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Over and Out: Großbritannien packt die Koffer - Pfund und Euro stürzen ab

Over and Out: Großbritannien packt die Koffer - Pfund und Euro stürzen ab

News Team
24.06.2016, 07:48 Uhr
Beitrag von News Team

Klatsche für Europa, Klatsche für Brüssel, Klatsche fürs Pfund: Großbritannien hat gewählt und sich für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) entschieden. Obgleich ist in den jüngsten Umfragen vor der Abstimmung nach einem Patt ausgesehen hatte, rechneten nur die wenigsten, dass das schier Unmögliche eintreffen würde. Doch in den frühen Morgenstunden des Freitag stand fest: Britain out! Der Brexit ist da.

Als erstes reagierten die hypernervösen Finanzmärkte. London gilt nach New York als zweitwichtigster Börsenplatz der Welt. Das Pfund stürzte um teilweise zehn Prozent auf seinen tiefsten Stand seit 1985 ab. Doch auch der Euro sackte nach unten. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte gegenüber dem Dollar bei 1,0947.

Tudo caindo pelo mundo ... #brexit #economy #economics #economia #leavewins #leavewin 🇬🇧

Ein von Geekonomics (@geekonomics.br) gepostetes Foto am

Laut BBC lagen nach der Auszählung von 374 der 382 Wahlkreise am Freitagmorgen die Brexit-Befürworter uneinholbar vorn. Es gab 16,8 Millionen Stimmen für den Austritt im Gegensatz zu 15,7 Millionen für den Verbleib.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich enttäuscht. „Die Nachrichten aus Großbritannien sind wahrlich ernüchternd“, sagte der SPD-Politiker. „Es sieht nach einem traurigen Tag für Europa und für Großbritannien aus.“

Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff, machten Premier David Cameron persönlich verantwortlich. "Man kann nicht zehn Jahre lang auf Europa herumhacken und dann darauf hoffen, in sechs Wochen alles zu drehen. Die Wähler haben ein Gespür dafür", so der FDP-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin".

Was halten Sie von der Brexit-Enscheidung?

Vorbildhaft! Deutschland sollte sich auch selbstständiger verhalten.
50.6 %
Ein großer Fehler! Deutschland sollte sich immer zu Europa und seinen Werten bekennen!
27.5 %
Weiß es noch nicht. Wir müssen die Folgen abwarten.
21.8 %
Um an der Umfrage teilzunehmen, loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich hier falls Sie noch kein wize.life Konto besitzen.

Großbritannien ist damit das erste Land, das die EU verlässt. Und dies nach über 40 Jahren Mitgliedschaft. Auch in den Niederlanden trommeln manche bereits für den Austritt. Der Chef der rechtspopulistischen niederländischen Partei für die Freiheit, Geert Wilders, forderte bereits ein Referendum. In Großbritannien selbst gibt es ebenfalls Abspaltungstendenzen. Schotten und Nordiren stellen das Vereinigte Königreich in Frage.

Wow!! What were they thinking #brexit #fearmongering 🇬🇧

Ein von Michaela Radman 🌴🌴🌴 (@michaelaradman) gepostetes Foto am

Ob Regierungschef Cameron nach der Abstimmungsniederlage zurücktritt, ist unklar. Für den Vormittag kündigte er eine Erklärung an. Nigel Farage, Chef der rechtspopulistischen Ukip-Partei und einer der Brexit-Wortführer, forderte ihn jedenfalls zum sofortigen Rücktritt auf.

Die Außenminister der sechs EU-Gründungsmitglieder diskutieren am Samstag in Berlin über die Folgen. An dem Treffen in der Villa Borsig, dem Gästehaus des Auswärtigen Amts, nehmen laut "tageschau.de" Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux-Staaten teil. Gastgeber ist Bundesaußenminister Steinmeier.

Dieser Pitbull-Welpe wurde aggressiv gezüchtet - doch so ist er eigentlich nicht

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679 Kommentare

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Heute aus der Zeitung (M.Trimborn):
Haben Europas Politiker wirklich nichts aus dem Brexit-Votum gelernt? Beim EU-Gipfel ist von einer großen Reform, die die EU wirklich verändern, Menschennäher und weniger bürokratisch machen könnte, nicht die Rede. Dabei haben die Briten deutlich gemacht, dass sie mit der EU in der jetzigen Form nichts mehr zu tun haben wollen. Das war ein Denkzettel im Namen der europäischen Bürger. Doch die Staats-und Regierungschefs setzen auf den alten Reflex, sprich mehr Integration. Das wird nicht gut gehen. Damit legen die Europäer die Basis für neue Niederlagen - etwa bei Referenden in anderen Ländern. Ein Fehler ist es auch, auf eine schnelle Scheidung zu drängen. Das klingt wie ein Rausschmiß. Niemand weiß, wie das neue Verhältnis zu London aussehen soll. Brexit-Befürworter wie Boris Johnson hatten keinen Plan für den Tag danach, deshalb haben sie jetzt auch keine Eile mit dem Austritt. Verständlich. Denn es gibt keine Vorlage dafür. Die Scheidung ist kompliziert und hat enorme Folgen für die Wirtschaft und die Bürger. Das braucht Zeit. Da die Briten ein wichtiger Partner und ein wichtiger Markt bleiben, muss die Trennung sanft ausfallen. Es ist Wunschdenken zu hoffen, die Briten könnten sich in einem zweiten Referendum noch anders entscheiden. Die EU-Spitzen sollten sich aber auch nicht von dem Gefühl leiten lassen, es den Briten jetzt mal so richtig zeigen.
  • 29.06.2016, 19:37 Uhr
  • 1
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Heute im Internet gelesen:
Ausgerechnet auf dem Brexit-Gipfel erklärt EU-Kommissionschef Juncker, das umstrittene Handelsabkommen Ceta an den nationalen Parlamenten vorbeischleusen zu wollen. EU-Regierungschefs sind empört.
Eigentlich wollten die Staats- und Regierungschefs der EU nach dem Austrittsvotum der Briten ein klares Signal aussenden: "Wir haben verstanden." Egal, wie die EU der Zukunft aussehe - sie müsse bürgernäher werden.
Doch dann kam EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Hinter verschlossenen Türen erklärte er den Staats- und Regierungschefs, das Handelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada falle ausschließlich in die Kompetenz der EU - und solle deshalb ohne die Zustimmung der Volksvertretungen der Mitgliedstaaten beschlossen werden. Nur das Europaparlament müsste den Deal dann noch absegnen.
In den meisten EU-Ländern, darunter in Deutschland und Frankreich, dürfte das als Kampfansage betrachtet werden. Sie sehen Ceta als sogenanntes gemischtes Abkommen. Alle Bestandteile, die in die Kompetenz der Mitgliedstaaten fallen, müssten von deren Parlamenten abgesegnet werden. Der Streit droht nun zu eskalieren - ausgerechnet in einer Frage der Volksbeteiligung und ausgerechnet kurz nach dem Austrittsreferendum der Briten.

Vielleicht werden die Deutschen doch noch wach und merken was hinter den Kulissen bei der EU abgeht und geben die Kommission und das Europaparlament die rote Karte und lösen diesen Haufen dort, die Milliarden pro Jahr kosten, endlich auf und jedes europäisches Land zurück zur Demokratie. Die Engländer haben es vorgemacht, jetzt sollen die anderen folgen.
  • 29.06.2016, 18:41 Uhr
  • 1
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40 Jahre gehört England zu Europa und es gibt noch immer das englische Pfund...?, Sonderrechte, Sonderrechte - mit welchem Recht eigendlich?
Selbst die Regulierung der entfesselten Finanzmärkte ist bisher ja nicht wirklich erfolgt. Oder haben die, die durch die englischen Hedge-Fonds Schäden verursachten, diese Schäden schon aus eigener Tasche bezahlen müssen?
  • 28.06.2016, 17:35 Uhr
  • 1
Klaus,
Die Schweiz, Polen, Schweden, Norwegen, Litauen, Dänemark, Schweden und Rußland gehören auch zu Europa und haben auch noch ihre nationalen Währungen ...
nicht jeder europäische Staat muß den € als Währung einführen ... auch nicht jener, dessen Staatsgebiet nur zu einem kleinen Teil in Europa liegt ....
  • 29.06.2016, 00:17 Uhr
  • 1
Auch in Ungarn wurde die Euro nicht eingeführt.
  • 29.06.2016, 07:27 Uhr
  • 1
Klaus George!Sonderrechte haben,die,die Euro haben.
  • 29.06.2016, 07:28 Uhr
  • 1
Litauen, Lettland haben ab 01. 01. 2016 auch Euro eingeführt. Das Volk stöhnt, weil alles .... . Viele Rentner haben nicht mal 200 € Rente.
  • 08.07.2016, 21:06 Uhr
  • 0
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Völlig fassungslos sind unsere verantwortlichen Politiker über den beschlossenen Austritt Englands aus der EU. Sie wollen nicht begreifen, dass sie die Hauptverantwortlichen sind. Wer die Debatte zum Brexit in England verfolgt hat, weiß, dass es zuletzt nur noch um Zuwanderung und die Flüchtlingspolitik von BK Merkel ging. Auch wenn man das nicht zugeben wird, die Hauptschuldige an dieser Entwicklung ist BK Merkel.
Das ganze Friedenswerk EU ist in Gefahr, auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Entwicklungen und eine Distanzierung von der deutschen, moralischen Arroganz, mit der unsere Politiker anderen Ländern unseren Sonderweg aufzwingen will.
Liebe Politiker, wenn ihr die EU retten wollt, braucht es tiefgreifende Reformen. Die Menschen wollen nicht diese undemokratische Monsterbürokratie in Brüssel mit ihrer Selbstbedienungsmentalität und ihrem Lobbyismus. Sie wollen die Rechtstaatlichkeit zurück haben und nicht, dass die EU-Politiker mit der Begründung einer höheren Notwendigkeit alle Rechte und Gesetze brechen dürfen. Sie wollen das Recht auf Heimat und eigener Identität. Sie wollen nicht den Erweiterungswahn, der zum Bürgerkrieg in der Ukraine führte und zum neuen kalten Krieg. Sie wollen endlich die Regulierung der entfesselten Finanzmärkte und nicht die Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und Reich. Sie wollen nicht die Schuldenorgien der Staaten und deren Finanzierung mit der Notenpresse und Nullzinspolitik, die zur Enteignung des kleinen Mannes führt. Und sie wollen nicht die Intransparenz der ganzen Politik. Unsere abgehobenen Politiker müssen uns nicht stärker ihre Politik erklären, sondern sollten mit den Bürgern reden, um ihre Meinung zu erfahren!
  • 27.06.2016, 09:50 Uhr
  • 7
sigurt, beschlossener austritt ist das noch lange nicht. diese volksbefragung ist nicht bindend. das war von anfang an klar, aber es wurde nie wirklich gut kommuniziert. daher ist ja nun auch das problem, wer diesen paragraphen 50 ausrufen soll. cameron tut es nicht, tritt zurück. ob jemand danach ins amt kommt, der diesen offiziellen schritt geht, das ist noch nicht ausgemacht. ich finde es auch völlig überzogen, einer bevölkerung eine abstimmung machen zu lassen von diesem ausmass. keiner, nicht einmal die experten können genau sagen, welche verwerfungen ein austritt für GB sich ergeben würden. sie soll dann ein volk darüber abstimmen. volksbefragungen für kleinere fragen ja, aber für das wohl und wehe eines ganzen staates kann doch wirklich nicht sein.
eines ist jedenfalls passiert. es war immerhin ein schuss vor den bug und die EU wird sich bewegen müssen. ob nun mit oder ohne GB. ich bin immer noch der meinung, GB wird sich besinnen.
  • 27.06.2016, 11:38 Uhr
  • 2
Doch,über alles was den Staat angeht sollte das Volk abstimmen können weil das Volk den Staat bildet. Ausserdem regt sich die EU doch nur auf weil sie ein zahlendes Mitglied verliert.
  • 28.06.2016, 21:56 Uhr
  • 3
marion, deine worte wären fatal, wenn es so umgesetzt würde. ja, ob eine umgehungsstrasse so oder so läuft, das wäre vertretbar, selbst wenn es schief ginge.....aber die grosse politik eines ganzen landes, die wirklichen zusammenhänge weiss doch das normale volk gar nicht. das volk muss sich damit abfinden, was es hört und liest. das ist aber meist nur ein bruchteil der wahrheit. ich lebe in afrika. hier gibt es eine partei, die hat ein afrikaner zu wählen. vor den wahlen bekommen sie nette "fresspakete" und fertig, die wahl steht und die alte partei hat wieder das sagen. gewählt vom volk! leider ist dieses volk in weiten teilen ungebildet und hat null ahnung. nach deiner definition wäre das die beste demokratie. nein, so weit darf es eben nicht gehen.
  • 28.06.2016, 22:29 Uhr
  • 1
Marion,
"Doch,über alles was den Staat angeht sollte das Volk abstimmen"
dann lebst du im falschen Staat ... du solltest dann in die Schweiz auswandern ...
denn die Schweiz präferiert die direkte Demokratie ... im Gegensatz zu den meisten demokratischen Staaten, die sich für die repräsentative Demokratie entschieden haben ...
Wikipedia beschreibt die repräsentative Demokratie sehr anschaulich:
"Die vom Volk gewählten Volksvertreter – und nur sie – repräsentieren das Volk. Die repräsentative Demokratie ist die Alternative zur direkten Demokratie, bei der das Staatsvolk unmittelbar die grundlegenden politischen Entscheidungen in Abstimmungen trifft."
  • 29.06.2016, 00:25 Uhr
  • 1
Tommy,deshalb schrieb ich sollte.
  • 29.06.2016, 05:04 Uhr
  • 1
aber jetzt macht ihr doch einen denkfehler. ich bin nicht gegen abstimmungen, wenn es um einzelne gesetze geht usw. aber wenn es um das leben oder das überleben eines gesamten staates geht, dann sieht es doch schon anders aus. die menschen, die abstimmen machen das mehr aus dem bauch heraus und weniger mit fundiertem wissen. oder es müsste dann zumindest eine 3 drittel mehrheit als vorschrift geben. wie hier geschehen sind die für und gegen brexit leute sehr eng beieinander.
  • 29.06.2016, 16:47 Uhr
  • 1
Petra,
in einer indirekten Demokratie entscheiden die Volksvertreter ... auch über Gesetze ...
dafür werden sie alle 4 Jahre gewählt ...
  • 29.06.2016, 18:33 Uhr
  • 0
Hallo Petra,
die ganze deutsche Geschichte war eine Geschichte der Katastrophen, obwohl wir niemals eine Volksabstimmung hatten. Die Geschichte der Schweiz ist eine Geschichte ohne Katastrophen, vieleicht wegen der Volksabstimmung? Was meinst Du, Petra? Sie haben nicht das Eurodesaster, das wir auch nicht hätten, wenn die Bürger darüber hätten abstimmen können. Der Brexit ist gekommen, weil Merkel im Alleingang den Menschen ihre Politik aufgezwungen hat. Die Politik wird weitgehend am Menschen vorbei gemacht, deshalb hat sich ein riesiger Unmut in der Bevölkerung aufgebaut.
Ich habe als Kind bewusst den Krieg erlebt. Ich habe die Judentransporte auf unserem Bahnhof gesehen und ich habe mitgehört, was die Erwachsenen über Krieg und Holocaust gesagt haben. Ich kann Dir mit Sicherheit sagen, dass wir bei einer Volksabstimmung weder den Krieg gehabt hätten, noch den Holocaust!
  • 29.06.2016, 18:39 Uhr
  • 2
Sigurt,
"obwohl wir niemals eine Volksabstimmung hatten"
als Saarländer muss ich dir da aber widersprechen ... im Saarland gabs 2 Volksabstimmungen, 1935 und 1956 ...
bei beiden hatten sich die Saarländer mehrheitlich für Deutschland entschieden ...
auch in der Weimarer Verfassung waren Volksabstimmungen vorgesehen ...
"Elemente der direkten Demokratie wurden in Deutschland erstmals in der Weimarer Republik eingeführt."
den Beitrag kannst du hier lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Direkt...er_Republik
  • 29.06.2016, 19:02 Uhr
  • 0
Hallo Tommy,
das bezog sich auf die Nazizeit
  • 29.06.2016, 19:22 Uhr
  • 0
sicherlich gibt es verschiedene ideen dazu. aber tatsache ist eben auch, dass in solchen komplexen angelegenheiten, wie die EU zb. ein normalbürger gar nicht durchblicken kann und daher auch nicht gut abstimmen kann. er kann nach seinem bauchgefühl gehen, recht viel mehr eben nicht. ausserdem haben auch nicht alle wähler die intelligenz mit löffeln gefressen. es ist doch auch hier. die einen regen sich auf weil sie angst über ihren arbeitsplatz haben, bei zuvielen einwanderern, die anderen haben andere prioritäten. jeder hat für sich natürlich recht, das muss in ein gutes mass gebündelt werden. wie hier nun in GB. es sind etwa soviel für als auch gegen die EU. einen hauch von mehrheit für gegen. meint ihr wirklich, dass es bei einem brexit nicht innerhalb GB zu grossen gefährlichen machtkämpfen der 2 lager kommt? die schotten wollen weg, evtl. die nordiren auch. was ist mit gibraltar, die fast 100pro für europa sind? nun meldet sich der finanzplatz london. sie wollen auch bleiben. hört sich das bei euch nach übereinstimmung an? für mich ist das eher beängstigend. das sollte vermieden werden, bei dermassen existenziellen fragen, oder zumindest sollte ein mindesmass an mehrheit stehen. beides passt nicht. dann wird eines tages GB zu KB.
  • 29.06.2016, 19:34 Uhr
  • 1
Warum haben soviele Menschen Angst vor Veränderung ? Was ist denn in der EU am Status Quo so erbaulich ? Warum sollen Bürger nicht über Dinge abstimmen, von denen sie angeblich keinen blassen Schimmer haben ? Wer dies in Abrede stellt, Petra P., will wohl bewusst den niedrigen Bildungsstand gewisser Schichten niedrig halten ! Ich finde diese Haltung verwerflich. Und stets auf alte Gesetzeslagen zu verweisen, bietet keine Lösung für jetzige Probleme.
  • 02.07.2016, 20:40 Uhr
  • 2
hierüber lässt sich trefflich streiten. ob und worüber wir abstimmen sollten. wir sind zaungäste an der brexit geschichte und wir werden sehen, was sich daraus ergibt für diejenigen die unzufrieden waren und gegen einen verbleib stimmten. ich möchte hier nicht streiten. klar, es ist auch eine frage der glaubwürdigkeit und der intelligenz der menschen. aber warten wir ab, was für einen weg das einschlagen wird, und ob es den menschen, die brexit wollten, in einigen jahren wesentlich besser geht. und michael, eines werde ich natürlich nicht schaffen, den bildungsstand gewisser schichten zu verbessern. lach. dieser satz von dir ist wirklich lächerlich.
  • 03.07.2016, 14:49 Uhr
  • 0
Petra, ich bin davon überzeugt, daß die Brexitbefürworter ( nicht nur die) eine große Chance haben, nach dem Votum über ihre Meinung nachzudenken, wenn sie offenbar dies zuvor nicht getan haben. Wer nun wie Du gegen Volksentscheide ist, will eine Mitbestimmung gewisser bildungsferne Schichten nicht zulassen, hält sich selbst für “besser“ als andere. Mag das auch noch so lächerlich klingen...
  • 03.07.2016, 17:29 Uhr
  • 0
ich denke michael, du verstehst nicht, was ich sagen möchte. ja, ich bin für volksentscheide. aber für eher weniger wichtige dinge. jedenfalls keine volksentscheide, worüber sich das volk überhaupt niemals schlüssig sein kann. natürlich muss man dann auf die themen hören, die einem vorgegeben (gekaukelt) werden. nicht einmal die wissenschaftler können letztlich sagen, wie sich so ein brexit zb. auf dauer für ein volk auswirken kann. es gibt zuviele unwägbarkeiten, die normale bürger nicht überblicken. zb. könnte so ein entscheid über ein GB entscheiden, und letztlich wird es ein KB weil zb. andere bestrebungen wie schottland und/oder nordirland sich abspalten könnten. das würde ein land zum wackeln bringen, ebenso würde der finanzplatz london infrage gestellt. diese entwicklung wäre für ein ganzes volk unumkehrbar. darüber sollten keine volksentscheide passieren. und wenn man das dann doch möchte, dann muss eine grosse prozentuale mehrheit dahinter stehen und nicht nur ein paar stimmen!
  • 04.07.2016, 20:39 Uhr
  • 1
Petra, was macht Dich denn so sicher, daß gewählte Volksvertreter einen Umstand besser beurteilen können, als Normalsterbliche ? Es gibt kein Leben ohne Restrisiko ! Wir sollten dem Souverän (Volk) endlich soweit vertrauen, daß es sich sehr wohl vor einer Abstimmung über eine Sachlage informieren kann, um zu einer Entscheidung zu gelangen. Was ein Wähler nicht versteht oder nachvollziehen kann, wird er dann höchstwahrscheinlich ablehnen. Was ist daran schlecht ?? Muß man von Expertenkommissionen mehr Kompetenz erwarten, wenn sie etwas gegen heftigen Widerstand durchboxen wollen ? Warum soll der zweitgrößte Finanzmarkt der Welt plötzlich unbedeutend werden ? Dass sich wirtschaftliche Kräfte verlagern können ist doch bekannt. Es lässt sich durchaus darüber diskutieren, bei welchen Fragen eine 2/3 Mehrheit angebracht erscheint. Aber gerade über weitreichende Entscheidungen sollte ein Volksentscheid erfolgen, damit stabile Mehrheiten bei der Umsetzung tatkräftig mitarbeiten.
  • 05.07.2016, 16:04 Uhr
  • 0
@ Petra, alle,

>>>>>>>>. aber tatsache ist eben auch, dass in solchen komplexen angelegenheiten, wie die EU zb. ein normalbürger gar nicht durchblicken kann und daher auch nicht gut abstimmen kann<<<<<<

Ich habe mit etlichen Bundestagsabgeordneten darüber diskutiert, ich war jedesmal über deren Unwissen schockiert. Ein Bundestagsabgeordneter, der auch noch Vorsitzender eines Wirtschaftsausschuss war, fragte mich erstaunt, was sind Targez2 Salden, da habe ich noch nie etwas von gehört? Ich hatte nur die Frage gestellt, ob er wüsste, wie hoch die Target2 Salden Deutschlands sind?
Wir waren im Herbst in Brüssel. In der Niedersachsenvertretung wurde uns erklärt, die Notwendigkeit einer eigenen Vertretung ergebe sich aus der notwendigen Lobbyarbeit. Wörtlich: "Alles, was aus der Kommission kommt, ist nicht mehr veränderbar. Diese würden zwar noch von dem Ministerrat legitimiert, aber das Parlament kann ernsthaft keine Gesetze stoppen. Jedes Mitgliedland entsendet einen Kommissar, Deutschland mit 82 Mio. einen, Malta mit 400000 Einwohner auch einen. Ist das demokratisch? Nach Aussagen der Kommission sind 20000 hochbezahlte Lobbyisten, davon 10000 aus der vornehmlich aus der entfesselten Finanzbranche, auf sie angesetzt. Alle ausgestattet mit unglaublich viel Cash. Die Kommisionsmitglieder können nicht demokratisch kontrolliert werden, noch sind sie abwählbar. Ähnlich sieht es im EZB-Rat aus. Können wir sicher sein, dass alle Kommissionsmitglieder resistend sind gegen Bestechungsversuch der mit ganz viel Geld ausgestattete Finanzlobbyisten?
Die Gesetzesvorlagen gehen dann als EU-Richtlinien an die nationalen Parlamente und diese müssen sie dann in nationales Recht umsetzen, ohne an der Ausgestaltung mitwirken zu können. Wenn sie das nicht machen, droht ein EU-Vertragsverletzungsverfahren. Laut Kommission sind heute 70% der nationalen Gesetze die Umsetzung der EU-Richtlinien. Petra, was ist daran noch demokratisch? wir haben nicht nur die Entmündigung der Bürger, sondern auch die Entmündigung unserer Bundestagsabgeordneten.
In der Zeit stellte ein amerikanischer Politologe die Frage, ob die USA noch eine Demokratie sei. Siene Antwort: Die USA sei längst zu einer Plutokratie entartet. Wenn man unsere Gesetzgebungsverfahren anschaut, trifft das nicht auch längst für uns zu? Ist nicht die Demokratie längst in einer ganz schweren Krise?
Aus alledem bin ich zu der ganz festen Überzeugung gekommen, wir brauchen die Volksabstimmung
  • 05.07.2016, 18:21 Uhr
  • 2
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Die knappe Entscheidung pro Brexit zeigt einmal mehr ganz deutlich, daß die Meinungen der Wähler zwigespalten sind. Das betrifft in EU jedes Thema ! Es gibt heutzutage keine “echten“ Mehrheiten mehr. Nahezu die Hälfte aller Wähler fühlen sich nicht mehr parlamentarisch repräsentiert. Die Politikverdrossenheit spiegelt sich in diesen Wahlergebnissen, obwohl die Wahlbeteiligung mit über 70% erstaunlich hoch war. Das Wahlvolk als Souverän hat die Faxen dicke von den leeren Versprechungen, den Intrigen, den Bereicherungen und Begünstigungen der Politiker ! Referendi und Volksabstimmungen werden in der EU viel zu selten durchgeführt, das sollte verbriefter Standart sein ! Selbst darin scheinen die konservativen Briten fortschrittlicher als unsereins zu sein.
  • 27.06.2016, 06:44 Uhr
  • 3
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Über 2,2 Millionen Briten wollen eine neue Abstimmung weil das Ergebnis so knapp ausfiel. Bei einer 2/3 zu 1/3 Abstimmung wäre dies eindeutiger gewesen.
  • 26.06.2016, 10:38 Uhr
  • 1
Demokratischer kann es nicht laufen!
  • 26.06.2016, 14:12 Uhr
  • 1
In einer Demokratie entscheiden Mehrheiten und die hat man zu akzeptieren. Punkt aus.
  • 26.06.2016, 21:01 Uhr
  • 2
und war kaum gesagt wird, diese abstimmung ist für das britische parlament nicht bindend!!!! daher, muss man abwarten, wer überhaupt sich befugt fühlt, den offiziellen "austrittsbrief" nach brüssel zu schicken.
  • 27.06.2016, 11:41 Uhr
  • 2
Herr Cameron hat dies bereits explizit abgelehnt und auf seinen Amtsnachfolger verwiesen.
  • 28.06.2016, 08:18 Uhr
  • 0
bei allem unwillen, diese sache schnell über die bühne zu bringen hab ich doch immer noch im kopf, dass es keinen austritt geben wird. eigentlich ist so ein krasser schritt auch keine art durch eine volksbefragung entscheiden zu lassen. das thema ist so komplex, dass nicht einmal die wissenschaftler über die vor- und nachteile eines austritts sich einig sind. also wie sollte ein laie eine richtige entscheidung treffen. cameron hätte so etwas nie zulassen dürfen. aber auch gut, es ist ein schuss vor den bug in brüssel und auch für evtl. andere austrittswilligen länder schon zu überlegen, was man wirklich tut. reden ist immer einfach, nur die konsequenzen sind teilweise nicht zu überblicken.
  • 28.06.2016, 17:48 Uhr
  • 1
Sehen sie bis jetzt irgendwelche Konsequenzen? Außer das Spiritus Junker die nächste Gemeinheit ausbrütet.
  • 30.06.2016, 20:39 Uhr
  • 0
Zumindest kriegen alle den Mors hoch, selbst Angela kommt in Wallung. Das hätte alles Jahre früher zur Erneuerung passieren müssen. Herr Juncker gehört nicht mehr an den Fresstisch, sondern aufgrund natürlich seiner Verdienste in den Ruhestand! Ab..........
  • 01.07.2016, 00:05 Uhr
  • 1
Der muss erst mal auf Entzug.
  • 01.07.2016, 00:08 Uhr
  • 0
Herbert, vom Fresstisch ........? Ab zum Trog! Gute Nacht.
  • 01.07.2016, 00:14 Uhr
  • 1
leider tummeln sich in brüssel zuviele ausgediente beamte. im eigenen land nicht zu gebrauchen und noch einen gutbezahlten posten in der EU. so gehts halt auch nicht. da muss man leute haben, die noch willen für erneuerungen haben und keine auslaufmodelle
  • 01.07.2016, 20:30 Uhr
  • 0
Unsere Parteien bestimmen, wer sich in Brüssel bei den EU-Behörden aufhält und was diese zu tun oder zu lassen haben. Da kann keiner sagen, ich geh mal schnell nach Brüssel und mache was ich will. Wenn ich mir so die Wahlbeteiligung der deutschen Bürger bei den Europawahlen der letzten Jahre betrachte, wundere ich mich jetzt, dass alle über die Behörden in Brüssel herfallen. Vielleicht sollten wir unser Wahlrecht konsequenter ausüben. Und nicht nur darüber reden.
  • 02.07.2016, 10:10 Uhr
  • 2
da gebe ich dir gern recht. aber man kann nur über dinge abstimmen, die man auch kennt und weiss. ich habe keine ahnung was dort geplant oder verabschiedet wird. der bürger ist nicht eingebunden. und mir ist es völlig klar, dass diese auslaufmodelle von den parteien kommen. dennoch muss ich damit nicht einverstanden sein. die alten herren sollten in rente gehen!
  • 02.07.2016, 14:07 Uhr
  • 0
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Wenn die Briten da mal nicht ein Eigentor damit geschossn bzw. sich ins eigene Fleisch geschnitten haben. Es herrscht halt dort immer noch das Großmachtdenken ala Empire vor. Sollten mal nachdenken dass diese Zeien schon lange vorbei sind und es vielleicht besser ist sich irgendwo einzubringen. Erste Reaktionen sieht man ja schon nun will Schottland ebenso ein Referendum um sich von Großbritannien zu trennen und zur EU zu gehen.
  • 25.06.2016, 20:10 Uhr
  • 2
Es war sehr demokratisch. Abwarten und Teatime!
  • 26.06.2016, 14:13 Uhr
  • 2
Na toll, dass Herr Donner scheint dann wohl auch auf wahlen zuzutreffen, oder? wofür wählen wir dann eigentlich? Machen wir doch gleich die CDU zur Hohenzollerndynastie
  • 26.06.2016, 21:04 Uhr
  • 1
Sie haben mal wieder nichts verstanden, Herr Sobierei.
  • 27.06.2016, 01:09 Uhr
  • 1
Dieses Obrigkeitsdenken ist nicht mehr zeitgemäß, Herr Donner. Eben weil das Wahlvolk viel zu selten die Chance bekommt, an weit reichenden Entscheidungen mitzuwirken, gibt es Politikverdrossenheit, Geklüngel, Bereicherungen der Politiker und unsägliche Intrigen auf Kosten der Wähler ! Dadurch werden manche Leute zu solch Giftspritzen wie Frau Sillah.
  • 27.06.2016, 06:54 Uhr
  • 2
Zum einen: Frau Sillah kann sich selbst verteidigen. Zum anderen: Ihre These ist bisher durch nichts belegt und ist spekulativ. Sie scheinen die Lager zu verwechseln: Es sind die EU-Befürworter, die jetzt jammern, nicht die Gegner, die sind verdächtig ruhig. Es ist das imaginäre Kapital das leistungslos in den aufgeblähten Märkten rumgeistert, welches jetzt einen Wertverlust erleidet, und das ist gut so. Gebundene Sachwerte werden davon kaum in Mitleidenschaft gezogen, der Markt wird durch den Brexit bereinigt. Sehen Sie nicht in welche Lage die so genannten Experten und Eliten die EU gebracht haben ??
  • 27.06.2016, 11:40 Uhr
  • 2
Die Rechtsentrückten sind in ganz EU auf dem Vormarsch, das ist bitter aber auch nachvollziehbar. Die Bürger wollen als gleichberechtigte Menschen wahrgenommen werden. Das ist legitim. Sie nutzen deshalb die kleinste Möglichkeit ihrer Wut über die ignorante Politik Ausdruck zu verleihen, auch wenn die Fragestellung eine andere war.
  • 27.06.2016, 12:10 Uhr
  • 2
Über die Giftspritze kann ich nur lächeln, das zeigt nur welches Geistes Kind sie sind. Sie treffen mich nicht damit, Herr Soltau. Was meine Freunde von mir denken, ist mir wichtiger.
  • 27.06.2016, 14:49 Uhr
  • 0
An allen Kriegen dieser Welt und an allen Völkermorden war immer der Nationalismus schuld. Deshalb macht mir ja auch der Anstieg des Nationalismus in der ganzen Welt so große Sorgen.
  • 27.06.2016, 15:10 Uhr
  • 0
Hoffentlich bekommen die Briten jetzt wieder ihre billige Butter aus Neuseeland.
  • 02.07.2016, 10:11 Uhr
  • 0
Ist aber auch sehr lecker. Die Zutaten gab es schon mal bei Aldi. Und da haben wir es ausprobiert. Durchaus essbar
  • 02.07.2016, 10:45 Uhr
  • 0
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Bald wird es soweit sein und die 1. goldene Gedenkmünze zum Brexit 2016 wird auf den Markt kommen.

  • 25.06.2016, 16:09 Uhr
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Ich finde es nicht gut,das könnte Große Kreise ziehen,und andere volgen nach.Ich sage ,,Deutschland wird nicht aus der Euro so schnell austreten,,Bernd,,Das mit England ,hat ein anderen Grund,den will ich gar nicht wissen.Ich würde sagen.es muss mehr Mitsprachrecht geben,führs Volk,dann würde auch alles Besser sein.So lange es nur von Oben kommt,ist die nächste Katastrophe Vorprogamiert.Es wird alles über unsere Köpfe bestimmt wie es mit dem Euro angefangen hatte,wurden wir gefragt? Nein bestimmt nicht.Wurden wir gefragt wiie man am besten die Flüchtlinge verteilen kann? Nein..Alles wurde auf die Euroländer gedrückt.Und hier in Deutschland wusste man Kaum noch wohin mit den Menschen...Da hatte man die Katastrophe mit den Euro..erstmals voll gespürt. So Das machte England nicht mehr mit.Lieber raus aus der Euro,wie noch mehr Katastropfen,durch die Euro zu bekommen.Wer wieiss was noch auf uns zu kommt.Die Poletik müsste sich um 80 Grad drehen,und mehr Mitbestimmungsrecht fürs Volg vordern..Nur so,könnte das schlimmste verhindert werden.Denn die Armut wäckst hier im Lande ,wie noch nie..Kinder haben noch nicht mal richtige Malzeiten,.weil die Eltern Arm sind.Von 400 gerade 400,00
Sollen sich Sozialempfänger und Arbeitslose Menschen einkleiden,sich ihre Wohnung davon einrichten?Waschmaschiene ?Das ist doch wohl das Letzte. Sachspenden müssen herr,,für die Armen Menschen hier.Es wurde doch Bewiesen,wie es gehen kann zu spenden..Und das ging...Warum nicht für uns?????Führ dieÄrmsten hier.Gelder spenden für Unsere Armen Famielien;;;;;Das Sozialamt kommt dennen schon längst nicht mehr nach,und auch nicht die Grundsicherung,Da es auch das Sozialamt ist.Ich sage,Toller Euro,,was wir hier haben. Die Poletik geht damit sehr falsch um. Sie lassen es hier zu, das die Armut immer Größer wird. Und ohne Euro Mitgliedschafft..Das kann man nur Erahnnen was dann sein wird.
  • 25.06.2016, 14:09 Uhr
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Dann würde auch vielleicht mehr Geld in die Bildung fließen.
Wenn ich hier sehe was wie geschrieben oder nur auf die Schnelle in die Tasten gekloppt wird, stellen sich mir die Nackenhaare auf.
Von wegen die EU wurde uns aufgezwungen. Dann hätten wir nie der EWG beitreten dürfen, die 1957 gegründet wurde. Daraus entstand dann nach und nach die EU. Was mit einer gemeinsamen Wirtschaftszone ist, zugegebermaßen, ausgeufert und es hat sich in Brüssel ein Wasserkopf gebildet der zu sehr in die Belange der einzelnen Mitgliedsstaaten eingreift. Aber das haben dann alle Mitglieder zu entscheiden und nicht nur Einzelne.
Genauso wie im Brexit ein paar mehr für den Austritt sind als andere, müssen sich diese in der Demokratie der Mehrheit beugen. Die Graben wird sehr tief werden, innerhalb der Vereinigten Königreiche Großbritannien.
Und den Euro verdanken wir nicht der EU sondern unserem teilweise sehr geliebten Bundeskanzler Helmut Kohl. Der hat ihn eingeführt und fast überall durchgesetzt. Er hat uns nicht gefragt, ob wir unsere geliebte DM einsetzen wollten. Andere haben ihre Bürger gefragt, wie zB. Dänemark. Die haben ihre Kronen und Öre behalten dürfen, wenn auchgleich ihre Banken im internationalen Geldverkehr mit dem Euro arbeiten.
  • 26.06.2016, 10:51 Uhr
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Danke, Helge für Ihren Beitrag. Beim Lesen diverser Beiträge gewinne ich den Eindruck, dass ein nicht kleiner Teil der Verfasser Nachhilfeunterricht nicht nur in Deutsch, sondern auch in Staatsbürgerkunde nötig hat. Von jüngerer Geschichte ganz zu schweigen
  • 26.06.2016, 11:23 Uhr
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Ich bin auch der Meinung, dass die EU sich nur - wie ursprünglich gedacht -um international länderübergreifende Probleme der EU-Gemeinschaft kümmern sollte. Die einzelnen Mitgliedsländer müssen selbstbestimmend regieren können. Der aufgeblähte EU-Bauch in Brüssel muß stark reduziert werden. Er ist ineffizient, bremst aus und kostet den Mitgliedsländern zu viel Geld. So viel Personal und Gebäude sind absolut überflüssig. Da kennen sich die Angestellten schon nicht mal mehr aus!
  • 25.06.2016, 11:30 Uhr
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