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Die Kräuterfrau

Die Kräuterfrau

13.07.2018, 18:45 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

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DIE KRÄUTERFRAU

Am Rande unseres Heidedorfes, nah am Waldsaum, wohnte sie in einer wind-schiefen Holzhütte.
Von allen Bewohnern des Dorfes wurde sie schlicht Rosella gerufen. Ihrem Namen entsprechend, duftete sie nach Rosen und Waldkräutern. Auf sonntägli-chen Spaziergängen sahen wir sie manchmal, in wallendem Kleid, über eine Lichtung eilen, oder im Unterholz verschwinden.
Je nach Jahreszeit war ihr Korb mit Gräsern, Kräutern, Pilzen und Blüten ange-füllt. Sie ließ sich auf ihren Streifzügen durch die Natur nie auf ein Gespräch mit Spaziergängern ein. Es schien, als stünde sie in absolutem Zwiegespräch mit ihrer Umgebung.
Umso gesprächiger konnten wir sie erleben, wenn sie von Haus zu Haus ging um ihre Kräutermixturen, Öle, Salben und Tees anzubieten.
Oft tauchte sie unvermittelt in unserem kleinen Vorgarten auf. Wie ein Raubvogel im Landeanflug hockte sie sich auf einen der Stühle. Sie kam gar nicht erst auf die Idee stören zu können. Das tat sie auch nicht, denn wir Kinder eilten sofort herbei, wenn sie ihre Geschichten herauszusprudeln begann. Wir lauschten ihr gierig. Sie schien alle Märchen dieser Welt zu kennen und fügte ihnen dennoch unzählige hinzu. Hingebungsvoll schmückte sie jede Geschichte so aus, wie sie in keinem Märchenbuch der Welt zu finden waren. Es sah fast so aus, als verwandele sie sich in jede Figur ihrer Erzählungen. Ihre Stimme malte den ganzen Reigen hoher und tiefer Tonarten. Sie spielte mit Mimik und Stimme, so dass alle Figuren leibhaftig vor uns erschienen.
Auch wenn sie weniger willkommen war, blieb sie einfach. Im Sommer setzte sie sich an den Gartentisch im Schatten des Strohdachs unseres kleinen Fachwerkhauses. Mit lässiger Selbstverständlichkeit breitete sie ihre Kräutertüten und Tiegel auf dem Tisch aus. Speicheltröpfchen flogen auf ihrem Redefluss umher, versiegten jedoch bald im Strom von Worten und in der Julihitze. Begehrlich schaute sie auf den Saftkrug im kühlenden Wasserbad. In einem Zug leerte sie das ihr angebotene Glas und schaute dann ebenso begehrlich auf die große Schale mit frischem Gebäck. Mutter wusste in welch ärmlichen Verhältnissen Rosella lebte und ließ etliche von den Köstlichkeiten in deren weite Kleidertaschen gleiten. Als bemerke sie es gar nicht, fuhr sie in ihren Erzählungen fort. Mein Blick hing gebannt an ihrem Mund. Zitternd vor herrlich gruselnder Angst lauschte ich ihr. Ebenso meine Geschwister. Mutter amüsierte sich königlich, wenn sie erlebte, dass Gänsehaut uns überrieselte, obwohl die Luft in der Tageshitze flirrte.
Ich fixierte die Kräuterfrau so gebannt, dass ich bis heute jede Falte ihres wettergegerbten Gesichtes vor mir sehe. Ihre braunfleckigen Hände untermalten die Kraft ihrer Worte. Ihr Haar, dunkel, grau meliert, hatte sie zu einem Nackenknoten geschlungen. Sie roch nach Kräutern, Sonne und billiger Seife. Das Strahlen ihrer geheimnisumflorten Augen liebte ich besonders.
Rosella stand allen Dorfbewohnern mit Rat und Tat zur Seite, wenn Jemand krank wurde oder sonst ein Wehwehchen hatte.
Auch die Tiere versorgte sie mit Kräutlein und Salben. Nie wurde sie ungehal-ten, wenn zu allen möglichen Zeiten nach ihr geschickt wurde.
Ich war froh, wenn mir die eine oder andere Schramme den Grund gab, sie in ihrem Häuschen zu besuchen. Allein das Knarren der roh gezimmerten Tür löste abenteuerbereites Kribbeln im Bauch aus. In dem einzigen Raum der Hütte hingen unzählige Trockensträuße von Wiesenblumen von der Decke. Es roch nach Heu und Gräsern. Spinnen webten ihre Netze dazwischen und lebten in Eintracht mit allem. Ich wusste, dass ich jederzeit bei Rosella willkommen war, auch wenn sie nicht daheim war. Sie kannte meine Vorliebe, einfach nur still an ihrem Tisch im knisternden Korbstuhl zu sitzen, zu schauen, zu riechen und die Abenteuer meiner Kinderphantasien zu erleben.
Aus einer Art Lehm hatte sie sich einen Backofen gebaut, neben einer Feuerstelle, über der ein schwerer Kupferkessel hing. Überall stapelten sich Flaschen, Tiegel und Töpfchen. So stellte ich mir in meinem achtjährigen Herzen eine Hexenküche vor. Ich dachte an die Geschichten, die über Rosella im Dorf kursierten. Hinter vorgehaltener Hand sprachen die Bauern ehrfürchtig von ihr als der weißen Hexe. Keiner würde es auch nur im Entferntesten darauf anlegen mit ihr Streit zu beginnen. Niemand hatte so recht begriffen woher sie gekommen war. Eines Tages war sie einfach da. In der einen Hand einen großen Korb, in der anderen ein Bündel mit ihren Habseligkeiten. So hatte ich es eine Nachbarin meiner Mutter erzählen hören. Weiter wusste sie dann zu be-richten, was jeder im Dorf schon kannte.
Die Fremde hatte beim Bürgermeister unseres Dorfes angeklopft, der sie un-wirsch von der Tür hatte weisen wollen, weil er mit seinen kranken Kühen zu beschäftigt sei. Wortlos war Rossella darauf an ihm vorbei gegangen, durch das Haus, zur Hintertür hinaus, hinein in den Stall. Verblüfft war der Bürgermeister ihr gefolgt. Er fand sie mitten im Stall stehend, einen Kräuterwedel durch die Luft schlagend. Sprüche hatte sie gemurmelt in einer Art Singsang und jeder der acht Kühe die Hand zwischen die Hörner gelegt. Im Zurückziehen hatte sie die Hand heftig abgeschüttelt und in ihren Weidenkorb gegriffen. Jedes Tier hatte ihren leise gezischelten Anweisungen Folge geleistet und das Maul geöffnet. Sie hatten sich ein graubraun fladenähnliches Etwas auf die Zunge legen lassen. Die fremde Frau, zu einem anderen Wedel greifend, hatte ihn dann in allen vier Himmelsrichtungen durch die Luft sausen lassen und dabei ein dunkel kehlig rollendes rrrr ausgestoßen. In einer abrupten Drehung hatte sie den Bürgermeister lächelnd angeschaut und befohlen, die gemolkene Milch drei Tage in den Ausguss zu schütten.
Der Bürgermeister hatte nicht gewagt, sich von der Stelle am Tor zu rühren. Warum wusste er selber nicht. Die Sicherheit im Tun dieser Fremden hatte ihn von jeder Handlung abgehalten.
Erstaunt hatte er sich dann aus seiner Bewegungslosigkeit gelöst und ihr die unbewohnte Knechtekammer neben dem Stall angeboten. Worauf die Fremde sich kurz in dem schlichten Raum umgeschaut und wortlos genickt hatte. Das Bündel war auf dem roh gezimmerten Bett gelandet. Mit ihrem Korb in der Hand war sie entschlossenen Schrittes, dem Kettenhund die Flanken tätschelnd, am Bürgermeister vorbei gegangen und in Richtung des benachbarten Hofes entschwunden.
Drei Tage später war die Nachricht von der wundersamen Heilung der Kühe des Bürgermeisters durchs Dorf geweht. Auch andere Bauern hatten dieser Geschichte eigene sonderbare Erlebnisse hinzugefügt.
Darauf hin hatten sie gemeinsam beschlossen, der Fremden eine Holzhütte an dem von ihr angegebenen Platz zu bauen. Ohne Murren hatten sie auch noch einen kleinen Garten angelegt und die von Rosella geforderten Fichten ge-pflanzt. Vier an der Zahl, für die Himmelsrichtungen. Schnell waren auch ein paar alte Möbel im Dorf gesammelt worden die, gut aufgearbeitet, ihren Zweck erfüllten. Als Dank hatte Rosella jedem der Helfer schweigend ein Beutelchen mit Kräutern in die Jackentasche gesteckt und zwei Hände voll eines besonderen Öles über ihren Köpfen in die Luft gesprüht.
Niemand hatte gewagt zu fragen was das sei, geschweige denn zu lachen oder einen dummen Spruch zu äußern.
Seither nun gehörte Rosella zur Dorfgemeinschaft, wenngleich sie hier am Waldrand ihr abgeschiedenes Leben lebte.
Freudig schaute ich auf, als ich den letzten Vers des Heideliedes hörte, dass Rosella gerade vor sich hin trällerte, während ihre schweren Schuhe die Holzdielen erzittern ließen. „Ach, meine kleine Heiderose ist zu Besuch, schaut an. Welche Beule oder Schramme treibt dich zu mir, Kind?“ Wir wussten beide, dass ich sie nur als Vorwand benutzte. Dennoch strich Rosella jedes Mal ernsthaft, mit leichter Hand, eine Tinktur oder Salbe auf die Male meines Vorwandes.
Ich bat die Kräuterfrau, mir die beiden Buchbände vom Schrank zu reichen. Ich hatte sie schon oft durchgeblättert und mich an den wunderschönen zarten Zeichnungen über und unter den Liedtexten von Hermann Löns gefreut.
. Rosella nahm meinen Wunsch als leise Aufforderung mit mir zu singen. Nach und nach hatte ich die Texte gelernt und wollte die dazu gehörenden Melodien auch singen. Während ich andächtig die verschnörkelten Großbuchstaben des Einbandes las, „Der kleine Rosengarten“, bereitete die alte Frau die Weiterverarbeitung der frischen Kräuter vor. Sie quollen über den Rand des Korbes und verströmten intensiven Duft. Da gab es Waldmeister, Beifuß, Kamille und wer weiß wie viele Kräuter noch. Es schien ein Geheimnis mit ihnen verbunden zu sein, denn Niemand durfte Rosella je begleiten, wenn sie durch Wald und Wiesen streifte.
„Welches Lied möchtest du denn heute lernen“, fragte Rosella, während sie sich zu mir an den Tisch setzte und die Blüten verschiedener Kräuter abzuzupfen begann, um sie in viele Schälchen zu verteilen. Die Nachmittagssonne schickte ihre trägen Strahlen durch das kleine staubblinde Fenster herein, als wir ‘über die Heide geht mein Gedanke’ anstimmten. Die Kräutersammlerin hatte eine klare kraftvolle Stimme. Als ich die Melodie einigermaßen sicher singen konnte, fiel sie in die zweite Stimme des Liedes und ich fühlte beglückt warme, kleine Wellen durch meinen Körper strömen. Losgelöst von Zeit und Raum saßen kurze und lange Lebensspannen beieinander, getragen von Text und Melodie eines Menschen, der diese Erde vor vielen, vielen Jahren schon verlassen hatte und dennoch mit uns vereint blieb. Duftend klangvolles Kinderparadies.
Nur schwer konnte ich mich losreißen, doch es begann zu dämmern und ich musste heim gehen. Ich trödelte den Weg entlang, der ins Dorf führte und rollte ganz bewusst jeden Schritt durch den weichen, weiß glitzernden Heidesand. Ich betrachtete die weitflächige Heidelandschaft mit dem ihr eigenen Baumbestand. Die zarten Birken liebte ich besonders und freute mich schon auf Birkenpilze, die meine Eltern und wir Kinder im September ernten würden.
An der Dorfmauer angekommen, erkletterte ich sie und spazierte balancierend über die grob gestapelten Katzenkopfsteine, wohl darauf bedacht, keine Spinne und keinen Käfer zu zertreten. Sie lebten zu Hauf in den Zwischenräumen. Je-des Mal wieder, wenn ich am Ende der Mauer angekommen war und unser Fachwerkhäuschen sah, erschien es mir, als gelange ich mit dem Sprung von der Mauer von meiner Welt in eine andere. Sie gehörte nicht wirklich zu mir. Es war die Na-eben-denn-auch-Welt.
Ich wäre so gern Rosellas Kind gewesen. Bei ihr zu lernen war viel spannender, als die Einklassenschule des Dorfes, in der von der ersten bis zur achten Klasse alle Altersgruppen vertreten waren.
Die Kräuterfrau vermittelte mir unendlich viele Weisheiten, die ich in ihrer gan-zen Tragweite erst viele Jahre später erkannte. So begann Zukunft für sie immer „jetzt“ und heute. Einmal nahm sie mich bei der Hand, ging mit mir in ihren Garten. Zu meinen Füßen hob sie eine kleine Grube aus und setzte den Schössling eines Beerenstrauches ein mit den Worten, „schau her meine Heiderose - oh wie liebte ich diesen Kosenamen, den nur sie nennen durfte - dieses hier ist die Zukunft. Ich pflanze hier den Setzling und er ist der Beerenstrauch von morgen. Was ich heute nicht pflanze, kann ich morgen nicht ernten.“ Oft nahm sie mich mit zu der Lichtung im Wald hinter ihrem Häuschen. Ganz nah aneinandergerückt hockten wir in später Nachmittagsstunde auf einem um-gestürzten Baumstamm, den einst ein Blitz gefällt hatte. Bewegungslos warteten wir auf Rehe, die um diese Zeit zur Äsung auf die Lichtung traten. Vorsichtig ortend bewegten sie sich, stets ein paar Muskeln fluchtbereit gespannt. Die Lau-scher drehten sich unruhig in alle Richtungen. Wir saßen ihrer Witterung entge-gengesetzt und so beachteten sie uns nicht. Ab und zu wuselte ein Hase durchs Gras oder saß aufrecht, das Geschehen rundum zu erkunden. Ich wagte kaum zu atmen und stellte meine Nasenflügel weit auf, um nicht das leiseste Geräusch zu machen.
Nach ein paar dieser kostbaren Jahre hatte ich das Gefühl, Rosella und der Wald seien mein wirkliches Zuhause. Heim meiner Seele. Das Leben bei Eltern und Geschwistern nannte ich insgeheim die Kopfwelt. Auch in ihr fühlte ich mich oft wohl, doch auch gleichzeitig als Gast. Zaungast der Betriebsamkeit einer sechsköpfigen Familie.
An einem Septembersamstag wartete ich in Rosellas Hütte vergebens. Vier lan-ge Tage hatte ich sie nicht gesehen, weil ich krank gewesen war.
Ihr Bett war nicht, wie gewohnt, gemacht. Auf dem Tisch stand der Rest eines Brotlaibes, gebogen von Trockenheit. Verwundert griff ich nach ihm. Er fühlte sich steinhart an. Unschlüssig und unruhig saß ich am Tisch und hörte in der Ferne Kirchenglocken. Ich bummelte um die Hütte. Die Pflanzen und der Salat im Garten ließen die Köpfe hängen. Ich schöpfte Wasser aus der Regentonne und goss die Beete. So hatte ich es noch nie erlebt. Ich war traurig, ohne zu wissen warum. Irgendwann entschloss ich mich nach Hause zu gehen.
Mutter trug ihr dunkles Sonntagskleid und der Suppentopf auf dem Herd war kalt. Meinen fragenden Blick beantwortete sie mit wenigen Worten: „Wir haben heute Rosella beerdigt. Sie ist vor drei Tagen gestorben. Ein Bauer fand sie in ihrem Garten.“ Ich fühlte mich erstarren. „Warum habt ihr mir das verschwiegen?“ Ich hörte mich die Frage stellen, ohne Antwort zu erwarten. Es würde ohnehin nur eine ‘gut gemeinte’ Ausrede sein.
Getrieben von Entsetzen rannte ich zu Rosellas Hütte zurück, warf mich in den Korbstuhl und ließ meinen Tränen freien Lauf. Ich rief nach ihr und streichelte verzweifelt jedes Stück der Einrichtung. ‘Es weinte mich’ und ich glaubte nie mehr aufhören zu können. Ganz allmählich wurde ich ruhiger.Mich beschlich die Gewissheit, dass Rosella mich nie verlassen würde. Ich war ein Teil von ihr wie sie von mir. Sie würde in meiner Seele weiter leben. Woher diese Gewissheit kam, konnte ich nicht sagen, dennoch ließ ich mich auf die Ruhe ein, die mich umgab und durchdrang.
Das klare Rund des Vollmondes grüßte am Himmel, als ich gedämpfte Stimmen vernahm. Im Türrahmen erschienen die Schemen meines älteren Bruders und meiner Mutter. Beide nahmen mich in die Arme. „Wir haben draußen schon lange auf dich gewartet“, flüsterte mein Bruder. „ Komm, wir gehen nach Hause.“ Ich löste mich schweigend von beiden.
Als folge ich einer inneren Stimme, rückte ich den klobigen Hocker vor den hohen Kleiderschrank und griff nach den beiden Liedbänden. Rosella würde es sicher wünschen, dass ich den „Kleinen Rosengarten“ für sie und mich bewahrte. Auch den duftenden Trockenstrauß, der stets auf dem blank gescheuerten Holztisch in einem geschnitzten Krug stand, nahm ich an mich.
Als ich die Tür ein letztes Mal hinter mir schloss, rief ich in die mondhelle Stil-le einen Gruß an Rosella und sang in Gedanken das Abschiedslied „Rosemarie“.

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4 Kommentare

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eine sehr schöne Geschichte
  • 14.07.2018, 12:29 Uhr
Herzlichen Dank fürs LW Waltraud
  • 14.07.2018, 13:22 Uhr
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Wunder-, wunderschön geschrieben, liebe Frauke - danke für`s Reinstellen...❤️️
  • 14.07.2018, 10:32 Uhr
wize.life-NutzerFreut mich sehr, dass Du es so gerne gelesen hast, Das Dorf war bei meinem letzten Besuch noch fast unverändert.
  • 14.07.2018, 13:24 Uhr
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