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Brexit

Brexit

24.06.2016, 18:51 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Brexit – und was nun Deutschland?

„Mit Brexit hat die Vernunft gesiegt, schreibt Herr Herbert Gaiser in seinem Lesebrief an Bild und jetzt muss Öxit, Hoxit, Ixit, Fraxit und Dexit folgen, damit die hässliche diktatorische EU keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann“.

Ein altes Sprichwort sagt auch, dass der Krug so lange zum Brunnen geht, bis er bricht.

Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, ist demnach nicht vom Himmel gefallen und die Briten haben sich nicht gegen Europa entscheiden, sondern gegen eine Europäische Union von Martin Schulz und Jean-Claude Junker!

Viele bedauern diesen Ausgang der Abstimmung – gleichwohl ist er als Ausdruck der souveränen Entscheidung der Briten schlicht und einfach zu akzeptieren, denn die Mehrheit des britischen Volkes will das so!

Fakt ist wohl auch, dass wir Deutsche mit Großbritannien einen überaus wichtigen Partner (zunächst) verlieren und ein marktwirtschaftliches Korrektiv erleiden.

Wie gehen wir mit der Entscheidung der Briten jetzt um, ist die primäre Zukunfts-Frage!

Nüchtern betrachtet muss man jedoch nicht erst jetzt fragen, was dieses "EU Monster" bisher den Staaten und vor allem uns Deutschen gebracht hat?

Hauptsächlich Frieden und mehr Sicherheit wird immer wieder erzählt - trotzdem ...

• Die EU Staaten rücken immer mehr mit der Nato an die russische Grenze und provozieren die Russen!

• Zahlreiche EU Staaten sind hoch verschuldet oder gar pleite und wer verhindert den Zusammenbruch?

• Deutschland?

• Arbeitslosigkeit ist vor allen in den Mittelmehrstaaten, besonders unter den Jugendlichen, exorbitant groß!

• TTIP, wer fragt schon die Europäer?

• Die Flüchtlingspolitik führt zum Austausch der „autochthonen“ Bevölkerung!

• Kriminalität und das Organisierte Verbrechen bedrohen jeden Einzelnen!

• Unsinnige Regelungswut aus Brüssel gängeln kleine und mittelständige Betriebe – und auch Edmund Stoiber als eingesetzter „Regulator“ konnte dagegen nicht viel Erkennbares ausrichten!

• Könnte es sein, dass die Britten genau wissen, was sie getan haben?

• Die ursprüngliche Idee von Europa ist längst verwässert, denn Europa hat der Bevölkerung nicht mehr viel zu bieten und ist ein Hemmschuh geworden!

• Sollte auch Deutschland seine Bürger einmal fragen, ob sie nicht austreten wollen?

Fragen über Fragen – und wer bzw. welche Partei gibt uns einfachen Bürger darauf eine schlüssige Antwort?

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12 Kommentare

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Hallo Digger Wersin, glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast!
Die ganzen Statistiken die auf dem Markt erscheinen sind doch keine neutralen Befragungen, das sind doch geschönte Klientelbefragungen und sind mehr oder minder irreal. Tatsache ist, daß viele Briten im Interview der Brüsseler Bürokratie und der Dominanz der Deutschen die Schuld am Austritt von GB geben. Damit ist mal wieder unsere Fettnäpfchen Austreterin Frau AM gemeint. Es ist nur fraglich, wann fällt das den deutschen Konservativen einmal auf?
  • 25.06.2016, 11:43 Uhr
  • 1
Peter, Du verwechselst hier Statistik und Umfrage. Eine Statistik „ist die Lehre von Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen“. Wenn Du das nicht verstehst, dann informiere Dich bei Wikipedia.
Eine Meinungsumfrage ist eine Forschungsmethode vieler Forschungsrichtungen und Wissenschaften. Sie dient dazu, systematisch Informationen über Einstellungen, Meinungen, Wissen und Verhaltensweisen von Menschen zu gewinnen.
So, jetzt habe ich zu Deiner Allgemeinbildung beigetragen.
  • 25.06.2016, 16:06 Uhr
  • 0
Nicht nur quantitave, es müssen auch qualitative Informationen sein, dafür benötige ich kein Wikipedia. Aber wenn sie so beschlagen sind, werden sie mir doch recht geben, daß je nachdem wie ich eine Frage formuliere, ich auch die gewünschte Atwort erhalte. Das ganze nennt man dann Manipulation. Daß wir Tag, täglich von der Presse und dem staatlichen Fernsehen geschönte Berichte zu sehen und zu hören bekommen, auch das darf man als Manipulation bezeichenen. Genau so ist es mit den Umfragen. Umsonst wird die überregionale Presse nicht als Lügenpresse bezeichnet.
  • 25.06.2016, 16:31 Uhr
  • 0
Jetzt spricht Pegida aus Dir. Wenn Du unsere Wissenschaftler und Reporter alle "über einen Kamm scherst", dann ist Dir nicht zu helfen.
  • 25.06.2016, 16:56 Uhr
  • 0
Mein lieber Digger Wersin, wenn ich Dich weiterhin ernst nehmen soll, dann versuche mir nicht etwas zu unterstellen, was ich nicht geschrieben habe. Ich habe und hatte noch nie etwas mit Pegida zu tun. Mit Wissenschaftler kann ich schon über gewisse Mißstände in unserem Lande diskutieren. Bei Reportern muß man je nach dem mehr wie vorsichtig sein, denn sie müssen mit Ihren Berichten Geld verdienen und die Auflagen erhöhen, dabei geht die Wahrheit öfters verloren. Sage mir einmal wo ich Wissenschaftler und Reporter in einem Atemzug benannt habe. Ich wüßte nicht wo?
  • 25.06.2016, 21:06 Uhr
  • 0
Peter, jetzt differenzierst Du ja plötzlich. Zuerst unterstellst Du Manipulationen bei wissenschaftlich aufbereiteten Meinungs-Umfragen und ganz pauschal auch der gesamten Presse, dass sie manipuliert.
Das ist Pegida pur. Anscheinend wirkt deren Propaganda über die Lügenpresse doch!
  • 26.06.2016, 06:57 Uhr
  • 0
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Forsa-Umfrage im Auftrag des stern: Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen bekennt sich zur EU. 79 Prozent der Bundesbürger wären für einen Verbleib in der EU, nur 17 Prozent würden für einen Austritt stimmen - darunter allerdings 63 Prozent der AfD-Anhänger.
Das Potenzial der EU-Nörgler ist nicht so groß, wie von den AFDlern erhofft. Als populistische Partei wird sie sich nun wohl schnell umstellen und die EU als Sinn stiftende Organisation für unseren Kontinent entdecken. Hoffentlich werfen sie dann auch ihre braunen Kameraden raus.
  • 25.06.2016, 08:34 Uhr
  • 0
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Nicht lesenswert.....
  • 24.06.2016, 22:22 Uhr
  • 2
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Aber Herr Neu, passt der Bericht nicht in Ihr gedankliches Schemata? Es sind schon noch einige Länder in der EU vorhanden, die einen EXIT anstreben bzw. darüber nachdenken, um den undemokratischen und ohne Legitimation versehenen Bürokratismus zu verändern. Entweder es ändert sich gravierend etwas in der EU oder es wird sie von innen zerreißen. Aber mit weiter so, kann es nicht funktionieren, das müßte jetzt langsam auch dem letzten Demokraten einleuchten. Herr Lengsfeld weißt richtiger Weise auf die Probleme die zur Spaltung der EU führen hin, die die EU mit verschiedenen Staatshäuptlingen hat. Bevor in Deutschland eine Befragung der Bevölkerung durchgeführt wird, billigt der Papst, daß Frauen das Priesteramt übernehmen dürfen - er ist progressiver als man glaubt.
  • 24.06.2016, 21:50 Uhr
  • 2
Jetzt gilt es m. E., dass die Politik sich um eine „ehrliche“ Analyse zu dem bedeutenden Thema bemüht und tiefgreifende Reformen wohl ins Auge fassen muss – sollte durch die weitere Entwicklung kein grundlegende Veränderung entstehen.

Und ein weiterer Lesebrief des Herrn Herbert Gaiser für Bild lautet wie folgt:

„Nein, Briten haben Europa vor dem zentralistisch-sozialistischen Einheitsbrei nach Merkel Art gerettet. Nun kann ein Europa freier Völker entstehen. Europa braucht den unfähigen Bürokratie-Moloch EU nicht, der völlig nutzlos Unsummen verschlingt und nur Schaden anrichtet. Brexit war ein Freudentag für die Freiheit und gegen die Diktatur. Die übrigen EU-Länder werden bald diesem vernünftigen Vorbild folgen“.
  • 25.06.2016, 14:30 Uhr
  • 1
Ich würde es begrüßen, wenn es so wäre! Nur der Glaube an die Vernunft der politischen Gesellschaft bzw. der Groko, läßt mich (ver)zweifeln.
  • 25.06.2016, 15:33 Uhr
  • 1
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Herbert Gaiser ist ja bundesweit zu allen Themen seit Jahren unterwegs.
Anstatt "Öxit, Hoxit, Ixit, Fraxit und Dexit" würde ich ihm doch ein baldiges Exit empfehlen.
  • 24.06.2016, 19:37 Uhr
  • 1
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