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Aus religiösen Gründen - Muslimischer Abiturient gibt einer Lehrerin nicht d ...

Aus religiösen Gründen - Muslimischer Abiturient gibt einer Lehrerin nicht die Hand

News Team
12.07.2016, 14:43 Uhr
Beitrag von News Team

Sie wollte ihm zur bestandenen Prüfung gratulieren, doch dieser Abiturien verweigerte den Handschlag. Aus Protest riefen Teile des Lehrkörpers zum Boykott der Abi-Feier auf.

Wie Focus berichtet, hatte die Lehrerin dem Schüler die Hand reichen wollen, als er die mündliche Prüfung an der Kurt-Tucholsky-Schule in Altona überstanden hatte. Als sie sich in einem Vier-Augen-Gespräch über den Vorfall unterhalten hätten, habe der Schüler erklärt:

Ich mache das nicht aus Respektlosigkeit, sondern aus religiösen Gründen.

Sieben Lehrer waren über diese Handlung so empört, dass sie dazu aufriefen, die Abi-Feier des betroffenen Jahrgangs zu boykottieren, sollte der muslimische Schüler nicht von der Feier ausgeschlossen werden. Die Schulleiterin bemühte sich stattdessen um Versöhnung. Sie erklärte, dass es das erste Mal sei, dass sich der Schüler so benehme. Auf die Frage , ob er noch einmal so handeln würde, wäre er unschlüssig gewesen. Gegenüber der Presse erklärte sie, der betroffene Schüler ihr auf der Abi-Feier dann sogar die Hand gegeben habe.

Dass einige Lehrer der "schönen und harmonischen Feier" fern geblieben waren, fände sie schade. Ob die Schule wegen dem verweigerten Handschlag Schritte einleitet, sei noch nicht entschieden.

Alle denken, dieser Hund ist aggressiv, bis ein Tierarzt zum ersten Mal genauer hinschaut

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13 Kommentare

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Finde ich konsequent von den Kollegen,der Feier fernzubleiben.Auch in der Schule gelten unsere Regeln.
  • 12.07.2016, 20:46 Uhr
  • 0
Ich kenne keine Regel, die es Schülern vorschreibt, sich bei Lehrern mit Handschlag zu bedanken. Dazu aber noch Folgendes:
1. Es gibt auch bei uns sehr unterschiedliche Formen der Respektbezeugung. Warum also einer bestimmten Art soviel Bedeutung beimessen?
2. Wenn sich die Lehrer an unseren Schulen über mangelnde Hpflichkeit oder mangelnden Respekt der Schüler so erregen würden, wie das offenbar hier von manchen erwartet wird, hätten sie kaum noch Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben.
3. Zum Boylptt der Abi-Feier durch einige Lehrer hier noch ein Auszug aus dem Artikel in Spiegel-Online:
"Für ihre Entscheidung muss Lüdtke nun viel Kritik einstecken. Sieben von dreizehn Lehrern aus dem Abiturjahrgang boykottierten die Abifeier am Donnerstagabend aus Protest. Das kann man machen. Mal ein Zeichen setzen und so. Doch es straft auch die Schüler, die sich gefreut hätten, mit allen Lehrern das bestandene Abitur zu feiern. Und wem hilft es?

Lüdtke kam mit ihrer Art offenbar weiter. Der betreffende Schüler habe ihr bei der Feier doch noch die Hand gereicht, sagte sie dem "Hamburger Abendblatt".
  • 14.07.2016, 20:23 Uhr
  • 1
sehr gut
  • 14.07.2016, 20:24 Uhr
  • 0
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Dieses Thema wurde hier doch nun schon bis zum Erbrechen abgehandelt. Dass auch Abiturienten - trotz Bestehen ihrer 'Reifeprüfujng' - sehr häufig der Pubertätsphase noch nicht entwachsen sind, kännte man an vielen Beispielen belegen. So geschieht es an zahlreichen Schulen jedes Jahr, dass ihre Zöglinge, kaum haben sie das positive Ergebnis ihres Examens in der Tasche, 'über die Stränge schlagen', indem sie es endlilch wagen, ihren über die Jahre angesammelten Schulfrust bei ihren Lehrern(Peinigern abzuladen. Gelegenheiten dazu gibt es viele. Es überrascht mich - ehrlich gesagt - überhaupt nicht, dass ein muslimischer Abiturient in dieser von gegenseitigen Vorurteilen und Verurteilungen überladenen Atmosphäre es einmal auf diese Weise versucht. Das unaufgeregte und bedachte Verhalten der Schulleiterin hat gezeigt, dass auch ein solcher Schüler zur Vernunft zruückfinden kann, wenn man ihm zeigt, wie es geht.
  • 12.07.2016, 16:02 Uhr
  • 3
Friedhelm,
"kaum haben sie das positive Ergebnis ihres Examens in der Tasche"
hab ich da was falsch gemacht, mein Abizeugnis nennt sich allgemeine Hochschulreife ...
das Examen hab ich erst auf der Uni gemacht ...
  • 12.07.2016, 17:31 Uhr
  • 1
Auch eine Abiturprüfung gilt doch im allgemeinen Sprachgebrauch als 'Examen'. Die Prüfung führt im Erfolgsfalle zur Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife. Die Abschlussprüfung an der Uni wird auch als 'Staatsexamen' bezeichnet.
Letztendlich ist jede Prüfung, welche zur Erlangung eines Titels, eines akademischen Grades oder auch zur Berechtigung, einen bestimmten Beruf auszuüben oder eine bestimmte Berufsbezeichnung zu führen, ein 'Examen'.
  • 12.07.2016, 17:42 Uhr
  • 0
Alles entschuldigen sollte man den Abiturienten wirklich nicht. Ich staune auch darüber,. dass nach den 'Abitursfeiern' die Neckarwiese total 'versaut' ist und mehrtere 'Reife' in Krankenhäuser gebracht werden müssen -
aber auch diese kleine Verweigerung einer Höflichkeitsgeste finde ich absolut beschämend!!!
EIn wenig Dank an die Lehrerin und das Land, das diese Ausbildung ermöglicht hat, sollte schon erwartet werden können.
  • 12.07.2016, 17:44 Uhr
  • 1
Ich entschuldige das Verhalten dieses Schülers keineswegs. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich pubertierende Jugendliche, die soeben ihr *Reifezeugnis" erhalten haben, schon Schlimmeres geleistet haben, als es hier beschrieben wird.
Das Abiturzeugnis bescheinigt übrigens keineswegs die "sittliche Reife" - was immer man darunter auch verstehen mag - , sondern lediglich die Befähigung, ein Hochschulstudium zu beginnen. Und selbst Studenten mit abgeschlossenem Studium, sogar mit Promotion, erweisen sich nicht selten als ziemlich 'unreif'
  • 12.07.2016, 17:52 Uhr
  • 1
Hier noch ein Auszug aus einem Artikel in Spiegel-Online zum Thema:
"Es gibt verschiedene Meinungen dazu, ob strenggläubige Muslime allen Frauen die Hand schütteln dürfen. Vielleicht ging es hier aber gar nicht um den Islam. Vielleicht wollte ein Jugendlicher nur anecken und auffallen, wie das Jugendliche gelegentlich wollen. Und mit kaum einer anderen Geste sorgt man derzeit so leicht für Wirbel wie mit einem verweigerten Handschlag.

Lehrer wissen, wie man mit solchen und anderen Tabubrüchen umgeht. Sie kennen ihre Schüler. Sie wissen, bestenfalls, welche Strenge brauchen und welche ein offenes Ohr. Sie sollten Aufmüpfigkeiten durchschauen und verstehen, woher sie kommen und was sie sollen."
  • 14.07.2016, 20:24 Uhr
  • 1
Ein Happy-end !
Wenn muslimische Schüler hier die weiterführenden Schulen besuchen und in den Jahren nicht gelernt haben, auch Frauen als gleichwertige Menschen anzuerkennen, haben sie meiner Meinung nach ihr Gastrecht missbraucht.

Großzügige Entschuldigungen sind hier völlig fehl am Platze.
Man sollte schon bei allen dasselbe Maß anlegen.

Was wäre gewesen, wenn eine Deutsche mit Highheels und kurzem Rock eine Moschee betreten hätte - hier in Deutschland.
Sie wäre entrüstet hinauskomplimentiert worden, dessen bin ich mir sicher.

Gerade das Gender Thema sollte mit mehr Achtsamkeit behandelt werden! Eine Rückkehr ins Patriat -vielleicht doch noch ein Traum mancher Männer?
  • 14.07.2016, 21:17 Uhr
  • 1
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was soll die Aufregung?
es ist doch hinlänglich bekannt, dass es eine bestimmte Religion gibt, die es vorschreibt Frauen anders als Männer zu behandeln ...
und diesbezüglich wäre es angebracht, den Art. 3 Abs, 2 GG abzuändern ... denn viele Menschen haben ein religiöses Problem damit, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind ...
also ersatzlos streichen und stattdessen die Formulierung der Sure 4 Vers 34 ins Gesetz aufnehmen ...
mein Vorschlag wäre der § 1354 BGB ... zu reaktivieren und entsprechend der Sure 4 Vers 34 zu formulieren ...
"Die traditionelle Koranexegese sieht in dem Vers einen klaren Beleg für die Überlegenheit des Mannes gegenüber der Frau sowie für die Gehorsamspflicht der Frau gegenüber ihrem Ehemann und schließlich für das Recht des Mannes, sie im Falle der Aufsässigkeit zu züchtigen."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sure_4:34
  • 12.07.2016, 14:57 Uhr
  • 3
Tommy, wenn Du Deine Anregung Frau Roth und Merkel schickst, die greifen Deinen Vorschlag gleich auf. Sie wollen doch die deutsche Gesellschaft umgestalten.
  • 13.07.2016, 12:08 Uhr
  • 0
das befürchte ich auch ... dass die CDU/CSU 2017 mit der Schnittlauch Partei koalieren wird ...
dann wird die deutsche Staatsbürgerschaft abgeschafft und der Veggieday zwangsweise eingeführt ..
Frau Kühnast überwacht dann dessen Durchsetzung ...
  • 13.07.2016, 12:16 Uhr
  • 2
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