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„Mein Platz ist in Brüssel“ - Martin Schulz erklärt, warum er nicht SPD-Vors ...

„Mein Platz ist in Brüssel“ - Martin Schulz erklärt, warum er nicht SPD-Vorsitzender werden möchte

News Team
29.05.2016, 09:32 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Angesichts schlechter Umfragewerte hat der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz (SPD), die SPD gut ein Jahr vor der Bundestagswahl im September 2017 zu Kurskorrekturen aufgefordert. Schulz, der auch dem SPD-Bundesvorstand angehört und Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten bei der vergangenen Europawahl war, sagt der „Welt am Sonntag“:

Die SPD muss noch mehr die Partei der Menschen sein, die hart arbeiten, sich an die Spielregeln halten und das tun, was ihr Land von ihnen verlangt.

Viele dieser Menschen hätten heute das Gefühl, dass sie nicht mehr respektiert werden und sich niemand um sie kümmert. Schulz weiter:

"Wir, die SPD, müssen den Menschen Orientierung in Zeiten großer Orientierungslosigkeit bieten. Sie müssen von uns erwarten können, dass wir für eine faire Steuerpolitik, für Familien und bessere Bildungschancen kämpfen. Das ist die Botschaft, die Sozialdemokraten in Europa künftig stärker vermitteln sollten."

Viele Menschen haben laut Schulz das Gefühl, dass nur noch über Milliardenbeträge geredet werde, die „irgendwo“ hinfließen würden. Das seien für die meisten unvorstellbare Summen.

Wir Sozialdemokraten müssen weniger in Milliardenbeträgen und mehr an die Menschen denken, die nur wenig Geld im Monat zur Verfügung haben. Die Welt dieser Menschen muss auch die Welt der SPD sein.

Mit Blick auf den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel sagte Schulz: „Die SPD hat einen sehr, sehr starken Parteivorsitzenden. Ich unterstütze Sigmar Gabriel mit Haut und Haaren.“ Schulz zeigte sich zugleich überzeugt, dass die SPD das Vertrauen vieler Menschen zurückgewinnen werde.

Auf die Frage, ob er möglicherweise Kanzlerkandidat der SPD bei der nächsten Bundestagswahl werde, sagte Schulz: „Mein Platz ist in Brüssel.“ Er habe 32 Jahre, und damit sein gesamtes politisches Leben, in Europa investiert. „Und Europa ist momentan nicht im besten Zustand. Ich versuche hier meinen Beitrag zu leisten, dies zu ändern.“

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1 Kommentar

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Herr Schulz,
gerade Siegmar Gabriel ist doch derjenige der durch seine Orientierungslosigkeit das Schiff "SPD" in die untiefen maövriert hat. Er hat nicht nur vergessen woher Sozial abgeleitet wird, noch was das Wort bedeutet. Die Werte auf die schon der Sachsenkönig Fritz hingewiesen hat, sind in der SPD nicht mehr geläufig. Klaus Stroeter hat schon auf das Zitat hin gewiesen:
"Deutschland achtet die Herkunft und kulturelle Identität aller seiner Zuwanderer.
Aber wir akzeptieren nicht den Import autoritärer, antidemokratischer und religiös-fanatischer Ansichten.
Wer Freiheit und Demokratie bekämpft,
wird hier keine Zukunft haben
dies klarzumachen,
ist die Aufgabe eines jeden demokratischen "Deutschen"..
Was treiben unsere Abgeordneten? Bei uns werden doch noch die Eiferer mit Samthandschuhen angefaßt.
  • 29.05.2016, 14:36 Uhr
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