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Philosophisches zur Nahtoderfahrung

Philosophisches zur Nahtoderfahrung

08.08.2018, 01:39 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Vortrag (2014) bei der Tagung "Nahtoderfahrung zwischen Banalisierung und Mystifizierung."

"Nahtoderfahrungen (NTE) umfassen ein breites Spektrum von Erlebnisberichten über außergewöhnliche (anomale) Bewusstseinszustände. Sie erhielten die Bezeichnung NTE, da die Erlebnisse besonders von Personen berichtet wurden, die sich zuvor in einer lebensbedrohenden Lage befunden hatten, etwa durch einen vorübergehenden Kreislaufstillstand. Später zeigte sich jedoch, dass derartige Erlebnisse auch nach Situationen berichtet wurden, die nicht lebensbedrohend waren, wie ein epileptischer Anfall, oder gar harmlos, wie eine Meditation.
Typische Elemente dieser Berichte sind eine Sicht von außen auf den eigenen Körper (Autoskopie) sowie Tunnel-, Licht- und Jenseits-Erscheinungen. NTE-Berichte sind in einer Vielzahl von Büchern mit hohen Auflagen verbreitet worden, deren Autoren in der Regel weltanschauliche Sichtweisen vertreten, wie etwa die, dass durch diese Berichte nunmehr ein Weiterleben nach dem Tod wissenschaftlich bewiesen sei.
Von Seiten der Neurowissenschaften werden NTE nicht als spektakulär eingestuft, sondern als Folgen vorübergehender Beeinträchtigung wichtiger Gehirnfunktionen." (Wikipedia-Auszug)

3 Kommentare

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Eigentlich ist schon alles gesagt...

Nahtoderfahrungen sind nichts anderes als Verwirrtheitszustände des Hirnes, verursacht durch Sauerstoffmangel. Was Ähnliches kann man mit Computern auch erleben, wenn was kaputtgeht und der Rechner plötzlich seltsam reagiert. Der Unterschied liegt nur darin, dass ein Computer nicht so redundant aufgebaut ist wie ein Hirn, deswegen reagiert er meist mit einen Total-"Absturz".

Interessant sind aber die Interpretationen, die esoterisch angehauchte Zeitgenossen in diese Verwirrtheitszustände hineingeheimnissen. Oder vielmehr, warum sie das tun. Es gehört doch eine gehörige Portion (überschiessende) Phantasie dazu, darin die Möglichkeit zu sehen, irgendwelche Informationen über ein "Jenseits" zu erhalten.

Es scheint so zu sein, dass diese Menschen den Wunsch haben, etwas über das "Jenseits" zu wissen, das es - und hier liegt ihr Denkfehler - unbedingt geben muss.

Wie kommt man aber auf den Gedanken, dass so etwas wie ein "Jenseits" überhaupt existieren könnte? Erhalten diese Menschen gelegentlich Ahnungen, Botschaften oder Ähnliches aus eine unbekannten Quelle, die sie dann "Jenseits" taufen? Oder haben sie andere - wie soll ich sagen - ungewöhnliche Funktionen in ihrem Oberstübchen, die ihnen die Existenz eines "Jenseits" so gewiss vorkommen lässt?
  • 09.08.2018, 08:29 Uhr
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>>Das Phänomen ist jedoch nicht unbedingt fatal ... "Wichtig ist, dass der Vorgang – bis zu einem bestimmten Punkt – reversibel ist, wenn die Blutzirkulation wiederhergestellt wird", sagt Dreier. In diesem Fall erholen sich die Nervenzellen wieder vollständig.<<
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...-02-26.html
  • 08.08.2018, 05:56 Uhr
Der Geist und die Materie ...

>>... Im Rahmen dieser Erkenntnis stellt der Naturwissenschaftler fest, daß das "Seelische" ... in dieser Geschichte erst relativ spät, nämlich im (bisher) letzten Akt des als "Evolution" bezeichneten Schlußkapitels in der Gestalt individuellen "Bewußtseins" aufzutauchen beginnt.<<
http://hoimar-von-ditfurth.de/geist_...materie.pdf
  • 08.08.2018, 05:57 Uhr
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