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Bio-Produkte für Hartz-IV-Empfänger? Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert  ...

Bio-Produkte für Hartz-IV-Empfänger? Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert höhere Grundsicherung

News Team
07.06.2016, 09:22 Uhr
Beitrag von News Team

Bio muss erschwinglich sein. Deshalb fordert Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter auch eine
Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes als Ausgleich für höhere Lebensmittelpreise.

Der "Welt" sagte Hofreiter, die Landwirtschaft würde nachhaltig gefördert, wenn die Menschen mehr Geld für Lebensmittel zur Verfügung hätten.

Uns ist schon bewusst, dass Menschen mit niedrigen Einkommen am härtesten von steigenden Lebensmittelpreisen betroffen sind - vor allem Hartz-IV-Empfänger.

Deshalb solle der Regelsatz von 404 Euro auf mindestens 420 Euro pro Monat erhöht und regelmäßig an die Preisentwicklungen angepasst werden.

Untere Lohngruppe stärken

Zudem müsse man die unteren Lohngruppen stärken, um Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln abzufedern.

Wir brauchen eine gerechtere Sozial- und Lohnpolitik. Dann muss niemand bei Lebensmitteln sparen.

Hintergrund für Hofreiters Forderung ist die Umstellung der Landwirtschaft auf mehr Nachhaltigkeit. Bei umweltfreundlicher Produktion und fairer Bezahlung würden die Lebensmittelpreise automatisch steigen. Eine Preissteigerung um drei bis sechs Prozent würde schon "erhebliche Verbesserungen" erzielen, so Hofreiter weiter. Dabei muss es nicht immer Bio sein.

Wir wollen ja nicht die gesamte Landwirtschaft sofort auf Bio umstellen. Innerhalb der konventionellen Landwirtschaft gibt es sehr viele Betriebe, die auf Nachhaltigkeit achten, aber dabei nicht ganz so weit gehen, dass sie das Bio-Siegel erhalten.

Die Mutter dieses schwer verletzen Jungen hat eine wichtige Botschaft an alle Eltern

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6 Kommentare

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Viel wahres nur schwer umsetzbar bei dieser Volksfremden Politik die schon lange nicht mehr dem Volk dient sondern sich selbst !
  • 24.09.2016, 13:34 Uhr
  • 1
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Keine Frage, die Hartz-IV-Regelsätze sind viel zu niedrig.
Was die Chance betrifft sich Bio leisten zu können bin ich nicht der Meinung, dass das eine Lösung ist.
Allerdings finde ich, dass Bio der Normalfall sein sollte, und nicht die vergifteten Erzeugnisse der konventionellen Agrarwirtschaft.
Ist schon absurd,....vor allem wer unbelastete Nahrung verkaufen will muß besonders hohe Standarts einhalten, und damit der Verbraucher das auch erkennen und unterscheiden kann muß der Erzeuger auch noch viel Geld für entsprechende Biosiegel drauflegen.
Warum muß ein Biosiegel überhaupt Geld kosten?
Und warum streicht oder senkt man den konventionellen Erzeugern nicht ganz gehörig die Subventionen, und fördert dafür deutlich mehr diejenigen, die doch immerhin gesunde Lebensmittel produzieren?
Warum besteuert man dafür dann nicht mehr die chemischen Düngemittel, Pestizide und Giftcoktails, die von konventionellen Erzeugern bisher (absurderweise legal) eingesetzt werden?
  • 08.06.2016, 17:01 Uhr
  • 0
Schade zu diesem Kommentar kann ich nur sagen ,weltfremd wie die ganze politische Elite -voksfeindlich besser ausgedrückt.
  • 24.09.2016, 13:38 Uhr
  • 0
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"Bio muss erschwinglich sein. Deshalb fordert Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter auch eine
Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes als Ausgleich für höhere Lebensmittelpreise."
ob Hartz 4 Bezieher sich von der gigantischen Steigerung von 404.- € auf 420.- € tatsächlich Bioprodukte kaufen, wage ich zu bezweifeln ...
aber wie wäre es, wenn sich die Partei der Chlorophyll-Jakobiner sich dem Thema begingungsloses Grundeinkommen widmen würde?
dann könnten nicht nur Hartz4ler, sondern auch die Rentner, die ihre Rente aufstocken lassen müssen, da sie unterhalb der Grusi liegt sich einen Lebensabend in Würde leisten ...
  • 07.06.2016, 10:13 Uhr
  • 3
stimmt, solange bis Spartacus kommt, und den Politikern zeigt, wo der Hammer hängt ...
  • 07.06.2016, 17:42 Uhr
  • 2
der ist mir zu deutsch ...
und aus Walhalla traut er sich nicht raus ... diese Memme ...
dann doch lieber den Thraker Spartacus ...
  • 07.06.2016, 17:54 Uhr
  • 1
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