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‘Ish bin ein Bearleener‘ – Wie hat sich Ihr Bild der USA gewandelt?

‘Ish bin ein Bearleener‘ – Wie hat sich Ihr Bild der USA gewandelt?

News Team
19.06.2013, 17:43 Uhr
Beitrag von News Team

Der amerikanische Präsident Barack Obama spricht heute in Berlin. Er tritt damit in die großen Fußstapfen von John F- Kennedy, der mit seiner Rede vor dem Schöneberger Rathaus und seinem Bekenntnis, "Ich bin ein Berliner", Geschichte schrieb. Inzwischen sind fünfzig Jahre ins Land gegangen, in denen sich das Land und auch seine Beziehungen zum großen Bruder USA verändert haben.

Der Einsatz amerikanischen Militärs Ende der 1960er-Jahre im Vietnam-Krieg aktivierte deutsche Antiimperialisten wie Rudi Dutschke und führte deutschlandweit zu bürgerkriegsartigen Szenen. In den 1980er-Jahren sorgte der NATO-Doppelbeschluss und die Stationierung von 120 Pershing II Raketen in Deutschland für massive Proteste der Friedensbewegung und wurde in der DDR als Beleg der imperialistischen Haltung der USA angesehen. Bei der Wiedervereinigung spielen die Vereinigten Staaten in der allgemeinen Erinnerung keine entscheidende Rolle.

Auf der anderen Seite waren die Amerikaner der maßgebliche Faktor beim Wiederaufbau Westdeutschlands. Sie erwiesen sich politisch und wirtschaftlich als zuverlässiger und wichtiger Partner. Auch nach der Wiedervereinigung spielten die Beziehungen zu den USA eine entscheidende Rolle in der Außenpolitik. Die Terroranschläge vom 11. September lösten großes Solidaritätsgefühl aus. Der Irak-Krieg dagegen führte erneut zu Protesten.

Was empfinden Sie beim Gedanken an die USA? Was denken Sie heute über Kennedys Worte? Sehen Sie die Vereinigten Staaten eher als Verbündete oder als Übermacht?

Welches Bild von den Amerikaner hatten Sie früher und wie hat es sich im Lauf der Zeit gewandelt?
John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin auf der Karte anzeigen:
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16 Kommentare

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Gute Freundschaft herrscht ja bei den Versammlungen der Staatsmänner und Frauen wenn es nach der Sitzung an den Futternapp geht.
  • 20.06.2013, 12:38 Uhr
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das einzige was die Amerikaner gut gemachtb haben war die Luftbrücke ,außerdem die wurde janicht für die deutschen gemacht,ausserdem vergest ihr ,als die Amerikaner nach Deutschland kammen wares ja verboten mit nazis zu reden ,denn in Deutschland waren ja nur nazis,dass hat sich geändert dank der russen, da hieß es mit einmal 180 grad Kehrtwendung.dass wurde im fernsehen gezeigt leider spät.
  • 20.06.2013, 12:24 Uhr
ich kann mich an eisenhower's worte im radio erinnern, weil ich zuhoerte, dass er den soldaten verbat, deutschen maedchen die hand zu schuetteln. haben die soldaten sich darum gekuemmert?
eisenhower war zu der zeit noch nicht praesident, um das richtige einfuehlungsvermoegen fier die soldaten zu haben.
  • 20.06.2013, 20:40 Uhr
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Fragt doch nahl der bildzeitung wer auf der kennedie rede die worte ICH BIN EIN BERLINER geschriebenhat ???außerdem hat OBAMA in Landstuhl gesagt Germany is an occupied Country and will stay that way,zu deutsch Deutschland ist ein besetztes Land und es wird auch so bleiben ,zitiere: Adlerschrei auf Facebook
  • 20.06.2013, 12:07 Uhr
H-J G. deutsch:6 geschichte:6 setzen. danke!
  • 20.06.2013, 20:54 Uhr
Herr Peter Witt Sie haben recht ich habe alles zu schnell gemacht
  • 20.06.2013, 21:08 Uhr
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Die Berliner Mauer wurde am 13. August 1961 erbaut.
Von 1949 bis zum Mauerbau verließen weit mehr als 2 Millionen Menschen den Ostteil Deutschlands, und seit die DDR 1952 die innerdeutsche Grenze gesperrt hatte, überwiegend über Berlin.
Kennedy akzeptierte den Mauerbau, obwohl es ein klarer Verstoß gegen das Viermächte-Statut war.
Der einflussreiche US-Senator William Fullbright machte den Vorschlag, den Exodus der Menschen aus der DDR mit einer Grenzsperre zu stoppen (Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 13.-15. August 2011).
Die Idee zum Erbau der Mauer stammte also von den Amerikanern!
Kennedy hat die Politik seiner berlin-freundlichen Vorgänger drastisch geändert.
Seine spätere Aussage "Ich bin ein Berliner" war also pure Scheinheiligkeit!
Am 09. November 1989 fiel die Mauer.
  • 19.06.2013, 22:44 Uhr
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Zum Thema USA:
Kein anderes Land, nicht Russland, nicht China, nicht Saudi-Arabien sperrt so viele Menschen ein wie Amerika.
Die USA stellen nur 5% der Weltbevölkerung, aber 25% der globalen Gefängnispopulation!
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 22. November 2012.
  • 19.06.2013, 22:30 Uhr
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Ich denke auch, man sollte zwischen den politischen Staaten Europa und Amerika einen grossen Unterschied machen.
  • 19.06.2013, 17:22 Uhr
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Den Satz "Ich bin ein Berliner", haben sich mehrere PR-Agenturen nach langen Recherchen der deutschen Befindlichkeit ausgedacht. Ein Satz, der den Agenturen ein tolles Honorar einbrachte und dem Präsidenen K. ein Super-Image. Ich habe Kennedy auch ohne diesen Satz gemocht und war entsetzt über sein Ermordung. Er hat seine Ehrlichkeit mit dem Leben bezahlt. Obama wird dies auch wissen. Denn wenn er könnte, wie er wollte, würde er auch anders handeln. Er ist ein Getriebener. Ach so, über die Entstehung der "Berliner Rede" gibt es ein Buch, in dem wird jede einzelne Überlegung dargestellt, wie es zu diesem Satz kam. Eine sehr interessante psychologische Betrachtung. Dazu gehört auch . . . . "Am Anfang stand das WORT"
  • 19.06.2013, 17:20 Uhr
das mit den Pr- Agenturen ist humbug ... Kennedy hat nie gesagt: "Ich bin ein Berliner!"

Er fühlte sich weder als berliner noch wollte er einer sein.

Kein mensch macht sich die Mühe den Satz im Zusammenhang zu sehen.

Tatsächlich hat Kennedy gesagt. Im Altertum war es etwas besonderes sagen zu können: "Ich bin ein Römer!" heute dagegen ist es etwas besonderes sagen zu können: "Ich bin ein berliner" den letzten Teil in deutsch zu sagen, vor tausenden berlinern die damals nur minimal fliessend englisch sprachen hatte dann den Mythos geschaffen
  • 19.06.2013, 23:07 Uhr
'Berliner', das ist ja immerhin noch etwas zum Essen.
Wäre Kennedy auch noch nach Paris gekommen, ......................
  • 20.06.2013, 00:07 Uhr
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Bei allem von und über die amerikanischen Präsidenten, darf man nicht vergessen, dass sie manchmal recht allein mit ihren Entscheidungen sind, die dann vom amerikanischen Senat negativ beschieden werden sprich nicht genug Stimmen bekommen. Ich glaube auch, dass sich die amerikanischen Staaten recht schwer gemeinsam regieren lassen. Etwas kann man dies auch sicher mit der EU vergleichen, die ja auch von Brüssel aus versucht alles "zu regeln" und sich Gesetze ausdenkt, die dann alle Mitglieder der EU-Länder mittragen sollen. So etwas kann einfach nicht immer und bei allen funktionieren.

Zum Thema Korruption: nach meiner Meinung können wir hier in Europa sicher auch ein Liedchen davon singen. Korruption ist doch schon lange kein Fremdwort mehr für uns.
  • 19.06.2013, 16:09 Uhr
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Als ich noch Karl May gelesen habe, waren die Amerikaner die großen Helden für den kleinen Rolf. Das Bild hat sich sehr schnell verändert, schon die Bilder aus dem Vietnamkrieg haben einen anderen Amerikaner gezeigt. Ich kann mich noch gut erinnern, trotz High-Tech und Entlaubungsmitteln haben die Vietnamesen die amerikanischen Elitetruppen in einfachen Fallgruben auf Bambusspieße fallen lassen, sehr effektiv! Das Einzige was diese Elitetruppen wirklich können, ist aus sicherer Entfernung auf Wehrlose zu ballern. JFK und Obama lassen sich nicht vergleichen. Sicher beide waren große Hoffnungsträger und beide haben in der amerikanischen Politik nichts verändern können. Nur hatte JFK am Tag vor seiner Texas Reise ein Dokument unterzeichnet was dem Staat USA die Finanzhoheit zurückbringen sollte. Am nächsten Tag war er tod und schnell ein geistig Verwirrter gefunden. Was ich damit sagen will JFK wollte wirklich was bewegen, Obama kneift. er will seine Kinder nicht zu Waisen machen....
  • 19.06.2013, 14:45 Uhr
Das schönste an den ausspruch ich bin ein berliner ,will ja keiner wissen wer diesen ausspruch auf seiner rede geschrieben hat.
  • 19.06.2013, 15:05 Uhr
Kennedy hat diese Unterschrift mit seinem Leben bezahlt. Dasselbe würde Obama auch passieren, wenn er nicht genau das tut, was er SOLL. Was bei UNS noch passieren würde, wenn Frau M. mal genau das tun würde, was RICHTIG und NOTWENDIG wäre, darüber nachzudenken wäre sicher nicht so ganz verkehrt.
  • 20.06.2013, 19:12 Uhr
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