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Tod und Sterben

07.04.2018, 16:45 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Mal etwas zur Auflockerung hier aus den 1920er Jahren:


Es geht ja hier oft um Sterben, Tod und was danach und eben auch Zitate aus teilweise ja sogar uralten Zeiten.
Mit Humor lebt und stirbt es sich besser und vielleicht entspannt das ja mal die oft so bissigen Diskussionen hier ein wenig.

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47 Kommentare

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Ein Lied mit Humor -
  • 10.04.2018, 08:59 Uhr
  • 1
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Schönes Liedchen, über die Jahre hat sich eigentlich vom Verhalten der Menschen her wenig geändert.
Ich habe hier noch einen Text von Friedrich Nietzsche. Passt auch zum Thema:
„Der Tod ist nicht der Feind des Lebens überhaupt, sondern das Mittel, durch welches die Bedeutung des Lebens offenbar gemacht wird“.
  • 08.04.2018, 17:46 Uhr
  • 1
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Schön!
Wie heisst der Interpret?
Ich erinnere mich an eine Parodie durch Peter Frankenfeld, der auch dieses unverwechselbare "rrr" gebracht hat. Es ging um einen "Überzieherrrr".
  • 08.04.2018, 08:58 Uhr
  • 1
Habs schon gefunden: Otto Reutter
  • 08.04.2018, 08:59 Uhr
  • 0
Das mit dem Überzieher stammt auch von Reutter. Zumindest kenn ich da ein entsprechendes Lied.
  • 08.04.2018, 09:09 Uhr
  • 0
... dann nimmt man mirrr den Überziehrrr..
...oh Schreck, ist der Überziehrrr weg..

Was man alles so im Hinterkopf noch findet...
  • 09.04.2018, 13:22 Uhr
  • 0
Der Reutter war einfach Spitze in Sachen Humor in allen Lebenslagen offenbar.
  • 09.04.2018, 13:26 Uhr
  • 0
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ich glaube,
Urheber des schwarzen Humors ist die Schadenfreude
  • 08.04.2018, 08:56 Uhr
  • 0
Ich meine, es ist eher die Angst vor dem Sterben, die so etwas gemildert wird. Jedenfalls eher, als wenn man das Thema tabuisiert.
  • 08.04.2018, 09:00 Uhr
  • 0
Otto Reutter hat ja zu vielen Themen Texte geschrieben und ich denke kaum, dass ihn Schadenfreude antrieb.
  • 08.04.2018, 09:10 Uhr
  • 0
stimmt, in all seinen SONSTIGEN Texten
habe ich das auch niemals empfunden.
  • 08.04.2018, 09:18 Uhr
  • 0
War sicher auch bei diesem kein Thema. Vielleicht verlor er ja zeitnah einen Angehörigen.
  • 08.04.2018, 09:20 Uhr
  • 0
Knight, ich bewundere Deinen Humor,
(man sagt ja, Humor ist ohne Ernst nicht zu breifen)
aber diese Tiefe hat meiner noch nicht erreicht
  • 08.04.2018, 10:04 Uhr
  • 1
Ich bewundere eben u.a. Menschen wie diesen Otto Reutter als Meister des Humors und versuche von solchen zu lernen.
  • 08.04.2018, 10:07 Uhr
  • 0
man kann im Leben niemals genug lernen,
vor allem, wenn es um Humor geht, der
das Leben doch so leicht macht
  • 08.04.2018, 10:09 Uhr
  • 1
Da haste recht, auch wenn einem das Lachen schon öfters vergehen kann und es keineswegs soooo leicht ist.
  • 08.04.2018, 10:11 Uhr
  • 1
mit Humor schon, Du lernst ja noch
  • 08.04.2018, 10:11 Uhr
  • 0
Du ja scheinbar auch.
  • 08.04.2018, 10:12 Uhr
  • 0
richtig
  • 08.04.2018, 10:12 Uhr
  • 0
Es gibt eine Aussage, die lautet:"Wer zuletzt lacht, der lacht am besten!" Dazu gehöre ich.
Mann stelle sich vor, daß z.Bsp. eine bestimmte Aussage der Bibel zutreffen sollte, die da lautet:"Bedenke, daß du sterben mußt, danach aber erfolgt ein Gericht, zwischen denen, die Gott akzeptiert haben und denen, die ihn nicht akzeptiert haben.
  • 09.04.2018, 22:12 Uhr
  • 0
Da hab ich nicht die geringste Angst vor und schade, dass du noch immer solche hier schüren willst ohne jeden vernünftigen Grund.
Und erzähl mir auch nicht mehr, du bist ganz allein auf sowas gekommen. Da steckt garantiert irgendeine religiöse Gemeinschaft dahinter.
  • 09.04.2018, 23:07 Uhr
  • 1
Jochen,

Ich bevorzuge folgende Aussage :

"Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben! Sei dir deiner und unser aller Endlichkeit bewusst, VERDRÄNGE SIE NICHT, sondern „nutze den Tag“ (Carpe diem)! Gerade die Endlichkeit des individuellen Lebens macht es so ungeheuer kostbar! "
  • 09.04.2018, 23:37 Uhr
  • 2
Ich habe NICHT NUR dieses eine Leben, Gott schenkt denen, die IHN akzeptieren, ewiges Leben in seiner Herrlichkeit.
  • 11.04.2018, 21:25 Uhr
  • 0
Träum weiter - ich gönns dir.
  • 11.04.2018, 22:49 Uhr
  • 0
Jochen,

Ich wollte dich was Ernstes fragen:

Was wär so schlimm dran, wenn du irgendwann einfach sterben würdest - und dann käm nichts weiter?
  • 12.04.2018, 13:40 Uhr
  • 0
Gar nichts. Mangels Existenz gibts auch keine Enttäuschung.
Aber: tot zu sein ist nicht schlimm, zurückzubleiben eher.
  • 14.04.2018, 09:15 Uhr
  • 1
Für Jochen muss der Gedanke an seine Endlichkeit furchtbar sein.

Also ehrlich gesagt, mir gefällt der Gedanke auch nicht. Aber ich komme ohne solche religiösen Illusionen aus - jedenfalls bisher.

Ich denke, es ist besser offen damit umzugehen, sich dauernd dran zu erinnern, dann ist der Schock nicht so groß, wenn ich mal den Namen meiner todbringenden Krankheit erfahre.

Ich habe ausgerechnet, wie lange ich noch zu leben habe, wenn ich so alt werde wie mein Vater. Anfang August wären es noch tausend Tage.
Ich hab mal drüber nachgedacht, statt diesen sinnlosen Geburtstagsfeiern ein "Fest der letzten 1000 Tage" zu veranstalten. Mit Kaffee und Kuchen, Abendessen und reichlich Alkohol - wie Parties eben so ablaufen.
  • 14.04.2018, 13:38 Uhr
  • 0
Volker Du bist genug gewarnt worden, wohin Du einmal gehen wirst! Dann ist es zu spät umzudenken und von Deinem hohen Roß herunter zu kommen.
  • 14.04.2018, 21:19 Uhr
  • 0
Drohgebärde eines religiös verblendeten Sektenjüngers, auch wenn er letzteres nie zugeben wird.
  • 14.04.2018, 21:21 Uhr
  • 0
Knight,
möchtest Du von mir eine "Eidesstattliche Erklärung", daß ich keiner Sekte angehöre? Du scheinst Christen, die ihr Christsein SEHR ernst nehmen und sich biblisch gut auskennen, immer nur als Sektierer einzustufen. Was anderes kannst Du Dir nicht vorstellen, deshalb Deine vermeindliche Feststellung. Du Armer.
  • 14.04.2018, 22:27 Uhr
  • 0
Das erwarte ich nicht, allenfalls gut zu überlegen, was du löschst und überhaupt hier so tippselst.
Du wärst dann echt der 1. Bibelfan ohne eine Gemeinschaft im Rücken.
  • 14.04.2018, 22:30 Uhr
  • 0
J.W.G. kann nun mal nicht akzeptieren, dass die Bibel ein wirkmächtiger Mythos ist, der - jedenfalls im Aten Testament - überwiegend politisch motiviert ist. Es ging um nationale Identität unter assyrischer und babylonischer Gefangenschaft und dann nach der Zerstörung des Tempels 67 n.Chr. der in alle Welt zerstreuten Juden.
Wer allerdings meint, Mythos = Märchen = belanglos, greift zu kurz. Natürlich kann es sein, dass Jahwe ein Produkt menschlicher Phantasie ist. Es kann aber auch sein, dass diese menschliche Phantasie ein Produkt Jahwes ist.
Man waaas es nit - man munkels nur.
Aber eins ist sicher: Die Bibelfans, vulgo "Biblizisten", nehmen alternative Fakten für bare Münze.
  • 15.04.2018, 09:07 Uhr
  • 0
"Für Jochen muss der Gedanke an seine Endlichkeit furchtbar sein.
Also ehrlich gesagt, mir gefällt der Gedanke auch nicht."

Mir geht es fast umgekehrt: Ich bin in meiner Existenz glücklich. Jetzt soll mir ein ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit angeboten und versprochen werden. Das ist mir irgendwie unheimlich.

Rilkes 1. Duineser Elegie bringt es auf den Punkt:
"WER, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel
Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme
einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem
stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,
und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,
uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich."

Das christliche Jenseits - wenn man es Ernst nimmt - ist kein fröhliches Hüpfen auf einer Blumenwiese. Das wussten schon die Bibelautoren, wenn sie bei der Begegnung mit dem Göttlichen (einschließlich Engel) den Satz "Fürchte dich nicht" an den Anfang stellten. Es war feste Überzeugung seit der Sinai-Episode: wer Gott sieht, stirbt.
Ich glaube, J.W.G. macht sich wohl eine zu harmlose Vorstellung vom Jenseits, und Volker sollte vielleicht froh sein, dass ihm das erspart bleibt, weil alles ein Fake ist.
  • 15.04.2018, 10:18 Uhr
  • 0
Christian, ich mache mir KEINE harmlose Vorstellung vom "Jenseits", Jenseits gibt es für mich nicht, für mich gibt es die Herrlichkeit Gottes von der ich überzeugt bin UND in der ich eines Tages zu hause sein WERDE.
  • 15.04.2018, 20:50 Uhr
  • 0
Knight, was diesen deinen Teilkommentar betrifft>>>Du wärst dann echt der 1. Bibelfan ohne eine Gemeinschaft im Rücken. <<<, so bin ich kein Bibelfan, SONDERN ich glaube an das UNFEHLBARE Wort Gottes UND meine Gemeinsachft (Keine Kirche, keine Gemeinschaft), SONDERN die Gemeinschaft der Heiligen weltweit, wie es das Wort Gottes sagt. So treffen wir uns mindes- tens einmal in der Woche, um uns über das, was Gottes Wort sagt und für uns bedeutet, aus. Falls es DFir und den anderen nicht bekannt sein sollte, so trafen sich die ersten Christen in ihren Häusern um geistliche Gemeinschaft zu haben.
  • 15.04.2018, 21:04 Uhr
  • 0
"für mich gibt es die Herrlichkeit Gottes von der ich überzeugt bin". Im AT war man der Auffassung, dass der Anblick der Herrlichkeit Gottes tödlich ist.
Das galt natürlich nur für die sterblichen Menschen.
Aber das bedeutet auch, dass der Anblick den Sehenden in seinen Grundfesten erschüttert. Das scheint mir etwas anders zu sein, als das, was man sich unter einem Huhause vorstellt.
  • 15.04.2018, 21:12 Uhr
  • 0
Christian,

"Im AT war man der Auffassung, dass der Anblick der Herrlichkeit Gottes tödlich ist."

Es hat IHN ja noch keiner gesehen...

Guter Trick übrigens: wenn IHN trotzdem einer gesehen hat, ist der sogleich gestorben... Das ist dann die Begründung dafür, dass IHN noch nie einer gesehen hat.
  • 15.04.2018, 22:57 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Wenn du nur einmal den Namen dieser Gemeinschaft genannt hättest, gäbe es keine Nachfragen diesbezüglich.
Ich kenne so einiges über Entstehung von Christentum und Kirche. Hatte ja als Kind schon damit zu tun.Hab mich später auch speziell mit diversen Sekten befasst. Natürlich gibt es auch Geheimsekten, deren Namen wohl nicht genannt werden darf.
Die "Gemeinschaft der Heiligen weltweit" trifft sich garantiert nicht (mehrfach) wöchentlich.
  • 16.04.2018, 00:16 Uhr
  • 0
2 Mose 33, 19: " Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. 23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen."
Die Autoren sahen darin keinen Trick, sondern den Ausdruck des Absoluten gegenüber dem Endlichen. Das ist Sprache in Vollendung.
  • 16.04.2018, 07:04 Uhr
  • 0
"Das ist Sprache in Vollendung. "
Das finde ich zuviel des Lobes bei der ja auch schreckliche Wirkung, die diese Textsammlung über die Welt brachte und ja teilweise noch immer bringt.
  • 16.04.2018, 08:46 Uhr
  • 0
Christian,

"Die Autoren sahen darin keinen Trick, ..."

Möglicherweise hast du recht. Aber auch wenn die Autoren dies nicht beabsichtigt hatten: es funktioniert. Es wird erklärt, warum noch nie jemand den "Herrn" gesehen hat.
  • 16.04.2018, 09:00 Uhr
  • 0
Diese Frage wurde damals gar nicht gestellt.
  • 16.04.2018, 16:05 Uhr
  • 0
"die diese Textsammlung über die Welt brachte und ja teilweise noch immer bringt." Die Textsammlung brachte gar nichts. Es handelt sich um Papier mit Schriftzeichen.
Die schreckliche Wirkung brachten Menschen hervor, die ihre Mordlust zu legitimieren suchten, sei es mit der Bibel, sei es mit dem Koran, sei es mit einer kommunistischen Ideologie oder einer Rassenideologie oder der Nationalromantik (Serbien den Serben, schlagt die Fremden tot.)

Außerdem ging es nicht um die Textsammlung sondern um den zitierten Abschnitt, der nun sicher kein Unheil gebracht hat.
  • 16.04.2018, 16:09 Uhr
  • 0
Diese Textsammlung wurde ja eben von Menschen geschrieben und speziell von einer entstehenden Kirche speziell zusammengestellt zu gewissem Zweck.
Damit wirkte und wirkt sie auch als solche auf Menschen und somit deren Denken und Handeln.
  • 16.04.2018, 16:24 Uhr
  • 0
Aber der Zweck war nicht, Unheil zu erzeugen. Im Gegenteil. Da gilt der alte Grundsatz: "Abusus non tollit usum" Der Missbrauch steht dem Gebrauch nicht entgegen. Der Satz richtet sich gegen die Neigung, etwas verbieten zu wollen, nur weil die grundsätzliche Gefahr eines Missbrauchs besteht.
  • 16.04.2018, 17:27 Uhr
  • 0
Christian,

Es handelt sich ja nicht um die theoretische Möglichkeit eines Missbrauches. Es liegt die Erfahrung vor, dass der Missbrauch massenhaft stattgefunden hat.
Wenn du mit hundert Sachen durch die Ortschaft rast, liegt ja auch nicht nur die theoretische Möglichkeit vor, dass du jemanden totfährst...
  • 18.04.2018, 08:55 Uhr
  • 1
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  • 07.04.2018, 20:12 Uhr
  • 0
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