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Es geht um die Flüchtlinge

16.10.2014, 01:50 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich bin eine Frau, die mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand denkt und handle oft aus dem Gefühl heraus. Deshalb sollte ich vielleicht nicht über Politik reden, denn das sollte wohl sachlich und kritisch erfolgen.
Aber mich beschäftigt so einiges und das möchte ich gern mir von der Seele reden.
Vor fünzig Jahren sagte mein Vater: " In Israel wird einmal der dritte Weltkrieg ausbrechen" und nun sieht es so aus, als läge die ganze Welt im Krieg.
Ich denke mit dem Irak-Krieg fing alles an. Sadam Hussein war ein schlechter Mensch, der seine kleinen Kinder in de Folterkeller mitgenommen hat und sie zuschauen ließ.
Aber, als er gestürzt wurde, da sagte er: " Wenn ich nimmer bin, wird der Irak untegehen."
(Bitte entschuldigt, den genauen Wortlaut weiß ich nicht, mehr noch den Sinn)
Sadam Hussein hat mit harter und starker Hand die verschiedenen Glaubensrichtungen des Islam zusammen gehalten.
Die USA hat mit diesem Krieg in ein Wespennest gestoßen und nun sind die Wespen nicht mehr zu bändigen.
Die selbst ernannten Gotteskrieger, die IS tötet auf die grausamste Weise alles was sich ihnen in den Weg stellt.
Voller Schrecken und Angst fliehen die Menschen und suchen Hilfe in anderen Ländern.
Auch in Europa.
Das europäische Parlament möchte, dass Deutschland die meisten Flüchtlinge aufnimmt.
In München herrscht im Moment das Chaos, weil man nicht weiß wohin mit den vielen Flüchtlingen und die Lehrer sind total überfordert, weil sie all den traumatisierten Kindern die deutsche Sprache beibringen sollen.
Ein schweres Problem und viele unmutige Äußerungen werden aus der Bevölkerung laut:
"Haben wir nicht genug eigene Problem und gibt es nicht genug Armut im eigenen Land!"
Ja das gibt es, aber der ärmste in unserem Land hat nicht diese Schrecken mitgemacht wie diese Menschen.
Meine Gedanken gehen in die Vergangenheit:

Als ich ein kleines Mädchen war hörte ich manche Erwachsenen schimpfen:
"Diese" Flichtling" aus Schlesien bekommen vom Staat hinten und vorn alles reingestopft!"
Damals wusste ich nicht was sie meinten.

Vor 25 Jahren klangen durch alle Euphorie Stimmen durch, die sagten:
"Nun wo die DDR bankrott ist, machen sie die Grenzen auf und wir können alles bezahlen"

Heute wo viele traumatisierte und verängstige Menschen zu uns flüchten, ertönt es aus den alten und neuen Bundesländern:
" Wir haben genug arme Leute, müssen wir denn diese Fremden auch noch aufnehmen!"

Ich weiß, dass es nicht leicht sein wird und momentan sieht alles sehr schlimm aus, aber ich habe die Hoffnung, dass Deutschland auch diese Krise, wie die vergangenen meistern wird.

Es hat keinen Sinn über unsere Politik zu schimpfen, denn die Politiker sind auch nur Menschen und können die Welt nicht aus den Angeln heben.
Aber versetzt euch mal in die Lage der armen Menschen, die eine Zuflucht vor dem Terror suchen.

Ein jeder Mensch sollte mit seinem Leben dazu beitragen, dass die Welt ein kleines bisschen besser wird.

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54 Kommentare

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Liebe Lore, das hört leider nie auf, das Schimpfen auf die Flüchtlinge. Meine Oma tat es, weil sie neidisch war, dass die Eltern der Schwiegertochter ordentlich Wiedergutmachungsgeld erhalten hatten, meine Tante schimpfte auf meinen Vater, der mit seiner Familie aus Oberschlesien in den Westen kam und so geht das immer so weiter...Du hast das gut beschrieben und etwas wachgerüttelt
  • 20.10.2014, 22:28 Uhr
Danke Eva, freut mich, dass du verstehst was ich mit meinem Bericht sagen wollte.
  • 21.10.2014, 07:18 Uhr
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Ein wunderbarer Beitrag von dir liebe Lore. Ja wir alle sollten mal öfter in uns gehen und nicht so egoistisch sein.
Das mit den Flichtlingen kenne ich übrigens auch, damals hatte ich auch darunter gelitten. Wir kamen aus Pommern und die Kinder nannten mich die Pollacke.
  • 17.10.2014, 13:02 Uhr
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Geschrieben von einer Frau, deren großes Herz ich sehr schätze!
Gut gemacht Lore
  • 17.10.2014, 12:21 Uhr
Danke, Barbara
  • 17.10.2014, 12:23 Uhr
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Grundsätzlich geb ich dir recht Lore. Meine Mutter war auch ein Flüchtling. Allerding haben diese sich damals anders verhalten. Erstmal sollten vielleicht die Medien aufhören, negative Stimmung zu machen. Wenn ich lese, daß sich Asylanten beschweren, daß sie nicht genug Steckdosen in ihren Unterkünften haben für´s Handy und sie essen wollen, wenn sie Hunger haben und nicht, wenn sie etwas von uns bekommen, dann ist das nicht gerade förderlich für ein soziales Miteinander.
  • 17.10.2014, 07:59 Uhr
Aber es sind von 40 ooo vielleicht 50 und das wird dann hochgespielt.
  • 17.10.2014, 12:21 Uhr
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Sehr guter Beitrag, Lore! Du hast vollkommen recht, wir sind gefordert zu helfen. Uns hier in Deutschland geht es um so vieles besser, als den Kriegsflüchtlingen.
  • 16.10.2014, 22:47 Uhr
Danke Cornelia, freue mich vor allem dass auch du verstanden hast, was ich eigentlich sagen wollte.
  • 17.10.2014, 05:10 Uhr
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Kriegsflüchtlinge, Armutsflüchtlinge, Asylanten, Einwanderer suchen Zuflucht in Deutschland bzw. in Europa. Diese 'Völkerwanderung' wird sich zukünftig noch beträchtlich verstärken. Natürlich muss Deutschland diesen Leuten helfen, ihnen Unterkunft, Nahrung und medizinische Versorgung verschaffen. Aber am Ende müssen sie zurück in ihr Heimatland, denn auf die Dauer kann unser Land nicht alle diese Menschenmassen beherbergen.
Die Politiker sind mehr denn je gefordert, hier eine Problemlösung zu finden.
  • 16.10.2014, 20:06 Uhr
Ach der Herr Keller ist von der AfD, das sagt ja alles!!!
  • 17.10.2014, 07:32 Uhr
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Es ist durchaus legitim, Politik auch gefühlsmäßig zu sehen. Trotzdem sollte es dann aber auch fehlerfrei zugehen.
Unter Sadam Hussein wurden Tausende Kurden mit Giftgas ermordet, die Schiiten unterdrückt, gefoltert, gemordet etc etc. Das war bereits ein gescheiterter Folterstaat BEVOR Bush seine Kavallerie losgeschickt hat.
Trotzdem war es natürlich ein Fehler, sich in diese unübersichtliche Gemengelage einzumischen, G. Schröder gebe ich da Recht.
Es wird wohl das Beste sein, die einzige dortige Ordnungsmacht, die Kurden, zu unterstützen und ihnen Eigenstaatlichkeit zu ermöglichen.
  • 16.10.2014, 14:24 Uhr
Ja, denn die West und Ostmentalität ist so verschieden und sich da einzumischen hat ja auch nichts gebracht, ich finde die Sache nur noch verschlimmert.
Ich mag zum Beispiel den Erdogan nicht und habe darüber auch mit meiner türkischen Freundin diskutiert.
Das sagte sie: "Weißt du der Türke braucht ein starke Hand!"
Ich will diesen Satz mal dahin gestellt lassen.
Ich mag ihn aber immer noch nicht und wie er jetzt abwartet an der Grenze, dass sich das Kurdenproblem für ihn ganz von selber löst und er dann seine Hände in Unschuld waschen kann.
  • 16.10.2014, 15:27 Uhr
liebe lore , auch ich stehe den ganzen elend ohnmächtig gegenüber. es kommen ja jede stunde neue schiksale dazu , wie z.b. die hungersnot in somalia. es gibt so viel elend auf der welt . und die,die es verhindern könnten schauen zu. ich versuche immer zu helfen,wo es in meiner macht steht. wenn jeder in seinem umfeld was gutes tut schaut die welt auch schon besser aus. man kann nur hoffen und beten, daß die verantwortlichen keine gravierende fehler machen und alles noch schlimmer wird.ich wünsche mir, daß die hilfsbereitschaft von den menschen anhält und auch ich trage meinen anteil dazu bei.
viele grüße von renate brühl
  • 16.10.2014, 22:47 Uhr
Erdogan wird langsam größenwahnsinnig, wie so viele Despoten.
Erst hat er die Türkei wirtschaftlich erheblich voran gebracht, jetzt sorgt er für ihren Niedergang. Eine Abstimmung im UN-Sicherheitsrat zur Aufnahme der Türkei hat er grad verloren, er isoliert die Türkei von ihren Nachbarn (GR, Saudi-Arabien, Iran, Ägypten usw, auch D)
und schafft sich wieder innenpolitisch die alte Feindschaft zu den Kurden.
Sein Verhalten an der Grenze, die tapferen Kurden zu behindern und die IS unterstützen wird ihn auch vom Westen und der Nato entfremden.
Das wird die Türkei viel Einfluss und Wohlstand kosten.
Außerdem dürften auf längere Sicht die von England und Frankreich vor 100 Jahren gezogenen Grenzen in der Region neu definiert werden, auch die der Türkei?
  • 17.10.2014, 12:01 Uhr
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liebe lore,wenn viele menschen,so wie du,mit dem herzen denken würden,gäb es keine kriege mehr. der egoismus hat in unserem land,einen festen platz und diese schlechte denkweise,wurde leider, als erstes angenommen.gerechnet an millionen von toden,die deutschland verursacht hat,frag ich mich,warum so großschnauzen,die hilfe verweigern.wo bleibt da der nationalstolz oder christliche nächstenliebe.es geht um hilfe zum überleben. manchmal versteh ich die menschen wirklich nicht.
  • 16.10.2014, 11:24 Uhr
Ja Barbara das frage ich mich auch oft,
  • 16.10.2014, 11:28 Uhr
walter,du kannst denken was du willst,die gedanken sind frei.aber deine meinung,interessiert mich, überhaupt nicht.
  • 16.10.2014, 22:18 Uhr
Der Walter gehört zu der AfD und die wollen ja nun unsere Vordenker werden.......
  • 17.10.2014, 07:34 Uhr
menschen in not,muß geholfen werden,was generel für schwachsinn ,in diesem punkt anders zu denken.
  • 17.10.2014, 07:40 Uhr
Barbara, guude Morsche und
  • 17.10.2014, 07:44 Uhr
....also ich empfinde es als eine Unverschämtheit, jeder der Bedenken an den Flüchtlingsproblemen hat, in die rechte Ecke zu stellen, damit ist euer Diskussionskontingent erloschen, weil ihr sonst keine Argumente gegen diese Probleme habt. Den Gutmenschen sei gesagt oder empfohlen, sich doch den Flüchtlingen anzunehmen und ihren überflüssigen Wohnraum zu Verfügung zustellen. Das sind dann die ersten die schreien "bei mir aber nicht". Ist das denn im Moment menschenwürdig, wie die Menschen zum Teil untergebracht und behandelt werden. Also ihr Barbaras, Lores und Helges, stellt euren überflüssigen Wohnraum zu Verfügung und geht als gutes Beispiel voran, als euch über solche Menschen aufzuregen, die eventuell anderer Meinung sind wie ihr!
  • 17.10.2014, 08:00 Uhr
von dir hät ich so eine notiz ja nun garnicht erwartet,hier läuft wohl einiges schief.es ist doch wichtig,das die leute erstmal,da raus und weg kommen.das sie unterkunft und essen haben,schon allein die riesen ansprüche, die von amtswegen an privatpartiere gestellt werden.leute,da faß ich mich vorn kopp.hier wird auf einzelne losgegangen und selber hat man nur große worte. bringst du denn unter.jeder reißt erstmal kräftig das maul auf,weiter nix.
  • 17.10.2014, 08:11 Uhr
....ihr schreit doch alle nach Nächstenliebe, dann angagiert euch doch auch und nörgeln und meckert nicht nur! Ich habe nicht behauptet bei mir diese Flüchtlinge aufnehmen zu wollen, bloß euch Schreiern nach Nächstenliebe aufgefordert damit voranzugehen! Seid Vorbild und stellt eure TV-Zimmer oder euer Lese oder Bügelzimmer zur Verfügung, damit diese Menschen ein Dach überm Kopf haben. erst dann kann ich euch ernst nehmen!
  • 17.10.2014, 09:01 Uhr
Jürgen, wir haben nur 2 Zimmer, Küche und Bad........
  • 17.10.2014, 09:06 Uhr
....und ich habe mein Leben lang ständig etwas für andere Menschen getan und tue es immer noch........
  • 17.10.2014, 09:09 Uhr
....Helge, .ich habe damit die Allgemeinheit angesprochen, die alle vor lauter Nächstenliebe in den Himmel kommen wollen. Ich engagiere mich täglich für alte Menschen, die sich nicht mehr helfen können und mache es gerne, ein dankbares Lächeln zu sehen ist was schönes!
Ich mag aber Menschen nicht, die mir laufend "unsere" Vergangenheit vorhalten wollen, denn ich bin erst nach dem Krieg geboren. Ich bin wedef rechts noch bin ich links, wenn mir aber etwas nicht passt sag ich das!
  • 17.10.2014, 09:16 Uhr
Da hast Du völlig recht mit Deiner Einstellung, aber ich gehöre nicht zu den Menschen, die im Überfluss leben und nichts für die Allgemeinheit tun.
  • 17.10.2014, 09:20 Uhr
...Helge ich bin Rentner und verdiene mir über die 450 .- €uro etwas hinzu, bin also auch nicht der wohlhabensde. Hier im Ort leben 15 - 20 Leutchen, zwischen 80 und 95 jährig, denen ich bei m Einkauf, Arztbesuch, Behördengänge und Bankangelegenheiten zur Seite stehe, die meisten fast gehunfähig und teilweise blind. Ich mache das sehr gerne, weil dabei lerne, mit alt zu werden.
  • 17.10.2014, 09:29 Uhr
...meine Eltern haben damals auch Flüchtlinge aufgenommen/nehmen müssen! Es waren aber vertriebene Deutsche, die von Kriegsverbrechern der anderen Seite verfolgt, vergewaltigt und getötet wurden. Da werden manche Tatsachen verdreht.
  • 17.10.2014, 11:06 Uhr
@Herrn Leist
Ich habe niemand unsere Vergangenheit vorgeworfen, ich wollte nur darauf hinweisen, dass immer gemeckert und geschimpft wird und Deutschland die Krisen trotzdem geschafft haben.
Auch betrachte ich mich keineswegs als Gutmensch, ich finde nur die negative Einstellung zu dem Leid dieser verfolgten Menschen so schrecklich.
Auch helfe ich wo ich kann, auch wenn meine Witwenrente klein ist, habe ich kürzlich einer nicht deutschen Nachbarfamilie etwas zukommen lassen, weil sie in Not waren und glauben sie mir, ich musste meine ganze Diplomatie aufwenden, damit sie sich mit dem wenigen das ich hatte helfen ließen.
Über zwanzig Jahre gab ich ausländischen Kindern meist umsonst Nachhilfe.
Letztes Jahr habe ich hier zwei Projekte unterstützt, obwohl die monatlichen Zuzahlungen für die Chemotherapie uns ein gewaltiges Loch in die Rente meines Mannes rissen.
Denn als Nachkriegskind habe ich gelernt mit wenigen auszukommen und fühle mich immer noch reich.
  • 17.10.2014, 11:39 Uhr
Mein Mann ist inzwischen seinem Krebs erlegen und ich hätte Platz in meiner Wohnung, aber durch einen Schlaganfall bin ich gehbehindert und auf den Rollator angwiesen, habe ein Krankenbett, täglich kommt der Pflegedienst, außerdem schlafe ich nachts an einem Beatmungsgerät.
Meine aktive Zeit gutes zu tun ist leider vorüber, aber ich kann gut schreiben und mit der Feder immer noch kämpfen und gegen Unrecht angehen.
Außerdem helfe ich einer Nachbarfamilie bei allen schriftlichen Angelegenheiten.
Mag mein Körper nur noch 70% funktionieren, mein Verstand kann immer noch helfen und gutes tun.
Und ich will nicht einen Platz im Paradies und ich habe auch nicht vor jemals ein Gutmensch (was für ein blödes Wort)
zu werden.
Aber das Nächstenliebe wird bis zu meinem letzten Atemzug nicht nur ein Wort sein
  • 17.10.2014, 11:49 Uhr
deshalb lieben wir dich lore. du gibst nicht auf,wo andere längst in tränen und selbstmitleid versinken.jeder wie er kann,dann gehts viel besser.
  • 17.10.2014, 12:50 Uhr
Ich bin ein wenig irritiert über den Gesprächsverlauf hier (um es gelinde auszudrücken)!

@Jürgen: warum unterstellst Du sofort, dass Menschen, die hier positiv zu Lores Beitrag schreiben, selbst nichts tun? Ich zum Beispiel stelle tatsächlich ein Zimmer in meiner Wohnung zur Verfügung an einen Flüchtling. Andere tun, was sie können, um zu helfen. Wenn man sich mit den Schicksalen der Flüchtlinge beschäftigt, welches Grauen sie hinter sich haben, wie kann man anders als humanitär denken und handeln? Das gebietet mir einfach meine Menschlichkeit.

@Walter K.: Deine Kommentare empfinde ich einfach als destruktiv. Bei Worten wie "Kulturbereicherer" oder "Gutmensch" gruselt es mich einfach. Du solltest vielleicht mal tief in Dich gehen und Dir anschauen, was Du anderen schon allein mit Deinem Denken antust.
  • 17.10.2014, 13:39 Uhr
...Barbara ich unterstelle nichts sondern stellte fest, dass viel der User in SB, jede Diskussion ins RECHTE Licht rücken, nur weil man eine etwas andere Meinung hat. Das Wort Gutmensch wurde von den Leuten hier erwähnt, die die andere Seite als Schlechtmensch hinstellen!.

Lore, es ist traurig und bedauerlich, dass du deinen Mann durch Krebs verloren hast und du arg hilflos bist, aber ich begleite fast täglich solche Menschen, die sich alleine nicht mehr helfen können und ich freue mich immer über jeden dankbaren Blick.
  • 17.10.2014, 17:19 Uhr
@ Jürgen:
"Den Gutmenschen sei gesagt oder empfohlen, sich doch den Flüchtlingen anzunehmen und ihren überflüssigen Wohnraum zu Verfügung zustellen. Das sind dann die ersten die schreien "bei mir aber nicht ... Also ihr Barbaras, Lores und Helges, stellt euren überflüssigen Wohnraum zu Verfügung und geht als gutes Beispiel voran..."

Alles Deine Worte, die ich als Unterstellung empfinde!

Ich stelle hier übrigens niemand in die rechte Ecke, es sei denn er argumentiert gegen die Würde und das Ansehen anderer Menschen.
  • 17.10.2014, 17:26 Uhr
Aber ich bin nicht hilflos und habe ein wunderbares Umfeld und spüre die Achtung und Liebe meiner Umgebung auch von den Ausländern, denen ich früher geholfen habe.
Wenn man sich Gegenseitig mit Respekt und Achtung begegnet , dann kann man auch mit unterschiedlichen Kulturen befreundet sein.
Ich habe immer zu meinen "Kindern" gesagt:
"Für mich gibt es keine verschiedenen Nationalitäten, für mich gibt es nur gute und böse Menschen."
Und als ich mal ein Mädchen für eine Prüfung des Korans, die übrigens in deutscher Sprache war, abfragte, da konnte ich erkennen, das beide Religionen sich in vielen Dingen gleichen.
  • 17.10.2014, 17:27 Uhr
dann ist dein haushalt auch so multi kuli wie meiner.es gibt nur menschen,die die menschlichkeit mit tragen und die handreichen und diese leute,die meinen durch geburt besser zu sein.ob diese zum zuchtprogramm gehörten?
  • 17.10.2014, 17:41 Uhr
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Sehr gut geschrieben Lore. Dankeschön! Ich bin rhetorisch leider nicht so gut.
  • 16.10.2014, 11:10 Uhr
Danke Helge
  • 16.10.2014, 11:27 Uhr
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Ein Auszug aus dem Artikel >Deutschland 1945 bis 1949<
Quelle Wikipedia

"Nach dem 2. Weltkrieg erreichten über zwölf Millionen (bis 1948 etwa 11,7 Mio.) Deutsche als Flüchtlinge und Vertriebene aus östlichen Gebieten die Besatzungszonen des verbliebenen Deutschlands.
Die meisten davon, über sieben Millionen, kamen im Rahmen der Westverschiebung Polens aus den deutschen Ostgebieten, also im Wesentlichen aus Schlesien, der Neumark, Pommern und Ostpreußen. Weitere drei Millionen waren die Sudetendeutschen, die ihre Gebiete verlassen mussten. Etwa 670.000 Deutsche kamen aus Polen bzw. den während des Zweiten Weltkrieges von Deutschland annektierten polnischen Gebieten, weitere 800.000 aus sonstigen osteuropäischen Staaten."
Meine Eltern u. mein Bruder gehörten als Sudetendeutsche auch dazu. Deutschland war nach dem 2. WK zerstört, es gab nichts und trotzdem ist es gelungen die Flüchtlinge auf zu nehmen. Darüber sollten so manche einmal nachdenken!
Danke Lore für deinen Beitrag!
  • 16.10.2014, 09:30 Uhr
Ich danke auch dir liebe Ursula für den Auszug
  • 16.10.2014, 10:42 Uhr
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