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Sarah Wagenknecht: "Der Euro hat Europa gespalten"

Sarah Wagenknecht: "Der Euro hat Europa gespalten"

News Team
20.07.2016, 11:47 Uhr
Beitrag von News Team

Sahra Wagenknecht (Die Linke) sieht dringenden Reformbedarf für die Gemeinschaftswährung. Der Euro sei, aus Sicht der Politikerin, ein Fehler gewesen. „Er hat Europa gespalten“, sagt die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Wenn die Einheitswährung nicht reformiert werde, müssten einzelne Länder den Euro-Raum verlassen: „Der erste Kandidat wäre Italien“, so Wagenknecht.

In der Debatte um Flüchtlinge spricht sich Wagenknecht gegen eine Obergrenze für die Aufnahme politisch Verfolgter aus: „Wer in seiner Heimat politisch verfolgt wird, muss Asyl bekommen, da wäre jede Obergrenze zynisch. Aber natürlich sind Kapazitäten nicht unbegrenzt und eine sehr hohe Zuwanderung führt am Arbeitsmarkt und auf dem Wohnungsmarkt zu stärkerer Konkurrenz“, so Wagenknecht. Das betreffe vor allem Ärmere. „Wenn wir ihre Ängste nicht ernst nehmen, treibt das nicht wenige nach rechts.“ Bei den Landtagswahlen in diesem Jahr habe die Linke auch deshalb Stimmen verloren, weil sie „vor allem als Pro-Flüchtlings-Partei“ wahrgenommen worden sei.

Vorwürfe gegen Merkel wegen AfD-Hoch


Bundeskanzlerin Angela Merkel wirft Wagenknecht vor, eine Mitschuld am Höhenflug der AfD zu haben. „Merkel hat mit ihren Alleingängen und deutscher Überheblichkeit natürlich auch eine Mitverantwortung für den Brexit und den erstarkenden Nationalismus andernorts“, sagt Wagenknecht. Weiter kritisiert sie die Regierung dafür, den Finanzsektor zu sehr vor Pleiten zu schützen: „Es hätte doch heute niemand mehr einen Euro auf einem Konto bei der Deutschen Bank, wenn man nicht wüsste, dass der Staat sie nie pleite gehen lassen würde.“

Wäre sie selbst Bundeskanzlerin, würde sie die Rolle des Staates stärken: „Es gibt existentielle Bereiche, die sollte man tatsächlich aus dem Markt herausnehmen: etwa das Bildungs- und das Gesundheitswesen“, erklärt Wagenknecht.

29 Kommentare

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Ich glaube, Schokotorte im Gesicht macht klug und schön !
  • 21.07.2016, 17:19 Uhr
  • 1
so klug und schön wie Sahra ist, hat sie bestimmt über eine Million Schokotorten ins Gesicht geklatscht bekommen ...
ganz im Gegensatz zu Angela M. ...
die sehr erfolgreich den Schokotorten ausgewichen ist, und sie alle aufgemampft hat ...
wie man deutlich sehen kann ...
  • 22.07.2016, 07:33 Uhr
  • 1
Manchmal bist Du ein wenig gehässig, oder ?
  • 22.07.2016, 16:32 Uhr
  • 1
nein ... nur ehrlich ...
übrigens, auch Claudia R. war sehr erfolgreich beim ausweichen der Schokotorten ... und hat sie auch alle aufgemampft ...
  • 22.07.2016, 18:56 Uhr
  • 1
Was man ja auch sehen kann, denn nur im Gesicht machen die hübsch.
  • 23.07.2016, 11:06 Uhr
  • 0
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Der Euro und die Merkel haben Europa gespalten.
  • 21.07.2016, 12:06 Uhr
  • 1
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Ach die Sarah - sie sieht wirklich nur gut aus - viel mehr ist da nicht vorhanden....sie spaltet sogar ihre Partei
  • 21.07.2016, 07:34 Uhr
  • 1
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Eine kluge Frau,leider in der falschen Partei für mich.Aber wenigstens ehrlich.
  • 20.07.2016, 21:40 Uhr
  • 1
Wenn die Merkel auch so gut aussehen wuerde, die wuerde nur vor der Kamera herumhampeln.

Die Wagenknecht sieht aber nicht nur besser aus als die Merkel, sie ist auch klueger und vor allem ehrlicher.
  • 21.07.2016, 12:08 Uhr
  • 2
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den euro einzuführen in so völlig unterschiedlichen ländern, das passte doch von anfang an nicht. ich bin kein wissenschaftler, aber hätte man das nicht überdenken können? dann sprach man immer über "friedenswährung". für mich ist es das gegenteil. es bringt die verschieden starken länder gegenseitig in bedrägnis.
  • 20.07.2016, 20:52 Uhr
  • 0
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Leute mit Geld legen ihr Geld inzwischen in Pfund an.
  • 20.07.2016, 19:54 Uhr
  • 0
lach, sie leute kenne ich nicht. ganz im gegenteil. meine pfund-freunde haben ziemlich verloren und es ist noch nicht zu ende....es ist erstmal ein anfang
  • 20.07.2016, 20:53 Uhr
  • 3
Es war voellig klar, dass das Pfund erst mal verlieren wird, aber das wird sich alles erholen.
England ist boersenmaessig und politisch viel zu eng mit der USA verknuepft, um diesbezueglich und auf lange Sicht schlechter dazustehen, als der Euro.

Der Euro hat in den letzten Jahren erheblich an Wert verloren und in den letzten zwei drei Wochen alleine ca. 10 Cent.
  • 21.07.2016, 12:12 Uhr
  • 0
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Die versteht wenigsten etwas von Volkswirtschaft im Gegensatz zu vielen Politiker mit juristischer Ausbildung oder Lehramt. Die Einführung des Euro war wirtschaftlich unsinnig, auch wenn er politisch zunächst verbindend wirkte. Die Einführung hätte eine zwingende Abstimmung der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Euro-Länder vorausgesetzt. Aber jeder machte seine eigene Party und jetzt ist der Katzenjammer groß und wird noch größer.
  • 20.07.2016, 17:51 Uhr
  • 5
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Oh Wagenknecht, wie wird mir schlecht! Die Pseudokommunistin an der Seite von Rotwein-Oskar - ein schönes Paar, weit von der Basis und von den kleinen Leuten entfernt Da lob ich mir Gregor Gysi - dessen Ansichten haben wenigstens Hand und Fuss.
  • 20.07.2016, 17:02 Uhr
  • 2
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Für mich werden Linke auch unglaubwürdig, wenn sie selber in Luxux leben. Als ich zum ersten Mal vor Jahren hörte, wieviel Lafontaine für eine Übenachtung in einem Ferienhotel mit seiner ersten Frau zahlte, fiel er bei mir vom Podest.
Klugheit ist eine Sache, Moral eine andere.
Findet sich beides in einer Person, geht man schon auf die Knie. Allerdings ist das relativ selten.

Sarah Wagenknecht ist eine der begabtesten Politikerinnen, die wir haben. Ihr zuzuhören, ist ein Genuss.
Erfolg verführt natürlich auch gelegentlich.
  • 20.07.2016, 15:26 Uhr
  • 4
Klugheit ist Eine Moral eine andere Seite......wie Recht du hast!
  • 20.07.2016, 21:41 Uhr
  • 1
Warum, die Frau rennt doch nicht mit Brillianten behangen durch die Gegend,
Sie ist wenigstens ihr Geld wert, das sie in der Politik verdient.
Die Merkel hingegen muesste man auf 800 Milliarden verklagen um das wieder zurueckzubekommen was sie den deutschen Staat mit ihrer Politik kostet und noch lange kosten wird.
  • 21.07.2016, 12:16 Uhr
  • 2
Was ist schlecht daran, im Luxus zu leben, wenn man/frau sich die Mittel dafür erarbeitet hat?
  • 21.07.2016, 17:25 Uhr
  • 0
Das muss jeder für sich ausmachen. Ich finde der Unterschied zwischen Arm und Reich sollte nicht so groß sein.
10 000 € für eine Übernachtung auszugeben - in einer Gesellschaft, in der das 3 Monatsgehälter sein können - könnte ich nie ohne furchtbare Gewissensbisse.
  • 21.07.2016, 18:40 Uhr
  • 1
Ich wär zu geizig dazu, wenn ichs denn hätte.
Für 200 € kann man auch schon ganz gut übernachten.
Aber wenn die Reichen konsumieren, fließt das Geld wenigstens zurück in den Kreislauf.
Arm sein, ist keine Tugend, nur Intelligenz, Bildung, Fleiß und Anständigkeit.
Wem es daran mangelt, dem gönne ich seinen Reichtum auch nicht.
  • 21.07.2016, 20:44 Uhr
  • 1
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Sie hat recht, mehr kann man dazu nicht sagen.
  • 20.07.2016, 13:46 Uhr
  • 1
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