg, Frieden zu schaffen: nämlich indem man alle Völker besiegt, selbst zum Oberboss wird und dann Streitereien zwischen den Untergebenen unterdrücken kann." Der klassische Verfolgungswahn. Das gilt ausschließlich für den radikalen fundamentalistischen Islam, nicht aber für das Christentum.

"Zu Trump würde ich auch sagen eine naive Gestalt. Putin eher der kühle, intelligente Pragmatiker. Kim in Nordkorea, undurchsichtig.
Sie alle drehen an einem ganz großen Rad. Am Ende des Pokerspiels wird die Vernunft siegen." Aber keiner von denen (Du hast Erdogan und Chomeini/Rohani vergessen, Werner) hat irgendetwas mit dem Christentum am Hut. Und der Christengott spielt in diesem Spiel nicht mit. Sowat? Selbst Netanjahu übt sich in "Vorwärtsverteidigung", und Israel lässt keine Weltbeherrschungsgelüste erkennen.
Da wird wieder mal ein Ausläufer irgendeiner Verschwörungstheorie ausgebreitet, aber nicht vom Feinsten - eher vom Gröbsten.
  • 04.04.2018, 14:35 Uhr
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Hallo Christian, schön wieder von dir zu hören.
Du hast allerdings übersehen, dass die Beispiele Trump. Kim, Putin ursprünglich von mir stammten, als Antwort auf Volkers Theaorie, dass allzu viel Friedfertigkeit naiv sei und Rüstung notwendig.
  • 05.04.2018, 17:50 Uhr
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Die christliche Kirche ist heute weit davon entfernt, ihren Glauben an den einen Gott für eine Diktatur zu missbrauchen, die alle unterwirft. Ich verstehe nicht, wie man heute auf so einen abstrusen Gedanken kommen kann.
  • 02.04.2018, 16:09 Uhr
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In den USA gibt es evangelikale Christen die einen christlichen Gottesstaat anstreben. Ganz so von der Hand zu weisen ist das nicht. In Deutschland haben die Kirchen nicht ganz so den Einfluss. Wenn die könnten, wie sie gerne möchten dann ........
  • 02.04.2018, 19:12 Uhr
  • 1
Bei den evangelikalen Christen handelt es sich um eine Sekte. So etwas gibt es in jeder Religion.
  • 03.04.2018, 09:24 Uhr
  • 0
Ich möchte niemand anderem einen Weg vorzeichnen, denn ich weiß, daß mir der Weg von einer Hand vorgeschrieben wurde, die weit über mich hinausreicht.
Carl Gustav Jung
  • 04.04.2018, 23:01 Uhr
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Carl Gustav Jung, meist kurz C. G. Jung, war ein Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie.
  • 04.04.2018, 23:03 Uhr
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Und es ist immer ein und dasselbe, was in uns wohnt, Lebendes wie Totes, Waches und Schlafendes und Junges und Altes. Aus der Verschmelzung der Gegensätze entsteht das Leben, aus dem Gegensatz zwischen Mann und Frau: das Kind. Das Leben besteht aus dem Kampf der Gegensätze, denn: Gott ist Tag und Nacht, Winter und Sommer, Krieg und Frieden, Sattheit und Hunger.
Heraklit
  • 04.04.2018, 23:04 Uhr
  • 0
Naja, Jochen,

Aus dem Gegensatz von Mann und Frau entsteht nicht das Kind... eher aus dem Zusammenwirken.

Auch wohnt in mir nichts Totes, jedenfalls nicht dass ich wüsste. Eigentlich "wohnt" in mir überhauptnichts, jedenfalls nichts, was seine "Wohnung" so einfach verlassen könnte.
  • 10.04.2018, 16:34 Uhr
  • 0
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Der Kontext von "Schwerter zuPflugscharen":

" Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.
4 Und er wird richten unter den Nationen und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln"

Es handelt sich also um die Vorstellung, dass Zion die Welt beherrscht und Zion's Gott alle Nationen zurechtweist und über sie urteilt. Es ist die Vorstellung, dass alle Macht von EINEM Volk, von EINEM Gott ausgeht. Erst DANN wird Frieden herrschen und die Waffen umgeschmiedet werden können.

Also der klassische Irrtum, der bekanntermassen falsche Weg, Frieden zu schaffen: nämlich indem man alle Völker besiegt, selbst zum Oberboss wird und dann Streitereien zwischen den Untergebenen unterdrücken kann. Tut mir leid, aber da assoziiere ich sogar Nazi-Ideologie...

Der inzwischen (von mit genügend Hirn ausgstatteten Menschen) als richtig erkannte Weg ist aber nicht die Eroberung aller Völker sondern die Suche nach einem Kompromiss, mit dem alle - in gegenseitigem Respekt - gut leben können. Das mag ein schwieriger Weg sein, ich sehe aber keinen anderen.
Der Versuch, alle mit Gewalt unter einen Hut zu bringen ist jedenfalls in der Vergangenheit grandios gescheitert. Sind wir lernfähig?
  • 02.04.2018, 08:43 Uhr
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Bei "Schwerter zu Pflugscharen" denke ich zunächst an die mutigen Jugendlichen, die in den später 70-ern trotz Verbot und Sanktionen diese Aufnäher auf der Kleidung in der damaligen DDR trugen und damit zunächst die kirchliche Friedensbewegung und später die Wende in Gang setzten.
  • 01.04.2018, 10:58 Uhr
  • 3
Die Kirche war eben damals der einzige „freie“ Raum, die solch eine Bewegung geschützt haben. Irgendwie in einem atheistischen Staat unverständlich.
  • 01.04.2018, 14:03 Uhr
  • 1
In den Kirchen wurde aber auch kräftig spioniert durch die damalig "Stasi" und auch Pfaffen haben sich daran beteiligt.
  • 01.04.2018, 14:26 Uhr
  • 1
Hat aber irgendwie nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Es ist schon aus Sicht des Staates gar nicht so dumm, den Anschein entstehen zu lassen das überwachungsfreie Räume gibt.
  • 01.04.2018, 14:35 Uhr
  • 0
War schon erfolgreich ja lange und ohne die Entwicklungen in Russland mit Gorbatschow und so, hätte es auch noch länger funktioniert.
  • 01.04.2018, 17:52 Uhr
  • 0
Heidi,

Nichts gegen die Jugendlichen, die den Mut hatten, ihre Meinung öffentlich zu zeigen.

Aber ihr Logo, eben das "Schwerter zu Pflugscharen" ist im Orginal eben nicht so gemeint, wie diese Jugendlichen es gesehen haben. Es ist im Orginal eben gerade KEIN Aufruf zum Pazifismus sondern der Aufruf, möglichst bald den Kampf, den Krieg gegen andere Völker zu gewinnen, damit DANN die Schwerter umgeschmiedet werden können.

Das Zitat ist, wie Politiker sagen wüden, "aus dem Zusammenhang gerissen" und sein ursprünglicher Sinn ins Gegenteil umgedeutet worden.

Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie Kirchenleute mit ihrem "heiligen" Buch umgehen, oder allgemeiner, wie sie mit der Wahrheit umgehen. Man verdreht die Bibelstellen eben solange, bis sie einem in den Kram passen.

Nochmals: ich kritisiere nicht diejenigen, die sich mit diesem Zitat in die Öffentlichkeit begeben haben. Ich kritisiere diejenigen, die behaupten, es stünde in diesem Sinne in der Bibel.
  • 02.04.2018, 08:53 Uhr
  • 1
Wenn jeder jede Aussage so "verdrehen" würde, dass eine menschenfreundliche, friedensstiftende Aufforderung daraus würde, durfte von mir aus gelogen werden, dass sich die Balken biegen.
  • 02.04.2018, 11:44 Uhr
  • 2
Heidi,
Man darf aber auch nicht zu naiv sein.
"Schwerter zu Pflugscharen" ist ja die Aufforderung zur Abrüstung. Zugegeben: im Falle der DDR hat sie zu wünschenswerten Ergebnissen geführt.

Ansonsten ist (einseitige) Abrüstung eben leider nicht sinnvoll. Und wenn man so will, hat diese Aufforderung ja auch den Untergang der DDR mit herbeigeführt.

Es ist eben leider keine "menschenfreundliche, friedensstiftende Aufforderung" sondern setzt eine naive Wahrnehmung der Wirklichkeit voraus.
  • 02.04.2018, 21:15 Uhr
  • 0
Wohin das möglicherweise in deinen Augen Nicht-naive Denken führt, kannst du nirgendwo besser beobachten als in der gegenwärtigen Weltlage: Da sitzen drei Verrückte an den Hebeln der Macht, in USA, Russland, Nordkorea und schaukeln sich so hoch, dass man wirklich das Schlimmste befürchten muss - und hinter allem stehen angeblich Vernunft und Sachzwänge.
  • 03.04.2018, 08:25 Uhr
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Zu Trump würde ich auch sagen eine naive Gestalt. Putin eher der kühle, intelligente Pragmatiker. Kim in Nordkorea, undurchsichtig.
Sie alle drehen an einem ganz großen Rad. Am Ende des Pokerspiels wird die Vernunft siegen
  • 03.04.2018, 10:04 Uhr
  • 0
Werner: dein Wort in "Gottes" Ohr!
  • 03.04.2018, 10:37 Uhr
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Ich weiß nicht ob er so gut hören kann. Bisher hat er sich als ziemlich schwerhörig geoutet. 😉
  • 03.04.2018, 10:43 Uhr
  • 1
Heidi,
Wohin das naive Denken führt kann man deswegen nicht so deutlich sehen, weil die naiv denkenden Gesellschaften eben nicht mehr existieren...

Es muss einen Mittelweg geben.
  • 03.04.2018, 12:53 Uhr
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Hier wird der Prophet Jesaja deutlich überstrapaziert. Und er auch noch in einer Art "Zionistischer Weltverschwörung = Diktatur Gottes" zurückprojeziert (Woher dieser Ansatz wohl kommt?).

Liest man den hebräischen Kontext zu jener Zeit des Jesaja ist dies eine echte Friedensvision inmitten einer Zeit der damaligen Großmächte: Ägypten, Assyrien, Persien, Babylonien. Das kleine Israel musste seine gefährdete Existenz inmitten der militärischen Gewalt behaupten. Jesaja setzt eben nicht auf diese Gewalt, sondern auf die Hoffnung, dass Frieden jenseits einer "Pax romana als "militärische Allroundlösung" möglich ist. Es würde also zuerst einmal zu einer Anerkennung des Gottes Israels kommen müssen, aber eben gewaltlos.
Von daher interpretierten die Christen in der damaligen DDR den Text schon authentisch zwischen den damaligen Gegebenheiten.

Ich sage ja immer: die Bibel besser lesen im historischen Kontext, dann verstehen wir auch unsere Zeit besser.
  • 14.04.2018, 15:31 Uhr
  • 0
Vergiss dann aber beim Bibel-Lesen nicht, dass die Juden ihr "gelobtes Land" auch gewaltsam erobert haben.
  • 14.04.2018, 15:34 Uhr
  • 0
Auch dies ist historisch gesehen ziemlich überholt ... Historiker gehen heute von einer Migrationstheorie des "gelobten Landes" aus, nicht von einer Invasionstheorie (zahlreiche archäologische Funde weisen darauf hin). Die Josua-Geschichten weisen auf die Zustände des babylonischen Exils hin und sind Ausdruck der damaligen Kriegsgeschichte.
Es ist doch ein bisschen komplizierter als der naive Leser, sei er nun ein Frommer oder ein Atheist, meint, lesen zu müssen, wize.life-Nutzer
  • 14.04.2018, 15:40 Uhr
  • 0
Die Frage ist doch auch immer, was haben wir heute davon. Was bringt es uns zu wissen ob das „gelobte Land“ erobert oder durch Migration übernommen wurde. 🤔
  • 14.04.2018, 17:44 Uhr
  • 0
Also ich sehe mich nicht als "naiven" Leser. So machst du deinen Bibelglauben schon gar nicht sympathisch. wize.life-Nutzer
  • 14.04.2018, 17:47 Uhr
  • 0
Mir ist es ziemlich egal, ob mein Bibelglauben "sympathisch" ist. Wenn schon dieser Bibelglauben hier madig gemacht werden soll, dann sollte man schon sich mit den historischen Fakten befasst haben und nicht nur seine ach so sicher geglaubten Vorurteile und Halbwahrheiten in die Gegend streuen.

Was wir heute davon haben? Nun zumindest das, dass man mit Behauptungen vorsichtiger ist, wenn mal leichtfertig von "Eroberungen" die Rede ist ... Man kann ja immer noch mal etwas dazu lernen, vorausgesetzt man ist lernfähig. Das hat man davon
  • 14.04.2018, 18:02 Uhr
  • 0
Abgesehen davon, ich halte die Bibel nicht für ein Geschichtsbuch. Aber man sollte sich schon auch mit Geschichte befassen, um sie zu verstehen, vor dem Hintergrund der Zeit, in dem sie geschrieben wurde.
  • 14.04.2018, 22:47 Uhr
  • 1
Das stimmt wohl, nur wenn man sie noch heute als das Maß aller Dinge betrachtet, muss man auch deren Bezug zu heute vernünftig erklären können, was kaum einer kann.
Und wenn man schon der Bibel glaubt, muss man auch an das angeblich auserwählte Volk glauben, dem eben Israel von einem Gott zugesprochen wurde und von diesem vereinnahmt wurde, egal wie man es nun relativieren will ...
  • 14.04.2018, 22:50 Uhr
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Das teilt die Bibel mit anderen literarischen Werken, die uns noch heute berühren und auch für normativ gehalten werden. Und da gibt es ja eine Menge an Literatur, die wir heute aus der Vergangenheit rezipieren. Wäre schön, wenn es nicht unbedingt auf "Mein Kampf" hinausliefe. Da ist mir dann die Bibel doch lieber ...
  • 14.04.2018, 23:31 Uhr
  • 0
Und die schönen deutschen Heldensagen: Nibelungenlied, Gudrunlied, Dietrich von Bern......
  • 14.04.2018, 23:38 Uhr
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Was für ein seltsamer Vergleich, wize.life-Nutzer.
  • 14.04.2018, 23:49 Uhr
  • 0
Thomas,

"...anderen literarischen Werken, die uns noch heute berühren und auch für normativ gehalten werden."

Also die Bibel wird ja wohl nur noch von den Wenigsten für "normativ" gehalten - und das ist gut so.

Ich weiß aus nicht, welche anderen literarischen Werke für "normativ" gelten sollen. Wichtig wär jedenfalls, dass diese Werke nicht unbesehen für "normativ" gehalten werden. Anregungen daraus ja, feste Vorschriften daraus nein.
  • 15.04.2018, 22:48 Uhr
  • 1
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Wer fest daran glaubt, dass die biblischen Prophezeiungehn einmal Wirklichkeit werden, glaubt auch an einen 'allmächtigen' Gott. Und in seiner Allmacht wird er uns nicht fragen, ob wir das wollen. Also ist die Frage am Ende des Beitrags sinnlos. Allenfalls müsste sie lauten: Wollen wir das glauben?
  • 01.04.2018, 10:01 Uhr
  • 1
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