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Expertin erklärt, wodurch sich Deutschland den Muslimen unterwirft

Expertin erklärt, wodurch sich Deutschland den Muslimen unterwirft

News Team
04.05.2016, 12:00 Uhr
Beitrag von News Team

Die frühere Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) fordert im Umgang mit muslimischen Mitbürgern mehr Selbstbewusstsein und Gelassenheit von den Deutschen. Es müsse nicht auf „jede unwesentliche Eigentümlichkeit“ die es in allen Kulturen und in allen Religionen gebe, mit „gesellschaftlicher Verteufelung“ reagiert werden, sagte John im Interview der "Welt" mit Blick auf die Diskussion, ob muslimische Männer Frauen den Handschlag verweigern dürfen.

Deutsche verhalten sich wie in Stammesgesellschaften

Für sie sei beides „spleenig“: die Verweigerung des Handschlags, aber auch die empörten Reaktionen darauf. „Das sind Reflexe, wie sie in geschlossenen Stammesgesellschaften üblich sind“, sagte John, die heute Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin ist. In einer offenen Gesellschaft brauche es neue Maßstäbe, was wesentlich und was unwesentlich ist, forderte John. „Wie wollen wir verträglich zusammenleben, wenn jede unwichtige Normabweichung gleich als Integrationsverweigerung skandalisiert wird?“

Sie sei von der Attraktivität der persönlichen Freiheit, die offene Gesellschaften auszeichne, überzeugt. Die über Jahrtausende erkämpften Errungenschaften der Aufklärung und der Demokratie gingen durch einen verweigerten Handschlag nicht kaputt, konstatierte John. Die Deutschen stellten sich selbst ein Armutszeugnis aus, wenn sie sich „ängstlich und kleinmütig“ auf jeden Normabweichler stürzten.

Wir verhalten uns wie Pubertierende, unsicher. Dafür gibt es keinen Grund.

"Wer sich überfremdet fühlt, wenn jemand die Hand nicht zum Gruß reiche, unterwirft sich letztlich freiwillig", sagte John. „Wir sollten mehr auf die Traditionen offener Gesellschaften vertrauen. Sie sind das Beste, was Menschen bisher erreicht haben.“

Dazu gehöre auch das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Das Bundesverfassungsgericht habe das strenge Kopftuchverbot für Lehrerinnen deshalb zu Recht gekippt, sagte John. Gerade die Schule sei der Ort, wo das Zusammenleben der Kulturen gelernt werden müsse, so John. „Die ethnisch oder religiös homogene Gesellschaft gibt es eben nicht mehr, fast nirgendwo. Deshalb brauchen wir eine neue soziale Verkehrsordnung. Dazu gehört der Vertrauensaufbau und nicht die permanente Ausgrenzung.“

325 Kommentare

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Man muss also 'tiefer schauen' und bedenken, welch instrumentalisiertes Potenzial hinter 'Normabweichlern' steckt!
Kann der Bestand westlicher Demokratien bei anhaltender Massenzuwanderung wirklich keine Gefahr werden?
Um die zu bannen, sollten alle Verfassungen die strikte Trennung von Kirche und Staat beinhalten, denn solange wie den christlichen Glaubensgemeinschaften besondere Rechte und Unterstützung vom Staat zugesichert werden, pochen auch muslimische Religionsgemeinschaften zurecht auf Gleichstellung. Aber der Islam in seinem Verständnis ist politisch verwoben und für jede Demokratie inakzeptabel(Gesetze bestimmter Religionsrichtungen dominieren den Staat!).
Islamistische Organisationen in demokratischen Staaten sollten im eigenen Interesse auf solch massive Unterstützung von außen verzichten.
Stimmt, „... Die ethnisch oder religiös homogene Gesellschaft gibt es eben nicht mehr, fast nirgendwo. ..."(Verfasserin)
Aber blauäugig zu sein könnte dazu führen, dass 'das Beste, was Menschen bisher erreicht haben', vor die Hunde geht!

Wir dürfen nur einen reformierten Islam zulassen, der auf aggressive Missionierung verzichtet. Die Definition 'Ungläubige' für Andersdenkende muss ad absurdum gestellt sein!
Dieses bislang Beste, die bürgerliche Demokratie, wurde in teils harten Auseinandersetzungen, bei Einsatz des Lebens erkämpft, übrigens gegen auch den Widerstand christlicher Religionen.
Insofern 'schwimmt' die Einführung zu diesem Thema an der Oberfläche der Problematik, denn Gefahren im Komplex werden nicht erwähnt.
Sicher, Handschlag und Kopftuch sind zwar, im Gesamtzusammenhang gesehen, Marginalien, aber angestammte Bewohner des Landes sollten nicht verschreckt werden. Es ist unklug, wenn Zugewanderte ihre Lebensweise, ihr Anderssein durch Gerichtsbeschlüsse einfordern gegen das gefühlte 'Wohlsein der Allgemeinheit'. Das sät Zwietracht und erschwert die Integration.

PS
Jedes Beispiel hinkt, sagt man gemeinhin.
Mir ist es in den 50er Jahren als Mann nicht im Traum eingefallen, mich in einem Land Südeuropas kurzbehost dorthin zu begeben, wo es nicht erwünscht war und gegen die dortige Sitte verstieß, schon aus Anstand (und auch aus Respekt vor den mitunter geschichtsbedingten Gepflogenheiten), obwohl ich, in langer Hose, oft sehr unter der ungewohnten Hitze litt und mich mitunter augenblicklich in heimatliche Regionen wünschte!
  • 12.05.2016, 23:43 Uhr
  • 2
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"Die Deutschen stellten sich selbst ein Armutszeugnis aus, wenn sie sich „ängstlich und kleinmütig“ auf jeden Normabweichler stürzten."(Verfasserin)
Ist das nicht zu kurz, zu oberflächlich gedacht?
Unbekümmert und großmütig zu sein, das löst Probleme von selbst bei unserer gefestigten Demokratie?
„Wir sollten mehr auf die Traditionen offener Gesellschaften vertrauen. Sie sind das Beste, was Menschen bisher erreicht haben.“(Verfasserin)
Das gilt sicher solange, wie 'Normabweichler' in der Minderheit sind.
Aber hinter 'Normabweichlern' steht eine antidemokratische Lebensweise von Mrd. Menschen mit vergleichsweise stark anwachsender Weltbevölkerung. Wie lange wird es dauern, bis 2,2 Mrd. Christen (Islam-Anhänger 1,6 Mrd.) die Minderheit gegenüber dem Islam sein werden?
Regionen mit toleranten und hochgebildeten Bewohnern unterlagen in der Geschichte dennoch rückschrittlichen Strömungen.
Werden wir blinden Auges hinab schlittern ?
Wie können wir das vermeiden?

'Offene Gesellschaften', ja! Aber immer unter Wahrung der Errungenschaften der 'Aufklärung', des Zusammenlebens unter demokratischen Aspekten mit laizistisch geprägten Verfassungen, in denen Gott/Religion außen vor bleiben, Glaube Privatsache ist, das Gesetz 'über allem' steht. Sobald gegen das GG gehandelt wird, gehört das nicht zu Deutschland, nicht zu bürgerlichen Demokratien.
Es ist nicht akzeptabel, wenn der Islam bei uns Einzug hält unter dem Motto:
"Die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppen unsere Helme, die Moscheen unsere Kasernen und die Gläubigen unsere Armee.“

Ich erinnere mich auch an den Auftritt Erdogans in einem deutschen Stadion!

Vor laufender Kamera lächeln junge Männer mit Macho - Gehabe (aus vom Islam geprägten Ländern) unverhohlen bei ihrer Bemerkung, dass sie sowieso unser Land und das Sagen haben werden, weil ihre Frauen viele Kinder gebären. Sie sind sicher, dass auf 'Taubenfüßen' ihr Weltbild siegen wird.
Wie soll man unter all dem 'Vertrauen aufbauen', zumal Mrd. fließen? Koran geprägte Staaten bilden Imame aus und senden sie in Demokratien, Mrd. fließen für Moscheenbauten von Gibraltar bis zum Nordkap.
Von außen wird die Religionsfreiheit besonders durch 'Hassprediger' missbraucht!
  • 12.05.2016, 23:42 Uhr
  • 2
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Warum teilen sich den Regionen und ein Land !
  • 10.05.2016, 19:52 Uhr
  • 0
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Religion ist ein Kriegstreiber im Namen Gottes wurden mehr Menschen getötet als im 1 und 2 Weltkrieg
  • 10.05.2016, 19:47 Uhr
  • 0
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Es macht mir Angst, wenn ich lese: " Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, jedoch jeder Terrorist ist ein Muslim"
  • 10.05.2016, 12:18 Uhr
  • 2
Stimmt doch. Oder?
  • 11.05.2016, 11:16 Uhr
  • 0
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Glauben und Religion so wie Politik machen Menschen zu Feinden!!!
Also wer ist der wahre Feind der Menscheitheit.
  • 09.05.2016, 01:44 Uhr
  • 0
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Es sind Argumente einer geistig pubertierenden Politikerin, wenn sie uns Deutschen dies unterstellt.
  • 07.05.2016, 10:18 Uhr
  • 0
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Was ist mit Mallorca?Deutsche unter sich schlimm.Amerika hat alle Nationen und müssen auch damit klar kommen.
  • 06.05.2016, 11:21 Uhr
  • 1
Wir müssen nicht alles machen was andere machen, besonders nicht was Amerika macht. Man sieht ja wie es da zugeht. Deutschland soll das bleiben was es einmal war und wem es nicht passt, ab !
  • 06.05.2016, 19:39 Uhr
  • 3
Du bist auch einer der noch den rechten Arm hoch hält.Aber diese Generation wird ja wohl aussterben.Gott sei Dank
  • 06.05.2016, 22:47 Uhr
  • 1
Diese Ausführungen finde ich dooof !
  • 09.05.2016, 14:03 Uhr
  • 0
Ich nicht.Guckt euch doch an
  • 09.05.2016, 16:39 Uhr
  • 0
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