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Ruhestand ade: Gibt es noch ein Leben nach der Arbeit?

Ruhestand ade: Gibt es noch ein Leben nach der Arbeit?

News Team
27.01.2015, 16:25 Uhr
Beitrag von News Team

Mehr und mehr Erwerbstätige in Deutschland können von Ihrem Verdienst kaum den Lebensunterhalt bestreiten. Die zu erwartende Rente - wie sicher diese zu erwarten ist, sei 'mal dahingestellt - fällt noch geringer aus, und für zusätzliche Altersvorsorge fehlt das Geld. Da bleibt vielen dann nur das Modell "lebenslanges Arbeiten" ohne den, im wahrsten Sinne des Wortes, wohlverdienten Ruhestand.

Senioren-Arbeit in USA schon gang und gäbe

Diese Entwicklung ist und war mit einem Blick auf die Veränderungen des Arbeitsmarktes in den USA vorhersehbar. Dort müssen bereits seit längerem mehr und mehr Senioren arbeiten, um sich den Ruhestand leisten zu können. Knapp 20 Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Übersee sind über 65 Jahre alt. Arbeitnehmer über 70 stellen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt keine Seltenheit mehr dar.

Deutsche gehen immer später in Ruhestand

Die aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts spiegeln diese Entwicklung in Deutschland parallel zu den USA wieder. So waren 2005 knapp 9 Prozent der Erwerbstätigen über 65 Jahre alt. In 2013 waren es bereits fast 18 Prozent, sprich doppelt so viele. Natürlich gehen diese Zahlen nicht nur auf ein erhöhtes Alters-Armutsrisiko zurück, sondern auch längere, bessere Gesundheit und Fachkräftemangel sorgen unter anderem für ein verlängertes Arbeitsleben. Doch die Zahlen und Fakten sagen vielen ein notgedrungen längeres, wenn nicht sogar lebenslanges Arbeiten voraus.

Könnt Ihr Euch vorstellen ein Leben lang zu arbeiten oder gibt es noch ein Leben nach der Arbeit?
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300 Kommentare

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Wichtig ist,das genügend Geld für Asylanten vorhanden ist.
  • 17.12.2017, 12:53 Uhr
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Ich liebe meinen Job über alles, würde auch gerne, wenn ich in Rente bin ( 8 Jahre und 8 Monate), auf 450 Euro Basis weiterarbeiten.
Aber mein kaputtes Knie wird nicht so lange durchhalten.
Ich muss körperlich richtig ran, arbeite in der geschlossenen Psychiatrie.
  • 19.03.2015, 23:01 Uhr
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Das Leben nach 51 jahren arbeit ist schon scheiße,man hat nicht genug zum Leben,muß alles zusammen kratzen um über die runden zu kommen,Privilegien wie Kleines Auto oder Urlaub sind vergangenheit,das haben wir unseren Regierungen zu verdanken,, Fluchtlinge wird mehr geholfen als den Menschen die das Land mit aufgebaut haben,op ich wåhlen gehe wird für mich immer schwieriger den die tuen doch nach der Wahl was sie wollen ,da past der spruch nach mir die Sündflut...
  • 04.03.2015, 10:23 Uhr
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Ich arbeite nach meiner Pensionierung weiter, weil mich mein sog. Nebenjob geistig und körperlich fit hält und mir vor allem auch noch Spaß macht. Sollte sich das einmal ändern, werde ich ihn aufgeben, aber bis dahin genieße ich die Arbeit.
  • 05.02.2015, 15:41 Uhr
Das ist ein völlig neues Gefühl, zwangfrei die Arbeit "Geniessen" zu dürfen !
Und wenn es eben keinen Spass mehr macht ... suche ich mir eine andere Arbeit !
Eine viel höhere Qualität des Daseins !
In der Zukunft der Menschheit wird dieses Prinzip dominierend werden. Das ist die wahre Befreiung des Menschen !
  • 06.03.2015, 23:54 Uhr
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Früher war die Rente so etwas wie ein "Gnadenbrot" für die letzte Zeit.
Heute ist sie in der Wirkung vergleichbar mit dem bedingungslosen Grundeinkommen BGE. Der Einzelne wird aus dem physischen Überlebenskampf herausgenommen und kann nun sein Leben selbst gestalten. Das ist Segen und Fluch zugleich und eine große geistige Umstellung für jeden, der das erleben darf. So kann man sich jetzt seinen Chef aussuchen, wenn man geistig beweglich genug ist, auch etwas Anderes mit seiner Lebenserfahrung zu tun. Und das entzieht denjenigen Unternehmen, die vor Allem aus der Not der Angestellten verdienen ihre Grundlage. Deshalb wird ALG2 benutzt, die Menschen so zu gängeln um deren Willen zu brechen, damit sie zur Sklavenarbeit taugen. Das Rentensystem ist den Herrschenden ein Dorn im Auge, verlieren Sie doch damit die absolute Kontrolle.
  • 03.02.2015, 17:41 Uhr
Ja Michael, auf solche Gedanken kann Mensch durchaus kommen...
  • 02.03.2015, 12:33 Uhr
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Also ich hätte das Pech/Glück bereits mit 42 in Frührente gehen zu müssen. Dementsprechend ist meine Rente ganz ansehnlich,natürlich auch weil ich von Anfang an in den verschiedensten Unternehmen über der Berechnungsgrenze lag. Ich finde die Klagen über zu niedrigeren Renten aber auch aus einem anderen Grund nicht ganz stimmig. Früher müssten überwiegend zwei Personen von einer Rente satt werden. Heute arbeiten in der Regel beide Ehepartner, wobei die Frau in der Regel eine nachvollziehbar niedrigere Rente erwirtschaftet. Das Problem sind auch nicht die Alleinstehenden, die entsprechend mehr Geld zur Verfügung haben als im Vergleich ein Ehepaar mit Kindern. Das Problem sind die vielen Scheidungen. Pauschal kann man davon ausgehen das nach der Trennung zwei Kleinrentner entstehen, die oft Zuschüsse zu einer Grundrente in Anspruch nehmen muss. Ganz anders sieht es in Ca. 10-15 Jahren aus. Da wird in der Tat durch Hartz IV eine Lawine von Niedrigrentner auf Deutschland zukommen. Da wird sich die Bundesregierung schon bald Initiativen überlegen müssen um hier für Gerechtigkeit zu sorgen. Eine sehr schwierige Sache ein zweischneidiges Schwert, denn man darf nicht nur die niedrigen Renten bezuschussen, sondern auch die die jahrelang brav Beiträge gezahlt haben, benachteiligen Der Solidaritätspakt zwischen Alt und Jung funktioniert schon jetzt nicht mehr und bist im Prinzip aufgehoben. Wir brauchen neue Ideen. Heute sind andererseits die Grosse Mehrzahl der künftigen Rentner gesundheitlich in der Lage zusätzlich einen Zusatzverdienst zu erzielen, wenn es Angebote gibt! Im übrigen habe es auch in meiner Kindheit schon Personen in jedem Dorf die zusätzlich zur Rente etwas erwirtschaften. Länger Schreinerei kurzer Sinn: Heute braucht auch mit Zuschüssen keiner Farben, aber in zehn Jahren sieht das ganz anders aus.
  • 02.02.2015, 23:21 Uhr
Wenn das tatsächlich so ist, hatten sie leider nie die Möglichkeit Rentenansprüche zu erwerben. Ihre Bemerkung deutet darauf hin.
  • 10.02.2015, 16:04 Uhr
...hallo Walter, ich sehe das genaue Gegenteil, denn wer mit 42 "in Rente" gehen kann, hat das wundervollste, was es für uns gibt, nämlich ausreichend Zeit, sich mit ALlem zu beschäftigen, was wirklich Freude macht, und das hält geistig auch fitter als fit...
  • 02.03.2015, 12:36 Uhr
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ja, ich bin 68, habe eine bescheidene Rente neben der meines Mannes. Aber ich arbeite noch einige Wochenstunden im Konto+Rechnungswesen, welches mir jederzeit, also auch nachts, Spaß macht. ob mein stundenlohn 5.50 -8,50 oder 10,50 euro beträgt ist mir sowas von egal. Es ist mir eine angenehme Beschäftigung geworden. Andere sticken, stricken oder tanzen. ich lebe mit Zahlen. Außerdem kann ich mir damit manche Ansprüche erfüllen, anderen wie unseren enkelkindern Geschenke machen, spenden, wo nötig etc. Was soll man denn sonst den lieben langen Rentnertag machen? Putzen, kochen? fernsehen? Pah...alles langweilig. Nebenbei facebook. seniorbook, e-mails checken, e-paper lesen, zukünftige gesetzesvorschläge kommentieren, zeittauschbörsen gestalten, im Chor singen oder ikebana gestalten. Solange mir das alles Spaß macht, kann ich ebenso mit Freude auch geringfügig weiterarbeiten -wenn´s mir zuviel werden würde, jederzeit damit aufhören etc.....
  • 02.02.2015, 22:28 Uhr
Top ihre Einstellung gefällt mir.
  • 02.02.2015, 23:23 Uhr
Hallo Thomas, höre ich da etwa Neid heraus ?
Das besondere an älteren Leuten ist doch, das sie niemand haben will... weil alle auf "Jung" stehen...
Außerdem muß der Unternehmer seine Arbeit interessant gestalten und sich um die Arbeitsfreude seiner Angestellten kümmern, weil sie nicht darauf angewiesen sind, bei Ihm zu arbeiten. Habe ich genau so erlebt.
Den Chef sitzen gelassen, weil er sich unkollegial verhalten hat. Das können sich nur Rentner leisten.
Angekurbelt hat es vielleicht den Verstand des Unternehmers, freundlicher zu sein. Sein Unternehmen jedenfalls nicht.
  • 03.03.2015, 23:49 Uhr
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Ich bin jetzt gerade in Rente gegangen, kann es aber nicht so genießen wie ich gerne möchte, weil das Geld einfach nicht reicht. Man hat ein lebenlang gearbeitet und bekommt ein Apel und nen Ei als Rente, das ist einfach eine Schande. Ich hatte einiges vor, das ist mit dem Euro jetzt nicht mehr möglich. Ich könnte einiges noch dazu sagen, aber ich laß es lieber, sonst ärgere ich mich nur noch mehr.
  • 01.02.2015, 22:12 Uhr
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wenn uns keine Krankheit aus dem Arbeitsleben herauswirft, arbeiten fast alle Menschen bis ins Alter weiter,aber nicht unbedingt mehr in Erwerbsarbeit, sondern im Privatleben in ihrer sozialen Umgebung . Die Erwerbsarbeit und deren Beendigung ist einfach schon immer unnatürlich hart voneinander abgegrenzt : der/die junge Arbeitende muss erst ausgebildet werden, danach muss er Erfahrung im Beruf sammeln, dann mit zunehmendem Alter kann er/sie aus den Erfahrungsschätzen schöpfen, aber die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit lässt zwischen 50 und 65 J. allmählich je nach beruflicher und persönlicher Konstitution und ggf. Krankheiten. Und da liegt der Fehler im System : bis 65 J. , bald bis 67 J. soll man 100% fit sein fürs Erwerbsarbeiten, danach für 0% . Das leuchtet einem in dieser Lage / diesem Lebensabschnitt sofort ein,dass das nicht so stimmt, ausserdem führt der Zwang, voll bis zum Rentenalter zu arbeiten, oft zum Nachlassen der Arbeits-Qualität bzw Effektivität . Andererseits habe ich schon oft in meiner Tätigkeit als Landarzt erlebt, wie Menschen nach dem "Entzug" der Erwerbsarbeit rasch körperlich und seelisch verfallen sind und von ihrem Ruhestand fast nichts mehr hatten und dadurch auch früher verstarben. Ein flexibler Arbeits-Zeit-Abbau je nach Arbeitsplatz-Anforderungen und Einzel- Fall-Kondition in Stufen von etwa Mitte der 50er Lebensjahre bis zu halbschichtig bis ggf ein-drittel-schichtig vor dem Erreichen der Rentengrenze wäre der Menschen-Natur angemessen und sollte darüber hinaus nach oben ( Renten-Alter betreffend ) offen bleiben . Die bei einer solchen Erwerbstätigkeit über das Mindest-Rentenalter hinaus müsste allerdings Sozialversicherungen betreffend gerecht geregelt werden (z.B. kein Arb.losen-Beitrag,normaler Krankenk.b. und nur hälftiger Rentenvers.beitrag des errechneten, aber wg.der verlängerten Re.versi.-Beitragszahlung auch entsprechend höhere Rente ).
  • 01.02.2015, 13:57 Uhr
Herr Effenberger, ich bin völlig Ihrer Meinung, Ohne Arbeit könnte ich nicht leben. So lange meine Gesundheit es mir erlaubt werde ich immer tätig sein.
  • 02.02.2015, 18:36 Uhr
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Noch weiss ich nicht, ob ich das Rentenalter erreiche, noch ob ich gesundheitlich neben der Rente arbeiten kann. Und da ich nicht weiss, wie sich die Gesetze in der Zukunft ändern, mache ich mir heute noch keinen Kopf darüber, was in 10 oder 14 Jahren sein kann.
  • 01.02.2015, 13:42 Uhr
Das ist genau die Einstellung die Ich nicht verstehen kann. Erstens bekommt man neuerdings immer Berechnungen über die voraussichtliche Rente evtl. ist und zweitens müsste heute jedem klar sein, dass er privat vorsorgen muss. Im übrigen, wie schon JFK sagte, Frage nicht was sein Land für dich tun kann, sondern was du für deinbLand (in diesem Fall für deine Zukunft) selber tun kannst!
  • 02.02.2015, 23:31 Uhr
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Unsere Politik ist zum Kotzen.
  • 03.02.2015, 17:31 Uhr
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