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Nicht mehr tragbar! Plapper-Künast bringt Justizminister gegen sich auf - un ...

Nicht mehr tragbar! Plapper-Künast bringt Justizminister gegen sich auf - und die eigene Partei

News Team
21.07.2016, 09:29 Uhr
Beitrag von News Team

Es war ein Blutbad im Regionalzug. Mit einer Axt und einem Messer griff ein 17-jähriger Terrorist unschuldige Reisende an, verwandelte den Zug in einen Schlachthof. Auf der Flucht wurde der Attentäter von der Polizei erschossen.

Und genau das nahm die ohnehin gerne plapperhafte Grünen-Politikerin Renate Künast zum Anlass, sich einzumischen. Es waren kaum zwei Stunden vergangen, da kritisierte die frühere Verbraucherministerin das Vorgehen der Polizei.



Grundsätzlich ein berechtigte Frage, die aber nicht Künast stellen muss - sondern die Polizei in einer internen Untersuchung des Vorgehens an sich selbst. Welches Recht hat eine Bundestagsabgeordnete, den Täter zum Opfer zu machen, ohne mehr Informationen zu haben als der gemeine TV-Zuschauer? Welches Recht hat Künast, Polizisten zu kritisieren, die unter dem Einsatz ihres Lebens versuchen Gefahr zu bannen? Die mit ihrem Einschreiten das Risiko eingingen, ihre eigenen Familien vielleicht nie wieder zu sehen?

Bayerns Justizminister brachte der Künast-Tweet so in Rage, dass er auf Facebook eine klare Forderung aufstellte:

Wer in einer so ernsten Situation öffentlich ohne Sachkenntnis die Polizeibeamten verdächtigt - nicht anderes ist Künast Tweet - ist als Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestages nicht tragbar. Frau Künast sollte schnell die notwendige Konsequenz ziehen!

Nicht mal in der eigenen Partei haben alle Verständnis für Plapper-Künast. Partecihef Cem Özdemir distanziert sich gar öffentlich auf RTL

Ich habe das nicht verstanden, was sie da geschrieben hat. Es ist immer gut, wenn man bei Twitter erst mal nachdenke, bevor man irgendwas schreibt. Was sollen denn Polizisten machen, wenn sie angegriffen werden? Sie haben andere geschützt und sich selber geschütz

Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, sagte auf N24

In so einer Situation können nur die Polizisten entscheiden und beurteilen, wie sie denn damit umzugehen haben.

Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhart schloss sich der Kritik an:

Meine Gedanken sind bei den Verletzten von #Würzburg. Ich vertraue der Arbeit der Polizei. Wir sollten die weiteren Ermittlungen abwarten.

Als der Shitstorm über sie hereingebrochen war, rechtfertigte sich Künast:

"Ein Tweet ist offenbar viel zu kurz, um auf so eine gewalttätige Attacke angemessen zu reagieren. Die von mir ausgedrückte Sorge um die Verletzten ist ehrlich empfunden und ich hoffe, dass keine schlimmen Folgen entstehen. Das steht im Vordergrund.
Wir sind ein Rechtsstaat, der sich mit seiner Reaktion auch bei solchen Taten beweist und bewährt. Dazu gehören immer die Aufklärung der Hintergründe einer Tat, genauso wie die Ermittlungen nach jedem Einsatz von Schusswaffen, so wie es in Bayern jetzt auch geschieht. Wir werden damit umgehen müssen, dass einerseits ein Täter gestoppt werden muss, andererseits danach der konkrete Einsatz der Schusswaffe aufgeklärt wird. Auch deshalb gehört der Job des Polizisten zu den schwierigsten und ich habe großen Respekt davor. Fragen nach dem Einsatz der Waffen gehören aber dazu und ich werde sie weiter stellen. Und die LKAs und die Justiz auch."

13 Kommentare

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Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten😄
  • 21.07.2016, 22:12 Uhr
  • 0
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Die frau ist nicht mehr tragbar.jagt sie zum teufel.sie hätte wohl lieber 3 tote polizisten gesehen.
  • 21.07.2016, 14:30 Uhr
  • 4
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Bei Maischberger hat sie sich weiter blamiert.

www.daserste.de/unterhaltung/talk/ma...rt-100.html
  • 21.07.2016, 14:01 Uhr
  • 4
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Nachdem der Shitstorm über Fr. Künast reingebrochen ist sollte sie in
Zukunft wirklich Ihre Worte wägen.
Aber ist alles ganz falsch was sie fragt oder sagt ?
Wir leisten uns den grössten aber unefektivsten Polizeiapparat in Europa !
Jeder weiss hinterher was man besser machen sollte . Warum wissen
andere Auslanddienste schon lange voher was wo passieren wird.
Bei uns schläft ein Beamtenrattenschwanz bis der nächste Anschlag
geschehen ist. Und die Gutmenschen stehen wieder mit Kerzen da
um zu singen oder zu beten. Von handeln hat Jesus auch nichts gesagt !
  • 21.07.2016, 13:28 Uhr
  • 1
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Erst denken, dann reden...
  • 21.07.2016, 13:20 Uhr
  • 2
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vor Schreiben bitte das Gehirn einschalten. Ich hoffe nicht, dass sie, Frau Künast, mal in Gefahr kommen und die Sicherheitskräfte dann erst beim zuständigen Staatsanwalt nachfragen, ob sie von der Schusswaffe in dem Fall Gebrauch machen dürfen.
  • 21.07.2016, 11:45 Uhr
  • 7
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Kühnast redet (twittert) ohne zu denken erwartet aber von Polizisten lieber denkend zu sterben als lebend zu schießen.
  • 21.07.2016, 11:26 Uhr
  • 8
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Kynast ist zu Sondermüll mutiert...entsorgen
  • 21.07.2016, 11:19 Uhr
  • 5
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twitter ist generell nicht das Medium für Aussagen von Politikern. Moderne Zeiten hin oder her...
  • 21.07.2016, 10:46 Uhr
  • 3
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