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Rucksack-Verbot beim Oktoberfest: So will die Stadt München die Wiesn-Besuch ...

Rucksack-Verbot beim Oktoberfest: So will die Stadt München die Wiesn-Besucher vor Terror schützen

News Team
17.08.2016, 13:21 Uhr
Beitrag von News Team

Nach den Anschlägen in Ansbach und Würzburg sowie dem Amoklauf in München hat die Stadt München ihr Sicherheitskonzept für das Oktoberfest (17. September - 3. Oktober) verschärft.

Die Änderungen seien aufgrund der Bedrohungslage notwendig gewesen, zitiert die "Süddeutsche" den zweiten Bürgermeister Josef Schmidt. Dieser stellt aber auch klar:

Die Freude am Feiern lassen wir uns nicht nehmen. Die Wiesn wird keine Hochsicherheitszone.

So will die Stadt die Wiesn-Besucher bestmöglich schützen:

1. Das Festgelände wird eingezäunt:
Die 350 Meter lange Hangkante ist mit Secufences ausgestattet. Somit ist bei einer Massenpanik der Abbau in 50 Sekunden möglich. An sieben Stellen wird es 1,2 Meter breite bewachte Lücken geben.

2. Bei Überfüllung kann das Gelände abgeriegelt werden.
Dafür wird ein Stufenplan entwickelt. An Samstagen sollen die Besucher frühzeitig gewarnt werden, bei dichtem Gedränge einzelne Eingänge vorübergehend geschlossen werden. Für Reservierungsgäste und Bedienungen gibt es besondere Zugangsmöglichkeiten.

3. Mehr Personal
Das Personal wird von bislang 250 Ordnern auf zu Spitzenzeiten 450 Ordnern aufgestockt. Diese sollen an den Eingängen umfassende Kontrollen durchführen.

4. Taschenverbot

Größere Rucksäcke und Taschen sind verboten, im Prinzig alles, was über drei Liter fasst. Schmid: "Eine Tasche, in die mehr als 3 Milchtüten passen, die ist eigentlich schon zu groß."

5. Von der U-Bahn-Station Theresienwiese kommt man nicht mehr direkt auf das Festgelände.
Die Besucher werden über den Bavariaring umgeleitet. Verlassen werden kann das Oktoberfest jedoch auch über diesen U-Bahn-Bahnhof.

Traurig, warum diese beiden Hunde nicht aufhören können sich zu umarmen

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31 Kommentare

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Eine andere Möglichkeit wird es wohl nicht geben.Auch das gehört jetzt zu unserer Realität.
  • 18.08.2016, 21:52 Uhr
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ich versteh diese diskussion nicht. man sollte doch froh sein, wenn man alles versucht, eine gefahr für die besucher zu minimieren. ja, daheim bleiben ist die antwort, die kann doch jeder für sich selbst entscheiden. grundsätzlich finde ich es in ordnung, die wachsamkeit zu erhöhen.
  • 18.08.2016, 16:48 Uhr
  • 1
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eigentlich ganz gut wenn weniger touris kommen auf die wies´n, dann haben die einheimischen mal wieder mehr platz und sind endlich wieder unter sich
  • 18.08.2016, 13:50 Uhr
  • 2
Na ja, das waren sie auf der sog. oid'n Wies'n sowieso schon, da hat sich kein Touri verirrt. Das war sowas von gemütlich.
  • 18.08.2016, 22:53 Uhr
  • 0
Elisabeth da hast du recht, dort war es echt gemütlich und die hatten auch ein tolles bier, ein märzen leeeeecker
  • 18.08.2016, 23:06 Uhr
  • 0
Wir sind immer schnurstracks durch die Wirtsbudengasse und hinter auf die Oide Wies'n. Karussells waren dort ja auch und zwar die schönen, ganz alten ...
Ich denke heuer wird die hohe Sicherheit für sehr viel Trubel extra sorgen und dadurch dass die echten Münchner sowieso die Nase fast alle voll haben und nicht mehr rausgehen findet man auch fast keine Münchener Originale mehr - leider - sondern halt nur Leute aus aller Welt, hin und wieder mal ein Bayer mit Lederhos'n. Am schlimmsten finde ich ja die "Nichteinheimischen", wenn sie Faschingsverkleidung Dirndl / Lederhos'n tragen - zum Piepen einfach.
  • 18.08.2016, 23:14 Uhr
  • 0
Heuer hat es ja die bayerische Landwirtschaftsausstellung da gibt es noch weit mehr mit dirndl und lederhosen
  • 19.08.2016, 13:49 Uhr
  • 0
Ich pass' in mein schönes, langes Dirndl schon lange nicht mehr rein und beim Trachtenrock müsste ich die vielen Silberknöpfe versetzen, das würde sich zwar rentieren, aber der Massenauflauf ist mir einfach zu viel, es ist nicht mehr schön draußen. Wenn, käme sowieso nur die Oide Wies'n in Frage. Ich habe sehr schöne Erinnerungen an meine Kindheit in Verbindung mit dem Oktoberfest. Meine Mutter und ich sind immer auf den weißen Pferden vom Nostalgie-Karussell geritten. Erst als es dunkel wurde und die vielen, vielen Lichter angegangen sind sind wir heimgefahren. Ganz besonders haben es mir die Drehorgeln angetan und als Erwachsene habe ich mich immer noch vor sie gestellt und in Erinnerungen geschwelgt. Damals gab es noch verhältnismäßig viel Platz, kein Stimmengewirr von unterschiedlichen Sprachen und ganz einfach viele Münchner und Bayern und die schön geschmückten Brauereirösser die für den Biernachschub sorgten. Es war damals ganz einfach schee da draußen.
  • 19.08.2016, 14:23 Uhr
  • 0
Elisabeth schön ist es auch heute noch, man mus sich ja nicht dort einreihen wo das stimmengewirr ist. die oide wies´n hat hier genau das erreicht, was viele münchner bislang vermisst haben. man kann nur hoffen das die touris diesen ort nicht so schnell entdecken, denn dann ist es aus mit der herrlichkeit
  • 19.08.2016, 14:33 Uhr
  • 0
Nein Siegfried das glaube ich nicht, dass die das entdecken wollen, denn so ein echter (jetzt im negativen Sinn gemeinter) Touri will Spaß haben auf einer ganz bestimmten Ebene und der ist mit dem Hofbräuhaus und -Bierzelt recht gut bedient und die anderen, denen es dort gefällt auf der Oidn Wies'n - ja die sind ja herzlich willkommen. Vor Jahrzehnten konnte man in einem normalen Bierzelt sehr nette Leute von auswärts kennenlernen, die sich freuten, wenn sie Münchner kennengelernt haben.
  • 19.08.2016, 15:03 Uhr
  • 0
alles ändert sich, so wie wir sprechen in 50 jahren die jetzt jungen, ebenso darüber wie schön es doch damals noch war !
  • 19.08.2016, 15:08 Uhr
  • 0
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Son Quatsch, bringt nur wieder mehr Steuerverschwendung
  • 17.08.2016, 23:25 Uhr
  • 1
Nein Eiche, das Oktoberfest ist ganz sicher ein gutes Ziel für Leute die auf Krawall gebürstet sind, vorsichtig ausgedrückt. Mir persönlich vergeht bei Massenandrang der Sinn für Gemütlichkeit. Da ist die sog. Oide Wies'n eine echte Rarität, das ist so wie es früher war, einfach gemütlich.
Aber ich geh' trotzdem nicht hin, das macht so ganz einfach keinen Spaß.
  • 18.08.2016, 22:56 Uhr
  • 1
Ja klar, zu Festen gab es schon immer Krawalle und wird es auch immer geben, aber im gesetzten Alter braucht man das wirklich nicht mehr
  • 18.08.2016, 23:28 Uhr
  • 1
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Tolle Idee !!!
Dann kann man sicherlich auch mit einem Handtaschenverbot die Prostitution verhindern !
  • 17.08.2016, 23:08 Uhr
  • 1
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So eine Bombe hat sicherlich auch in einer Alditüte Platz oder man schnallt sich so einen Bombengürtel um, wie es leider oft schon der Fall war.
Bei dieser Menschenmasse kann man nicht alles kontrollieren, nur weil jetzt einmal eine Bombe im Rucksack hochging. Da werden dann wohl alle anderen Transportutensilien außer Acht gelassen und nur noch die Rucksäcke inspiziert?
  • 17.08.2016, 23:06 Uhr
  • 2
Ja, denke ich auch. Drum sag' ich immer: Massenandrang meiden, wenn es geht und auf die Wies'n muss man nicht. Macht bei diesem Wahnsinn sowieso keinen Spaß, ist seit sehr vielen Jahren nur noch multi-kulti.
  • 18.08.2016, 22:58 Uhr
  • 1
Genau so sehe ich das auch
  • 18.08.2016, 23:42 Uhr
  • 1
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Wenn bei uns in Deutschland doch alles so sicher ist, durch Kameras u.s.w., wozu brauchen wir denn dann solche Kontrollen?
Die Stasi in der DDR hätte ihr wares Vergnügen!!!
  • 17.08.2016, 22:26 Uhr
  • 1
die Stasi hätte erst gar nicht so lange dieses "Spielchen" mit gemacht !!!!
  • 17.08.2016, 22:44 Uhr
  • 2
Stimmt auch wieder!!!
  • 17.08.2016, 22:57 Uhr
  • 0
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Ist gut die sicherheit aber das ist nicht mehr das Deutschland was es früher mal war.
  • 17.08.2016, 22:25 Uhr
  • 1
aber "wir schaffen das !"
  • 17.08.2016, 22:45 Uhr
  • 0
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na das wird ja lustig, vor allem für die fotobegeisterten wenn die ihre kamerataschen nicht mit nehmen dürfen, das könnte stau geben. meine kameratasche fast um einiges mehr als drei liter gilt dies auch für die mit Presseausweis bzw. mit Akkreditierung für die wies´n?
  • 17.08.2016, 21:55 Uhr
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Nimm die Handykamera.
  • 17.08.2016, 23:06 Uhr
  • 0
Aber schön diskret.
(Ich bin auch eine richtige Fotografin, gebe ich unumwunden zu...)
  • 18.08.2016, 13:37 Uhr
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Scheinst Fachmann zu sein ... hast Du eine bessere Idee parat ?
  • 17.08.2016, 21:42 Uhr
  • 0
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